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IPv6 aktivieren

IPv6 aktivieren

80 % hilfreich (4/5)

Der Datenverkehr im Internet würde ohne IP-Adressen nicht funktionieren. Die Anzahl der weltweiten Verfügbarkeit von IP-Adressen ist allerdings beschränkt. IPv6 ist die neue Version eines Protokolls, welches unter anderem das Format der IP-Adressen vorgibt. Mit dem neuen Format von IPv6 werden IP-Adressen künftig länger - ihre Verfügbarkeit vervielfacht sich damit auf einen Schlag. Wie du IPv6 aktivierst und wie du festlegst, welche ein- und ausgehenden Verbindungen du zulässt, erfährst du hier.

 

Die Internet-Box bietet individuelle Experten-Einstellungen im Bereich Netzwerk- und IP-Adressen. Um diese Einstellungen vorzunehmen, gib in deinem Internet-Browser «http://internetbox» oder «192.168.1.1» ein und logge dich mit deinem Internet-Box »admin« Passwort ein. Wechsle in den Experten-Modus und gehe via den Menüpunkt „Netzwerk“ auf das Register "IPv6".  IPv6 wird in der Internet-Box standardmässig unter Verwendung des Standard-IPv6-Firewall-Level aktiviert.Unbenannt.PNG

  1. Schalte auf Expertenmodus um
  2. Klicke im linken Menü auf Netzwerk/Einstellungen
  3. Wähle die Registerkarte IPv6 aus
  4. Klicke das Kontrollkästchen an, um IPv6 zu aktivieren
  5. Speichern

IPv6 Firewall level setting

Die IPv6-Firewall schützt dein Heimnetzwerk vor unbefugten Zugriffen über das Internet. Um festzulegen, welche ein- und ausgehenden Verbindungen du zulassen möchtest, kannst du aus verschiedenen Firewall-Leveln wählen oder selbst Regeln definieren. Standardmässig ist bei allen Internet-Boxen der Standard-Level eingestellt. Im Folgenden werden die verschiedenen Level vorgestellt und kurz erklärt:

  • Off: Es ist nur eine grundlegende Datenverkehrskontrolle aktiviert um vor ungültigem und schädlichem Datenverkehr zu schützen, da die IPv6 Firewall ausgeschalten ist. Dieser Modus wird nicht empfohlen.
  • Standard: Falls die IPv6 Firewall-Stufe "Standard" aktiviert ist, wird der IPv6 Datenverkehr in beide Richtungen (ankommend und abgehend) zugelassen. Davon ausgenommen sind eine Gruppe von Standardprotokollen. Andere grundlegende Datenverkehrskontrollen sind aktiviert, um vor ungültigem und schädlichem Datenverkehr zu schützen.
  • Strikt: Falls die IPv6 Firewall-Stufe "Strikt" aktiviert ist, darf der IPv6 Datenverkehr nur in abgehender Richtung initiert werden. Davon ausgenommen ist eine Gruppe von Standardprotokollen. Zudem ist die grundlegende Datenverkehrskontrolle aktiviert, um vor ungültigem und schädlichem Datenverkehr zu schützen.
  • User-Defined (advanced user): Du kannst die IPv6 Firewall-Einstellungen eigenständig konfigurieren.

Define a rule in User-Defined ModeIPv6 Bild 2.png

  1. Gehe auf die benutzerdefinierten Firewall-Einstellungen, und klicke auf Konfigurieren, um deine Regel festzulegen.

IPv6 Bild 3.png

  1. Klicke auf das Dropdown-Menü, und wähle eine Option aus, um ein allgemeines Verfahren zu definieren
  2. Klicke auf Speichern
  3. Wenn du willst, kannst du eine eigene Regel hinzufügen; klicke dazu auf Neue Regel hinzufügen

 

IPv6 Bild 4.png

  1. Zunächst kannst du zwischen zwei Optionen wählen. Die Standardeinstellung lässt dich für jedes Detail eine eigene Regel erstellen. Entscheide dich für eine der vordefinierten Regeln für eine benutzerfreundliche Konfiguration. Dann wähle sie aus der Dropdown-Liste darunter aus.
  2. Auch wenn du vordefinierte Regeln auswählen, kannst du immer noch Parameter wie Protokoll, Port und Verfahren verändern.
  3. Klicke auf Speichern, um die Regel festzulegen und zu aktivieren.

Weitere Netzwerkeinstellungen

Weitere Experten-Einstellungen, die du bei der Internet-Box konfigurieren kannst, sind Portweiterleitungen, Statische IP-Adressen, DynDNS oder DMZ-Funktion.

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Kommentare
Super User

Wie genau setzt sich diese "Gruppe von Standardprotokollen" bei den IPv6-Firewalleinstellungen zusammen?

Swisscom

Hallo PowerMac, es gibt zwei Kategorien: Einerseits die „LAN-Protokolle“, also Protokolle, welche typischerweise nur innerhalb desselben lokalen Netzes verwendet werden, aber nicht über das Internet. Diese Protokolle werden von der Firewall standardmässig in beide Richtungen, eingehend wie ausgehend, blockiert. Andererseits gibt es die Gruppe der „Fernwartungsprotokolle“. Damit kann über das Internet auf andere Geräte zugegriffen werden (Fernwartung). Diese Protokolle werden von der Firewall nach aussen zugelassen (z.B. http Port 80, was fürs ganz normale Websurfing gebraucht wird). Vom Internet her ins Heimnetz werden sie aber blockiert.

 

LAN-Protokolle

Beschreibung

Kurzname

Port Number

Transport Protokoll

Kerberos

kerberos-sec

88

TCP/UDP

SUN Remote Procedure Call                    

sunrpc

111

TCP

Microsoft Remote Procedure Call         

msrpc

135

TCP

NETBIOS Session Service

netbios-ssn

139

TCP

Microsoft SMB Domain Server

microsoft-ds

445

TCP

Remote Login

login

513

TCP

Remote Shell

shell

514

TCP

Apple Filing Protocol

afp

548

TCP

Internet Printing Protocol

ipp

631

TCP

Simple Service Discovery Protocol

ssdp

1900

UDP

Simple Service Discovery Protocol

ssdp

2869

TCP

Web Services Dynamic Discovery

upnp-discovery

3702

UDP

Multicast DNS

mdns

5353

UDP

Link-Local Multicast Name Resolution

llmnr

5355

UDP

 

Fernwartungsprotokolle

Beschreibung

Kurzname

Port Number

Transport Protokoll

Secure Shell Login                                         

ssh

22

TCP

Telnet

telnet

23

TCP

Web GUI

http

80

TCP

Microsoft Remote Desktop Protocol    

ms-wbt-server                

3389

TCP

Virtual Network Computing                     

vnc

5900

TCP

 

Passt das so? Liebe Grüsse, Nina

 

Super User

Perfekt, genau das hatte ich gesucht. Danke!