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Ping-Test Ergebnis meiner Internetverbindung

Contributor
Nachricht 1 von 49

Nachdem meine Frau sich beklagt hat, dass die Verbindung zu ihrer Firma über VPN mit einem Thin-Client immer wieder stockt, wurden von Ihrer Firma Messungen durchgeführt:

Die Messergebnisse haben stark geschwankt: zwischen 35ms und 1500ms

 

Ich selbst habe Messungen über die Seite

https://www.wieistmeineip.de/ping/ergebnis.php

durchgeführt:

Auch hier schwanken die Ergebnisse zwischen 37ms und 500ms; meistens liegen sie bei ca. 130ms

 

Woran kann dies liegen und wie kann man es verbessern?

 

48 Kommentare
Expert
Nachricht 2 von 49

Bei schlechten und stark schwankenden Ping-Werten ist gehört eine nicht wahnsinnig gute WLAN-Verbindung zu den Hauptverdächtigen.

Ist das betroffene Gerät via WLAN ins Netzwerk eingebunden?

 

Im Übrigen würde ich nicht den unzuverlässigen Ping-Test verwenden, welchen du verlinkt hast. Der funktioniert nicht richtig.

 

Besser eine Kommandozeile (cmd) öffnen und dort "ping -n 60 8.8.8.8" eingeben. (Die 60 steht dabei für die Anzahl der Pings, die du verschicken willst.)

Bei einer stabilen verkabelten Verbindung sollten dir die Werte da irgendwo zwischen ca. 20 und 30 ms schwanken.

Starke Unregelmässigkeiten wären "verdächtig" aber eben z.B. bei ungünstigen WLAN Verbindungenb üblich.

 

Contributor
Nachricht 3 von 49

Ja, das Gerät ist via WLAN angebunden. Eine andere Möglichkeit besteht aufgrund des Wohnungsgrundrisses nicht.

Super User
Nachricht 4 von 49

@aki-ch

 

Es gibt WLAN und WLAN, was hast Du denn für ein WLAN (Router) und wie ist die ungefähre Distanz und die Anzahl Mauern zwischen Accesspoint (WLAN-Zugangspunkt) und dem Client-Gerät Deiner Frau?

 

P.S.: Übrigens ist der zweite Satz Deines Posts ein Irrglauben - aber das lassen wir jetzt mal beiseite.

Selbstdeklaration: Emanzipierter Kunde und Hobby-Nerd ohne wirtschaftliche Abhängigkeiten zur Swisscom
Expert
Nachricht 5 von 49

Wie vermutet.

 

Wie gesagt, mach einen gescheiten Ping Test (siehe meinen vorherigen Beitrag - je länger die Testreihe, umso aussagekräftiger), dann weisst du ob die Ping-Problematik und somit die von dir eingangs beschriebenen Probleme an einer schlechten WLAN-Verbindung liegen.

Dann kann man weiterschauen, wie man die Situation verbessern kann.

Super User
Nachricht 6 von 49

Tja, du hast 3 Möglichkeiten:

 

  1. Lan Kabel legen (lassen)
  2. Wlan verbessern (bloss KEIN Repeater!)
  3. Nix tun und mit der Situation leben...
keep on rockin'
Contributor
Nachricht 7 von 49

Die Tests von der Firma meiner Frau wurden mittels ping-Test über die VPN Verbindung gemacht.

Die Probleme treten sporadisch auf - gestern war ein sehr schlechter Tag diesbezüglich, der letzte ähnliche Tag liegt 1-2 Monate zurück. Heute widerum gab es keinerlei Probleme.

 

WLAN-Router ist die Internet-Box plus.

Mauer ist eine dazwischen - aber auf beiden Seiten mit Schränken zugestellt. Luftdistanz ca. 10m.

 

Von den drei Möglichkeiten schliesse ich 1. und 3. aus.

WLAN verbessern - wie und mit was soll das funktionieren, wenn nicht mittels Repeater?

 

Super User
Nachricht 8 von 49

@aki-ch

 

Das WLAN der IBP ist nicht so besonders gut.

