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WLAN Strahlung von UPC beim Nachbarn

Expert
21 von 48

Ist in Europa mit DFS zulässig: Der Bereich 5470–5725 MHz kann mit einer äquivalenten isotropen Strahlungsleistung (EIRP) von bis zu 1,0 W genutzt werden, wenn die automatische Leistungsregelung (TPC/TPS) und das dynamische Frequenzwahlverfahren (DFS) verwendet werden. (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Wireless_Local_Area_Network) Kanäle > 144 sind in der EU für WLAN nicht zugelassen, nur für Short Range Devices bis 25 mW Sendeleistung.

 

 

Super User
22 von 48

@Thunomania  schrieb:

[...] Und ich habe meine AP nun so eingestellt, dass sie im 2.4ghz auf den Kanälen 1, 3 und 6 (drei Stockwerke), welche alle noch nicht belegt sind von anderen SSID und im 5ghz auf den Kanälen 108, 116 und 132 laufen. [...]


Das Gemeine an den 2.4GHz-Kanälen ist, dass man zwar 11 (oder 13) verschiedene Kanäle einstellen kann, aber davon effektiv nur drei überlappungsfrei sind. Wenn man daher mehr als 2 APs betreibt, bleiben nur noch die Kanäle 1, 6 und 11 zur Verfügung (siehe Grafik von @millernet). Dh. den einen AP solltest du von Kanal 3 auf Kanal 11 umkonfigurieren (Edit: oder auf automatischer Kanalwahl belassen wie schon vorgeschlagen).

Wie genau hast du die APs mit dem Router verbunden? Gerade dann, wenn die von dir beschriebenen technischen Probleme auftreten, und erst recht wenn Elektrosmog ein Thema ist, solltest du auf gar keinen Fall irgendwelche Powerline-Verbindungen einsetzen.

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Expert
23 von 48

Wäre es nicht sinnvoller nur die Kanäle 1, 5, 9 und 13 zu verwenden? So hätte man 4 überlappungsfreie Kanäle.

Super User
24 von 48

@krypton ja, kann man auch machen. Da aber die Kanäle 12 und 13 in den USA nicht verwendet werden dürfen, kommen manche Endgeräte damit nicht klar. Darum nimmt man üblicherweise nur die erwähnten drei Kanäle, das gibt am wenigsten Komplikationen.

Super User
25 von 48

Das @Thunomania  schrieb:

hallo zusammen

erst die "Schulden" abarbeiten: Zu deiner Frage, @Shorty  : Teilweise habe ich Verbindungsabbrüche, teilweise kann sich ein mobiles Gerät nicht sauber ins Netzwerk einloggen (hat dann eine interne IP Adresse 10.10.....) und muss über die lease-Erneuerung neu eingebunden werden. 

Dann zu euch, @millernet und @PowerMac : ok, ok, ihr habt ja recht, wenn ich die Umgebung scanne, dann sehe ich, dass alle SSID von UPC auf demselben Kanal senden, sowohl unter 2.4 wie 5ghz. Und ich habe meine AP nun so eingestellt, dass sie im 2.4ghz auf den Kanälen 1, 3 und 6 (drei Stockwerke), welche alle noch nicht belegt sind von anderen SSID und im 5ghz auf den Kanälen 108, 116 und 132 laufen. 

 

Nun schaue ich mal, ob die o.g. Schwierigkeiten ausbleiben, dann ist es ok. Ansonsten muss ich weiter schauen. 

 

Danke für euren "Bildungsbetrag" an eine Strahlen-no-body.

Andreas

 


Danke für Deine zusätzlichen Infos.

 

Wenn Du auf relativ kleinem Raum selbst total 4 verschiedene WLAN betreibst, nämlich eines der Internetbox selbst plus 3 Access-Points auf unabhängigen Kanälen und dann nochmals alles mal 2 (zusätzlich für das 2.4 GHz-Netz auch noch für das 5 GHz-Netz) dann hast Du, falls Probleme auftreten, mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit ein rein hausgemachtes Problem, welches mit Deinem Nachbarn absolut rein gar nichts zu tun hat.

 

Bei 4 WLAN Sendern auf relativ engem Raum und auf verschiedenen Kanälen mit ein und der selben WLAN-ID stellt sich hier hauptsächlich die Frage, wie genau denn nun Deine eigenen WLAN-Sender/Empfänger koordiniert miteinander zusammenarbeiten.

