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Nokia 105 DS / RM 1133 ; Umleitung via Natel-Menu

Anonym
1 von 13

Bei meinem Nokia 105 DS (Dual SIM) kann ich bei der SIM-Karte fürs Natel-Abonnement nur über Swisscom Call Settings (http://cockpit.swisscom.ch/callsettings) Umleitungen etc. vornehmen. Bei der anderen SIM-Karte (eine Swisscom Prepaid SIM) hingegen kann ich wie gewohnt über das Menu des Natels Umleitungen verwalten / einstellen. Genau gleich verhält es sich mit meinem Nokia 6300. Hat es wohl damit zu tun, dass bei einem Abonnement generell auf dem Natel (Feature Phone, nicht Smartphone) via Natel-Menu keine Aenderungen / Umleitungen gemacht werden können? Ein Phänomen, das ich nicht ganz verstehe.

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HILFREICHSTE ANTWORTEN

Akzeptierte Lösungen
4 von 13

Bei der Konfiguration der Anrufumleitungen im Einstellungsmenü des Mobiltelefons versendet das Mobiltelefon im Hintergrund den entsprechenden USSD-Code:

https://de.wikipedia.org/wiki/USSD-Codes

 

Die für Swisscom Prepaid-Karten fast jahrzehnte lang gültigen USSD-Codes findet man im "Natel Easy"-Handbuch, welches um die Jahrtausendwende zum Lieferumfang einer neuen Swisscom Prepaid-SIM-Karte (Natel Easy) gehörte. Bekanntester USSD-Code unter Swisscom Prepaid-Kunden ist die Gebührenabfrage: *130#

 

Das Zeitalter von Fax und USSD-Codes ist vorbei, deshalb streicht Swisscom langsam aber sicher die Unterstützung dieser Technologien zusammen.

https://community.swisscom.ch/t5/Mobile/Besetztzeichen-bei-Mobile/td-p/518520

 

Wahrscheinlich wurde vor 6 Monaten die Abo-SIM-Karte auf eine neue Datenbank (HLR) bei Swisscom gezügelt (daran erkennbar, dass der Swisscom Callfilter im Swisscom Cockpit angeboten wird). Die Prepaid-Kunden sind eh immer die letzten, welche in den Genuss von neuen Technologien kommen, deshalb sind alle Swisscom Prepaid-SIM-Karten noch auf alten Datenbanken (HLR).

 

Im Rega-Magazin 88, Seite 10 und 11 ist ein Fall ausführlich dokumentiert, wo ein Wanderer auf einer Bergtour ein offenbar nicht UMTS900-fähiges Mobiltelefon mitgenommen hatte (Mobilfunkantenne Ratvel nördlich Les Paccots FR). 

https://www.rega.ch/pdf/aktuelles/1414/PDF_Rega_Magazin_88_de.pdf

 

Der Einsatz eines UMTS900-fähigen Mobiltelefons in der Schweiz ist zu empfehlen!

Der Einsatz eines nicht UMTS900-fähiges Mobiltelefon für die Notfallkommunikation in der Schweiz muss jeder und jede selber verantworten...

 

Ab 01.01.2021 kann das nur 2G/GSM-fähige Mobiltelefon (wie Nokia 105 Dual Sim und Nokia 6300) in der Schweiz nicht mehr mit einer Swisscom SIM-Karte verwendet werden:

https://www.swisscom.ch/de/about/unternehmen/portraet/netz/abloesung-2g.html

 

https://www.gsmarena.com/nokia_105_dual_sim_(2015)-7272.php

 

https://www.gsmarena.com/nokia_6300-1800.php

 

Beim Kauf eines neuen Mobiltelefons ist darauf zu achten, dass dieses die nachfolgend aufgelisteten Mobilfunkfrequenzbänder und Mobilfunkstandards für den weltweiten Mobilfunkempfang unterstützt:

 

2G/GSM-Frequenzen für den Empfang weltweit
=============================================
900 MHz (B8) E-GSM Europa, Australien, Afrika, Asien Grundversorgung
1800 MHz (B3) DCS-1800 Europa, Australien, Afrika, Asien Grundversorgung