 

Mit dem Wechsel auf eine IB2 für CHF 99 und vielleicht auch einem optimierteren Aufstellungsort (möglichst freistehend, eher ein wenig in die Höhe und tendenziell in Richtung des präferierten Clientstandorte) solltest Du eigentlich einiges an Verbesserung hinkriegen.

 

Falls das nicht reicht, kann man dann weiterschauen.

Selbstdeklaration: Emanzipierter Kunde und Hobby-Nerd ohne wirtschaftliche Abhängigkeiten zur Swisscom
Super User
Nachricht 9 von 49

Bei sporadisch schwankenden Ping-Zeiten übers VPN ist zwar schon mit hoher Wahrscheinlichkeit das WLAN schuld, aber um das sicher einzugrenzen solltest du wenigstens versuchsweise ein langes LAN-Kabel nehmen (kann deine Frau evt. in der Firma ausleihen) und schauen ob es dann bessert. Wenn nicht, kannst du dir die Experimente mit dem WLAN ersparen. Dann wäre die Ursache anderswo zu suchen, vllt. hohe CPU-Last auf dem Thinclient oder Netzwerkengpässe bei dir oder in der Firma deiner Frau oder...

Betreffend Verbesserung des WLAN-Empfangs kannst du abgesehen von den Tipps von @Shorty auch noch einen zusätzlichen Accesspoint mittels Kabel (!!!!) mit der Internetbox verbinden und diesen so nahe wie möglich am Clientrechner platzieren.

Ein WLAN-Repeater würde dein Problem garantiert nur verschlimmern; das Mistzeug gehört meiner Meinung nach verboten...

Expert
Nachricht 10 von 49

Um Probleme mit dem VPN oder der Internetverbindung auszuschliessen, kannst du auch ein Ping auf den Router machen (192.168.1.1) und schauen ob es da zu Schwankungen kommt.

Expert
Nachricht 11 von 49

@PowerMac  schrieb:

Ein WLAN-Repeater würde dein Problem garantiert nur verschlimmern; das Mistzeug gehört meiner Meinung nach verboten...


 

Ich bin jetzt beileibe kein Fan von WLAN-Repeatern und würde in der Regel auch alles andere als einen Repeater empfehlen.

Aber ganz so pauschal wie in deiner Aussage stellt es sich in der Praxis dann doch nicht dar.

Es gibt durchaus Szenarien, bei denen ein Repeater Verbesserungen bringen können die letztlich das Kundenbedrüfnis erfüllen.

Hatte beispielsweise neulich einen Kunden, den hat man in irgend einem Laden einen Repeater angedreht der dann zunächst nichts genützt hat, weil der Kunde ihn weder sinnvoll platziert noch korrekt eingerichtet hat. Aber nach korrekter Einrichtung und sinnvoller Platzierung (wenn das Teil ja eh schon gekauft war war einen Versuch wert) erreichte der Kunde auf der Terasse dann in Speedtests konstant Bandbreiten von 15 MBit aufwärts wo zuvor gar keine Verbindung oder 1 - 2 MBit angesagt waren. Bei diesem Kunden galt also "Ziel erreicht", denn er wollte nichts anderes als mit dem Laptop auf der Terrasse sitzen.

 

Da es sich hier im Thread aber explizit um ein Latenzproblem zu handeln scheint dürftest du für den konkreten Fall tendentiell durchaus recht haben, denn ein Repeater wirkt sich auf die Latenz natürlich auch nocheinmal ungünstig aus.

 

Trotzdem: Generell verbieten wäre wohl übertrieben. Was man aber verbieten sollte sind irgendwelche ahnungslosen Verkäufer, die den Kunden diese "Mistdinger" als Allheilmittel anpreisen ohne die konkrete Situation zu beachten und vor allem ohne den Kunden zu erklären, wo diese Geräte korrekterweise zu platzieren sind.

Und das ist leider der Normalfall im Handel.

95% der Repeater die ich bei Kunden antreffe befinden sich nämlich nicht zwischen Router und Client, sondern in gleicher (oder sogar weiter entfernter) Distanz vom Router wie der Client...

Daher verschlimmert ein Grossteil der in freier Wildbahn anzutreffenden Repeater die Situation wahrscheinlich wirklich. Ich will nicht wissen, wie wiel von dem Elektroschrott pro Jahr wieder im Müll landet.

