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Internet-Booster/LTE-Bonding: Erfahrungen und Wünsche

Super User
1 von 84

Nach Informationen von @GuidoT im IB2-Thread ist die bisher laufende Feldtestphase des kombinierten Einsatzes der IB2 mit dem zusätzlichen LTE-Bonding mittels Internet-Booster für die Swisscom nun abgeschlossen.

Die neue Internet-Box 2 ist aktuell für alle Kunden freigegeben und die Swisscom möchte im ersten Halbjahr 2017 den LTE-Internet-Booster primär für VIVO S und M-Kunden mit Leistungswerten < 35 MBit einsetzen.

Durch den LTE-Booster innerhalb des Bondings soll dann die Leistung der relativ schwachen Kupferleitung auf 40 MBit angehoben werden.

 

Da meine bisherigen Testerfahrungen mit dem LTE-Booster wirklich sehr positiv sind (tageszeitunabhängige stabile und fehlerfreie LTE-Zusatzleistung ohne erkennbare technische Probleme) und ich nicht möchte, dass dieses  m.E. zukünftig sehr interessante Thema mit dem in Zwischenzeit "gigantischen" IB2-Test-Thread nächstens mitarchiviert wird, versuche ich mit diesem Beitrag einen neuen eigenständigen Diskussionsthread zum Thema Internet-Booster/LTE-Bonding zu lancieren.

 

Das Bonding funktioniert eigentlich jetzt schon toll, für die zukünftige Bondingstrategie würde ich trotzdem gerne noch folgende zusätzliche Benutzerwünsche zur Diskussion stellen:

 

  • Einbau einer Fail-Over-Funktion, d.h. es wäre toll, falls der LTE-Teil bei Ausfall der Kupferleitung nicht gleichzeitig ausschaltet, sondern die Verbindung aufrechterhalten würde. Dies könnte dann falls die IP-Telefonie ebenfalls für den LTE-Teil freigegeben würde auch die telefonische Erreichbarkeit des Anschlusses weiter verbessern
  • Verbesserung des Upload-Boosts. Im Test bin ich nie über 2 MBit herausgekommen
  • Miteinbezug von TV und Telefon in den Bonding-Kanal
  • Speedtest der IB2 so anpassen, dass die Werte korrekt inkl. Bondingleistung angezeigt werden
  • Anzeige der von Swisscom freigegebenen anschlussspezifischen Boostleistung im Routermenu, damit der Kunde erkennen kann, wo die erwartete Sollleistung seines Anschlusses inkl. Bonding liegt

Wer weiss - es ist ja bald Weihnachten und vielleicht geht ja der eine oder andere Wunsch inerhalb der nächsten Weiterentwicklungsschritte des Bondings in Erfüllung.

Basierend auf meiner bisherigen Testerfahrung glaube ich, dass die Swisscom mit Ihrer Bonding Idee eine gute und für viele Kunden sehr interessante zusätzliche Möglichkeit geschaffen hat, um "lahmen" Kupferleitungen" kurzfristig und kostengünstig schnelle Beine zu verschaffen.

 

Je mehr Kunden ihr Interesse an diesem neuen Konzept äussern, desto mehr wird Swisscom vermutlich auch in diese Lösung investieren.

Im Interesse aller nicht "Glasfaser-verwöhnten" Swisscom-Kunden hoffe ich, dass diese durchaus innovative LTE-Bonding-Konzeption der Swisscom nicht allzu lange in den Kinderschuhen stecken bleibt.

Selbstdeklaration: Emanzipierter Kunde und Hobby-Nerd ohne wirtschaftliche Abhängigkeiten zur Swisscom
Editiert
83 Kommentare
Super User
2 von 84
Ich finde die Bonding Geschichte ein 2-schneidiges Schwert.