 

Denn egal, ob Du das nun in Deiner lokalen Situation tatsächlich brauchst oder nicht, eigentlich hast Du bereit ein MESH-Netzwerk und in dieser Situation ist das hauptsächlich eine Frage des Roamings zwischen den verschiedenen Stationen und der kontrollierten und möglichst unterbruchsfreien Übergabe zwischen den verschiedenen Access-Points.

 

Also was für Modelle von Access-Points hast Du denn nun eigentlich und gibt es einen zusätzlichen zentralen Controller im Netzwerk, welcher die Übergabe des Clientsignals von einen zum andern Accesspoint in irgendeiner Form koordiniert?

Selbstdeklaration: Emanzipierter Kunde und Hobby-Nerd ohne wirtschaftliche Abhängigkeiten zur Swisscom
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Super User hed
Super User
26 von 48

Und damit wären wir wieder beim Thema „Keep it simple“.

 

Ich decke mit nur einem Sender der optimal platziert ist problemlos ein EFH ab und das Haus ist nicht aus Pappe.

 

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27 von 48

Hallo @PowerMac 

@der Kanal 11 ist vom Netz des Nachbarn mehrfachbelegt, weshalb ich hier manuell die drei erwähnten gewählt habe. 

Die AP sind alle via LAN am Router (via Switches) angehängt. Power-lan kommt mir nicht ins Haus. 

Super User
28 von 48

@Thunomania: Das ist schon mal sehr gut dass du kein Powerline hast (und willst). Generell sollte man die Mehrfachnutzung von Kanälen lieber vermeiden. Aber wie die Erfahrung zeigt ist es soo tragisch auch nicht wenn es mal zu Überschneidungen kommt, zumal es sich auch fast nie vermeiden lässt. In der von dir beschriebenen Situation hast du allerdings den Kanal 3, der sich mit beiden anderen genutzten Kanälen in die Quere kommt. Dann ist es das kleinere Übel, wenn du Kanal 11 auf dem AP einstellst, der am weitesten vom Router deines Nachbarn entfernt ist, und die anderen auf 1 bzw. 6 legst. Oder eben einfach mal alles auf Auto.

Funktionierendes Roaming zwischen mehreren APs ist zwar komplexer als es klingen mag, aber das muss schon hinzukriegen sein. Was für APs setzt du denn ein?

 

Nachtrag: du schreibst weiter oben, dass das problematische Gerät eine IP im Bereich 10.10.xx.yy bekommt; ist dein Netz auf diesen internen Range konfiguriert, oder kann es sein, dass dieses Gerät auf deinem Gäste-WLAN angemeldet ist? Damit entsteht gleich die nächste Frage: solltest du die WLAN-Boxen von Swisscom verwenden, über was für einen Switch (Marke, Typ) sind diese mit dem Router verbunden? Weil nicht jeder Switch ist dazu geeignet. Probier sonst testweise mal alle APs direkt an den Router zu hängen.

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29 von 48

stimmt, @PowerMac, wenn ich bei einem AP den Kanal 13 einstellen will, dann gibt es einen Fehler...

 

Als AP setzte ich als Macianer (natürlich) Airportexpress ein (hatte ich auch schon im Verdacht und habe mit dem Gedanken gespielt, sie gegen ein Masch-Netz auszutauschen). Was ich bisher noch vergessen habe zu sagen ist, dass ich das WLan nur über die AP erstelle, die IE2 ist aussen vor (sprich WLan ausgeschaltet).

 

Ich werde nun also (momentan weiterhin manuell) die Kanäle im Dachgeschoss auf 11, im Obergesoss auf 6 und im Erdgeschoss auf 1 setzten. Den Kanal 3 würde ich somit weglassen. 

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30 von 48

hallo @Shorty  

Als AP setzte ich Airport-Express von Apple ein. Was ich noch nicht erwähnt hatte, bei der IE2 habe das WLan ausgeschaltet.

Es gibt keinen zusätzlichen Controller, ich habe auf die Fähigkeit vertraut, dass die Übergabe von mobilen Geräten von einem AP zum nächsten (mit gleicher SSID) fehlerfrei funktioniert. 

 

Mein ursprüngliches Problem begann ja damit, dass ich vier Meter von meinem AP weg eine tiefere Sendeleistung hatte, als vom AP des Nachbarn, der einen Meter weiter hinter zwei Backsteinmauern steht. Inzwischen habe ich verstanden, dass mit einer optimalen Kanalwahl, das Problem soweit eingedämt werden kann, dass sich die beiden Netze nicht stören. In der Diskussion ergab sich dann noch das Problem mit den weiteren AP im Haus. 

