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IPV6 mobil - wann?

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Gibt es Neuigkeiten, wann endlich die Umstellung von IPV4 auf IPV6 im Mobilfunkbereich stattfindet? Die letzten Lobeshymnen hierzu findet man 2016, seitdem herrscht Funkstille.

 

Warum das Ganze?

 

Die meisten Internetprovider (auch die Swisscom) nutzen mittlerweile eine weitere Adressübersetzungsschicht (GGN) bei der Zuteilung der IP-Adressen im Festnetz. Die externe Adresse daheim liegt dann nicht mehr im öffentlich zugänglichen Adressraum, sondern ebenfalls im nichtöffentlichen Bereich (meist eine 10.0.*.* IP-Adresse). Der zentrale Router des I-Net-Anbieters übersetzt diese dann letztendlich in eine öffentliche Adresse.

 

Der Nachteil: vom Handy aus hat man per IPV4 keine Möglichkeit mehr, auf das Heimatnetzwerk zuzugreifen. Weder per VPN, noch sonst wie. Das stört dann zwar den 08/15-YT-Surfer wenig (der will eher 5G um noch schneller coole Videos unterwegs sehen zu können), aber wer sich mit Heimautomatisierung beschäftigt, oder über VPN auf einen Server daheim zugreifen oder einen Addblockproxy einbinden möchte, der schaut in die Röhre.

 

5G ist lanciert, die YTler und Influencer bekommen ihr Spielzeug und können mit mehr (nutzloser) Bandbreite protzen. Wann kommen die für IoT und Industrie 4.0 notwendigen Upgrades auf IPV6?

 

2 Kommentare
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Die Argumentation für IPv6 im Mobilfunkbereich ist nicht nachvollziehbar:

 

Für Serverdienste (wie zum Beispiel: VPN-Server) ist zwingend eine öffentliche IPv4-Adresse erforderlich. Ansonsten ist aus einem IPv4only-Netzwerk kein Zugriff auf die Serverdienste möglich. Bei CGN kann an diesem Internetanschluss kein Serverdienst betrieben werden, da keine öffentliche IPv4-Adresse am Server vorhanden ist. Abhilfe: ISP wechseln.

 

Wer im Heim- oder Firmennetzwerk zwingend IPv6 benötigt, kann dieses per VPN durch das IPv4-only Mobilfunknetz "tunneln".

 

Und zum Thema "öffentliche IPv4-Adressen für das Mobilgerät" habe ich mich unter:

https://community.swisscom.ch/t5/Mobile/Mobile-Abo-mit-CAA-Option/m-p/567872

geäussert.

Super User
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Ich tippe mal auf 2025, wenn Flughaben BER und Stuttgart 21 eröffnet werden.

 

Natürlich kannst du per VPN auf dein Netz zugreifen. Du brauchst nur einen DynDNS.

Und NAT hat den Vorteil, dass dein Gerät nicht direkt angefriffen weden kann, bezw. per IP-Scann-and-Hack erreicht wird. Jeder, der einen eigenen Server hat kenn die Roboter...

 

Ich sehe da wenig Bedarf.

 

Bez. IOT etc. musst du die Industrie fragen.

Da viele IoT-Teile in eigenen Netzen laufen.(Momentan noch zu unsicher und bekannte Schwachstellen) macht auch dort die Umstellung noch keinen Sinn.

 

bzw.: IPv6 Hat auch den Nachteil, dass jedes Gerät einen feste IP (haben kann). Somit bist du immer einfach über die IP identifizier und verfolgbar.

Aber irgendwann kommst es sicher. (IPv6 gibt es ja erst seit 1998)

 

Wie die Eröffnung von BER.

cu Marcus
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