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Wingo Internet-Box: Unterschiede der beiden Modelle

Contributor
Nachricht 1 von 17

Hallo zämä

 

Mein Internetanschluss ist neu bei Wingo. Ich habe als Internet-Box das Modell 1 erhalten. Was sind die technischen oder funktionalen Unterschiede zwischen den beiden Modellen (Unter den Downloads auf wingo.ch sind Anleitungen für ein Modell 1 und ein Modell 2)?

 

Merci & Gruess

16 Kommentare
Super User
Nachricht 2 von 17
Contributor
Nachricht 3 von 17

Danke für die Übersicht. So wie es aussieht sind also beide Boxen technisch ziemlich ähnlich und bieten die gleichen Funktionalitäten.

 

Ich habe einen Glasfaser-Anschluss.

Super User
Nachricht 4 von 17

Ein Interessantes Teil hat die Internet-Box Plus das man ein externes USB Speichergerät als NAS anschliessen kann um darauf Daten zu speichern, ist aber nicht so schnell.

Beim Wingo ABo kann es aber sein das nicht alle Funktionen verwendet werden können, z.b. dass das NAS nicht geht und das Home App.

 

https://www.swisscom.ch/de/privatkunden/hilfe/internet/zentraler-speicher.html

Contributor
Nachricht 5 von 17

Hast Du das mal ausprobiert? Ich war der Meinung, dass alle Zusatz-Funktionen der Internetbox bei Wingo deaktiviert wurden.

Super User
Nachricht 6 von 17

Die Internet Boxen bei Wingo können nicht viel. Fast alles ist deaktiviert.

Die Internet Boxen von Swisscom können dafür viel unbrauchbares mehr.

2019, kein native IPv6 und DHCP6-PD. 😂

Vielleicht möchte @dannyyy was dazu sagen. Er hat erst kürzlich richtige Hardware installiert.


Falls du in deinem Thread eine Antwort von Tux0ne wünschst, so ergänze deinen Text mit @Tux0ne. Damit erhalte ich eine Benachrichtigung.

Selbstdeklaration

Contributor
Nachricht 7 von 17

@6thsense

Ich habe vor zwei Wochen zu Wingo gewechselt und das Model 1 Modem/Router erhalten. Nutze zwar Kupfer, aber dies macht auf die Funktionalität der Box keinen Unterschied.

 

Bei der WingoBox sind sämtliche Buttons wie auch das Display an der Box selbst deaktiviert. Nur der +-Button funktioniert um das WLAN zu deaktivieren.

Die WingoBox selbst bietet dir kein Webinterface für Konfigurationen, beim Aufruf der Box "http://192.168.0.253" erhälst du nur einen sehr minimalen Statusbericht ob dir eine IP zugewiesen wurde und bei HTTH allenfalls noch die Dämpfungswerte, bei Kupfer sind nicht mal die sichtbar.

 

Alle möglichen Einstellungen (und das sind wirklich sehr wenige) geschehen über die Webseite von Wingo. Was du machen kannst ist:

  • SSID/WPA2 Key der Box ändern
  • Portforwarding definieren
  • Einen Host als DMZ definieren (sämtlicher Traffic wird dir dann dorthin geleitet)
  • Dem immer aktiven und nicht konfigurierbaren DHCP eine statische MAC/IP Zuordnung hinterlegen.
  • Aktivieren von IPv6

Was du nicht kanns:

  • Nutzen der USB Schnittstelle (evtl. um etwas mit Strom zu versorgen, habs nicht getestet)
  • DHCP deaktivieren oder IP Range anpassen
  • Eigenes IP Subnetz definieren (ist immer 192.168.0.0/24)
  • ICMP (Ping, Traceroute, ...) verhalten konfigurieren
  • WingoBox als VPN Server nutzen
  • Alles weitere was über eine Basiskonfiguration hinaus geht.