850 MHz (B5) GSM-850 Amerika Grundversorgung
1900 MHz (B2) PCS-1900 Amerika Grundversorgung


3G/UMTS-Frequenzen für den Empfang weltweit
===============================================
Band | Frequenzbereich | Verfahren | Region
-----+--------------------+----------------+--------------------------------------------
B8 900 MHz FDD Europa, Afrika, Amerika
B1 2100 MHz FDD Europa, Afrika, Südkorea, Japan
B5 850 MHz FDD Amerika, Australien, Neuseeland, Asien
B2 1900 MHz FDD Amerika, Asien 

https://de.wikipedia.org/wiki/Global_System_for_Mobile_Communications#Verwendete_Frequenzen

 

https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_UMTS_networks

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@Anonym  schrieb:

Ich hoffe, dass Nokia baldmöglichst ein 3G-Feature Phone mit einer BL-5C-Batterie auf den Markt bringt (das sind die gängigsten Batterien und von denjenigen besitze ich mehrere).


Der BL-5C ist ein Akku mit einer Nennkapazität von 1020 mAh (3.7 Volt). 

 

Für das Senden eines 3G/UMTS-Mobilfunksignals wird technologiebedingt etwas mehr Energie/Strom benötigt, als für das Senden eines 2G/GSM-Mobilfunksignals. Deshalb sind für 3G/UMTS-fähiges Mobiltelefon (Lithium-Ionen-)Akku mit einer Nennkapazität von mindestens 1500 mAh (3.7 Volt) zu empfehlen

 

4G/LTE ist technologiebedingt deutlich "stromhungriger" als 3G/UMTS. Deshalb empfiehlt sich für ein 4G/LTE-fähiges Mobiltelefon ein Akku mit einer Nennkapazität von mindestens 2000 mAh (3.7 Volt).

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Die wohl brauchbarsten, aktuell erhältlichen "Feature Phones" kommen aus dem Hause "Cyrus" (CM17) und "RugGear" (RG160 + RG310) und gehen unter der Kategorie "Baustellenhändy". Sind aber beides "Billighersteller". Ob diese Feature Phones zu etwas taugen, nicht zu "klobig" und "schwer" sind, muss man selber testen...

 

Die aktuell erhältlichen Nokia-Mobiltelefone kommen auch nur vom "Billighersteller" HMD Global.

 

Ansonsten gibt es viele preiswerte und sehr gute Smartphones, wie das Samsung Galaxy J5 Duos (Dual SIM mit NANO-Sim-Karten). Mit dem Samsung Galaxy J5 Duos bin ich persönlich sehr zufrieden. Das Samsung Galaxy J5 Duos hat den Mobilfunktest von Connect mit einem "Gut" bestanden:

https://www.connect.de/testbericht/samsung-galaxy-j5-2017-duos-test-3197976.html

12 Kommentare
2 von 13

Nicht alle Swisscom SIM-Karten werden in der gleichen Datenbank/Software (HLR) von Swisscom verwaltet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Home_Location_Register

 

Einige dieser Datenbanken/Software unterstützen VoLTE, VoWifi und den Swisscom Callfilter, andere nicht. Deshalb kann jede Swisscom SIM-Karte ein unterschiedliches Verhalten aufweisen.

https://www.konsumentenschutz.ch/themen/telekommunikation/callfilter-swisscom-kunden-koennen-ab-sofo...

 

Übrigens: Die genannten Mobiltelefone unterstützen kein UMTS900 und sollten deshalb rasch möglichst durch ein UMTS900-fähiges Mobiltelefon ersetzt werden! Siehe auch (ab der 6. Zeile):

https://mobilecommunity.ch/wbb/index.php?thread/347-swisscom-verzichtet-auf-umts-2100/&postID=2758#p...

