Sicher ist die Situation bezüglich Lieferungen von Apple für alle Marktteilnehmer nicht sehr übersichtlich. Soviel habe ich aus den kryptischen Notitzen von Swisscom verstanden.
Auf der anderen Seite würde ich aber von einer Firma, welche unter anderem hoch komplexe Risk-Management Lösungen für die Finanzindustrie (über ihre IT Töchter) anbietet schon erwarten, dass sie in der Lage ist, mit Unsicherheiten umzugehen. Oder taugen diese Applikationen genau gleich viel, wie die iPhone Lieferungs-Prognose-Modelle der Swisscom? Wenn ja, denn 'guet Nacht am Sächsi'!
Wie auch immer, es liegt primär an der - und das kann man fast einen Monat nach dem Launch der neuen iPhones leider nicht anders sagen - katastrophalen Kommunikation - wenn man die spärlichen Informationen, welche die Swisscom überhaupt über die verschiedenen Kanäle verbreitet so nennen kann. Verglichen mit den durchaus brauchbaren Informationen der Konkurrenz im In- und Ausland, herrscht bei Swisscom wohl die Überzeugung: "... Schweigen ist Gold!"
Die Mitarbeiter in den Shops, an der Helpline, im Chat, etc. tun sicher ihr Bestes, um Licht in dieses Chaos zu bringen. Nur lässt sie Swisscom im Stich, da das Management aus den Pleiten und Pannen der Vergangenheit einfach nichts lernen will.
Paul Watzlawick hat mal gesagt "Man kann nicht nicht kommunizieren!" - er kannte wohl Swisscom nicht!