Da du FTTH hast, kannst du aber sehr einfach (viel einfacher als mit Kupfer/g.fast) deinen eigenen Router betreiben. Entweder dein Router verfügt über einen SFP Slot (und du nutzt das mitgelieferte SFP Modul) oder du kaufst dir zusätzlich zu deinem Wunschrouter einen Mediaconverter (z.B. von TP-Link https://www.digitec.ch/de/s1/producttype/netzwerk-zubehoer-432?pdo=1350-10324:15202&tagIds=7)

 

Wenn dir die minimalen WingoBox funktionen nicht ausreichen, aber deine Ansprüche nicht übermässig hoch sind, kannst du das ganze auch im Double-NAT Szenario betreiben. Du hängst an die WingoBox einen beliebigen Router (oder WLAN-Router) an, hinterlegst die MAC Adresse des Routers als statisches DHCP Mapping und setzt die gewählte IP als DMZ Host. Danach kannst du mit deinem Router wieder alles machen was du willst. Es gibt nur dort Einschränkungen wo das Double-NAT zum Problem wird. Dies wird teilweise bei SIP, IGMP / Multicast Traffic (IPTV), IPSec Site-to-Site VPN, ... der Fall sein. SSL-VPN wie OpenVPN funktioniert aber (nur getestet als Layer-3 TUN-Interface).

 

Bei weiteren Fragen einfach posten.

Contributor
Nachricht 8 von 17

Ich habe Wingo Fibre und bin mit der kastrierten Internet-Box ziemlich unzufrieden. Man kann nicht mal den Channel für 5GHz angeben.

 

@Tux0ne & @dannyyy

Was gibt es denn für Alternative Router für Fibre? 

Contributor
Nachricht 9 von 17

@pollenflugkalender

Einiges habe ich soeben in einem Post oberhalb beantwortet.

 

Wenn bereits ein für dich ausreichender (WLAN-)Router vorhanden ist, dann entweder das Double-NAT Szenario oder aber du kaufst dir einen Media Konverter, welcher das SFP LWL Modul aufnimmt und dir 1000Base-T zurückgibt.

 

Wenn du direkt LWL anschliessen möchtest, dann kann eine der Fritzboxen, Zyxel oder alle höherwertien Firewalls / Router mit SFP Slot genutzt werden. 

 

Die optimale Lösung hängt davon ab, was du bereits besitzt, wieviel Geld zu ausgeben möchtest, was deine Erfahrungen sind und nicht zuletzt, wie gut du dich auskennst.

Super User
Nachricht 10 von 17

Wie @dannyyy verlinkt hat, bist du mit Fiber auf Ethernet völlig frei. Aber auch auf g.fast wär das so ;)

 

Also eigentlich kannst du einsetzen was du möchtest. Als Netzwerkfan würde ich dir heutzutage nicht zu einem Router von Netgear oderAsus raten. 

Der einzige Heimrouter welchen ich noch halbwegs ernst nehmen kann wäre die Fritzbox. Die gibt es auch direkt für Fiber.

 

Ansonsten Hardware bauen und eine pfSense oder opnsense einsetzen. Das rockt. Auch im Business Umfeld. 


Falls du in deinem Thread eine Antwort von Tux0ne wünschst, so ergänze deinen Text mit @Tux0ne. Damit erhalte ich eine Benachrichtigung.

Selbstdeklaration

Contributor
Nachricht 11 von 17

@Tuxone 
Selbst bauen hört sich für mich gut an, denn dann lerne ich auch gleich etwas. Wo finde ich denn Infos zu Thema? Gibt es vielleicht bereits entsprechende Projekte?

Contributor
Nachricht 12 von 17

Damit meine ich vor allem passende Soft-/Hardware (-Kombinationen).

Super User
Nachricht 13 von 17

Mit der x86 x64 Architektur und pfsense ist der Eigenbau relativ einfach straight forward.

Da bist du mit einen Gigabit Setup dabei:

Supermicro hat in diesem Bereich starke Mobo's. Gibt sicher noch andere Hersteller. Hier mal einige Links.