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Anonym
3 von 13

Besten Dank für die prompte Antwort sowie die Ausführungen mit den URLs. So wie ich dies verstanden habe, phast die Swisscom die 2G-Towers heute bereits an diversen (abgelegenen Orten) aus. Trotz der zahlreichen Erklärungen & URLs werde ich den Eindruck nicht los, dass ein wenig Goalposting gemacht wurde und am Ende mit der lapidaren Feststellung "kaufen Sie möglichst schnell ein UMTS900-fähiges Natel" geschlossen wurde. Dabei hat dies eigentlich gar nichts mit meiner Frage zu tun. Es sind diverse Mutmassungen getroffen worden (Datenbanken, etc.), gesicherte Kenntnisse aber haben wir keine.

 

Meine Hypothese war zuerst, dass es mit den Generationen der SIM-Karten zu tun hat. Diese Hypothese wird jedoch durch die Tatsache widerlegt, dass die Menugesteuerte Umleitung mit einer Prepaid-SIM-Karte erfolgreich durchgeführt werden kann, während dies mit der älteren (über die das Natel-Abonnement läuft) eben nicht geht. Nebenbei sollte noch erwähnt werden, dass diese Anomalie erst vor ca. sechs Monaten begann.

 

Ich hoffe, dass Nokia baldmöglichst ein 3G-Feature Phone mit einer BL-5C-Batterie auf den Markt bringt (das sind die gängigsten Batterien und von denjenigen besitze ich mehrere).

 

Für den Rest ist eine klare und autoritative Antwort ausstehend. Mit Mutmassungen ist es nicht getan. Wir haben hier eine ähnliche Situation wie mit der Fax-Funktion der Combox Pro: Sie funktioniert einfach nicht & hat noch nie funktioniert (das Absetzen von Faxmeldungen).

4 von 13

Bei der Konfiguration der Anrufumleitungen im Einstellungsmenü des Mobiltelefons versendet das Mobiltelefon im Hintergrund den entsprechenden USSD-Code:

https://de.wikipedia.org/wiki/USSD-Codes

 

Die für Swisscom Prepaid-Karten fast jahrzehnte lang gültigen USSD-Codes findet man im "Natel Easy"-Handbuch, welches um die Jahrtausendwende zum Lieferumfang einer neuen Swisscom Prepaid-SIM-Karte (Natel Easy) gehörte. Bekanntester USSD-Code unter Swisscom Prepaid-Kunden ist die Gebührenabfrage: *130#

 

Das Zeitalter von Fax und USSD-Codes ist vorbei, deshalb streicht Swisscom langsam aber sicher die Unterstützung dieser Technologien zusammen.

https://community.swisscom.ch/t5/Mobile/Besetztzeichen-bei-Mobile/td-p/518520

 

Wahrscheinlich wurde vor 6 Monaten die Abo-SIM-Karte auf eine neue Datenbank (HLR) bei Swisscom gezügelt (daran erkennbar, dass der Swisscom Callfilter im Swisscom Cockpit angeboten wird). Die Prepaid-Kunden sind eh immer die letzten, welche in den Genuss von neuen Technologien kommen, deshalb sind alle Swisscom Prepaid-SIM-Karten noch auf alten Datenbanken (HLR).

 

Im Rega-Magazin 88, Seite 10 und 11 ist ein Fall ausführlich dokumentiert, wo ein Wanderer auf einer Bergtour ein offenbar nicht UMTS900-fähiges Mobiltelefon mitgenommen hatte (Mobilfunkantenne Ratvel nördlich Les Paccots FR). 

https://www.rega.ch/pdf/aktuelles/1414/PDF_Rega_Magazin_88_de.pdf

 

Der Einsatz eines UMTS900-fähigen Mobiltelefons in der Schweiz ist zu empfehlen!

Der Einsatz eines nicht UMTS900-fähiges Mobiltelefon für die Notfallkommunikation in der Schweiz muss jeder und jede selber verantworten...

