Internet Box IPV6 aktivieren / deaktivieren

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Gelöst
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Nachricht 1 von 22

Hallo Zusammen

 

In der Internet Box lässt sich IPV6 aktivieren bzw. deaktivieren. Was sind hier die Pro/Kontras?

 

Viele Grüsse

 

Sir_Fred

1 AKZEPTIERTE LÖSUNG

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Nachricht 2 von 22
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Nachricht 2 von 22
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Nachricht 3 von 22

Danke für den Link, auch wenn die Beiträge schon etwas älter sind. Aber ich gehe somit davon aus, dass die Meinungen immer noch dieselben sind.... 

 

Viele Grüsse

 

Sir_Fred

Super User
Nachricht 4 von 22

@Sir_Fred  schrieb:

Danke für den Link, auch wenn die Beiträge schon etwas älter sind. Aber ich gehe somit davon aus, dass die Meinungen immer noch dieselben sind.... 

Also meine diesbezügliche Meinung ist auch heute noch so innovativ wie damals

In den vergangenen 4 Jahren hat sich die clientseitige IPv6-Durchdringung in der Schweiz etwa verdreifacht, wozu man anmerken darf dass Swisscom da einen bedeutenden Beitrag geleistet hat. Weltweit hat die Durchdringung sogar etwa um Faktor 10 von 2.5% auf über 25% aufgeholt, wodurch sich die Rolle der Schweiz vom einstigen Vorreiter wieder zum Mitschwimmer relativiert hat.

An meinem Arbeitsplatz macht IPv6 rund zwei Drittel des internen Netzwerkverkehrs aus. Dualstackbetrieb funktioniert seit Jahren ohne das geringste Problem. Seit einigen Monaten haben wir sogar produktive Server im IPv6-only-Betrieb, auch da ohne Einschränkungen für die Clients.

Darum: Go for it - mach dein Netz IPv6-ready!

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Nachricht 5 von 22

Es gäbe sonst noch Sticker welche man sich ausdrucken kann und auf seinen Plastik Router aufkleben. Wenn man das im Jahre 2018 noch deaktiviert, wärs ein guter Zeitpunkt sich kenntlich zu machen.

Gut, dem Internet Booster müsste dieser Sticker schon bereitliegen...

legacy.jpg

Wenn die grösseren Provider in Zukunft noch so etwas wie IPv4 anbieten wollen, muss möglichst viel Verkehr über die aktuelle IP Version abgewickelt werden. 

 

 





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Nachricht 6 von 22

Ein hübscher Sticker!

 

Vielleicht folgt ja von der Swisscom mal noch eine FW für die Internet Box, welche etwas mehr IPv6 Einstellungsmöglichkeiten anbietet als bis anhin... das wäre noch nett!

 

Viele Grüsse

 

Sir_Fred

Super User hed
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Nachricht 7 von 22

@Sir_Fred  schrieb:

Danke für den Link, auch wenn die Beiträge schon etwas älter sind. Aber ich gehe somit davon aus, dass die Meinungen immer noch dieselben sind.... 

 

Viele Grüsse

 

Sir_Fred


Korrekt.

 

Wie heisst es doch so schön: "Totgesagte leben länger"

 

Es gibt ausser IPv4 in der Netzwerkwelt wohl nichts, auf das dieser Spruch besser passen würde.

 

Super User
Nachricht 8 von 22

Man spricht beim Dual Stack auch von Jahrzehnten. Es gibt aber immer weniger Pardons IPv6 nicht zu verwenden. Schon gar nicht im Privathaushalt.

 

Das Erdöl geht übrigens auch zu Ende 🧐





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Super User hed
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Nachricht 9 von 22

Selbst grosse IPv6 Befürworter konnten mir bis heute keinen für mich als Durchschnitts-User im Privathaushalt wirklich bedeutenden Vorteil von IPv6 gegenüber IPv4 nennen.

