fibre im wohnblock, aber nicht in der wohnung

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Gelöst
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Nachricht 1 von 17

vielleicht kann mir jemand zum durchblick verhelfen. die glasfaser hat unsere wohnanlage seit 6 monaten erreicht. jedoch werden nun in den wohnungen keine glasfaserdosen installiert, da dies offenbar zu teuer ist (wir sind mieter). müsste da nicht zumindest die fttb technologie zur anwendung kommen? weiss jemand, wie sowas normalerweise gehandhabt wird ? der internetspeed hat sich nicht verändert und ist immer noch 60 down / 15 up. der kundendienst hat meine frage nicht wirklich verstanden ;-) 

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Super User
Nachricht 9 von 17

Ich denke auch nicht, dass Swisscom dies nun so machen wird.

Vor allem ist sogar der Access der Glasfaser eine andere Technologie. P-P zu P-MP. Das sagt mir aus Erfahrung, dass man nicht so flexibel ist und es daher nicht mal so schnell ad hoc auf FTTB wechselt.





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Nachricht 2 von 17

Ist es überhaupt ein Kabel der Swisscom oder eines Kooperationspartners?





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Nachricht 3 von 17

wie finde ich das heraus ? vor 6 monaten hiess es im kundenzenter, ich könne nun auf Glasfaser umsteigen mit 1 Gbit / s. das habe ich gemacht. dann kam ein techniker für den einbau der dose. darauhin hiess es, es sei zu teuer. anschliessend wurde der glasfaserumstieg im kundencenter gelöscht und der swisscom-checker gibt folgendes an: 

 

checker.jpg

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Nachricht 4 von 17

tja, da musst du wohl mit dem Vermieter verhandeln....

 

je nachdem wieviel es dir wert ist, kannst du ja anbieten, einen Teil der Installationskosten zu übernehmen....

 

Unbenannt.JPG

keep on rockin'
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Nachricht 5 von 17

das ist mir bewusst. aber da das glasfaser bereits im haus ist, könnte hier nicht die fttb technologie beansprucht werden ? dann sollten doch auch mit der kupferdose bis zu 500 mbit / s möglich sein ?

Super User
Nachricht 6 von 17

@Klothilde schrieb:

das ist mir bewusst. aber da das glasfaser bereits im haus ist, könnte hier nicht die fttb technologie beansprucht werden ? dann sollten doch auch mit der kupferdose bis zu 500 mbit / s möglich sein ?


hmm, die Idee ist gut. Die Frage ist nur, an wen man sich da zu wenden hat, dass da ein FTTB / Can installiert wird @Swisscom ?

keep on rockin'
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Nachricht 7 von 17

Wäre aber irgendwie auch nicht wirklich schlau, wenn Swisscom die Voraussetzungen für FTTH schafft, und jetzt noch mehr Aufwand für eine FTTB-Lösung betreiben würde, nur damit der gewinnorientierte Vermieter keine Fasern in die Wohnungen seiner zahlenden Mieter zu ziehen braucht. Vielleicht findet der OP im Immobilienanzeigenteil der Zeitung zweckdienliche Hinweise auf schnelleres Internet?

Super User
Nachricht 8 von 17

Glaube auch nicht, dass wenn Fasern für FTTH vorhanden sind, dass man dann "einfach" FTTB machen kann/wird

keep on rockin'
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Nachricht 9 von 17

Ich denke auch nicht, dass Swisscom dies nun so machen wird.

Vor allem ist sogar der Access der Glasfaser eine andere Technologie. P-P zu P-MP. Das sagt mir aus Erfahrung, dass man nicht so flexibel ist und es daher nicht mal so schnell ad hoc auf FTTB wechselt.





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Nachricht 10 von 17

besten dank für eure inputs; dann bleibt somit nur zu hoffen, dass der hauseigentümer einsichtig wird ;-)

Swisscom
Nachricht 11 von 17

Wenn wir ein Haus mit FTTH Point2Point ausgerüstet haben, dann sind von der Zentrale bis zum Building Entry Point (BEP) Glasfaser pro Wohnung gezogen. Wenn der Hauseigentümer trotz Zustimmung zur Erschliessung des Hauses dann nicht erlaubt, dass die Inhouse-Verbindung bis in die Wohnung gezogen wird, dann kann die Glasfaser nicht verwendendet werden (andere Technik in der Zentrale). Daher wird dann die bisherige Kupferleitung verwendet, welche natürlich nicht ausgebaut wird. Wir werden mit der Zeit sogar diese Kupferleitungen deaktivieren oder von VDSL auf ADSL umstellen. Dann können wir Verteilerkästen (PUS) abstellen, da nahezu alle Häuser in dem Gebiet auf FTTH umgestellt sind.

Es gibt nur eine Chance: den Hauseigentümer dazu bewegen, dass er die Zustimmung zum Innenausbau erteilt. Keine Ahnung, warum die Hauseigentümer das nicht machen. Leider gibt es immer wieder solche Fälle.

Head of Access & Communication Services @ Product & Marketing Department, Swisscom (Schweiz) AG
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Nachricht 12 von 17

das klingt aber gar nicht gut....dennoch besten dank für die infos.

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Nachricht 13 von 17

@GuidoT @Klothilde Der Eigentümer tut lieber Geld von den Mietern kassieren, als zu investieren für die Zukunft. Geiz ist Geil !!! sage ich da nur.

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Nachricht 14 von 17

@Klothilde

 

sich zusammenschliessen mit anderen Mietern und gemeinsam "Druck" ausüben auf den Vermieter...

keep on rockin'
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Nachricht 15 von 17

"Wir werden mit der Zeit sogar diese Kupferleitungen deaktivieren oder von VDSL auf ADSL umstellen"

 

Bedeutet eine Umstellung von VDSL auf ADSL eine Verminderung der jetzigen Geschwidigkeit ? Könnte dies geschehen, obwohl die Glasfaserleitung noch nicht steht ?

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Nachricht 16 von 17

@Klothilde ja in ferner Zukunft. Je nach Ausbau.

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Nachricht 17 von 17

@Klothilde  schrieb:

"Wir werden mit der Zeit sogar diese Kupferleitungen deaktivieren oder von VDSL auf ADSL umstellen"

 

Bedeutet eine Umstellung von VDSL auf ADSL eine Verminderung der jetzigen Geschwidigkeit ? Könnte dies geschehen, obwohl die Glasfaserleitung noch nicht steht ?


Ja - und ein Grund mehr, "Druck" auf den Vermieter auszuüben, Glasfaserinstallation in die Wohnung zu installieren

keep on rockin'