 

Embedded Lösungen fertig von Supermicro. Habe ich noch nie gebraucht, aber gibt es scheinbar: https://www.supermicro.com/products/nfo/Atom.cfm?show=SELECT&type=C3000

Atom Board vorallem aus dem Bereich Mini ITX für den Einbau in ein Gehäuse: https://www.supermicro.com/products/motherboard/ATOM/

 

Netgate Appliances so als Vorlage. : https://www.netgate.com/products/appliances/

 

Früher nutze ich noch oft die ALIX Boards bezüglich Energieverbrauch. Mit Giga Setups auf dem WAN macht das da aber nicht so Spass :) : https://www.pcengines.ch/alix.htm

 

Preissensitivere Lösungen kann man uU. mit einem i3 hinbringen. Allerdings muss man sagen, so eine eigene Hardwarelösung ist kein Plastikrouter den man alle 3-4 Jahre wechseln muss... Hier ein Link vom lieben Ishan: https://blog.dogan.ch/2016/08/30/die-perfekte-pfsense-firewall-router-fuer-fiber7/

 

Anleitung pfSense Installation: https://www.netgate.com/docs/pfsense/install/installing-pfsense.html

 

Jenachdem gibt es auch User die nehmen einen älteren Server. Oder die IT Freaks selber mit eigenem Server lassen darauf einfach eine VM laufen. Da wird man sich spätestens mit VLAN beschäftigen müssen. Nicht kompliziert, aber es kann sein, dass man dann den einen oder anderen Switch noch neu kaufen muss.

 


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Selbstdeklaration

Contributor
Nachricht 14 von 17

Vielen Dank @Tuxone für die Links!

Contributor
Nachricht 15 von 17

@pollenflugkalender

Mein neues Wingo-Setup betreibe ich mittlerweile auch mit pfSense.

 

Früher hatte ich eine Sophos SG 115 und war vollkommen zufrieden. Mit Wingo kam dann allerdings Multicast (Sohpos bietet in all ihren Produkten keinen igmp proxy) und IPv6 (6rd) dazu. Dies war leider softwaretechnisch nicht machbar.

Dieser kommt nun für etwas anderes zum Einsatz.

 

Auf jedenfall hatte ich mir als Ersatz die Sohphs XG 115 Rev 3. über Ricardo so gut wie neu gekauft (199.--). Leider wollte aber auch die neue XG Software nicht mit IGMP =)

Da die Hardware solid ist, 4 Gbit-Ethernet Ports (Intel), einen SFP Port, 4GB RAM, interne SSD, HDMI Output, serielle Konsolenschnittstelle, ... habe ich mir darauf pfSense installiert. Ging extrem schnell und einfach. Die Appliance bietet ein normales BIOS, bootet via MBR oder UEFI vom USB-Stick, ...

Nun läuft das ganze seit einer Woche und bin sowohl von der Performance wie auch von der Stabilität überzeugt. Hat die perfekte Grösse um im Sicherungskasten, wo auch die UGV ist, montiert und betrieben zu werden.

 

Schaue dich doch mal nach alternativen, modernen Firewall Appliances um, die haben in der Regel genug Leistung, gute Ausstattung, benötigen nicht soviel Strom wie ein Computer und sind handlich klein. Auf Ricardo, Tutti oder Anibis gibt es immer wieder solche Glückstreffer.

 

Routing, Firewalling (SPI), NAT, ... ist alles jenseits der 1Gbit/s möglich. VPN (OpenVPN) ist bei mir auch bis 1GBit/s problemlos (mehr konnte ich nicht testen). Was ich nicht sagen kann, ist wie es sich mit AV, IPS, ... und anderen modernen UTM Features verhält. Habe ich aktuell noch nicht im Einsatz. Werde bei gelegenheit mal Snort genauer anschauen und aktivieren.

Super User
Nachricht 16 von 17

You never want to go back to the stone age

pfsense.png

 

 

 


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Selbstdeklaration

Contributor
Nachricht 17 von 17

Mein persönlicher Favorit ist immer noch der SuperMicro SuperServer 5018D-FN8T . Ich nutze diesen Rackserver als All-in-One-Server mit Proxmox VE als Hypervisor. Darauf laufen aktuell OPNsense (Firewall), ioBroker (Heimautomatisierung), Grafana und der komplette TICK Stack (InfluxDB) zur Visu meiner Heimautomatisierung als "Big"Data-Plattform. Bei mir gibt's zwar keine Glasfaser und ich behelfe mir mit einer Sunrise Internetbox per DMZ, ich denke aber, dass sich über die beiden SFP+ - Ports des SuperServer's sicherlich ein Glasfasermodul integrieren lässt.