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Plötzlich Verbindungsprobleme

Expert
1 von 18

Ich benutze nun Swisscom TV seit allem Anfang, jetzt per UHD Box. Bei der Grundinstallation wurden für die 2 zusätzlichen TV Boxen ein WLAN-Kit installiert, da keine Ethernet Lösung möglich ist.

 

Das Ganze hat nun Jahre lang funktioniert - seit aber 2 - 3 Monaten habe ich immer wieder mal Verbindungsprobleme. Oft nur ein paar Sekunden, dann wieder länger. Im Extremfall waren die Unterbrechungen so ärgerlich, dass ich kurzerhand auf TV-Air über HDMI-Kabel auswich und dabei mobile Daten benutzte.

 

Swisscom hat dann festgestellt, dass es erstaunlich viel "Paketverluste" auf der betroffenen Box gibt - und hat als erstes nun ein Powerlin Kit versandt. Dieses habe ich einerseits aus Zeitgründen noch nicht installiert, andererseits bereitet mir die Installation etwas Kopfzerbrechen, da ich ein Problem habe diese direkt in die Steckdose einzustecken. Es ist leider eine etwas ältere Strominstallation ende der 60er Jahre und daher sind auch im EFH nicht allzuviele Steckdosen verbaut. Zudem sind es 3-Fach-Steckdosen, welche durch die verdrehte Bauweise von PowerLine 2000 alle verdeckt werden.

 

Daher mal 2 Fragen an die Community:

1. Haben auch andere nach jahrelanger Funktion plötzlich solche Verbindungsunterbrüche?

2. Bestehen Erfahrungen mit PowerLine 2000 - insbesondere wenn dies über ein Verlängerungskabel oder eine Stromschiene angeschlossen werden muss? Zudem seien die angegebenen 2000 Mbit/s gar nicht möglich, da der verbaute LAN-Adapter nur 1000 Mbit/s liefert?

HILFREICHSTE ANTWORT

Akzeptierte Lösungen
Super User
12 von 18

@5Star 

 

Du hast ja sehr viel von Steckdosen gesprochen, aber leider nur in Zusammenhang mit Powerline, und dann sprichst zusätzlich von tausenden von Franken für verdeckt verlegte Ethernetkabel.

 

Leider hast Du die Bedeutung von Steckdosen und einer LAN- Verkabelung bisher völlig verkannt: 

Wo Steckdosen sind gibt es nämlich auch Rohre, und in diesen Rohren kann man parallel zu den Stromleitungen auch Ethernetkabel oder Lichtwellenleiter mit Ethernetadaptern an beiden Enden verlegen.

Vielleicht um ein paar Ecken und durch ein paar Abzweigdosen, aber bis 100 Meter ist das technisch überhaupt kein Problem und es widerspricht auch nicht den aktuellen Sicherheits-Normen.

 

Also wenn noch ein wenig Platz in den Stromrohren ist, leg doch da einfach dünnes sehr preiswertes Kat. 5E Installationskabel oder als „Luxuslösung“ 3mm dicke LWL-Kabel rein und stabile und performante Ruhe ist im internen Netzwerk, und das kostet nicht tausende von Franken...

 

Bei jedem einigermassen geschickten Elektroinstallateur kannst Du auch eine Offerte dafür einholen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Selbstdeklaration: Emanzipierter Kunde und Hobby-Nerd ohne wirtschaftliche Abhängigkeiten zur Swisscom
Editiert
17 Kommentare
Super User
2 von 18

@5Star 

 

Wenn nur eine Wand oder Decke zwischen dem Router und der TV-Box vorhanden ist und es nicht möglich ist eine LAN (Ethernet) Verbindung herzustellen hat sich die WLAN-Box in Verbindung mit der Internet-Box 2 am besten bewährt.

 

https://www.swisscom.ch/de/privatkunden/mobile/devices_new/device_new.html/products/accessories/wlan...

 

D-LAN (Powerline) kann immer wieder Störungen geben und man sollte nie zwischen Steckdose und Powerline ein Verlängerungskabel verwenden, das Powerline selber hat Filter eingebaut welche beim einstecken von Verbraucher beim D-LAN (Powerline) Störungen unterdrücken.

Super User
3 von 18

Zu Frage 1 - Ja, war bei mir auch der Fall.

 

Powerline war auch keine gute Lösung.

 

WLAN Box Verbindung war für mich die beste Lösung und funktioniert einwandfrei.

