Leuniofla48
Du musst Dir einfach folgendem bewusst sein:
Bei einer VPN-Verbindung limitiert immer das schwächste Glied der ganzen Kette die maximal verfügbare Verbindungsgeschwindigkeit der End-to-End VPN-Verbindung, und dies sowohl im Down- wie im Upload, wobei dies dann auf der Server-Seite auch noch in der Kreuzabhängigkeit gilt, denn der Download des VPN-Clients wird auch durch den maximalen Upload des VPN-Servers limitiert.
Der WireGuard-VPN-Server einer Internetbox wird gemäss einigen Praxiserfahrungen beim Vorhandensein eines mindestens FTTH-1Gig-schnellen symmetrischen Abos in beide Richtungen Prozessor-bedingt so ca. 200-250 Mbit/sec liefern können.
Sobald aber die eine Seite der VPN-Verbindung ein mobiler Client ist, greifen da natürlich als erstes mal auch noch die Limiten des Mobilnetzes.
Da es da im Mobilfunk dann sehr schwierig bis unmöglich ist, im Upload über 100 Mbit/sec zu kommen, ergibt sich rein aus dem Vorhandensein einer Mobilfunkverbindung dann eine normalerweise via VPN-Verbindung maximal verfügbare Bandbreite von ca. 100 bis maximal 150 Mbit/sec.
Fazit: Ist an der VPN-Verbindung einer der Knoten via Mobilfunk angebunden bringt es rein gar nichts den VPN-Server als nur eine Seite der VPN-Verbindung weiter hochzurüsten und der VPN-Server der Internetboxen hat dann immer noch etwas mehr als 100% Leistungsreserven.
Anders stellt sich sich die Situation natürlich dar falls Du zwei schnelle FTTH-Standorte miteinander via VPN-Verbindung vernetzen möchtest, aber da würde ich dann empfehlen sowieso keine Swisscom-VPN-Server mehr zu verwenden, denn neben der fehlenden Performance im 1-Gig-Bereich würden dann da auch noch die ganzen Site-to-Site-Funktionalitäten fehlen.