 

Ab 01.01.2021 kann das nur 2G/GSM-fähige Mobiltelefon (wie Nokia 105 Dual Sim und Nokia 6300) in der Schweiz nicht mehr mit einer Swisscom SIM-Karte verwendet werden:

https://www.swisscom.ch/de/about/unternehmen/portraet/netz/abloesung-2g.html

 

https://www.gsmarena.com/nokia_105_dual_sim_(2015)-7272.php

 

https://www.gsmarena.com/nokia_6300-1800.php

 

Beim Kauf eines neuen Mobiltelefons ist darauf zu achten, dass dieses die nachfolgend aufgelisteten Mobilfunkfrequenzbänder und Mobilfunkstandards für den weltweiten Mobilfunkempfang unterstützt:

 

2G/GSM-Frequenzen für den Empfang weltweit
=============================================
900 MHz (B8) E-GSM Europa, Australien, Afrika, Asien Grundversorgung
1800 MHz (B3) DCS-1800 Europa, Australien, Afrika, Asien Grundversorgung

850 MHz (B5) GSM-850 Amerika Grundversorgung
1900 MHz (B2) PCS-1900 Amerika Grundversorgung


3G/UMTS-Frequenzen für den Empfang weltweit
===============================================
Band | Frequenzbereich | Verfahren | Region
-----+--------------------+----------------+--------------------------------------------
B8 900 MHz FDD Europa, Afrika, Amerika
B1 2100 MHz FDD Europa, Afrika, Südkorea, Japan
B5 850 MHz FDD Amerika, Australien, Neuseeland, Asien
B2 1900 MHz FDD Amerika, Asien 

https://de.wikipedia.org/wiki/Global_System_for_Mobile_Communications#Verwendete_Frequenzen

 

https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_UMTS_networks

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@Anonym  schrieb:

Ich hoffe, dass Nokia baldmöglichst ein 3G-Feature Phone mit einer BL-5C-Batterie auf den Markt bringt (das sind die gängigsten Batterien und von denjenigen besitze ich mehrere).


Der BL-5C ist ein Akku mit einer Nennkapazität von 1020 mAh (3.7 Volt). 

 

Für das Senden eines 3G/UMTS-Mobilfunksignals wird technologiebedingt etwas mehr Energie/Strom benötigt, als für das Senden eines 2G/GSM-Mobilfunksignals. Deshalb sind für 3G/UMTS-fähiges Mobiltelefon (Lithium-Ionen-)Akku mit einer Nennkapazität von mindestens 1500 mAh (3.7 Volt) zu empfehlen

 

4G/LTE ist technologiebedingt deutlich "stromhungriger" als 3G/UMTS. Deshalb empfiehlt sich für ein 4G/LTE-fähiges Mobiltelefon ein Akku mit einer Nennkapazität von mindestens 2000 mAh (3.7 Volt).

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Anonym
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@GrandDixence: Vielen Dank für die sehr fundierte Antwort & die Zeit, welche Sie sich dafür genommen haben. In der zweiten Antwort haben Sie Sache mit der Datenbank (wg. Umleitung) sehr gut dargelegt. Besten Dank auch für den Hinweis wg. zusätzlichem Stromverbrauch bei 4G. Daran habe ich natürlich nicht gedacht. Nachdem ich keinen Datenverkehr brauche, wird wohl ein 3G-Natel (Feature Phone) genügen. Würde ich heute z.B. das Nokia 3310 kaufen, könnte ich wohl (obwohl die Batteriedauer sehr gut sein soll) mit einer Powerbank herumlaufen. Bislang habe ich fürs 3310 noch keine Batterien gefunden.

 

Eine weitere Bemerkung wg. Fax: Die Angelegenheit habe ich mit einer anderen Schweizer Firma vor Jahren gelöst. Es darf nicht vergessen werden, dass dem Fax in Südostasien (v.a. Japan) eine sehr grosse Bedeutung beigemessen wird. Kommt hinzu, dass ein Telefax, im Gegensatz zu einem E-Mail, rechtsgültig ist.

 

Zuletzt eine weitere Feststellung wg. Umleitung für Benutzer von Feature Phones. Hier muss die Umleitung (wenn es via Menu nicht geht) im Swisscom Cockpit (Callsettings) durchgeführt werden. Kommt hinzu, dass jedes Mal, als 2FA, ein SMS ausgelöst wird. Hier frage ich mich, wieso man die Umleitung, bzw. das Cockpit, nicht auch in den Customer Center hätte integrieren können. Man kann zwar versuchen, die Umleitung im Customer Center durchzuführen, wird dann aber zum Cockpit mit der 2FA (SMS) weitergeleitet. Ohne Natel (also nur via Computer) ist es somit gar nicht möglich, eine Umleitung zu machen, da im Cockpit die via SMS gesandte Nummer eingegeben werden muss.