Alles recht und gut, aber halt doch mit einigen Nachteilen.
-Boost ist abhàngig vom aktueller Auslastung der LTE Antenne
-Upload Boost nur minimal
-Ping wird leicht hóher
-keine TV Unterstützung
-.......

Technisch sinnvoller und technisch besser wäre auf jeden Fall ein FTTH / FTTB / FTTS Ausbau. Aber halt teurer und es dauert länger.

Mit dem Bonding kann Swisscom halt "schnell und billig" gewissen Anschlüssen mehr Speed geben und das marketingtechnisch "gut" ausschlachten....
keep on rockin'
Super User
3 von 84

@POGO 1104
Jeder hätte natürlich gerne FTTH, aber:
Wenn die Taube doch sehr, sehr weit oben auf dem Dach und vielleicht sogar gar nie erreichbar ist, wieso sich nicht mal mit dem am Horizont jetzt aktuell erscheinenden und vom technischen Potential her gesehen doch sehr stattlichen Spatz beschäftigen ...

Selbstdeklaration: Emanzipierter Kunde und Hobby-Nerd ohne wirtschaftliche Abhängigkeiten zur Swisscom
Swisscom
4 von 84

Das eine tun und das andere nicht lassen 🙂

Head of Access & Communication Services @ Product & Marketing Department, Swisscom (Schweiz) AG
Contributor
5 von 84

Nun mit FTTH habe ich innerlich abgeschlossen, das wird nix mehr bei mir und hier ist es zu schön. Nur um ins Moloch runter zu ziehen, wo es Glass hätte lohnt sich nicht. 

 

Aber so lange nicht mit dem Ausbau von FTTS/FTTB durch Bonding nicht gebremst oder gar abgeschlossen wird. Ist dagegen nichts einzuwenden.

Mit den oberen Nachteilen könnte ich gut leben bis 2020 und wenn evtl. 2018 100/25 möglich würde, super. Vor allem der Upload im Mobil gibt es wohl noch freie Kapazitäten. Weil auf dem Handy ja nicht wirklich gebraucht heute und mein Speed Test hat dort nicht viele Schwankungen aufgezeigt.

 

Technisch könnte man fast alles lösen bis auf TV, mit geschicktem Traffic Routing. Pings z.B. durch VDSL, FTP Downloads via Bonding. Aber grundsätzlich positiv zu werten, dass mal persönlich auch mal vom Ausbau direkt etwas bemerkt und nicht nur gefühlt alle anderen. :smileywink:

Super User
6 von 84

Hallo zusammen,

ich wohne in einem "Kaff", sehr schön gelegen zwar, aber Swisscomtechnisch als Kaff erschlossen! :smileywink:

Ich habe da eine 20ger Leitung (OK, es  gibt auch noch schlechteres, einverstanden) und seit ich die IB2 angeschlossen habe, ist die Leistung schon mal auf 27 Mbit/s gestiegen. Aber das kann sich ja alles noch ändern!

Darum bin ich sehr gespannt was die neue Technik bei mir bringen würde. Ev. schon UHD-TV? Na ja, auf jeden Fall ein schnelleres Internet, da ein Ausbau auf Glas hier noch in weiter ferne gelegen ist.

Darum warte ich gespannt auf das neue Jahr!

Super User
7 von 84

@akai schrieb:
....Aber so lange nicht mit dem Ausbau von FTTS/FTTB durch Bonding nicht gebremst oder gar abgeschlossen wird.....

Genau DA hab ich so meine Bedenken.....aber vielleicht bin ich einfach zu pessimistisch....

 

Solange Swisscom damit den Kunden "einfach" nur bei "Laune" halten möchte, weil halt einfach der FTTx länger dauert, ist's ok. Immerhin kostet es den Kunden ja auch nichts (gut, den FTTx Ausbau kostet den Kunden auch nix - zumindest nicht direkt.....)

 


@Quadro62 schrieb:
....Darum bin ich sehr gespannt was die neue Technik bei mir bringen würde. Ev. schon UHD-TV? .....

