@EindeutigerUserName
Die 10 Gbit/sec bei einem XGS-PON Anschluss der Swisscom sind ein Shared Medium für bis zu 64 parallele Benutzer.
Dazu braucht es technisch gesehen in der Zentrale einen optischen Splitter, welcher das gleiche Signal gleichzeitig mit 10 Gbit/sec an die Kundengruppe weiterleitet (und jeder Kundenrouter extrahiert dann den für ihn selbst bestimmten Anteil).
Ist nun in einer Zentrale noch kein Steckplatz an einem optischen Splitter verfügbar, dann kann XGS-PON auch noch nicht aktiviert werden.
Ist aber nur eine Frage der Zeit bis Du ebenfalls auf XGS-PON umgestellt werden wirst, denn für die Swisscom bedeutet das geringere Kosten in der Zentrale und das völlig unabhängig vom gewählten Abo.
XGS-PON ist also gegenüber einem P2P-Anschluss direkt an den “Backbone” eine Kostensparmassnahme und deshalb bietet Swisscom neu für Privatkunden Deinen bereits bestehenden AON-Anschluss (AON = Active Optical Network, Swisscom-Intern auch BX genannt) schon gar nicht mehr an.
Gibt es nur noch für Firmen, oder eben bei Init7 und noch bei ein paar anderen.
In der Praxis macht es übrigens für den einzelnen Kunden keinen grossen Unterschied, denn auch wenn Du die 10 Gbit/sec mit bis zu 63 anderen teilen musst, wirst Du in der Regel weit über 1 Gbit/sec fur Deinen Router zugeteilt erhalten, da die meisten Kundenrouter sowieso immer im Leerlauf mit sehr geringen Bandbreitenanforderungen am XGS-PON Baum hängen, und umgekehrt die persönlichen 1 Gbit/sec beim aktuellen Swissom-BX ebenfalls mehr als ausreichend sind um (ausser Speedtest-Server) jeden möglichen Server im Internet bis an die Leistungsgrenze des externen Servers performant zu bedienen.