Expert
4 von 18

Danke schon mal - leider geht die WLAN-Box nicht da der Router ein Centro Business 2.0 ist. Das Thema Swisscom TV ist aber leider im Business Bereich nicht gross Thema

 

Ich vermute irgendwie einen Fehler im Wlan-Kir oder der Box - nur als KMU fehlt der direktenschmelle Draht zu Swisscom - muss alles über den Partner laufen und dieser ist dabei eigentlich nur „Vermittler“ was es nicht einfacher macht

Expert
5 von 18

Zu Frage 1:  Ja hatte ich, allerdings waren die Unterbrüche jeweils erst nach ein paar Wochen, d h. ich musste dann das ganze System inkl. Verbindungskitt vom Strom nehmen, und danach nach ca. 15 Sek. neu starten.

 

Zu Frage 2: Auch bei mir funktioniert die Porwerlinelösung nicht, da auch ein älteres Einfamilienhaus.

 

Auch bei mir war die beste Lösung, die IB2 mit einer Wlan Box (2 Zimmer weiter aufgestellt). Jetzt habe ich eine SCTV Box direkt am Router per LAN, und 4 SCTV Boxen per Wlan verbunden, und klappt einwandfrei, eine davon sogar im Kellergschoss.

Expert
6 von 18

Zu Punkt 1: Ja auch bei mir lief es am Anfang über WLAN direkt. Ist ja nur eine Wand dazwischen und das Signal war eigentlich sehr gut gemäss Smartphone App. Es lief auch alles bestens bis plötzlich die Meldung kam => Verbindungsproblem 

 

Zu Punkt 2: Hier scheiden sich die Geister. Ich selber würde nie auf Powerline setzen, das ist in meinen Augen ein gebastle. Ich sehe das bei meinem Kollegen, wenn sein Frau den Staubsauger einschaltet, bricht der Speed gleich massiv ein. Ich hab da auch mal einen Testbericht im Netz entdeckt:

 

"Schatz, mach das Licht aus, das Netz ist so langsam!"

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Super User
7 von 18

@5Star 

 

Muss es unbedingt der Centro Business 2.0 sein, hatte bei einem Anwender auch auf die Internet-Box 2 gewechselt.

Was ist der genaue Grund, oder was wird speziell verwendet das der Centro Business 2.0

im Einsatz ist ?

Editiert
Expert
8 von 18

Smart Business Connect mit 11 Rufnummern und 4G Backup, 

Super User
9 von 18

@5Star  schrieb:
...

Daher mal 2 Fragen an die Community:

1. Haben auch andere nach jahrelanger Funktion plötzlich solche Verbindungsunterbrüche?

2. Bestehen Erfahrungen mit PowerLine 2000 - insbesondere wenn dies über ein Verlängerungskabel oder eine Stromschiene angeschlossen werden muss? Zudem seien die angegebenen 2000 Mbit/s gar nicht möglich, da der verbaute LAN-Adapter nur 1000 Mbit/s liefert?


zu 1.)

das kann leider gut und gerne vorkommen bei alternativen Verbindungsmethoden. Durch Alterung der Geräte oder durch unbekannte, plötzliche äussere Einflüsse. Kann jahrelang gut gehen und plötzlich zickt es rum.
Lösung: LAN-Labelverbindung

 

zu 2.)
Powerline KANN auch an einem Verlängerungskabel oder in einer Steckdosenleiste funktionieren. Es erhöht sich "einfach" die Störanfälligkeit. Ansonsten gilt dassselbe wie bei 1.)

Die Powerlineadapter sind Extra so gebaut, dass darunter liegende Steckdosen verdeckt und nicht mehr verwendet werden können, da dort Störungen anliegen oder reinkommen können. Darum halt das Kabel der Steckdosenleiste vorne im Powerlineadapter einstecken, den diese Buchse ist entstört/gefiltert,

 


@5Star  schrieb:

....Bei der Grundinstallation wurden für die 2 zusätzlichen TV Boxen ein WLAN-Kit installiert, da keine Ethernet Lösung möglich ist....

Mit u.U. etwas Aufwand ist eine kabelbasierte LAN-Lösung fast immer möglich. Man erkauft sich damit eine dauerhaft stabile und performante Verbindung .....

keep on rockin'
Editiert
Expert
10 von 18

Ethernetlösung ist natürlich fast immer machbar - fragt sich nur wieviel tausend Fr man dafür bezahlen will - denn entweder führ ich so ein Kabel schön sichtbar über zwei Türen zur 2. und dritten TV Box was völlig nach Bastelei und Provisorium aussieht, oder es werden Wände und/oder Böden aufgebrochen um es sauber zu führen - und gleich eine teure Teilrenovation machen zu müssen weil plötzlich Swisscom TV Probleme macht kann ja nicht die Lösung sein. 