LTE Bonding wird gemäss Swisscom bis auf weiteres kein TV unterstützen - dazu ist das Mobilenetz nicht ausgelegt.

keep on rockin'
Anonym
8 von 84

Eigentlich eine fasizinierende Sache mit dem Bonding.

Bleibt zu hoffen dass das bonding nicht nur auf die neue IB2 beschränkt bleibt und auch mit der IBPlus funktioniert. Würde mich ziemlich ärgern wenn ich die IBPlus ersetzen müsste um etwas näher an die Internetgeschwindigkeit meine Abos (VivoM) kommen (40MBit anstelle 25 wäre schon mal ein Fortschritt :smileywink:).

Wünschen kann man ja. Schauen wir mal was das nächste Jahr bringt.

Super User
9 von 84

 


POGO 1104 schrieb:

LTE Bonding wird gemäss Swisscom bis auf weiteres kein TV unterstützen - dazu ist das Mobilenetz nicht ausgelegt.

@POGO 1104

 

Das mit der Auslegung des Mobilnetzes ist so eine Sache...

 

Die letzten Technologieschritte 3G, 4G und auch die noch folgenden sind schon länger nicht mehr auf das reine Telefonieren ausgerichtet, sondern diese sind ganz klar auf die Übertragung von grossen Mengen von Multimediacontent ausgerichtet. Wer braucht schon bis zu 300 MBit zum telefonieren.

 

Für den eigenen Content wie Swisscom TV und IP Telefonie kann Swisscom natürlich Einschränkungen bzgl. des Routings vornehmen, für alles andere wie Traffic von Cloudanbindungen, Netflix, Youtube, etc. aber nicht. Da gilt die Netzneutralität.

 

Während des Bondingtests hatte ich z.B. stabile 50 MBit LTE-Leistung, welche von der IB2 auch automatisch anteilsmässig für den Netflix-UHD-Empfang genutzt wurden, welcher immerhin ca. 3 mal mehr Leistung erfordert, als ein Swisscom HD Stream.

Ob Swisscom irgendwann auch Swisscom TV für das LTE-Bonding freigeben wird, ist schlussendlich, falls die technischen Möglichkeiten vorhanden sind, eine reine Konkurrenz- und Wettbewerbsfrage.

Der Mitbewerber Salt macht für seine unlimitierten 4G-Abos, welche speziell für den Heimbetrieb beworben werden, auch keinerlei Einschränkungen.

 

Wenn in ländlichen Gegenden teilweise "unterbeschäftigte" LTE-Masten als Fixkosten rumstehen, die 10 mal schneller sind als die alten Kupferleitungen, wieso diese nicht vielleicht unterstützt durch einen intelligenten Lastverteilungsmechanismus zusätzlich für die Kunden der Vivo-Abos nutzen?

Selbstdeklaration: Emanzipierter Kunde und Hobby-Nerd ohne wirtschaftliche Abhängigkeiten zur Swisscom
Editiert
Super User
10 von 84

Du hast mich nach meiner Meinung gefragt @Werner

 

Der Booster ist für mich ein reines Produkt aus dem Marketing, was zwar effiezent die Kundenzufriedenheit bei einer kleinen Schicht erhöhen wird, dem effektiven Ziel, dem eigentlichen Bandbreitenausbau nichts bringt und zwar noch weniger als FTTS.

All das bringt nur eine kurzfristige Erhöhung der Bandbreite. Der Preis welcher damit bezahlt wird, ist der FTTH Ausbau welchen man noch weiter aufschiebt.

 

Die max. Bandbreite von 40Mbps ist lächerlich klein. SCTV profitiert davon zudem nicht, falls man Services zur Verfügung stellt ebenfalls nicht.

 

Ich denke man hätte diese Geschichte durchaus sein lassen können.

