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Internet Box 3

Super User
1 von 63

Der neue Standard 802.11ax ist bereits erhältlich bei diversen Routern. 

 

Kommt in absehbarer Zeit eine neue Internet Box 3 auf den Markt?

 

Natürlich muss die Hardware beidseitig den neuen Standard unterstützen. 

62 Kommentare
Swisscom
2 von 63

Wifi 6 (früher AX genannt) ist noch nicht final standardisiert. Ja, es gibt schon ein paar Retailrouter (ohne Modemfunktion), die das Rennen eröffnet haben. Ist immer so.

 

Aber ja, natürlich sind wir dabei, die nächste Generation Internet-Box zu entwickeln. Vielleicht kann man sie dann Anfang 2020 kaufen.

 

Mehr Infos dann, wenn es Infos gibt.

Head of Access & Communication Services @ Product & Marketing Department, Swisscom (Schweiz) AG
Super User
3 von 63

Die Ausbreitung von Wi-Fi 6 wird sicher noch mehrere Jahre in Anspruch nehmen.

 

Der wichtigste limitierende Faktor dabei sind nicht die Router (bei denen genau genommen eigentlich sowieso nur der Access Point Teil davon betroffen ist), sondern die Clients.

 

99 Prozent aller Clients (Mobiles, Tablets, Notebooks, etc). verfügen heute über 2 Antennen und sind deshalb schon rein physikalisch auf die Wi-Fi 5 typische theoretische Maximalgeschwindigkeit von 866 MBit/sec beschränkt.

Zwar steigt bei Wi-Fi 6 durch technische Detailverbesserungen auch die mögliche Kapazität pro Antenne leicht an, aber so richtig flott wird es dann erst durch die Bündelung von 4 Antennen auf beiden Seiten der Verbindung.

 

4 Antennen in einen Client einzubauen bringt aber Platz- und Energiemanagementprobleme mit sich, deshalb bleibt hier noch abzuwarten, wie die Mobile-Industrie in der Praxis mit diesen neuen Möglichkeiten umgehen wird.

 

Innerhalb des Swisscom Geräteparks liesse sich kurz- bis mittelfristig vermutlich nicht mit einer IB 3, sondern mit einer Wi-Fi 6-fähigen weiterentwickelten WLAN-Box am meisten Zusatznutzen erzeugen.

 

Der mögliche konkrete Nutzen dabei wäre eine optimierte Funkstrecke mit einer WLAN-Box auf beiden Seiten.

 

Die WLAN-Box wäre eigentlich gut geeignet dazu, denn:

- 4x4 MU-MIMO Antennenprinzip ist platzmässig kein Problem

- Strom ist genügend vorhanden

- für die reine WLAN-Verbindung spielt die zusätzliche Limitierung durch die weit verbreiteten GBit-Switches keine Rolle

- eine modifizierte WLAN-Box mit Wi-Fi 6 liesse sich zusätzlich auch als Upgrade-Option für das bestehende Wi-Fi 5 der Internetboxen verwenden

 

Möglicherweise wäre für die Swisscom das Thema Wi-Fi 6 auch noch mal eine Gelegenheit das Thema Kunden-CPE‘s und Beschränkung auf All-in-One-Router nochmals grundsätzlich zu überdenken. 

 

In Zeiten von strukturierten Hausverkabelungen und sich laufend weiterentwickelnden Funktechniken wie Wi-Fi 6, Mesh-WLAN‘s, etc. wäre eine grundsätzliche Aufteilung auf 2 Geräte-Familien vermutlich viel flexibler.

 

Das wäre dann als mögliches Konzept pro Kundenanschluss:

- 1 kompakt gebauter nicht Standort-sensibler Basisrouter reduziert auf Modem- und Routing-Funktionalität

- 1 bis n Accesspoints mit Wi-Fi und DECT-Funktionalität

 

Mal schauen, was uns die Zukunft da noch alles bringt.

Selbstdeklaration: Emanzipierter Kunde und Hobby-Nerd ohne wirtschaftliche Abhängigkeiten zur Swisscom
Swisscom
4 von 63

Gegebenenfalls sind wir auch schon auf die Idee gekommen, dass eine WLAN-Box 2 mit Wifi 6 gut zu einer möglichen IB3 passen würde 😉

 

 

 

Head of Access & Communication Services @ Product & Marketing Department, Swisscom (Schweiz) AG
Super User
5 von 63

Strukturierte Hausverkabelung... Muss ich mir merken*lach

 

Liebe Grüsse 

Super User
6 von 63

@realGoliath  schrieb:

Strukturierte Hausverkabelung... Muss ich mir merken*lach


Hast du immer noch keine? :blush:

Super User
7 von 63

Ich glaube, Swisscom zieht sich zurück aus der "ruinösen" Entwicklung von neuen Internetboxen.

