Verantwortung inhouse / FTTB mCAN -> HÜP (Hausübergabepunkt)?

  • Hier in der Überbauung gibt es einen Glasfaser mCAN VT104/VT104.1 der sehr sichtbar noch mit Telefon-Klingeldraht weiterverteilt an einen Hausübergabepunkt (an dem ich hänge) - Info laut RIDA Geoportal (swisscom.ch)

    Ich würde gerne wegkommen von dem Telefon-Klingeldraht, weil der Probleme auf der Leitung verursacht, siehe unten.

    Wer genau darf an dem Klingeldraht arbeiten? Ist das Swisscom selbst (CableX), ist das ein beliebiger qualifizierter Elektriker,…? Schlussendlich geht es ja “nur” darum, ein alternatives, geschirmtes Kabel über eine immerhin recht lange Distanz zu ziehen.

    (Vom Hausübergabepunkt bis zu mir in die Wohnung ist bereits durch Swisscom gutes Kabel verlegt - Stichwort Breitband-Installation)

    Meine Leitung laut IB2:

    FEC since last syncUpstream 1207396Downstream 583797

    CRC since last syncUpstream 31Downstream 5

      • Lösungmarkiert von daffy2

      Ja, Swisscom bis zum UP, danach der Hauseigentümer. Bei den Werten scheint die IB2 auf VDSL am äussersten Maximum zu syncen. Da wirst Du nicht mehr rausholen. Oder synct sie per g.fast? Dann wäre Luft nach oben. Das kannst Du im Router nachschauen. Denke aber eher, dass es VDSL ist und da Du damit am Limit bist, gibt es auch die paar Fehler, welche auf extrem unkritischem Niveau sind. Ist wahrscheinlich ein G3 mCAN wie bei mir zu Hause. Der kann kein g.fast. Die werden aber Stück für Stück ersetzt.

    Vom UP an ist der Hauseigentümer verantwortlich. Dieser kann einen Elektriker seines Vertrauens oder die Swisscom beauftragen. Alles vor dem UP ist Sache der Swisscom.

    By den Leitungswerten kann man nicht von Problemen sprechen. Da solltest Du nichts merken, wobei man nur die CRC relevant sind und es da darauf ankommt, über welchen Zeitraum diese aufgetreten sind.

    @Roger G kann da mal einen Blick drauf werfen.

    Verstehe ich das richtig:

    Der Klingeldraht “mCAN am einen Ende in der Einstellhalle der Überbauung -> HUP bei mir im Teilgebäude” ist in der Verantwortung ausschliesslich von Swisscom?

    Dh. ich (bzw Hauseigentümer/Verwaltung) müsste mit Swisscom direkt Kontakt aufnehmen und Swisscom davon überzeugen, dass Swisscom in Eigenverantwortung die Leitung austauscht? (Besseres Kupfer von mCAN zum Übergabepunkt, Glasfaser, was auch immer.)

    Ich schaue gerade übrigens (noch) nicht auf die Kosten, sondern nur auf die Verantwortung. Ich überlege grundsätzlich, qualifiziert geschirmtes Kupfer als Parallelleitung vom mCAN zum HUP herzubekommen - auch für einen weiteren Nachbarn. Das sollte die aktuell existierende Bandbreite von 140/50 positiv beeinflussen. Meine Leitung an sich funktioniert ohne beobachtbare Störung hinter der IB2.

    Ja, Swisscom bis zum UP, danach der Hauseigentümer. Bei den Werten scheint die IB2 auf VDSL am äussersten Maximum zu syncen. Da wirst Du nicht mehr rausholen. Oder synct sie per g.fast? Dann wäre Luft nach oben. Das kannst Du im Router nachschauen. Denke aber eher, dass es VDSL ist und da Du damit am Limit bist, gibt es auch die paar Fehler, welche auf extrem unkritischem Niveau sind. Ist wahrscheinlich ein G3 mCAN wie bei mir zu Hause. Der kann kein g.fast. Die werden aber Stück für Stück ersetzt.

    Hallo @daffy2

    Hast du evt zuhause Powerline im Einsatz?

    Auch diese Dinger können CRC auslösen.

    Gruss Lorenz


    @5018 schrieb:

    Ja, Swisscom bis zum UP, danach der Hauseigentümer.

    Ah 😞 Dann kann ich da die Beschleunigung von Upgrades vergessen, weil wirtschaftlich nicht sinnvoll für Swisscom. Allenfalls kommt halt irgendwann die Giesskanne mit Glas oder besserem Kupfer vorbei.

    Bei den Werten scheint die IB2 auf VDSL am äussersten Maximum zu syncen. Da wirst Du nicht mehr rausholen. Oder synct sie per g.fast? Dann wäre Luft nach oben. Das kannst Du im Router nachschauen. Denke aber eher, dass es VDSL ist und da Du damit am Limit bist, gibt es auch die paar Fehler, welche auf extrem unkritischem Niveau sind.