 

Und auch bei den Kunden (von SME bis Multi) wo ich fast täglich hauptsächlich im Bereich VoIP in Kontakt bin, ist IPv6 kein grosses Thema. Die Kunden haben zwar vor einigen Jahren ganze ICT-Abteilungen in Kurse geschickt und man "spielt" in deren Labs damit herum um die teuren Kursbesuche zu rechtfertigen, wirklich bewusst einsetzen tut es kaum einer (ausser dass es halt bei den PC's per default aktiviert ist).

 

 

 

Super User
Nachricht 10 von 22

@hed  schrieb:

Selbst grosse IPv6 Befürworter konnten mir bis heute keinen für mich als Durchschnitts-User im Privathaushalt wirklich bedeutenden Vorteil von IPv6 gegenüber IPv4 nennen. [...]


Ich habe die Erfahrung gemacht, dass auch Durchschnittsuser den Nutzen von IPv6 ohne Weiteres verstehen und akzeptieren, wenn man ihnen diesen kurz erläutert. Vint Cerf erklärt das z.B. in 2 Minuten einfach und verständlich (in Englisch).

Eine Voraussetzung ist natürlich, dass man die Materie erst mal selber begriffen hat. Ein grundlegendes Verständnis der Funktionsweise des Internets sowie dessen historischer und gegenwärtiger Entwicklung wären ein guter Anfang dazu.

Super User hed
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Nachricht 11 von 22

@PowerMac  schrieb:

@hed  schrieb:

Selbst grosse IPv6 Befürworter konnten mir bis heute keinen für mich als Durchschnitts-User im Privathaushalt wirklich bedeutenden Vorteil von IPv6 gegenüber IPv4 nennen. [...]


Ich habe die Erfahrung gemacht, dass auch Durchschnittsuser den Nutzen von IPv6 ohne Weiteres verstehen und akzeptieren, wenn man ihnen diesen kurz erläutert. Vint Cerf erklärt das z.B. in 2 Minuten einfach und verständlich (in Englisch).

Eine Voraussetzung ist natürlich, dass man die Materie erst mal selber begriffen hat. Ein grundlegendes Verständnis der Funktionsweise des Internets sowie dessen historischer und gegenwärtiger Entwicklung wären ein guter Anfang dazu.


Was hat die Adressknappheit öffentlicher Adressen mit IPv6 im privaten LAN zu tun ? Richtig, rein gar nichts. 

 

Enduser im LAN mit einer 192.168.x.x - Adresse oder selbst multinationale Firmen im 10.x.x.x - Range sind davon zumindest im internen privaten Adress-Range unberührt.

 

VintCerf als Internet Evangelist kann noch solange davon predigen wie er will, dass die Botschaft im LAN-Umfeld nicht ankommt zeigt die Tatsache, dass selbst bei Grosskunden in Ausschreibungen von Kommunikationsprojekten IPv6 als Musskriterium in der Regel nicht mal erwähnt ist. 

 

In der Zwischenzeit sind sich übrigens auch alle grossen Netzwerkfirmen und Provider einig darüber, dass IPv6 das IPv4 zumindest in den nächhsten 20 - 30 Jahren nicht ablösen sondern "nur" ergänzen wird. Klar, die weitere Expansion von Mobile, IoT, intelligente Gebäude uvm. sind sind ohne IPv6  gar nicht möglich.

 

Aber nochmals, ich spreche ausschliesslich vom User der einen PC am LAN angeschlossen hat und täglich einige Mails macht, im Internet surft, ein Paar Videos anschaut und im Hintergrund Musik streamt. Für den ist es doch absolut egal, ob nun sein PC eine private IPv4-Adresse, eine IPv6-Adresse oder im Sinn von Multistack beides hat. Daran ändert auch der Film von VintCerf nichts. 

Super User
Nachricht 12 von 22

Es ist die falsche Ansicht, wenn man nach Vorteilen sucht.

Der Adressraum von IPv4 ist verbraucht/begrenzt, IPv6 löst dieses Problem. Wo willst du jetzt nach einem Vorteil suchen, es ist einfach ein Fakt mit dem man umgehen sollte. Es macht einfach keinen Sinn alles zu NATen oder mit Brücken zu arbeiten wenn es schlussendlich irgendwann gar nicht mehr nötig sein wird. 

