@Werner schrieb:
@Anonym
Natürlich glaubt jeder möglichst lange an eine bereits gewählte Strategie - bis man sie dann doch aufgibt, oder aufgeben muss.
Völlig unabhängig vom aktuell gehypten Medienrummel sind meines Erachtens die Chancen der Swisscom in diesem Thema jemals echtes Geld zu verdienen, irgendetwas zwischen sehr schlecht und miserabel.
Sicher kann man das Thema noch für lãngere Zeit von den Abos her quersubventionieren, aber das macht die Schadensumme am Schluss dann nur noch umso grösser.
Allergisch auf myCloud? Dann benutze sie doch einfach nicht.
MyCloud ist nicht so schlecht, wie du das darstellst. Ich sehe das eher als Mehrwertprodukt, weil man für die teuren Swisscomabos den Kunden etwas zusätzlich bieten will. Die Kosten für die Manpower, die da reingesteckt wird, würde so oder so anfallen. So sehe ich das jedenfalls.
Swisscom wird (vermutlich/hoffentlich/sicher/für dich ev. leider?) aus diesem Fehler lernen. Und diejenigen, die Schaden erlitten haben, auch. Der Imageschaden, der sich auf diesen Vorfall zurückführemn lässt, wird sehr klein sein. In einem halben Jahr wird niemand mehr davon sprechen; a) weil es den Grossteil schlicht nicht interessiert, und diese auch keinen Datenverlust hinnehmen mussten und b) weil die paar Hundert sich nun ihre eigenen Backups machen und feststellen, dass sie so selber etwas zu ihrer Datensicherheit beitragen.
Zudem, der Upload der Fotos von meinem Handy in die myCloud funktioniert für meinen Bedarf ganz gut. So kann ich den Arbeitstag mit dem Handy dokumentieren, und am Abend zu Hause sind die paar Fotos, die ich bereitstellen muss, schon in der Cloud und kann diese einfach von da ’runterziehen. Klar gibts Alternativen, aber warum soll ich da was ändern, solange es funktioniert?
Ob sich der Aufwand für Swisscom lohnt, hier weiter zu entwickeln? Klar doch! In 5 Jahren wird diese Welt sicher nicht mehr so aussehen wie heute. Ob’s dann myCloud noch gibt, wird sich zeigen. Vielleicht ist es dann auch ein Produkt, das einen anderen Namen hat, etwas anders funktioniert, aber sicher von den Erfahrungen der myCloud profitiert.
Ich selber kann für mich ja auswählen, was ich will, wem ich meine Daten anvertraue, und wo schlussendlich meine Daten in der Cloud sind. Halte dein Post deswegen etwas anmassend
Thomas