 

Dann ist Powerline direkt an der Steckdose sicher auch machbar - nur durch die idiotische, nicht durchdachte   Konstruktion werden an der einzig möglichen Steckdose die Lichtschalter blockiert. Und wegen Swisscom TV auf  Licht im Zimmer zu verzichten ist wohl auch nicht das Sinnvollste.   Zudem auch hier das unschöne offenverlegen des Verbindungskabels zur TV Box.....

 

Auch ein Verlängerungskabel alleine an die Steckdose zwischen dieser und Powerline ist denkbar - nur dann muss von Powerline aus wieder eine Steckdosenleiste zurück richtung Schalter am Boden verlegt werden um andere Notwendigkeiten wie Staubsauger etc zu ermöglichen ohne jedesmal gleich die Stromzufuhr für alles TV-Bezogene dazu zu unterbrechen. 

 

Einzige versteckte Lösung wäre an einer Steckdose hinter einer Wohnwand - dann aber ohne Kontrolle über allfällige Störungmeldung bei der Powerline LED. 

 

Hab jetzt mal dem Partner geschrieben dass ich den Fehler eher in der TV Box oder im WLan-Kit vermute, da es ja bisher funktionierte - und es sind seither keine weiteren WLan-Netze oder zusätzliche evtl störende Geräte hinzugekommen

Editiert
Highlighted
Super User hed
Super User
11 von 18

@5Star 

Es gibt flache Ethernet-Kabel, die sich sehr unauffällig verlegen lassen. Auch sauber verlegte kleine Aufputzkanäle sehen nicht nach Gebastel aus. Und selbst wenn das am Anfang fürs Auge etwas störend sein sollte, man gewöhnt sich sehr rasch daran.

 

Wie auch immer, WLAN und PowerLAN können sehr lange sehr gut funktionieren und von einer Minute auf die andere ist es ohne ersichtlichen Grund aus damit und du hast nur noch Aerger.

 

Für eine dauerhaft stabile, hochperformante, problemlose und fehlerfreie Verbindung führt nun mal kein Weg am Gigabit-Ethernet vorbei. Da lohnen sich aus meiner Sicht auch hohe Investitionen für die Installation oder aber ein Kompromiss bezüglich Sichtbarkeit einer einfacheren Verlegung nahezu zum Nulltarif.

Super User
12 von 18

@5Star 

 

Du hast ja sehr viel von Steckdosen gesprochen, aber leider nur in Zusammenhang mit Powerline, und dann sprichst zusätzlich von tausenden von Franken für verdeckt verlegte Ethernetkabel.

 

Leider hast Du die Bedeutung von Steckdosen und einer LAN- Verkabelung bisher völlig verkannt: 

Wo Steckdosen sind gibt es nämlich auch Rohre, und in diesen Rohren kann man parallel zu den Stromleitungen auch Ethernetkabel oder Lichtwellenleiter mit Ethernetadaptern an beiden Enden verlegen.

Vielleicht um ein paar Ecken und durch ein paar Abzweigdosen, aber bis 100 Meter ist das technisch überhaupt kein Problem und es widerspricht auch nicht den aktuellen Sicherheits-Normen.

 

Also wenn noch ein wenig Platz in den Stromrohren ist, leg doch da einfach dünnes sehr preiswertes Kat. 5E Installationskabel oder als „Luxuslösung“ 3mm dicke LWL-Kabel rein und stabile und performante Ruhe ist im internen Netzwerk, und das kostet nicht tausende von Franken...

 

Bei jedem einigermassen geschickten Elektroinstallateur kannst Du auch eine Offerte dafür einholen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Selbstdeklaration: Emanzipierter Kunde und Hobby-Nerd ohne wirtschaftliche Abhängigkeiten zur Swisscom
Editiert
Super User
13 von 18

@5Star  schrieb:

....

Dann ist Powerline direkt an der Steckdose sicher auch machbar - nur durch die idiotische, nicht durchdachte   Konstruktion werden an der einzig möglichen Steckdose die Lichtschalter blockiert. Und wegen Swisscom TV auf  Licht im Zimmer zu verzichten ist wohl auch nicht das Sinnvollste.   Zudem auch hier das unschöne offenverlegen des Verbindungskabels zur TV Box.....


Ironischerweise ist das genau deswegen gemacht, damit man an einer 3-fach Steckdose nicht noch parallel weitere Verbraucher anschliessen kann, wenn da schon ein Powerlineadapter steckt. Diese erhöhen die Störanfälligkeit von Powerline nochmal um einiges.