 

Nebenbei gibt es natürlich schon Vorteile, wie das es viel einfacher funktioniert. Es braucht so zB. keinen DHCP Server mehr. Eine Fehlerquelle weniger. > Vorteil ( Ich gehe jetzt nicht auf die Thematik ein, dass je nach OS aktuell noch ein Pendant zum DHCP, nämlich DHCPv6 für DNS nötig ist. Man ist ja noch weit weg von single Stack :) )

Also gerade für Private welche sich um gar nichts kümmern wollen bringt IPv6 bezüglich Autokonfig einen Vorteil.

 

Ich empfehle jedem sich mit IPv6 zu beschäftigen. IPv6 ist kein 1:1 Ersatz von IPv4.

Nicht einfach ein Wechsel von 32Bit auf 128. Nicht einfach ein Wechsel von Binär zu Hex und wieder zurück in Dezimal/Binär.

Es ändert sich bezüglich Adressvergabe und Konfiguration einiges. Filterregel werden plötzlich wichtiger. Man kann Netze viel schöner segmentieren usw.

Da hilft auch kein teurer Kurs, da hilft nur Erfahrung und die holt man sich im Live Betrieb. Diese zu holen ist gerade zu Hause am einfachsten.

Auch mir ist klar das eine RUAG zB. aus anderen Gründen nicht mal so schnell ihren Clients einen IPv6 Zugang gewährt. Wobei die haben noch ganz andere Probleme :D

 

Man sollte Foren wie dieses oder heise mal auf IPv6 only umstellen. Dann wäre Ruhe.





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Nachricht 13 von 22

@Tux0ne  schrieb:

[...] Man sollte Foren wie dieses oder heise mal auf IPv6 only umstellen. Dann wäre Ruhe.


Heise hat immerhin schon Dualstack, was man von Lithium leider nicht behaupten kann...

Super User hed
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Nachricht 14 von 22

Der Mensch lässt sich nun mal nur über Vorteile überzeugen. Man kann endlos darüber berichten, wie schädlich Verbrennungsmotoren für die Gesundheit sind, das interessiert niemand. Erst wenn eine Alternative vorliegt die mehr Vor- als Nachteile bringt, steigt der Mensch um.

 

Man kann sich die Frage auch stellen, weshalb kaum jemand an IPv4 interessiert ist und den Hebel dann dort ansetzen. Klar zeigen die Statistiken von IPv6 nach oben, aber das ist auch kein Wunder, wenn alle Geräte die ausgeliefert werden per Default v4 und v6 aktiviert haben. Wie bereits erwähnt ist es aber bei Netzwerkprojekten kaum ein Thema und das zeigt mir, dass die Akzeptanz (noch) nicht da ist resp. kein Zusatznutzen beim Einsatz von IPv6 gesehen wird.   

 

Aber wir können den Spiess auch umdrehen und über die Nachteile von IPv4 sprechen. Was bringt es z.B. für einen Nachteil, wenn eine Firma im LAN tausende von IP-Devices im privaten Bereich 10.x.x.x betreibt ? Damit belegt die Firma  keine einzige der knappen, wertvollen IPv4 Adressen. Und solange man noch soweit weg ist vom v6 single stack, ist der Einsatz von v6 lediglich mit Mehraufwand verbunden. Das lässt sich schlecht mit der immer weiter zunehmenden Geiz-ist-Geil-Mentalität der Gesellschaft vereinbaren, denn das schlägt auch auf die Firmen durch. Die Einführung von v6 muss auch kurzfristig oder zumindest mittelfristig finanzielle Vorteile bringen, sonst hat es keine Chance. Langfristig denkt resp. darf heutzutage eh niemand mehr denken und planen. Aber genau darum geht es beim "Generationenprojekt" IPv4 -> IPv6.

 

Super User
Nachricht 15 von 22

IPv6 ist günstiger als der ganze Aufwand denn man durch die Verwaltung von legacy IP hat und man da gar an die Grenzen stösst. Auch mit 10/8 ist mal Ende Gelände.

