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Daten auf Smartphone löschen

Community Manager
1 von 8

Hallo zusammen

 

Bevor ihr ein Smartphone entsorgt oder weitergebt, empfehlen wir, dass ihr alle Daten auf dem Gerät löscht.

Wie das geht, erfahrt ihr in diesem Artikel: So löschen Sie die Daten auf dem alten Smartphone

 

Habt ihr noch weitere Tipps?

 

Gruss Samuel

Ich moderiere das Kunden–Helfen–Kunden Forum, ein digitaler Begegnungsraum zu Themen rund um Swisscom Produkte.
7 Kommentare
Super User
2 von 8

Wer gibt heutzutage ein smartphone weiter ohne dieses auf werkseinstellungen zurückzusetzen?

Ich errachte dies bereits als dumnheit 😉

Expert
3 von 8

Als weiteren Tipp:

 

Gelöscht ist nicht gelöscht.

Selbst mit freeware Tool sassen sich gelöschte Dateien wiederherstellen. Das hat den Hinergrund dass in der IT Welt was gelöscht wird nicht wirklich gelöscht wird sondern "nur" als gelöscht markiert wird. Erst wenn keine unbeschriebenen Speicherplätze mehr vorhanden sind werden diese als gelöscht markierte blöcke überschrieben.

 

Nun gibt es spezielle Tools die "sicheres löschen" ermöglichen. Die tun aber auch nichts weiter als die zu löschenden Blöcke einfach mehrfach zu überscheiben. Solllen ganze Hanyspeicher nun so "sicher gelöscht" werden wird das sehr lange dauern.

 

Einfacher ist es, wenn das Handy auf Werkseinstelluhg zurückgestellt ist, den ganzen Speicher zu überschreiben. Dies geht am bequemsten indem Ihr die einfach die Camera laufen lässt bis der Speicher voll ist.

 

Bei einem Verschlüsselten Gerät ist das natürlich nicht notwendig, da die Daten ja nicht lesbar sind.

Master of Desaster
Anonym
4 von 8

@Master: Zufälligerweise bin ich auf Ihr Posting gestossen. Wie Sie richtig schreiben, können Daten auf einem Smartphone nur schwer gelöscht werden. Das wird wohl damit zusammenhängen, dass Smartphones SSD-Festplatten haben. Sie schliessen aber mit folgender Bemerkung:

 

"Einfacher ist es, wenn das Handy auf Werkseinstellung zurückgestellt ist, den ganzen Speicher zu überschreiben. Dies geht am bequemsten indem Ihr die einfach die Camera laufen lässt bis der Speicher voll ist."

 

Das finde ich eine super Idee. Meine Frage nur: Würde das aus einem forensischen Standpunkt auch "verheben"?

Super User hed
Super User
5 von 8

@Anonym 

 

Wenn du dein Handy so löschen willst, dass selbst Geheimdienste nichts mehr finden können, so musst du das Handy in den Schredder geben.

 

Und selbst damit löschst du nicht die Daten, die das Handy sein Leben lang irgendwo in die Cloud und ohne dein Wissen im Hintergrund zum Hersteller des Gerätes oder zum Ersteller gewisser Apps gesendet hat.

 

Gedanken zum Datenschutz muss man sich nicht erst beim Entsorgen eines Gerätes machen, sondern bereits vor der ersten Inbetriebnahme. 

Editiert
Anonym
6 von 8

Wenn du dein Handy so löschen willst, dass selbst Geheimdienste nichts mehr finden können, so musst du das Handy in den Schredder geben.

 


Es gibt einige Firmen, welche behaupten, die Sache mit Safe Erasure von SSDs gelöst zu haben. Eine davon ist Blancco. An & für sich sagt man bei SSDs, das überschreiben sollte genügen aber ich kann das nicht beurteilen. Ich glaube, das Problem ist bei SSDs nicht gelöst.

 

"The only way to securely erase an SSD is to destroy it. This is the policy of most companies in health care, banking, and government when surplussing equipment."

 

https://superuser.com/questions/1060831/triming-as-alternative-to-securely-erasing-a-ssd

 


Wenn du dein Handy so löschen willst, dass selbst Geheimdienste nichts mehr finden können, so musst du das Handy in den Schredder geben.


Deshalb besitze ich kein Smartphone.

 

 

7 von 8

Bei "normalen" Sicherheitsanforderungen genügt es, alle Daten verschlüsselt im Speicherchip zu speichern. Und beim "Sichere Daten löschen" (Secure Erase/"Handy auf Werkeinstellung zurücksetzen") wird dann einfach der Verschlüsselungsschlüssel (üblich AES-128 oder AES-256) rückstandslos gelöscht. So kommt kein Mensch mehr an die auf dem Speicherchip gespeicherten Daten. Dieses Verfahren wird von allen modernen Smartphone-Betriebsssytemen unterstützt (Android, iOS).

 

Dieses Verfahren ist solange sicher, bis in der nahen Zukunft die Menschheit dank technologischem Fortschritt (zum Beispiel Quantencomputer) diese Verschlüsselung knacken kann.

 

https://www.heise.de/security/meldung/NIST-ist-auf-der-Suche-nach-Post-Quanten-Algorithmen-3580420.h...

 

https://www.heise.de/security/artikel/Kryptographie-in-der-IT-Empfehlungen-zu-Verschluesselung-und-V...

 

Deshalb muss bei (sehr) hohen Sicherheitsanforderungen der Speicherchip in der SSD, microSD-Karte oder im Mobiltelefon für das "Sichere Daten löschen" physikalisch zerstört werden.

 

https://www.heise.de/security/meldung/Viele-SSDs-und-USB-Sticks-lassen-sich-nicht-sicher-loeschen-11...

Editiert
Highlighted
Expert
8 von 8

Da muss ich @hed Recht geben.

Im Zweifelsfall muss man, in einen Claud abgelegten Daten, so sehen wie alle Daten die man ins Internet hochlädt.  Mann verliert die Hoheit darüber. Damit auch wer dazu Zugriff hat und auch sie zu devinitiv zu löschen.

 

Natürlich sind Sie Passwortgeschützt und natürlich kann mann sie Verschlüsseln aber.....

Jedes System ist nur solange sicher bis es das erste mal gehackt wird und bis jetzt wurde noch jedes System gehackt.

 

Damit sollte man sich halt überlegen ob mann mit Clouds arbeiten will oder sich lieber ein NAS aufstellen will und die Daten im eigenen Haus behalten will.

 

Eine Sicherheit gibt es in der digitalen Welt nicht, denn kein privater ist in der Lage sein Netzwerk zu schützen, nur ist ein einigermassen geschütztes Netzwerk viel weniger interessant für einen Hacker als grosse Anbieter die Daten sammeln.

 

Man stelle sich vor Geheimdienste werden gehackt und all die gesammelten Daten geraten ausgerechnet in die Häde deren Gegner (scheinbar Terroristen), ich mag mir das gar nicht vorstellen.

 

Aber es geht auch eine Nummer kleiner.

Mann stelle sich vor die Voratsdatensammlungen der Provider werden von Cyberkriminellen gehackt .....

Auch dieses Zenarien mag ich mir nicht wirklich vorstellen.

 

Jedes digitale System besteht halt nur aus Nullen und Einsen die kopiert werden können.

Damit wir es nie eine Sicherheit geben sondern immer höchstens höchstens einen Vorsprung.

 

 

Master of Desaster