 

Ansonsten, nochmals vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort. Ich werde diese ablegen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder durchgehen (beim Kauf eines 3G-Natels).

7 von 13

Die wohl brauchbarsten, aktuell erhältlichen "Feature Phones" kommen aus dem Hause "Cyrus" (CM17) und "RugGear" (RG160 + RG310) und gehen unter der Kategorie "Baustellenhändy". Sind aber beides "Billighersteller". Ob diese Feature Phones zu etwas taugen, nicht zu "klobig" und "schwer" sind, muss man selber testen...

 

Die aktuell erhältlichen Nokia-Mobiltelefone kommen auch nur vom "Billighersteller" HMD Global.

 

Ansonsten gibt es viele preiswerte und sehr gute Smartphones, wie das Samsung Galaxy J5 Duos (Dual SIM mit NANO-Sim-Karten). Mit dem Samsung Galaxy J5 Duos bin ich persönlich sehr zufrieden. Das Samsung Galaxy J5 Duos hat den Mobilfunktest von Connect mit einem "Gut" bestanden:

https://www.connect.de/testbericht/samsung-galaxy-j5-2017-duos-test-3197976.html

Anonym
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Kategorie "Baustellenhändy". Sind aber beides "Billighersteller". Ob diese Feature Phones zu etwas taugen, nicht zu "klobig" und "schwer" sind, muss man selber testen...

Danke wiederum für die prompte Antwort. Das letzte wirklich taugliche Baustellennatel war wohl das Nokia 6250.  Die "neuen" Baustellennatels lassen von der Qualität her - wie ich in diversen Reviews auch schon gelesen habe - tatsächlich zu wünschen übrig.

 


Die aktuell erhältlichen Nokia-Mobiltelefone kommen auch nur vom "Billighersteller" HMD Global.


Ich weiss, eine Filiale von Hon Hai / Foxconn. Die Qualität meines 105 DS kann man nicht mit derjenigen eines 6300 vergleichen. Das ist halt, wenn die Nachfrage fehlt.


Ansonsten gibt es viele preiswerte und sehr gute Smartphones, wie das Samsung Galaxy J5 Duos (Dual SIM mit NANO-Sim-Karten). Mit dem Samsung Galaxy J5 Duos bin ich persönlich sehr zufrieden. Das Samsung Galaxy J5 Duos hat den Mobilfunktest von Connect mit einem "Gut" bestanden:

https://www.connect.de/testbericht/samsung-galaxy-j5-2017-duos-test-3197976.html


Ein Smartphone kommt bei mir nicht ins Haus. Da gibt es zwei Probleme: 1. Tracking; 2. Safe Erasure der Daten (noch immer ungelöst bei SSD).

 

Besten Dank nochmals.

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9 von 13

@Anonym 

 

1. Mit jedem Phone wirst du getrackt, denn zumindest dem Provider ist bekannt, in welchen Funkzellen du verbunden bist

 

2. Auch bei jedem normalen Phone sind z.B. die Kontakte und Anruflisten gespeichert d.h. wenn du wirklich 100% sicher sein willst, dass alle Daten vernichtet sind wenn dein Gerät am Lebensende ist, so musst du es mechanisch schreddern.

 

P.S.
Wenn du schon ein so hohes Sicherheitsbedürfnis hast, so dürftest du auch nicht im Internet oder hier im Forum unterwegs sein, kein modernes Auto fahren, nie bargeldlos zahlen oder eBanking betreiben, keine Kundenkarten besitzen, kein SMART-TV betreiben, nicht im Festnetz telefonieren, dich nicht im öffentlichen Raum bewegen der je länger je mehr mit Kameras überwacht wird, ...