 

 

 

Aber um mal wieder stärker aufs Thema zurück zu kommen:

Interessant finde ich, dass uns aki inzwischen verraten hat, dass diese "Störungen" offenbar nur einmal alle 1 - 2 Monate auftreten. Da kann man dann natürlich lange testen, wenn an 59 von 60 Tagen eh kein Problem vorliegt.

Spricht jetzt natürlich nicht gerade für ein grundsätzliches Problem mit der Distanz / Siganlstärke, wenn es sich nur sporadisch bemerkbar macht.

Jetzt müsste man sich mal überlegen, was an jenen setenen Tagen an denen das Problem auftritt anders ist als an jenen, an denen es nicht auftritt...

Contributor
Nachricht 12 von 49

Danke für die zahlreichen Feedbacks.  

 

Ich habe nun viel Informationen und beim nächsten Auftreten des Problems rasch und gezielt entsprechende Tests zu machen, um das Problem einzugrenzen.

Vorgängig mache ich bereits einige Tests unter verschiedenen Lastbedingungen, um Referenzdaten zu haben.

Contributor
Nachricht 13 von 49

Heute hat es wieder Probleme gegeben:

 

Wenn ich mich auf die Internetbox einloggen möchte, erhalte ich folgende Meldung:

Internet-Box Verbindungsproblem
Es wurde ein Problem mit der Verbindung oder der Internet-Box selbst festgestellt. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie mit der Internet-Box verbunden sind und versuchen Sie es nochmals.

Falls dies nicht zum Erfolg führt, starten Sie Ihre Internet-Box bitte neu.
 
Nach fünf Versuchen hat es dann doch noch geklappt.
 
Ping-Statistik: Pakete: Gesendet = 300, Empfangen = 299, Verloren = 1 (0% Verlust),
Ca. Zeitangaben in Millisek.: Minimum = 1ms, Maximum = 1967ms, Mittelwert = 285ms
 
Die CPU Auslastung schwankt sehr stark (siehe Bild).
 
Siehe auch die WLAN DEBUG Information
 
 
Internet Box CPU.jpgInternet Box WLAN.jpg
Super User
Nachricht 14 von 49

Bei Anwender welche vorher die Internet-Box Plus und den "alten" Repeater hatten welcher zeitweise Unterbrüche oder schlechte Werte hatte, haben wir die Internet-Box 2 mit der "neuen" WLAN-Box installiert und es sind praktisch keine Probleme mehr vorhanden.

 

https://www.swisscom.ch/de/privatkunden/produkte/zubehoer/swisscom-tv-und-internet/wlan-box(,0000000...

 

Ein Teil der Anwender surft im oberen Stock oder auf dem Balkon und die Internet-Box 2 ist ein Stock tiefer.

Expert
Nachricht 15 von 49

@aki-ch  schrieb:
 
Ping-Statistik: Pakete: Gesendet = 300, Empfangen = 299, Verloren = 1 (0% Verlust),
Ca. Zeitangaben in Millisek.: Minimum = 1ms, Maximum = 1967ms, Mittelwert = 285ms
 
 

 

Das ist sicher alles andere als optimal.

 

Ich gehe davon aus du hast zum Router (192.168.1.1) gepingt, denn sonst hättest du keinen "Minimum 1ms" Ping hingekriegt.

Aber wie man der Statistik entnehmen kann, war das nur ein positiver Ausreisser und der Durchschnitt lag bei fast 300ms wobei man aufgrund der starken Varianz (zwischen 1 ms und 1967 ms, sogar mit einem Paketverlust) davon ausgehen kann, dass wir es wohl mit regelmässigen und teilweise starken Schwankungen zu tun haben.

 

Lange Rede kurzer Sinn: Die WLAN-Verbindung scheint, wie vermutet, nicht stabil und konstant zu sein und deswegen läuft sehr wahrscheinlich die Remoteverbindung deiner Frau auch nicht sauber.

 

Eine etwas erhöhte Durchschnittslatenz ist an und für sich noch nicht zwingend gravierendes Problem für die Nutzung eines Remote-Desktops, aber die starken Schwankungen werden es wohl ausmachen. Weil die sind dann längst nicht mehr nur "etwas erhöht".

