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TV Box

1 von 17

Werden die Sender hoch skaliert auf die 4k Auflösung oder bleiben die in HD Auflösung

HILFREICHSTE ANTWORT

Akzeptierte Lösungen
Super User
6 von 17

Das Ganze ist ein Spagat zwischen "möglichts viele Hausanschlüsse mit Swisscom-TV versorgen können" und "es haben nicht alle FTTH".

Solange nicht alle Swisscom-Kunden mit genügend grossem Breitbandanschluss erschlossen sind, wird Swisscom die Streams komprimieren müssen. Man wird ja nicht auch noch hier eine 2-Klassengemeinschaft aufbauen wollen.

 

4K-Streams sind schon "echte" 4K-Streams (soweit sie so von den Stationen geliefert werden), sie werden einfach zu stark komprimiert, so dass bei der Dekomprimierung leider Artefakte übrig bleiben. Ist ähnlich wie bei mp3, da werden auch "nicht hörbare Elemente wegkomprimiert", damit der Stream kleiner wird. Beim Bild sind das oft "Aussenbereiche", also die Ränder, die stärker komprimiert werden (gut zu sehen an den Artefakten rund um die Senderlogos), dafür bleibt dann der Bildmittelpunkt "schärfer".

 

Nebenbei: ein tolles 4K-Bild ist zwar schön anzuschauen, aber, wie auch schon bei 3D, der Inhalt wird dadurch nicht 1% besser...

 

Thomas

16 Kommentare
Super User
2 von 17

Lieber den Stream unkomprimiert 1:1 durch bringen als künstlich hochschrauben....

#userID63
Highlighted
3 von 17

Das heisst bessere Bildqualität hat man nicht

Super User
4 von 17

Swisscom überträgt die Streams reduziert. Die UHD Box skaliert dann den Stream (Matsch) wieder auf 4K sofern ein entsprechender TV angeschlossen ist.

Ein Vergleich mit anderen Quellen zeigt regelmässig, dass Bild bei Swisscom ist bescheiden (be💩)


Falls du in deinem Thread eine Antwort von Tux0ne wünschst, so ergänze deinen Text mit @Tux0ne. Damit erhalte ich eine Benachrichtigung.

Selbstdeklaration


Swisscom spezifische Kenntnisse in Sales/Tech:

inOne/inOne KMU > In allen Rollen sowie own Gateway, own SIP Device

Smart Business Connect: Business Internet Services > CB2 Router Konfig in allen Rollen, Business Communication Services > Hosted, Trunk direct, UCC

BNS Business Network Solutions: Managed LAN > Switches, Access Points. Managed Security > Antivirus, Webfilter. RAS, PWLAN, DCS Anbindung

Generell: L1-L7, Firewall, DMZ, VPN Client/Site-Site, 802.1x, SIP, ISDN, Mivoice400, DNS, Dual Stack uvm. wie zB. Fachkundigkeit nach NIV.
Contributor
5 von 17

Ja das ist schade, dass SC kein Interesse hat an der Bildqualität, die SC-Abos haben stolze Preise, da sollte auch die Qualität stimmen!

Super User
6 von 17

Das Ganze ist ein Spagat zwischen "möglichts viele Hausanschlüsse mit Swisscom-TV versorgen können" und "es haben nicht alle FTTH".

Solange nicht alle Swisscom-Kunden mit genügend grossem Breitbandanschluss erschlossen sind, wird Swisscom die Streams komprimieren müssen. Man wird ja nicht auch noch hier eine 2-Klassengemeinschaft aufbauen wollen.

 

4K-Streams sind schon "echte" 4K-Streams (soweit sie so von den Stationen geliefert werden), sie werden einfach zu stark komprimiert, so dass bei der Dekomprimierung leider Artefakte übrig bleiben. Ist ähnlich wie bei mp3, da werden auch "nicht hörbare Elemente wegkomprimiert", damit der Stream kleiner wird. Beim Bild sind das oft "Aussenbereiche", also die Ränder, die stärker komprimiert werden (gut zu sehen an den Artefakten rund um die Senderlogos), dafür bleibt dann der Bildmittelpunkt "schärfer".

 

Nebenbei: ein tolles 4K-Bild ist zwar schön anzuschauen, aber, wie auch schon bei 3D, der Inhalt wird dadurch nicht 1% besser...

 

Thomas

Super User hed
Super User
7 von 17

@kaetho 

 

Selbst wenn alle einen 1000/1000 FTTH-Anschluss hätten, müsste man immer noch brutal komprimieren, denn ein unkomprimiertes 4K-Signal hat je nach Samplingrate und Farbtiefe eine Netto-Bitrate von 10 - 20 Gbit/s.

 

Super User
8 von 17

Komprimieren muss ja nicht zwingend auch verlustbehaftet sein. Eine UHD BluRay bringt ca. 100Mbit/s hin, das würde mit 1Gbit/s symmetrisch locker ausreichen, auch unkomprimiert.

"Unverlustbehaftet" kommt man ev. auf die Hälfte?

 

Thomas

Super User hed
Super User
9 von 17

Du schreibst ja selbst, dass du keine Zweiklassengesellschaft möchtest.

 

Zudem kommt hinzu, dass die jetzt verwendete Bandbreite einem gängigen Standard für 4k Streaming entspricht d.h. die Hardware ist relativ günstig. Dazu kommt der Speicherplatz für die Aufnahmen. Wenn man mit der Bitrate 4-5x höher gehen würde, so müsste auch die Speicherkapazität um diesen Faktor höher sein.

 

Ich gehe mal davon aus, dass die Mehrheit der Kunden mit der gebotenen Bildqualität im Verhältnis zum Preis zufrieden ist und kaum bereit wäre, für eine bessere Bildqualität mehr zu bezahlen.

