@suisse schrieb:
Korrekt. Man sollte auf Dialog setzen, sonst ist alles kontraproduktiv.
Der Dialog mit Swisscom ist wirklich vergebens, ausser man ist Geschäftskunde und ist bereit eine nahmhafte Summe in die Hand zu nehmen. Das ist übrigens auch bei anderen Anbietern so. Eine Kündigung ist ein gutes Mittel, seinen Unmut zu äussern, aber etwas konkretes darf man sich hiervon auch nicht versprechen.
Als Privatkunde muss man Prioritäten setzen und bereit sein, regelmässig den Anbieter zu wechseln. Das erfordert halt auch gewisse Kompromisse, denn die Anbieter versuchen, mit Kombiangeboten die Kunden an sich zu binden. Wenn einem ein schnelles Internet wichtig ist, dann muss man halt eventuell auf Swisscom TV verzichten können oder gleich einplanen, die Services nicht alle vom gleichen Provider zu beziehen, was aber unter dem Strich natürlich teurer ist.
Ich sehe aber schon gewisse Probleme auf die diejenigen Provider zukommen, die viel versprechen, aber wenig davon liefern können. Denn die Kunden lassen sich schlussendlich nicht beliebig manipulieren. Es wäre also besser, bei der Werbung etwas zurückhaltender und zielgerichteter vorzugehen. Ansonsten könnte die Werbung für Gigabit-Internet auch und vor allem denjenigen Providern dienen, die ein schnelleres Internet als die Swisscom liefern können. Wer braucht schon Gigabit-Internet? Wer mit 20Mbit/s unzufrieden ist, dem werden 200Mbit/s bestimmt ausreichen. Ein schönes Sprichwort sagt: “Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach!”.
Der Nutzer hat es selbst in der Hand und soll statt jammern lieber mit den Füssen abstimmen. Trotzdem vielen Dank, vor allem an die mehr oder weniger ehrenamtlichen Vertreter der Swisscom hier.