 

 

 

Zum Vergleich: Bei einer vernünftigen WLAN-Verbindung hättest du (ca.) eine Bandbreite der Ping-Werte zwischen 1 und 300 ms und einen Duchschnitt von vielleicht 10, 20 oder 30 ms.

 

(Mein Surface Pro 3 macht im Abstand von ca. 5 Metern mit einer Wand dazwischen zu meinem Linksys-Router z.B. deutlich unter 10ms Durchschnitt und nur ganz vereinzelte Ausreisser in den niedrigen dreistelligen Bereich. Die grosse Mehrheit der Pings sind niedrig einstellig. Und das während gleichzeitig zwei Laptops Updates übers WLAN ziehen.)

 

 

Jetzt wäre es wie gesagt noch interessant herauszufinden, was an den Tagen mit diesen schlechten Werten anders ist als an den Tagen, an denen es offenbar keine Probleme gibt.

Contributor
Nachricht 16 von 49

@cslu  schrieb:

@aki-ch  schrieb:
 
Ping-Statistik: Pakete: Gesendet = 300, Empfangen = 299, Verloren = 1 (0% Verlust),
Ca. Zeitangaben in Millisek.: Minimum = 1ms, Maximum = 1967ms, Mittelwert = 285ms
 
 

 Jetzt wäre es wie gesagt noch interessant herauszufinden, was an den Tagen mit diesen schlechten Werten anders ist als an den Tagen, an denen es offenbar keine Probleme gibt.


Gestern ging alles problemlos. Heute leider nicht. Das Problem trat bis Ende 2017 niemals auf und seither sind auch keine neuen Geräte hinzu gekommen.

 

Gestern wie Heute waren genau gleich viele Geräte verbunden und es war keine Applikation sichtbar aktiv, die viel Bandbreite beansprucht hat (wie z.B. Streaming).

Somit ist dieses unterschiedliche Verhalten, mir völlig rätselhaft. 

 

Ich möchte nicht unbedingt in neue proprietäre HW investieren, wie eine Internet Box 2 und WLAN-Box.

Könnte ein Mesh Netzwerk mit Komponenten von z.B. Tenda Nova hier Abhilfe bringen? 

Super User
Nachricht 17 von 49

Die beste Lösung wäre, dass Du einen Elektriker beauftragst ein LAN-Kabel einzuziehen (funktioniert wenn es nicht anders geht auch durch die Stromrohre). Super stabile Losung für Jahrzehnte und ca. 200 CHF Kosten

Selbstdeklaration: Emanzipierter Kunde und Hobby-Nerd ohne wirtschaftliche Abhängigkeiten zur Swisscom
Super User
Nachricht 18 von 49

@Shorty bezüglich Kabel hat der Threadersteller schon mehrmals wiederholt, dass das für ihn nicht in Frage käme...

@aki-ch: Wurde schon einmal ein Umgebungsscan (Web-GUI im Expertenmodus, WLAN->WLAN-Scanner) gemacht? Sind dort irgendwelche Störernetze sichtbar? Ggf. mal den Kanal wechseln und schauen ob es bessert. Kostet nix und wirkt vielleicht schon Wunder.

Von WLAN-Mesh halte ich nicht viel, gerade da du ja primär ein Latenz- und nicht ein Bandbreitenproblem hast, wäre ich da besonders skeptisch. Kann vielleicht lange gut gehen und plötzlich bist du wieder in derselben Lage wie gerade jetzt. Das Geld investierst du besser in einen Accesspoint, den du so nahe wie möglich am Zielgebiet platzierst und mit einem Netzwerkkabel mit dem Router verbindest.

Contributor
Nachricht 19 von 49

@Shorty   schrieb:

...Super stabile Losung für Jahrzehnte und ca. 200 CHF Kosten


Über Jahrzehnte ist nicht notwendig, denn so lange werden wir nicht noch in der Wohnung bleiben.

Super User
Nachricht 20 von 49

 

@aki-ch: Das Geld investierst du besser in einen Accesspoint, den du so nahe wie möglich am Zielgebiet platzierst und mit einem Netzwerkkabel mit dem Router verbindest.


Meine Worte...

 

Z.B. Unifi AP-AC

keep on rockin'