Expert
31 von 48

Hallo @Thunomania 

 

Bei mir sind die „Airportexpress“ schon vor ca 5 Jahren aus dem Hausgeflogen. 

 

Hatte dort Ort auch diverse Probleme, Geschwindigkeit Des WLAN, kein Wechsel des AP, und so weiter.

 

Bin dan auf ein Produkt umgestiegen welches Mesh konnte, und bin jetzt mit meiner Lösung zufrieden (unifi) Dazumal gab es von Seisscom die Wlanboxen noch nicht welche jetzt auch Mesh unterstützen.

 

gruss Lorenz

Contributor
32 von 48

ja, @hed, ein optimierter Standort eines AP wäre sicher wünschenswert. Da ich aber bereits hier im Wohnzimmer, vier Meter von meinem AP, und noch viel stärker auf dem Sitzplatz oder im Garten, das Gefühl habe, dass die Verbinung instabil und langsam ist, dann würde ein AP im ersten Stock dies noch verstärken und zumindest im Garten dürfte somit die Verbindung dahin sein. 

Super User
33 von 48

Uh, Apple AirPort Express... Selbst zu meinen Apple-Fan-Zeiten habe ich in Sachen Netzwerk/WLAN immer auf andere Pferde gesetzt. Wohl nicht ohne Grund wurde die AirPort-Produktelinie auch aus dem Sortiment gestrichen.

Jedenfalls solltest du gemäss deiner Problemschilderung kontrollieren, ob wirklich alle AirPorts die Einstellung "Verbindung gemeinsam nutzen" auf "Aus (Bridge-Modus)" haben.

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Contributor
34 von 48

hallo @millernet 

Danke für den Hinweis. Allerdings lassen sich bei meinen AP (Airport-Express) die Frequenzen nicht einzelen ein/ausschalten (habe auf jeden Fall noch nichts dergleichen gefunden). 

Super User
35 von 48
Super User hed
Super User
36 von 48

@Thunomania 

Besorge dir bei Swisscom eine WlanBox und schliesse sie mal versuchsweise mit Giga Ethernet Kabel direkt am Router an. Und wenn es damit auch nicht funktioniert, so kannst du diese soviel ich weiss innerhalb 1 oder 2 Wochen wieder ohne Kostenfolge retournieren.

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Contributor
37 von 48

@WalterB 

leider ist das gemäss nachstehendem Link (etwas runterscrollen) nicht mehr möglich

https://www.mactechnews.de/forum/discussion/Mac-in-5-0-GHz-Netz-zwingen-326118.html

Contributor
38 von 48

@PowerMac 

Ja, sind alle auf Bridg, habe eben nochmal kontrolliert. 

Super User
39 von 48

Naja, irgendwann sind auch die Airport Dinger EOL. Immerhin werden die ja auch schon länger nicht mehr verkauft und sind auch damals schon länger nicht mehr gepflegt worden...

 

Würde dir auch mal einen Test mit den Swisscom WLAN Boxen empfehlen. Sind günstig und funktionieren SEHR gut. Alle 8h wird automatisch der optimale Kanal gesucht und eingestellt.

keep on rockin'
Super User
40 von 48

Vielleicht reicht ja zumindest als Test für die Verbindungsunterbrüche auch einmal einfach das WLAN der IB2 selbst (falls sie nicht gerade im Keller steht) plus falls nötig vielleicht noch 1 zusätzliche WLAN-Box (z.B. im dritten Stock).

 

Selbst habe ich bei einem Test mit der IB2 für ca. 250 qm Fläche (inkl. Terrassen) mit einem iPad Pro auch in 15-20 Metern Maximalentfernung zum Routerstandort auch durch 2 Backsteinmauern und ein geschlossenes Fenster hindurch soeben immer noch eine WLAN-Rate von ca. 200 MBit/sec gemessen (Mobiles mit nur einer Antenne erreichen dann vielleicht noch 50-100 MBit) und verspüre deshalb in meiner Lokation überhaupt kein Bedürfnis für zusätzliche Accesspoints.

 

Selbstdeklaration: Emanzipierter Kunde und Hobby-Nerd ohne wirtschaftliche Abhängigkeiten zur Swisscom