Ja, es ist halt so, dass alle Anbieter von den höheren Kosten (Energie, Löhne usw.) betroffen sind und die Preise anpassen werden/müssen.
Genau darum bin ich bei der Preiserhöhung der Swisscom nicht in Panik geraten, um zu einem anderen Anbieter zu wechseln, in der Annahme, dass es nicht lange dauern wird, bis diese die Preise ebenfalls anpassen werden.
Sparen kann man nicht mit Anbieterwechseln, sondern nur mit dem Wechsel auf ein Angebot mit weniger Leistung, z.B. Internet anstatt 10 Gbit/s auf 1 GBit/s. Bei der Geschwindigkeit wird man normalerweise nichts merken und man spart 10 CHF/mtl.
Unter 10 Gbit/s war mein PC mit 2,5 Gbit/s mit dem Internet verbunden, was Speedtest auch bestätigte. Trotzdem reagierte die Online-Vereinsverwaltung Webling spürbar nicht schneller als mit 1 Gbit/s. Die Geschwindigkeit war gefühlsmässig gleich hoch.
Den Stress mit Wechsel zu anderen Anbietern wegen einer geringen Preisanpassung erspare ich mir gerne, und ich erwarte auch, dass die Preise auch im Telekombereich wegen der globalen politischen Irrläufe noch stärker steigen werden als bisher. Da meine Pensionskassenrente keinen Teuerungsausgleich kennt und der AHV-Teuerungsausgleich nur wenig ausgleicht, muss ich ganz einfach meine Ansprüche an die Telekommunikation anpassen. So einfach ist das, und ich bin mir sicher, dass mir das für die restlichen Lebensjahre gelingen wird.