    Bei mir ist VDSL2 sync auf der IB2.

    Im Verfügbarkeitscheck ist grundsätzlich 400/90 als machbar gemeldet, insofern würde ich erwarten, dass wirklich nur der Klingeldraht (vermutlich so um die 50 Anschlüsse, gebündelt) ex mCAN Störungen anzieht wie nichts; zusätzlich sind das (quer durch die Einstellhalle) gerne 70-80 Meter Distanz. Ich habe Zugang, sehe wo die mit Metallprofil abgedeckten Kabel durchgehen.

    Ist wahrscheinlich ein G3 mCAN wie bei mir zu Hause. Der kann kein g.fast. Die werden aber Stück für Stück ersetzt.



    @Lori-77 schrieb:

    Hast du evt zuhause Powerline im Einsatz?

    Ich denke, im unmittelbaren Umfeld gibt es kein Powerline - bei zwei Haushalten kann ich das ausschliessen, bei zwei ist es unwahrscheinlich, und der Rest der Nachbarschaft sollte weit genug von den Klingeldrähten sein, dass es keine Probleme verursacht.

    Hallo @daffy2

    Wenn man sicher sein will muss man am UP eine Messung durch einen Techniker machen lassen. Der sieht dann ob auch dort schon die CRC oder andere Werte nicht so sind wie sie sein sollen.

    Ich als Techniker mache immer am UP eine Messung, so weiss ich in welche Richtung die Störung geht.

    Auch ein Brige Tape kann eine Störung verursachen, oder eine alte TT83 Dose usw….

    Wenn die Störungen auch auf dem UP da sind so muss das Swisscom richtig stellen und es wird dich nichts Kosten….

    Evt läuft dein Amschluss auch nur auf einem Drath auch das kann der Techniker feststellen, wenn das so ist hast du auch nicht die volle Geschwindigkeit.

    Gruss Lorenz

    @daffy2 Ich hab die Geschichte mal genauer angeschaut. Und ja, ich kenne die Überbauungen dort sehr gut, denn der im letzten Haus ist arm drann wegen der Leitungslänge vom G4 mCAN (FTTB mit g.Fast) 🙄

    Grundsätzlich ist der Kupferdraht kein Problem, den alle anderen drei Parteien im Haus haben um die 400mbps. Bei Dir wurde jedoch das Profil falsch geschalten - oder bewusst auf VDSL2 fixiert, weil es irgendwelche Probleme auf g.Fast gab. Das muss aber weit länger als 6 Mt zurück liegen.

    Ich kann Dich rasch auf das richtige Profil schalten, aber wenn es Probleme gibt, dann kann ich erst wieder am Montag eingreifen. Bitte kurz melden ob ok.

    Viele Grüsse

    PS: @5018 wir tauschen keine G3 FTTB aus.

    Roger G.
    Swisscom (Schweiz) AG, Product Manager Wireline Access

    @Roger G Ihr Sparfüchse 😉 Wir armen Kunden.


    @5018 schrieb:

    @Roger G Ihr Sparfüchse 😉 Wir armen Kunden.


    Ist jetzt OT, aber G3 gegen G4 tauschen, würde ja nur bedeuten noch viel länger auf FTTH warten, also das möchte ich als Kunde dann gar nicht haben.

    Der richtige Pfad ist sicher G3 -> FTTH und da wo es gar nicht geht, Mobilfunk 🙂

    Hobby-Nerd ohne wirtschaftliche Abhängigkeiten zur Swisscom


    @Roger G schrieb:

    @daffy2 Ich hab die Geschichte mal genauer angeschaut. Und ja, ich kenne die Überbauungen dort sehr gut, denn der im letzten Haus ist arm drann wegen der Leitungslänge vom G4 mCAN (FTTB mit g.Fast) 🙄

    Hi @Roger G - jetzt mach’ ich aber gaaaanz grosse Augen 🤣

    Ja, Du kannst bedenkenlos umschalten (auch gerne am Montag selbst) - ich hab’ noch einen Rettungsanker mit Swisscom 4G+ 😉 Ich gebe auf jeden Fall auch zeitnah Feedback.

    Bei mir ist von HUP bis an die Steckdose seit einiger Zeit kein Klingeldraht mehr - das war der BB-irgendwas-Service von Swisscom.

    Die Nachbarschaft versuche ich übrigens von der Konkurrenz nach Swisscom zu zügeln; denen säuft alle 2-3 Tage das Kabelmodem ab…


    @Werner schrieb:


    @5018 schrieb:

    @Roger G Ihr Sparfüchse 😉 Wir armen Kunden.