Klevere Firmen welche Dual Stack bereits anwenden, betreiben ihre internen Server nur noch auf IPv6.

Aber das sind Philosophien. Entweder sucht man Lösungen oder schiebt die Probleme vor sich hin.

Würde jeder in der Wissenschaft sein Tun auf seine Existenz reduzieren, so würden wir heute noch Steine aufeinander hauen und ganz erstaunt den Funken zusehen. Klar kann man sich auch auf seine Existenz beschränken. Sieht man in der Politik. Man kann es da so weit bringen das man gar Vereinigte Staaten leiten kann. Denn Scherbenhaufen können die anderen Generationen aufwischen...

 

Wer jetzt so langsam das Gefühl hat seine ICT Abteilung sei tröge und teuer, der kann sich hier ja mal alternative Meinungen einholen. Günstiger, moderner, besser, versprochen :D

 

Meanwhile, warte ich bis pfSense NAT64 kann





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Nachricht 16 von 22

@hed  schrieb:

Was hat die Adressknappheit öffentlicher Adressen mit IPv6 im privaten LAN zu tun ? Richtig, rein gar nichts. 

 

Enduser im LAN mit einer 192.168.x.x - Adresse oder selbst multinationale Firmen im 10.x.x.x - Range sind davon zumindest im internen privaten Adress-Range unberührt.

Google lief schon 2011 am Limit des RFC1918-Adressraums, Microsoft hat selbiges im Januar 2017 verlauten lassen. q.e.d.

Auch bei "kleineren Fischen" gibts immer wieder erhebliche Hirnschmerzen, wenn zwei Unternehmen aus welchen Gründen auch immer Daten zwischen ihren Netzen direkt austauschen wollen, aber beide vor langer Zeit einmal denselben RFC1918-Adressbereich gewählt haben.

[...] Aber nochmals, ich spreche ausschliesslich vom User der einen PC am LAN angeschlossen hat und täglich einige Mails macht, im Internet surft, ein Paar Videos anschaut und im Hintergrund Musik streamt. Für den ist es doch absolut egal, ob nun sein PC eine private IPv4-Adresse, eine IPv6-Adresse oder im Sinn von Multistack beides hat. Daran ändert auch der Film von VintCerf nichts. 


Völlig einverstanden: Für den Enduser doch absolut egal ob v4, v6 oder beides. Warum regst du dich dann immer so auf, wenn hier jemand empfiehlt, IPv6 ein-, bzw. nicht auszuschalten?

Das Geniale am Internet war ursprünglich das Netz selber: weltweit kann jeder Teilnehmer mit jedem anderen Teilnehmer direkt kommunizieren. Die Krücke NAT hat dieses End-to-End-Prinzip inzwischen fast völlig vernichtet, so dass viele Leute nicht mal mehr begreifen welche Möglichkeiten sich daraus ergeben. Man schaufelt ja eh alle Daten in die Cloud und holt sie sich wieder von dort, warum bloss noch direkt miteinander kommunizieren? Schon 2009 bemerkte Lorenzo Colitti: "The killer application of IPv6 is the survival of the open Internet as we know it". Persönlich finde ich die Einführung von IPv6 extrem spannend: das Fundament des ganzen Internets wird im laufenden Betrieb nochmal neu gebaut, und zwar so dass es wohl noch unsere Generation überdauern wird. Und wir können aktiv an diesem Neubau mitwirken und vielleicht mal unseren Grosskindern davon erzählen.

Nachricht 17 von 22

Mir wäre es lieb, wenn der ganze Aufwand für die endlosen Diskussionen in die Planung und Umsetzung der Migration gesteckt würde. Diese ist meiner Meinung nach unausweichlich.

Irgendwie scheinen sich im Netzwerkbereich vermehrt Leute herumzutreiben, die sich nicht weiterbilden wollen und panische Angst vor Veränderungen haben. 