Vielleicht noch eine aufgepimpte IB2v2 für den grossen Haufen der 0815 Kunden...

Für den kleinen Rest der Freaks gibts eine "dumme" Bridge (Fiber und/oder xDSL), welche mit eigenem Equipment (FW/Wlan Router/ Wlan-AP) nach Belieben/Bedarf ergänzt werden kann.... 😉

 

SCNR

 

keep on rockin'
Super User
8 von 63

@POGO 1104 

 

Für mich als FTTS/FTTB-Kunden bitte einen g.Fast-Adapter als reines Swisscom-Modem.

 

Auf der einen Seite einfach das DSL- Kabel rein und auf der anderen Seite 1 Ethernet-Kabel raus und das ganze zur grundsätzlichen Qualitätssicherung des konstruktiven Designs und zur Beibehaltung der nötigen Robustheit mit möglichst wenig Swisscom-Software: „Swisscom-Internet at your Ethernet“ sozusagen...

 

SCNR

Selbstdeklaration: Emanzipierter Kunde und Hobby-Nerd ohne wirtschaftliche Abhängigkeiten zur Swisscom
Expert
9 von 63

Hab ich schonmal erwähnt, dass ich bei meiner UPC Büx einfach den Bridge-Mode-Button ticke und dahinter dann mein eigenes Equipment betreibe, ohne mir lange Gedanken darübner zu machen, wie ich mir eine Pseudo-Bridge-Mode zusammenbasteln kann? War glaube ich das einzige mal bisher, dass ich mich ins Interface der Büx eingeloggt habe 😄

Hat auch den Vorteil, dass das Ganze dann über Jahre hinweg ohne einen einzigen Reboot stabil läuft *husthust*

 

Wäre doch mal ein Gedanke wert... könnte man sich vielleicht auch ein paar Hotliner sparen 😉

Editiert
Super User
10 von 63

@cslu 

 

Auch wenn der Betrieb der Inhouse-Netze der Kunden die Swisscom zusätzlich was kostet, finanziell lohnt sich das sicher.

 

Denn je tiefer sie sich in den Heimnetzen ihrer Kunden „proprietär eingräbt“, desto weniger wird sie bei Wechselgelüsten auch einfach rausgeworfen.

 

Wo kämen wir denn hin, wenn der Kunde ohne Zusatzaufwand einfach das Internet-Access-Kabel zu einem anderen Anbieter umstecken könnte...

Selbstdeklaration: Emanzipierter Kunde und Hobby-Nerd ohne wirtschaftliche Abhängigkeiten zur Swisscom
Editiert
Super User
11 von 63

Aktuell rechnet sich die Entwicklung eigener Geräte die sehr einfach in Betrieb und Unterhalt sind, durch die Kompensation sprich Personaleinsparungen sicher absolut.

Aber es wird ja der Moment kommen wo es nichts mehr zu kompensieren gibt und der Sparfux sein Radar auf solche Entwichlungsspässchen richten wird 😉

Swisscom ist eigentlich zu klein für die Entwicklung eigener Geräte. So wird das als ein Mückenfurz in die Geschichte der Hardwarehersteller vermerkt werden. Denke ich mal so frei.


Falls du in deinem Thread eine Antwort von Tux0ne wünschst, so ergänze deinen Text mit @Tux0ne. Damit erhalte ich eine Benachrichtigung.

Selbstdeklaration


Swisscom spezifische Kenntnisse in Sales/Tech:

inOne/inOne KMU > In allen Rollen sowie own Gateway, own SIP Device

Smart Business Connect: Business Internet Services > CB2 Router Konfig in allen Rollen, Business Communication Services > Hosted, Trunk direct, UCC

BNS Business Network Solutions: Managed LAN > Switches, Access Points. Managed Security > Antivirus, Webfilter. RAS, PWLAN, DCS Anbindung

Generell: L1-L7, Firewall, DMZ, VPN Client/Site-Site, 802.1x, SIP, ISDN, Mivoice400, DNS, Dual Stack uvm. wie zB. Fachkundigkeit nach NIV.
Editiert
Expert
12 von 63
Expert
13 von 63

Wenn das Gehäuse gleich bleibt, ist da sicher auch gleich die Tischgrill Funktion dabei 🙂

Super User
14 von 63

@GuidoT 

 

Ich würde die neue Box noch umbenennen in Internet-Box Wi-Fi 6 und dann natürlich auch noch einen Feldtest durchführen.

