Samsi Schön, wenn das für dich im Alltag “genau gar nichts” ändert – dann gehörst du vermutlich einfach nicht zur Zielgruppe eines Premium-Abos. 😉
Wenn man monatlich einen 80er für die höchste Abo-Stufe hinblättert, ein S25 Ultra nutzt und locker 95 GB Daten im Monat bewegt, will man eben nicht “weiterhin wie bisher” auf der verstopften LTE-Strasse rumeiern. Wer die volle Leistung bezahlt, will auch die volle Leistung nutzen, statt vertröstet zu werden.
Und zu deiner Frage nach dem konkreten Anwendungsfall – den gibt es, wenn man die Technik hinter 5G Standalone (SA) tatsächlich versteht:
Gebäudedurchdringung: Ich wohne in einer Zone, in der die Dämpfung im Haus massiv ist. Da 5G NSA zwingend ein 4G-Signal als Anker braucht, bricht die Verbindung drinnen ständig ein – teilweise so stark, dass YouTube-Videos stocken. 5G Standalone (5G+) funkt völlig frei vom LTE-Zwang, was die Stabilität in Innenräumen drastisch verbessert. Das ist kein “Flex”, sondern die Lösung für ein reales Empfangsproblem.
Akku-Effizienz: Dadurch, dass das Modem im NSA-Modus permanent dual funken und den 4G-Anker halten muss, saugt das bei schwierigen Empfangsverhältnissen brutal am Akku. Reines SA (5G+) ist massiv effizienter, weil dieser Overhead wegfällt.
Es freut mich ehrlich, wenn dir 4G/5G NSA reicht, um dreimal am Tag den Fahrplan zu checken. Aber für Power-User, die auf stabiles Highspeed-Slicing angewiesen sind und dafür bezahlen, ist das ewige “Umechüechle” beim Rollout nach fast einem Monat einfach nur noch nervig. “Wohl kaum” ein unberechtigtes Anliegen, oder?