Blöd ist der Lichtschalter auch davon betroffen... :smirk:

 

Nimm's als Wink mit dem Zaunpfahl :winking:

 

Thomas

Expert
14 von 18

@Shorty    schrieb:

@5Star 

 

Du hast ja sehr viel von Steckdosen gesprochen, aber leider nur in Zusammenhang mit Powerline, und dann sprichst zusätzlich von tausenden von Franken für verdeckt verlegte Ethernetkabel.

 

Leider hast Du die Bedeutung von Steckdosen und einer LAN- Verkabelung bisher völlig verkannt: 

Wo Steckdosen sind gibt es nämlich auch Rohre, und in diesen Rohren kann man parallel zu den Stromleitungen auch Ethernetkabel oder Lichtwellenleiter mit Ethernetadaptern an beiden Enden verlegen.

Vielleicht um ein paar Ecken und durch ein paar Abzweigdosen, aber bis 100 Meter ist das technisch überhaupt kein Problem und es widerspricht auch nicht den aktuellen Sicherheits-Normen.

 

Also wenn noch ein wenig Platz in den Stromrohren ist, leg doch da einfach dünnes sehr preiswertes Kat. 5E Installationskabel oder als „Luxuslösung“ 3mm dicke LWL-Kabel rein und stabile und performante Ruhe ist im internen Netzwerk, und das kostet nicht tausende von Franken...

 

Bei jedem einigermassen geschickten Elektroinstallateur kannst Du auch eine Offerte dafür einholen.

 

 

 

Ok, das war mir nicht bekannt  und ich werde es sicher mal prüfen lassen wenn die Probleme weiterhin bestehen - Aktuell ist es so, dass ein Swisscom Techniker da war und alles überprüft hat. Auch er meinte die WLAN-Box wäre eine bessere Lösung im Zusammenhang mit dem Cetro Business 2.0 jedoch nicht möglich. Es gibt jedoch Hoffnungen dass zukünftig Lösungen angeboten werden könnten.

 

Nachdem eigentlich sonst alles iO wurde als „möglicher Täter“ die TV-Box ausgetauscht. Bisher keine Probleme mehr, sollten die aber wieder auftauchen werde ich diese Steckdosenlösung sicher prüfen

 

 

 

 


 

Super User
15 von 18

@5Star  schrieb:

[...] 2. Bestehen Erfahrungen mit PowerLine 2000 - insbesondere wenn dies über ein Verlängerungskabel oder eine Stromschiene angeschlossen werden muss? Zudem seien die angegebenen 2000 Mbit/s gar nicht möglich, da der verbaute LAN-Adapter nur 1000 Mbit/s liefert?


Das ist natürlich völlig richtig. Die Schlussfolgerung, dass diese Zahl einen Zusammenhang mit dem Datendurchsatz habe, ist zwar naheliegend (und vom Marketing wohl auch durchaus nicht unbeabsichtigt), aber falsch. Die Zahl 2000 ist nicht mehr und nicht weniger als eine Modellbezeichnung ohne die geringste technische Bedeutung. Swisscom schreibt selbst: "Bei Swisscom Tests werden bei neuen Powerline-Adaptern Leistungen von 150 bis 300 Mbit/s gemessen."

Expert
16 von 18

Ist zwar auch eine Modellbezeichnung aber die vor mir liegende Verpackung ist eindeutig mit 2000 Mbps angeschrieben..............

Super User
17 von 18

Wahrscheinlich hat irgendein Schlaumeier aus der Werbeabteilung die theoretisch möglichen 1000 Mbit/s in Senderichtung zu den theoretisch gleichzeitig möglichen 1000 Mbit/s in Empfangsrichtung dazuaddiert. Gibt nach Adam Riese 2000 Mbit/s, ist damit nicht völlig gelogen und ergibt vor allem eine prächtige Zahl mit der man die Kunden beeindrucken kann. Vance Packard drückte das so aus: "Werbung ist die Kunst, auf den Kopf zu zielen und die Brieftasche zu treffen."

Super User hed
Super User
18 von 18

Ich kenne kein Gebiet, wo Werbung und Realität mehr abweichen, als bei WLAN und PLAN.

 

Mit Glück erreicht man 20 - 30 % des in der Werbung angegeben Durchsatzes und das auch nur solange, bis die Verbindung durch Nachbarnetze oder elektrische Geräte gestört wird.

 

Mit einem Gigabit-Ethernet erreicht man hingegen Brutto immer 1000 Mbps. Zieht man den Overhead ab, so erreicht man mit der Standardpaketgrösse von 1500 Byte immer noch einen Durchsatz von 940 Mbps.