Die Meinungen gehen da aber sicher auseinander. Das zB. die Testkunden dauerhaft von einem höheren Speed profitieren sollen und der übliche Kunde nicht, zeigt worum es hier geht. Um die Einleitung dieses Post's 😉

 

Die ganze PK vom Dienstag war nur Geschwätz um Emotionen anzuregen. Etwas handfestes steckt nicht dahinter.

- mehr Speed für eine Randschicht

- böse Callcenter werden blockiert. Weiss zwar nicht welche Probleme man sonst so haben muss wenn einem das stört. Das man aber Admeira im Kundencenter deaktivieren kann, davon hat niemand gesprochen. Das man aber die Zahlungsunwilligen vor Inkaso bewahren will schon. Für diese wohl cool, wird aber nicht geschehen 😉

- das WLAN wird nun noch besser. Also war das bisherige WLAN eben doch Scheisse?

-Und weil wir Smarthome nicht in den Griff bekommen versuchen wir es nun mit weiteren Internet of shity things. Eine Kamera ins Heimnetzwerk der Swisscom zu stellen. Sehr clever und ganz bestimmt vergeudetes Geld!

https://www.tuxone.ch
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Super User
11 von 84

@Tux0ne

 

Danke für Deine Einschätzung, die ich durchaus nachvollziehen kann.

 

Sicher ist das LTE-Bonding in städtischen Gebieten nicht die Technologie der ersten Wahl und die Gefahr des Marketing-Placebos sehe ich ebenfalls.

 

Was jedoch bleibt ist, dass neue Gräben ausheben und Glasfaserkabel verlegen teuer ist, und die Schweiz aus geographisch sehr unterschiedlich strukturierten Siedlungsgebieten besteht.

Telekommunikation in Entwicklungsländern aufbauen, passiert in einigen Ländern der Welt bereits ohne Festnetz. Schlichtweg weil die Mobilnetzlösungen billiger sind.

 

Sicher hat die Schweiz eine langjährige Festnetztradition und eine solide Basis des bisherigen Kupfer- und Kabelfernsehnetzes, aber die Situation ist geographisch sehr unterschiedlich.

 

Letztendlich entscheidend sind nicht die Wünsche der einzelnen Kunden nach einer Glasfasererschliessung, sondern die wirtschaftlichen Investitionsrechnungen in welchen Gebieten sich ein Provider mit dem zusätzlichen Glasfaserausbau einen zusätzlichen Gewinn erhofft.

 

Die Schweiz hat in jedem Fall geographische Gebiete, wo sich Investitionen ins Mobilnetz eher lohnen als ins Festnetz.

Und technologisch gesehen kann das Mobilnetz durchaus schnell sein (meine Testinstallation hatte in einzelnen Testsekunden immer wieder 300 MBit/Sek. bevor sie vom "Swisscom-Drehzahlbegrenzer" wieder runterreguliert wurde.

 

Meine Hoffnung bleibt es jedenfalls, dass die Swisscom mit dem LTE-Bonding etwas vernünftiges für die "Nicht-Glasfaserkunden" tun wird.

Andernfalls müsste sie sich mittelfristig sicher die Frage gefallen lassen, ob ihre Abopreise sich nicht nur nach dem maximal möglichen sondern auch nach der technischen Verfügbarkeit der in Realität wirklich angebotenen Leistung richten müssten.

Selbstdeklaration: Emanzipierter Kunde und Hobby-Nerd ohne wirtschaftliche Abhängigkeiten zur Swisscom
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Super User
12 von 84

Schlussendlich spricht man hier von Kunden unter 35Mbps welchen man den Gap zu den undifferenzierten Abos der Swisscom zumindest bis auf 40Mbps verkleinern möchte. Wohlgemerkt nur für S und M Kunden...

Es gibt also nicht mal einen technischen Sinn.

 

Das eigentliche Problem ist, dass man Abos anbietet welche man vielerorts nicht einhalten kann und nun Placebos verteilt statt differenziertere Angebote zu machen. Oder wie es andere Anbieter haben, ein reines Wireless Abo für daheim "ohne" Datenbegrenzung.

