Samsi Ohje, da haben sich ja zwei gefunden. Schön, dass ihr euch gegenseitig die Hand haltet, aber ihr redet hier komplett an meiner Realität vorbei, weil ihr meine Zahlen überhaupt nicht kennt.
Nur mal zur Einordnung für euch zwei Experten, damit ihr versteht, warum mir das ewige Hin und Her beim Rollout auf den Zeiger geht und warum das eben DOCH ein massives Stabilitätsproblem löst:
Mein Wohnort ist laut Netzkarte vollflächig mit 5G+ (Standalone) abgedeckt. Auf dem Balkon kriege ich saubere 450 Mbit/s rein. Im Haus bricht das Ganze wegen der Dämpfung über 4G+ auf magere 35 Mbit/s ein (über das Festnetz-Kupfer und WLAN kommt übrigens exakt dieselbe magere Bandbreite an, HP – danke also für den bahnbrechenden Tipp mit der WLAN-Box, aber Schlitze klopfen für LAN-Kabel fällt aus).
Wenn das Handy im Haus im 5G-Netz funkt, schafft es locker 250 Mbit/s. Das Problem? Weil es aktuell noch über 5G NSA läuft, springt das Teil wegen des LTE-Anker-Zwangs im Sekundentakt wie wild geworden zwischen 4G, 5G, 4G und 5G hin und her. Es bleibt einfach nicht stabil! Und genau HIER ist 5G Standalone der technische “Zauberstab”, Samsi. Weil der erzwungene Wechsel auf die schwache LTE-Zelle wegfällt und das Gerät stur und stabil im reinen 5G-Netz eingebucht bleibt. Es geht nicht darum, Beton wegzubiegen, sondern das dämliche Switching zu beenden.
Ach ja, Ich meinte natürlich nicht 95 GB, sondern 195 GB im Monat (und oftmals sogar noch deutlich mehr).
Aber hey, redet euch die Infrastruktur-Verzögerung nur weiter schön. Wenn man mit 35 Mbit/s im Haus und ständig abbrechenden Streams zufrieden ist, kann man das natürlich machen. Ich bezahle für Premium-Speed mittlerweile seit 6 Jahren und kann 5g im allgemeinen nur unter ganz spezifischen Bedingungen nutzen und deswegen bin ich ungeduldig und hoffe schneller zu warten damit das endlich mal beendet wird. Und erwarte in einem voll ausgebauten 5G+-Gebiet auch die entsprechende Stabilität auf meinem Gerät. Schönen Feierabend euch beiden!