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Internet-Booster

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41 von 58

Update:

Servicedesk angerufen.

Wurde professionell behandelt das Ganze.

Speed wurde nochmals auf Seiten Swisscom gemessen und dies hat meine Messungen bestätigt:

Der Booster gibt mir nur ein Plus von max. 1.5MBit. Die normale Kupferleitung gibt ca. 30MBit her.

Theoretisch sollten es bis 70MBit sein. Realistisch wäre ich schon mit 15MBit extra zufrieden, so dass ich gebündelt in etwa auf 45MBit kommen würde.

Das Einzige was noch offen war, ist der Versuch den Booster via Ethernet mit der Internetbox zu koppeln.
Ok, hab ich mittlerweile nun auch versucht. Resultat exakt das Gleiche, keine Verbesserung.

Störfaktoren innerhalb meines WLAN sind also auch nicht die Ursache und der Booster kann weiterhin am WiFi hängen.

... jetzt ist Swisscom wieder dran ... mit einem Rückruf bei mir.

Contributor
42 von 58

Hallo GuidoT

 

Bitte helfen Sie mir! Bei uns im Dorf laufen die Internetkunden davon, wegen lahmen 4-5 Mbps.

Es will bald niemand mehr zu Swisscom kommen.

4G Netz ist neuerdings vorhanden und einige Internet-Booster sollten drin liegen.

 

Der Aufwand ist sicher gering und die Kundenzufriedenheit ist Ihnen garantiert.

 

Freundliche Grüsse

 

 

Swisscom
43 von 58

@MB4matic Also ich habe auch ca 40 MBit/s per DSL und mit Booster die meiste Zeit bis zu 100 kombiniert. Hast Du schon mal probiert, den Booster an einer anderen Stelle zu platzieren? Ansonsten mir mal eine PN senden mit Nanmen, Adresse, Festnetztelefonnummer oder DSL-Anschlussnummer und ich lasse es anschauen.

Head of Access & Communication Services @ Product & Marketing Department, Swisscom (Schweiz) AG
Swisscom
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@5323 Rietheim Erstmal Hallo. Wenn Du willst, dass ich deinen Post sehe, dann mit ein @ vor mein Kürzel, denn sonst bekomme ich keine Info.

 

Ja, das sieht nicht gut aus dort. Kann verstehen, dass dort keiner Swisscom wählen möchte, wenn es eine Alternative gibt. Ich schaue es mit meinem Team an.

Head of Access & Communication Services @ Product & Marketing Department, Swisscom (Schweiz) AG
Contributor
45 von 58

@GuidoT schrieb:

@MB4matic Also ich habe auch ca 40 MBit/s per DSL und mit Booster die meiste Zeit bis zu 100 kombiniert. Hast Du schon mal probiert, den Booster an einer anderen Stelle zu platzieren? Ansonsten mir mal eine PN senden mit Nanmen, Adresse, Festnetztelefonnummer oder DSL-Anschlussnummer und ich lasse es anschauen.


Hallo Guido

 

Ich habe die Position des Boosters ausgiebig mit dem Handy und einer LTE-App getestet.
Das Ticket bei der Swisscom ist offen und wird nun eskaliert, weil max. 1Mbit Zuwachs an Bandbreite ist nicht im Sinne des Boosters.
Die Swisscom hat meine Messungen ihrerseits bestätigt. Der Booster war sogar via Ethernet angeschlossen.
Scheinbar liegt der Wurm eher bei der Zuweisung des Booster an die korrekte LTE Zelle.

Contributor
46 von 58

Ich habe das Signal beim Sendemast in Rietheim  gemessen, siehe Foto:Signal Sendemast.JPGSendemast.JPG

 

Das Signal habe ich in der Wohnung auch noch gemessen, siehe nächstes Foto;Signal in Wohnung.JPG

 

Daran sollte es nicht liegen, da hat die Swisscom gute Arbeit geleistet!

 

Bitte schau zu, dass ihr es hinkriegt mit dem Internet Booster.

Vielen Dank von den treuen Swisscomkunde

Freundliche Grüsse

Viktor

Contributor Hli
Contributor
47 von 58

@GuidoT Warum nutzt der Booster eigentlich nicht die maximal mögliche Bandbreite des 4G+-Netzes (zurzeit 300 Mbit/s wenn ich richtig informiert bin; Versuche mit 800+ Mbit/s sind ja am Laufen)? Ist das eine technische oder "logistische/kommerzielle" Limitierung?

Super User hed
Super User
48 von 58

Ueberleg doch selbst einmal.