 

https://www.tuxone.ch
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Super User
13 von 84

Aus den Hinweisen von @GuidoT zum Bonding, welche er in mehreren Forenbeiträgen geäussert hat, lässt sich m.E. herauslesen, dass man bei der Swisscom noch keine klare Vorstellung darüber hat, welche LTE-Kapazitäten man für das Bonding zur Verfügung stellen kann ohne Gefahr zu laufen das 4G-Mobilnetz damit zu überlasten.

Deshalb möchte man im 1. Semester 2017 von der Strategie her gesehen mal sehr vorsichtig damit beginnen und weitere Erfahrungen sammeln um dann anschliessend die Angebote weiter auszuweiten.

 

Da die von Beginn weg eingesetzten Geräte laut der Herstellerseite von Ashkey bereits neueste LTE-Technologie darstellen (300 MBit mit weiterem Steigerungspotenzial) und somit von der Techologie her viel mehr leisten können als Swisscom zum Start damit anbieten will, könnten dann verbesserte Bonding-Angebote sehr schnell zur Verfügung gestellt werden.

 

Vermutlich verfolgt die Swisscom im LTE-Sektor nicht wirklich eine First-Mover-Strategie, aber wer weiss der Marktdruck und die steigenden Kundenerwartungen könnten da in den nächsten 1-2 Jahren noch einiges bewegen.

 

 

Selbstdeklaration: Emanzipierter Kunde und Hobby-Nerd ohne wirtschaftliche Abhängigkeiten zur Swisscom
Expert
14 von 84

@Werner

 

Zum Bonding möchte ich mich auch noch äussern und meine Bedenken anmelden. Ich habe ein 30er Profil mit Vivo M Abo. Gemäss Guido ist bei mir Bonding nicht möglich, da meine zuständige Zelle nicht freigegeben ist. Was das auch immer bedeuten mag. Ich nehme also an, dass meine Zelle zuwenig Power für Bonding bringt oder unterdimensioniert ist oder dass sie für eine zu grosse Umgebung zuständig ist. Ich wohne in einem Vorort von Biel, also in einem städtischen und sehr gut bevölkerten Gebiet. Wenn also in solchen Gebieten das Bonding nicht realistisch und machbar ist, wo soll es denn möglich sein? Auf dem Land, wo es dann keine oder fast keine Einwohner hat? Und was gedenkt Swisscom zu unternehmen um solch schwache Zellen aufzurüsten? Fragen, die wohl niemand wirklich beantworten mag und kann.

 

Gruss Chips

Super User
15 von 84

@Chips

 

Da ich keinen Einblick in Deine geographische Situation habe und auch kein Swisscom-Mitarbeiter bin, kann ich mich zu den spezifischen Swisscom-Möglichkeiten an Deinem Standort nicht äussern.

 

Vielleicht bist Du aber wie ich zur Zeit einfach noch ein Opfer der von der Politik erst mangelhaft begonnenen Liberalisierung des Breitbandmarktes.

 

Sobald wir uns alle eingestehen, dass Breitbandzugang im allgemeinen öffentlichen Interesse liegt, und die Telekominfrastruktur eine Regulierung analog der Wasser- und Stromversorgung braucht, wären die Kunden nämlich vermutlich nicht mehr sehr lange auf die heute teilweise technologisch unsinnigen Zwangsbündelungsangebote der grossen 2-3 Provider eingeschränkt.

 

Wenn man die Trennung des infrastrukturabhängigen Breitbandzuganges von den Inhalten gesetzlich durchsetzen würde (also technische Zugangbeschränkungen des einzelnen Haushaltes vom Anbieter der einzelnen Inhalte trennt) sähen die Möglichkeiten des einzelnen Kunden nämlich sofort viel besser aus.