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Anonym
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1. Mit jedem Phone wirst du getrackt, denn zumindest dem Provider ist bekannt, in welchen Funkzellen du verbunden bist

Dieser Punkt wurde bereits während der Jahrtausendwende auf astalavista.com ausführlich diskutiert. Ich muss das irgendwo dokumentiert haben, kann es aber nicht mehr finden.

 

 

Den Ausführungen generell kann ich nicht widersprechen, frage mich aber trotzdem was nun die Zusammenfassung sein soll. Privacy ganz vergessen (into the trash it goes)? Wenn es nach der Swisscom gehen würde, wohl schon.

 

Hier ein paar Müsterchen:

 

(1) 800'000 Datensätze geklaut: Der Boomer-CEO quittiert das Ganze mit einem lakonischen Schulterzucken, nach dem Motto "so what, **** happens". Der Datenschützer unterstützt ihn noch ("keine besonders schützenswerte Daten").

 

(2) Anmeldung bei evita.ch. Keine fünf Minuten später Werbe-Email von Swisscom für Sport-TV. (Dabei habe ich gar keinen Telly.) Dafür machte sich der seinerzeitige Chef von evita.ch über die kleinste Krankenkasse der Schweiz auf Facebook lustig ("ein Hobby").

 

(3) Swisscom gibt meine Adresse weiter an Billag. (Ja, woher weiss ich das wohl?)

 

(4) Swisscom als willfähriger Helfer beim illegalen Projekt "Galileo" sowie beim Aufstellen von IMSI-Catchers (fair enough, mit dem BUEPF hat man die bis anhin informelle Praktik inzwischen legalisiert.)

 

(5) myCloud: Data at rest ist nicht verschlüsselt (kein Witz) because of muuh Swiss privacy laws (gibt es das überhaupt?).

 

Ein grosser Teil der Privacy sollte bei den Telcos, den Herausgebern von Loyalty Cards etc. beginnen. Dort ist das Bewusstsein überhaupt nicht vorhanden (oder aber es kostet zuviel, Stichwort "Ruag").

 

Abschliessen möchte ich das traurige Kapital mit der Feststellung, dass Schweizer Telcos (incl. ESPs und ISPs) prozentual mehr Anfragen von der Behörden haben als Festlandchina. Und hier geht es um den formellen Teil...

 

Makes you think.

 

FB-Screenshot Spott / Häme von Swisscom / evita.ch:

 

evita_1.jpg

 

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Super User hed
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11 von 13

Jeder muss wissen resp. selbst entscheiden, wieviel ihm der Komfort von Google, Smartphones, Kundenkarten, Kreditkarten, SocialMedia, etc. persönlich wert ist und sich dementsprechend verhalten (so wie du das ja anscheinend sehr bewusst machst).

 

Dennoch muss man sich im klaren darüber sein, dass man seinen digitalen Fussabdruck zwar stark verkleinern kann, vollständig eliminieren kann man ihn jedoch nicht. Schon alleine deine Präsenz hier im Forum hinterlässt eine Menge an Daten.

 

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12 von 13

Man kann theoretisch nur auf eine einsame Insel fliehen und auch dort wird man zum Teil vom Satelitensystem gefunden und es gibt tatsächlich Menschen wo das machen.  :think:

 

 

Einsame-Insel.jpg

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Super User hed
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13 von 13

@WalterB 

 

Es gibt sicher noch einen Mittelwert zwischen einsamer Insel und dem sorglosen, extensiven, naiven Umgang mit den neuen Medien, Geräten und Tools.

 

Ich verzichte z.B. bewusst zu Gunsten der Sicherheit und der Privatspäre auf Dinge wie Kundenkarten und soziale Medien. Wenn immer möglich bezahle ich mit Bargeld und nicht mit Kreditkarte. In öffentlichen WLAN's bin ich nur verschlüsselt via VPN unterwegs, die Ortungsdienste des Smartphones verwende ich sehr selten und in der Freizeit ist das Gerät oft im Flugmodus oder ganz ausgeschaltet, ich habe mehrer eMail-Adressen (vertrauliche und allgemeine), ich habe nur bei sehr wenigen Firmen Accounts, ich kaufe nur selten im Internet ein, uvm.