Habe die IB2 jetzt seit ca. 6 Monaten und bin auch grundsätzlich der Meinung: Das ist der beste All-in-One-Router (Modem, Router, DECT) den die Swisscom bisher im Sortiment hatte.
Auch das User-Interface ist benutzerfreundlich und es scheint mir auch für die Mehrheit der “Nicht-Informatiker” gut bedienbar zu sein.
Der Expertenmodus ist aber leider immer noch zu stark eingeschränkt, da schimmert nach wie vor eine unnötige Bevormundung durch, welche mit der Vereinfachung des Supports begründet wird.
Support, welchen Experten bei Benutzung auf eigene Gefahr aber gar nicht brauchen, oder den man bei Bedarf auch kostenpflichtig machen könnte.
Funktionen wie Bridge-Modus, IP-Weiterleitung oder auch die Transparenz der SIP-Credentials werden ohne nähere Begründung langfristig verweigert, da diese aus Swisscom-Sicht nicht “strategiekonform” sind.
Da es sich um einen Kaufrouter handelt, sollte eigentlich auch die EInschränkung auf die “Swisscom-Dose” aufgehoben werden. Gefragt wären dazu ein normaler WAN-Anschluss und mehrere Betriebsmodi, z.B auch der als reiner Accesspoint oder als reine DECT-Basisstation.
Was mir im Moment am meisten Sorgen macht: Die Korrektur von bereits bekannten Softwarefehlern, dauert sehr sehr lange (für den Fehler in der VPN-Telefonie veranschlagt die Swisscom z.B. ca. 6 Monate) und neue Releases bringen auch nicht unbedingt eine Verbesserung, sondern eher neue Fehler.
Das deutet meines Erachtens darauf hin, dass in der Software-Wartung irgendwie der Wurm drin ist.
Entweder stimmen da die Prozesse nicht, oder die Zulieferanten/Subcontractors sind nicht in der Lage die benötigte Qualität zu liefern.
Also liebe Swisscom macht da mal einen besseren Job in eurem Lieferantenmanagement oder macht ein Insourcing und stellt selbst wieder mehr fähige Leute ein, welche die Wartung direkt inhouse im Griff haben.
Von einem Hochpreis-/Qualitätsanbieter erwarten wir Kunden eindeutig mehr.