 

Bei meinem Standort sieht es insgesamt im Moment so aus:

 

  • Verfügbare Breitband-Zugangsinfrastruktur:
    - UPC bis 500 MBit über Koax-Kabel
    - Swisscom-LTE in 250m direktem Sichtkontakt
    - Sunrise-LTE in 100 m direktem Sichtkontakt
    - Swisscom-Kupferleitung bis max. 50 MBit, ohne bekannte Ausbauvorhaben
  • Von mir aktuell nachgefragte Services:
    - schnelles Internet
    - TV und Radio-, Musik- und Video-Streaming
    - zuverlässige Telefonie

Im Moment habe ich mich als "kleinstes Übel" für Vivo M von Swisscom entschieden, also für das zur Zeit beste Fernsehangebot mit dem langsamsten Internet, aber zusätzlich noch mit einer gut funktionierenden Telefonie. Dann zusätzlich noch Netflix und Spotify (welche heute schon netzneutral sind)

 

Wenn ich in einem freien Markt aber wählen könnte, dann würde ich mich natürlich an meinem Standort für die Kombination Swisscom TV über UPC-Internet-Anschluss und Telefonie von Swisscom oder von einem anderen zuverlässigen SIP-Provider entscheiden. Zusätzlich noch redundant als Absicherung des Breitbandzuganges eine LTE-Verbindung oder das alte Kupfernetz.

 

Übertragungstechnik von Inhalten zu trennen wäre bei allen möglichen TCP/IP-Streams wirklich eine gute Sache.

Wäre es nicht schön wenn jeder Kunde sich wirklich das für seinen Standort am besten geeignete Angebot selber zusammenstellen könnte?

 

In diesem Sinne sehe ich Bonding-Technologien mit Redundanz-Möglichkeiten beim Ausfall eines  Zugangsproviders eben auch als ersten Schritt zu einer weiteren Entbündelung des ganzen Telekom-Angebotes.

 

Selbstdeklaration: Emanzipierter Kunde und Hobby-Nerd ohne wirtschaftliche Abhängigkeiten zur Swisscom
Swisscom
16 von 84

@Chips das grösste Problem sind die besonders scharfen Grenzwerte für Mobilfunkstrahlung in der Schweiz. Das reduziert die Kapazität einer Zelle gegenüber anderen Ländern deutlich. Da können wir auch wenig machen. 

Head of Access & Communication Services @ Product & Marketing Department, Swisscom (Schweiz) AG
Super User
17 von 84

Nun hats auch mich erwischt. Erreiche seit etwa gestern mit dem Booster bei meinem 18er Profil jetzt nur noch max. 28 MBit's, während ich vorher regelmässig bis gegen 50 MBit's hatte, wenn nicht mehr.

Contributor
18 von 84

Hallo

wo kann ich das ganze hier bestellen??

meine Leitung gibt nur

4,4Mbit/s down

0,3Mbit/s up

 

Das wohl grössere Problem da ich auch am arsch der Welt wohne, ist das es nur 1 Antenne in der Region gibt wo ich wohl das Signal von SC beziehe.

 

@GuidoTwas sind von SC her die genauen voraussetzungen um an dieses schöne Produkt ranzukommen?

Super User
19 von 84

DA bin ich auch gespannt. Wir müssen aber wohl bis Anfang nächsten Jahres warten und dann noch das grosse Glück haben, dass eine Antenne in unserer Nähe (in deinem Fall eben genau 1) für das freigeschaltet wird!

Ich bin auch gespannt......

Highlighted
Contributor
20 von 84

Interessant, der Checker zeigt jetzt bei uns den möglichen Speed mit Booster.

booster.png

Ist eine solche Vorraussage verlässlich, ohne dass wir den Booster schon testen konnten?

Ich hoffe, falls dies die maximale Geschwindigkeit sein wird, dass der Booster auch mit dem XS Abo bestellt werden könnte.

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