Der Mangel an IPv4 Adressen führt zum schnellen Anstieg der BGP-Routen, was in Kürze auch wohl wieder einige Router zum Abstürzen bringen wird (1 Mio. Routen, irgendwann 2019). 

Highlighted
Super User hed
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Nachricht 18 von 22

Nur damit keine Missverständnisse aufkommen:

 

Ich habe absolut nichts gegen IPv6, ganz im Gegenteil. Bereits 1995 war in meinen Netzwerkkursen das damalige IPnG genannte Protokoll auf Basis der RFC 1752 zumindest am Rand ein Thema.

 

Ab 1998 war dann IPv6 ein wichtiges und breites Thema in den Netzwerkseminaren für Auszubildende sowie Techniker und  Ingenieure in der Weiterbildung. Auch in den Kursen für Kader bis hin zu GL-Mitgliedern war IPv6 immer ein wichtiges Thema. Das ganze natürlich jeweils stufen- und bedarfsgerecht vermittelt.

 

Trotz (oder wegen ?) des frühen und jahrzentelangen Kontaktes mit dem Thema bin ich jedoch nie zum IPv6- Jünger oder Freak mutiert, sondern ich versuche stehts die Realität vor Augen zu behalten und durchaus auch eine sehr kritische Haltung einzunehmen. Und genau diese Sicht die mir im täglichen Umgang mit ICT-Verantwortlichen immer wieder bestätigt wird, versuche ich hier im Forum wiederzugeben.

 

Und nochmals, ich spreche hier nicht aus WAN- oder Providersicht und auch nicht aus Sicht einer IANA, RIR oder LIR, sondern aus Sicht privater und industrieller ICT-Anwender. Im geschäftlichen Umfeld geht es bei den Entscheidungsträgern (inkl. dem CIO) nicht um technische Interessen, sondern um betriebswirtschaftliche Argumente und Entscheide. Mit Angst vor Veränderung hat die Zurückhaltung der Entscheidungsträger beim Thema IPv6 herzlich wenig zu tun, sondern primär mit (kurzfristigem) ROI, Profit, Rationalisierung, Gewinnmaximierung ...

 

Selbst die konservativste Bude springt doch im Moment fast schon von Torschlusspanik getrieben auf den Blockchain-Zug auf, weil man sich davon finanzielle Wunder und Einsparungen im zweistelligen Prozentbereich verspricht. Zudem  kann man sich mit dem Thema Blockchain selbst in der breiten Oeffentlichkeit werbewirksam in Szene setzen. Und sogar der Bundesrat nimmt das Thema BC auf, um sich zu profilieren.

 

Und was ist mit IPv6 ? Fehlanzeige auf der ganzen Linie, denn ausser für die Netzwerklieferanten und Integratoren sieht die Industrie hier keine oder nur kleine $-Zeichen in den Augen. Und weil sich die breite Oeffentlichkeit auch nicht für das Thema IPv6 interessiert, kann man damit auch marketing- und imagetechnisch keinen Blumentopf gewinnen. 

 

Also bitte, betrachtet das Thema nicht nur durch die technologisch euphorisch rosa gefärbte Netzwerk-Brille, sondern  auch mal aus Sicht von Betriebswirtschaft, Marketing und Gesellschaft.

 

@PowerMac

Ich rege mich nicht auf, aber ich bin allergisch gegen Freaks und selbsternannte Evangelisten. Und ich habe auch nicht das Bedürfnis, bei meinen Enkelkindern von den Heldentaten als Retter dieser Welt und Teil der modernen Weltgeschichte zu prahlen.

 

Super User
Nachricht 19 von 22

Nö, du regst dich gar nicht auf. Du fällst bloss wie eine Hyäne über alles her, was es wagt irgendeine andere Meinung als die deine zu vertreten.

Na denn. Schönen Tag noch.

Super User
Nachricht 20 von 22

Gibt es jetzt zum Thema hier, IPv6 auf der Internet Box deaktivieren, noch einen plausiblen Grund, warum man das tun sollte?

Irgendwie sehe ich so keinen.

 

https://www.youtube.com/watch?v=gDruL82NBbw

 





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