 

Und beim Feldtest zusätzlich dann auch noch ein paar Superuser berücksichtigen, welche in der Lage sind, das neue Wi-Fi 6 mit ihren eigenen Nicht-Swisscom-WLAN‘s zu vergleichen und auch sonstige wenig genutzte Spezialfunktionen im 0815++ Umfeld vor dem eigentlichen Rollout zu überprüfen.

Selbstdeklaration: Emanzipierter Kunde und Hobby-Nerd ohne wirtschaftliche Abhängigkeiten zur Swisscom
Anonym
15 von 63

@NotNormal
Da muss ich dich leider enttäuschen, das Gehäuse sieht anders aus. Bisher konnte ich objektiv keine Mehrverbrauch an Energie feststellen. Subjektiv bleibt die neue Box sogar deutlich kühler. Der Verbrauch dürfte aber abhängig von den Rahmenbedingungen sein. Ich habe immer noch VDSL2.

 

@Shorty  
Keine Angst. Die neue Box wird schon jetzt auf Herz und Nieren getestet. Da sind auch einige kritische Leute ausserhalb der Swisscom dabei. 

Super User
16 von 63

@Anonym

 

Die Leute von UPC eventuell? 

Expert
17 von 63

@realGoliath  schrieb:

 

Die Leute von UPC eventuell? 


 

Och, die hatten ja mit ihren Boxen bisher in der Regel eher ein glücklicheres Händchen als die Swisscom, ich glaube nicht, dass die sich da viel abgucken sollten 😉

 

Also abgesehen vielleicht von den Heizkörpern die sie so um 2005 rum hatten und die sich unter Vollast permament aufgehangen haben. Aber "Vollast" bedeutete damals bei denen ja auch Speeds, die irgendwie 20 mal höher waren als alles was es im Swisscom-Netz gab.

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Expert
18 von 63

Und kann man die mal testen. Mal schauen ob sie mit meinem Netzwerk zu Recht kommt......:grin_smile:

Habe gerade gesehen, dass noch nicht alle Geräte am Router angemeldet sind.

 

Bildschirmfoto 2019-04-25 um 15.39.07.png

 

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Swisscom
19 von 63

Hallo

 

Danke für die Anregungen. Nun, ich wollte die Box erst Internet-Box X nennen. Aber die Mehrheit war dann für 3 und wir sind ja ein sehr basisdemokratischer Laden .... zumindest bei solchen Entscheidungen 😉

 

Wir testen alle Devices vor dem Launch mit bis zu 3000 Mitarbeitern. Die sind in der Regel die "Schlimmsten", was das Feedback angeht. Aber es ist sehr hilfreich. Zudem haben wir bekanntermassen einen kleinen Testerkreis, dem auch Superuser angehören. Ich denke aber, dass wir auch wieder einen kleinen Feldtest hier in der Community wie bei der IB2 ermöglichen. Kontruktive Feedbackgeber sind immer herzlich willkommen.

 

Natürlich testen wir auch gegen bestimmte Funktionen wie Wifi oder DECT gegen unsere eigenen Vorgängermodelle und einige bekannte Retail-Produkte. Diese Tests finden sowohl im Labor als auch unter Real-Life - Bedingungen statt. Daher kann ich voller Überzeugung sagen, dass sich keine IB2 bislang verstecken musste und die IB3 erst recht nicht. Da mögen persönliche Erfahrungen manchmal andere sein, was je nach Umgebung durchaus möglich ist.

 

Die Software wird grundsätzlich die gleiche sein wie bei allen IBs. Natürlich an den Chipsatz und dessen Möglichkeiten angepasst. Das ist ja das schöne an unserem Konzept. WLAN-Box, Bonding, Telefone, usw. wird alles von Beginn laufen und bei einem Wechsel von der IB2 auf die IB3 automatisch wieder da sein.

 

Über generelle Softwarefunktionen können wir immer diskutieren. 

 

@NotNormal : Die IB3 wird der erste Router der Swisscom, der mit Gas betrieben wird. Wegen dem Geschmack. Bei Kohle hatten wir zu viel Ärger intern. Brandschutz und so.

 

@realGoliath : Es gab schon andere ISPs in der Schweiz, die gerne unsere Router übernehmen wollten. Machen wir eher nicht. 

 

@wolewo: Easy.

 

 

Guido

Head of Access & Communication Services @ Product & Marketing Department, Swisscom (Schweiz) AG
Anonym
20 von 63

@wolewo  schrieb:

Mal schauen ob sie mit meinem Netzwerk zu Recht kommt......:grin_smile:


Wenn die IB2 damit klar kommt, dann sollte das auch mit der IB3 klappen. :smile:

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