Wenn nun alle mit dem Booster gratis die max. verfügbare LTE-Bandbreite ziehen würden, so hätten die Mobile-Abonennten welche viel Geld für Bandbreite bezahlen, wohl keine Freude daran.

 

Contributor Hli
Contributor
49 von 58

Wer spricht denn von gratis? So hätte man zumindest die Möglichkeit, die höheren inOne-Home-Abos in noch nicht durch FTTS/FTTH erschlossene Gebiete (den anderen Thread hast Du ja auch gesehen) zu bringen. Und mit inOne bezahlt man ja sowieso quasi 1x für alles (ob nun das Natel die Bandbreite saugt oder der Booster, kommt da nicht mehr so sehr drauf an).

Super User
50 von 58

@Hli

 

Grundsätzlich gebe ich Dir recht.

Fact ist einfach, dass die Bondingtechnologie bei der Swisscom noch sehr neu ist, und dass man mangels Erfahrung, im speziellen auch mit den Auswirkungen auf das Mobilnetz die ganze Thematik sehr vorsichtig angegangen ist.

 

Seit der Einführung wurden aber bereits wesentliche weitere Schritte für einen breiteren Rollout und höhere LTE-Bandbreiten unternommen.

Mit Sicherheit ist da das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht.

Rein vom technischen Potential her, könnte da zukünftig noch einiges kommen.

 

Und mal völlig unabhängig von der Hardware und den zur Verfügung stehenden LTE-Kapazitäten auf den einzelnen Mobilfunkmasten, birgt schon die heutige Bonding-Software noch Riesen-Optimierungspotentiale.

 

Was nämlich vielen nicht klar ist: Das Gerät nennt sich zwar Booster, funktioniert heute softwaremässig aber gar nicht als Booster wie der Namen suggeriert, der also zusätzlich zugeschaltet wird, wenn er vom Kundenanschluss auch wirklich benötigt wird.

Der Bonding-Mechanismus zieht nämlich aktuell immer schön brav im fixen Lastverteilungsmechanismus, welcher vermutlich pro Anschluss festgelegt ist, also immer schön fix verteilt gleichzeitig über die Kupfer- und über die LTE-Leitung (ausser bei Swisscom TV, welches aktuell auf Kupfer fixiert ist).

 

Wenn ich also bei meinem 100 MBit Abo, welches sich aufteilt auf 50 MBit Kapazität Kupfer und 50 MBit LTE, in einem aktuellen Zeitpunkt z.B. 4 MBit/sec brauche, kommen da folgerichtig 2 MBit über Kupfer und 2 MBit über LTE, obwohl zum selben Zeitpunkt noch ungebrauchte 48 MBit der Kuperleitung zur Verfügung stehen würden.

 

Meine Vermutung wäre: Würde es der Swisscom, oder ihren Zulieferern nur schon gelingen, mittels eines intelligenteren Bonding-Mechanismus, den Einsatz der LTE-Verbindung auf die Leistungsspitzen zu beschränken, also zuerst mal die Kupferleitung voll auszulasten, wäre sie vermutlich bereits ohne weiteren Ausbau der LTE-Kapazität in der Lage das Bonding noch einem viel breiteren Kundenkreis oder mit viel höheren Leistungspitzen anzubieten.

 

Ein gezielter Entwicklungsauftrag an ein paar wirklich begabte Softwareentwickler, könnte da meines Erachtens einige recht überraschende und auch kurzfristig zu realisierende Kapazitätswunder bewirken.

 

Was dann der Swisscom natürlich wiederum die Möglichkeit gäbe, damit nicht nur die bisher mangelhaften Kupfer-Abos aufzubessern, sondern mit dem Bonding möglichweise auch mit neu vermarktbaren Kombiprodukten einen zusätzlichen Ertrag zu erwirtschaften.

 

Vielleicht hat aber @GuidoT das auch schon lange in der Planung und wir wissen einfach noch nichts davon...

Selbstdeklaration: Emanzipierter Kunde und Hobby-Nerd ohne wirtschaftliche Abhängigkeiten zur Swisscom
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Contributor Hli
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51 von 58

Wirklich interessant, Danke für die ausführliche Antwort @Shorty !

Das heisst also, wenn man auch nicht so tollen LTE-Empfang hat, kriegt man trotzdem nur 50% fixen Boost? Oder ist das dann die individuelle Konfiguration auf der Zelle, welche der "Nova"-Status noch mit sich bringt? Mir gibt der LTE-Speedtest nur um die 10 Mbit/s an (0-2 Striche im Display), aber zu den 12 Mbit/s, welche ich zumindest vor zwei Jahren noch über Kupfer hatte, wären das doch fast 100% Boost (die dann aber schon immer aktiv sein müssten, um wirksam zu sein). Anschlussfrage (vielleicht habe ich das bisher überlesen): Ist der Boost nur downstream oder für beidwegig? Denn auch beim Upload scheint mir LTE+ bessere Ergebnisse hinzukriegen als normales Kupfer.