    Ist jetzt OT, aber G3 gegen G4 tauschen, würde ja nur bedeuten noch viel länger auf FTTH warten, also das möchte ich als Kunde dann gar nicht haben.

    Der richtige Pfad ist sicher G3 -> FTTH und da wo es gar nicht geht, Mobilfunk 🙂


    G3 FTTS werden mit G5 FTTS getauscht (sind wir aber schon fast durch), kaputte G4 ebenfalls mit G5. FTTB gibt es nur G3 (vectoring) und G4 (g.fast). G3 haben jedoch wegen tiefem Speed höhere Prio für FTTH P2P Nachzug.

    Roger G.
    Swisscom (Schweiz) AG, Product Manager Wireline Access


    @daffy2 schrieb:

    Bei mir ist von HUP bis an die Steckdose seit einiger Zeit kein Klingeldraht mehr - das war der BB-irgendwas-Service von Swisscom.

    Die Nachbarschaft versuche ich übrigens von der Konkurrenz nach Swisscom zu zügeln; denen säuft alle 2-3 Tage das Kabelmodem ab…


    BBR Dose = BroadBandReady inkl. dem U72 vom UP bis zur Dose. Immer eine gute Investition. Leider sehen wir in keiner Weise, was bei welcher Wohnung oder Haus zwischen UP und Router installiert ist. Bei FTTB ist der Indiz die Leitungsdämpfung. Die verändert sich natürlich bei g.Fast mit den hohen Frequenzen. Ich werd’s am Montag Morgen umstellen. Denke es wird keine Probleme geben.

    Schöns Weekend allen

    Roger G.
    Swisscom (Schweiz) AG, Product Manager Wireline Access

    @daffy2 Leider kein Erfolg. Router synct nur auf Vectoring. Du kannst Ihn ja mal rebooten, ob er ev. so sich auf g.Fast einlassen will. Deine Nachbarin im gleichen Haus, die ebenfalls Swisscom hat synct mit 350mbps. Sie könnte 400mbps haben, aber dies verhindert der BridgedTap, den sie noch in der Wohnung hat. Wenn sie im Pareterre und Du zuoberst wohnst, dann ist die Leitungslänge sicher grösser bei Dir, aber dann lägen sicher auch noch 300 oder 350mbps drinn.

    Aus meiner Sicht ist die Verbindung zum mCAN nicht ideal, also die BBR Installation, angefangen beim Kabel vom Router zur Steckdose, Steckdose selbst, U72 bis zum UP, UP zur Muffe und vor dort zum mCAN. Ev. wäre es beim alten “Klingeldraht” zu belassen besser gewesen, wenn dort noch alles funktioniert hat.

    Wenn ein reboot der IB2 nicht hilft, dann musst Du über die Hotline gehen und sagen, dass Du den Speed bei Weitem nicht bekommst, wie vom Checker angegeben. Deine Nachbarin im gleichen Haus habe jedoch deutlich mehr Speed. Dann wird das übliche Prozedere durchgespielt und dann wohl ein Techniker-Termin ausgemacht. Wenn der Techniker dann meint, dass halt die Leitung einfach inHouse zu lang wäre, dann ebenfalls auf die Nachbarin hinweisen. Der Längenunterschied kann nicht die Ursache sein, ausser irgendwer hat das U72 über 50m aufgerollt.

    Mehr kann ich leider nicht tun 🙄

    Roger G.
    Swisscom (Schweiz) AG, Product Manager Wireline Access

    2 Monate später

    @Roger G- Erfolg!

    Zunächst einmal sorry dass ich mit derartiger Verzögerung antworte - erst gestern habe ich mich wieder um das Thema “Internet-Speed” kümmern können und die Hotline angerufen.

    Dank Deiner Vorbereitung gelangte ich recht schmerzfrei an die wahre Technik, die heute einen vollständigen Reset der Internetbox II gemacht hat.

    Ergebnis: g.fast, 450/100 ausgehandelte line speed, 3(!) ms ping (wired)

    Anregung:

    Ich hatte im Kundenportal auch die wahrgenommen, dass ich von dort selbständig einen Router-Reset hätte machen können. Obwohl “Reboot tut gut” auch Teil meines IT-Troubleshooting-Alltags ist, hatte mir die Aussicht auf Router-Reset nicht so gut geschmeckt. Geholfen hätte vieleicht Text a la

    Durch den Router-Reset findet ein kurzer Unterbruch statt, es gehen aber keine Daten verloren: wir sichern die Einstellungen als Backup und stellen diese dann unmittelbar wieder her.

    Das könnte helfen, die Support-Kosten zu reduzieren?

    Besten Dank noch einmal für Deinen Einsatz - und auch Dank an die Hotline/den Support für den Router-Reset!