Super User
10 von 17

Also das mit der Zweiklassengesellschaft und der Idee die Bitrate 4-5 mal höher anzusetzen hat mich ein wenig zum Nachdenken gebracht.

 

Es gibt ja durchaus Streaming-Anbieter, welche die Bitrate ihrer Streams in ihre Preismodelle mit einbeziehen.

 

Falls man zu Swisscom TV eine zusätzliche Option für eine Premium-Auflösung für max. 10 CHF/Monat hinzubuchbar machen würde, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass 5-10 Prozent der Kunden diese Option auch kaufen würden.

 

Vielleicht müsste die Swisscom diesen möglichen Businesscase mal durchrechnen: Kosten eines zusätzlichen High-Quality-Streams (Multicast plus Replay und Aufnahmen) verglichen mit den erreichbaren Mehreinnahmen durch Aboverkauf einer Premium-Option.

Selbstdeklaration: Emanzipierter Kunde und Hobby-Nerd ohne wirtschaftliche Abhängigkeiten zur Swisscom
Super User hed
Super User
11 von 17

Rechne doch selbst grob nach:

 

Die gesamten Produktionskosten eines 100 Mbps UHD Streams von der Quelle (TV-Station) bis in die Stube des Konsumenten wären um ein mehrfaches höher als ein heutigen UHD-Stream.    

 

Und selbst wenn die Produktionskosten für 100 Mbps-UHD nur 2x die Produktionskosten von üblichem UHD betragen würden, so müssten die 10% der Kunden rund den 10 fachen Preis ihres jetzigen Abos bezahlen, damit die Mehrausgaben des Providers kompensiert wären. Dazu käme eine spezielle TV-Box, die wegen den geringen Stückzahlen wohl auch ein mehrfaches einer UHD Box kosten würde.

 

Zudem bezweifle ich, dass die TV-Stationen überhaupt 100 Mbps-Streams all ihrer Kanäle live an zig verschiedene Provider im In- und Ausland liefern könnten, weil das die heutigen technischen Möglichkeiten und/oder den finanziellen Rahmen sprengen würde.

 

Super User
12 von 17

@hed es spricht ja auch niemand von einem 100Mbit-UHD-Stream. Da bist du der einzige  Man kann die Streams nach wie vor komprimieren, einfach halt nicht mehr ganz so doll wie bis jetzt. Unmöglich ist das nicht, und die Zeit zeigt, dass das sogar sehr wahrscheinlich sein wird.

 

Vor ca. 16 Jahren machte bluewin die ersten Versuche mit IPTV, mit einer Bandbreite von gerade mal 600kbit/s. Das Bild war nicht berauschend, eher schrecklich, aber es ging. Heute sind wir bei Streams von mehreren Mbit/s, und die werden breit akzeptiert. Was ist in 2, 5, in 10 Jahren? Ich kann mich täuschen, aber die Branche wird nicht stehenbleiben 

 

Thomas

Super User
13 von 17

Init7 kanns ;-)

ja klar,  nur bei Fiberkunden...

aber eben... :-)

#userID63
Super User
14 von 17

was ist init7?  was zum aufs Brot sreichen?

 

Super User hed
Super User
15 von 17

@kaetho 

Ich habe nur die von dir erwähnten 100 Mbps aufgenommen und mit dem Vorschlag von @Shorty  verknüpft.

 

Und bei der Diskussion eines „Premium“ Abos geht es um die Gegenwart und nicht darum, was in 10 Jahren sein wird.

 

Um eine wirklich sehr gut sichtbare Verbesserung zu erzielen für welche die Premiumkunden evtl. sehr viel mehr Geld bezahlen würden, müsste man zudem schon den Schritt auf UHD BluRay Qualität machen und damit sind wir wieder im Bereich der 100 Mbps.

Super User
16 von 17

... also mich wird es schon interessieren, was in 2 oder 5 Jahren sein wird. Vielleicht hat bis dann mein HD Fernseher das Zeitliche gesegnet und ich habe dann einen UHD Fernseher. 

 

Nur zu, sollen die, die es können und wollen, wesentlich mehr für "Premium-UHD" bezahlen. Vielleicht kommen wir so dem flächendeckenden FTTH-Ausbau dann wieder etwas näher.

 

 

Super User
17 von 17

Swisscom setzt mit statischen Streams auf ihrer Infrastruktur für die STBen auf eine alte, mittlerweile günstige Technologie.

Adaptives Streaming auch auf STB wäre state of the art. Bei Kunden mit höherer Bandbreite bessere Streams zu liefern wäre heute mit der entsprechenden Hardware möglich. Dabei sprechen wir ja nicht mal unbedingt von den UHD Streams welche so mal mehr oder weniger i.O wären, sondern vor allem noch von den viel verbreiterten HD Streams welche wirklich bei Swisscom keine Referenz im STB Bereich sind.

 

Es ist eigentlich überhaupt keine Frage der 2 Klassengesellschaft, sondern wieviel Swisscom in ein System investieren will welches zusehend im Rückgang ist und ob nicht ein anderer Player so was anbieten will und kann. Es ist auch keine Frage was der Kunde bezahlen will, denn wenn es auf dem Markt besseres, gleichwertiges oder günstigeres gibt ist man hier sehr schnell weg vom Fenster.

Der Wechsel vom Pferd auf die Automobilität ging dann plötzlich auch sehr schnell :)


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Generell: L1-L7, Firewall, DMZ, VPN Client/Site-Site, 802.1x, SIP, ISDN, Mivoice400, DNS, Dual Stack uvm. wie zB. Fachkundigkeit nach NIV.