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Super User
52 von 58

@Hli

 

Da ich auch nur ein Kunde bin, kenne ich die genauen technischen Spezifikationen der Bondingregeln nicht, sondern kann nur basierend auf meiner bisherigen ca. 1 jährigen persönlichen Bondingerfahrung abgeleitete Annahmen treffen:

 

  • die zugeteilten LTE-Kontingente sind entweder anschlussspezifisch oder entsprechen einer Auswahl aus normierten Kapazitätsprofilen, die dem einzelnen Kunden zugeteilt werden
  • der "Boost" funktioniert auch im Upload, ist aber anteilsmässig geringer als beim Download. Zu Beginn des Feldtests ca. im August 16, war der Upload-Boost noch limitiert auf max. 2 MBit/sec. In Zwischenzeit ist sicher mehr möglich. Selbst erhalte ich zur Zeit 5 MBit im Upload, was genau dem Gap meiner Kupferleitung entspricht.
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Swisscom
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Das Limit ist nicht der Booster. Die Antenne und der Chipsatz sind sehr gut und könnten viel höhere Speeds bringen. Die Limitierung entsteht im Router, der die beiden Ströme von der DSL-Leitung und der Wireless-"Leitung" wieder zusammenbringen muss. Wir bräuchten eine viel stärkere CPU, um höhere Geschwindigkeiten zu ermöglichen. Aber etwas Potential ist noch nach oben. Deshalb geht es auch nur sinnvoll mit der IB2, da die IBS und die IBP noch eine deutlich schwächere CPU haben.

Head of Access & Communication Services @ Product & Marketing Department, Swisscom (Schweiz) AG
Contributor
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Zwischenstatus bzgl. meines Boosters:
Immer noch kein bemerkenswerter Zuwachs an Bandbreite. Das extra 1MBit kann auch an Schwankungen der Kupferleitung liegen und tageszeitabhängig sein.

Da der Booster mindestens 3 Balken LTE bekommt, sollte eine vernünftige Bandbreite und die vesprochenen 15MBit extra möglich sein. Es liegt also nicht an der LTE Zelle.

 

Mittlerweile erwägt man ein Firmwareupdate (entweder Booster oder IB2), da andere Kunden ein ähnliches Phänomen aufweisen.

Es kann also noch dauern, ehe mein Booster irgendwann mal wirklich einen Mehrwert bringt, ohne nur Strom zu fressen. 🙂

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55 von 58

Neueste Erkenntnisse:

Tests mit dem Handy (Mobile Data ausgeschaltet, nur via WiFi zur IB2 verbunden) beweisen, dass der Booster sehr wohl eine gewisse extra Bandbreite zur Verfügung stellt (wenn auch nur 10MBit im Durchschnitt).

Problem ist wohl eher der Speedtest der IB2, denn die extra 10MBit werden mir nur auf der CNLAB App auf dem Handy angezeigt, nicht jedoch im Portal der Box.

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@MB4matic

 

Ja, der integrierte Speedtest der Internetbox 2 zeigt auch bei mir den zusätzlichen Speed des Boosters nicht an. Man muss daher immer mit einer anderen App wie CNLAB oder Ookla Speedtest messen.

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57 von 58

Es scheint, als ob die IB2 nur die (in meinem Fall) Kupferleitung zum Speedtest in Betracht zieht, nicht jedoch die eigentlich dazugehörige extra Bandbreite des Boosters.

Super User
58 von 58

@MB4matic

 

Die Erkenntnis, dass die IB2 die LTE-Leistung bei ihrer internen Messung nicht berücksichtigt ist ungefähr bereits ein Jahr alt und wurde auch schon in diversen Threads beschrieben.

Also nichts neues.

 

Wenn Du wissen willst, was das Bonding wirklich bringt, dann am besten das Speedtest Programm von cnlab für Windows oder MacOS auf den PC herunterladen und lokal installieren. Dann mit Testzeiten von mind. 30 Sekunden durchführen.

Durch das lokal installierte Speedtestprogramm sind zusätzlich auch Browsereinflüsse ausgeschlossen, und Du kriegst nebem einer lokal über die Zeit geführten Speedstatistik so auch die aussagekräftigsten Resultate.

 

Edit: Hier noch der Link zum Download des Speedtestprogramms:

https://www.cnlab.ch/

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