Internet Guard – Besser geschützt beim Surfen

  • Wichtig
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Nachricht 1 von 23

Täglich blockiert Swisscom für ihre Kunden mehr als 250'000 Zugriffe auf schädliche Webseiten. Diese Abwehr wird mit dem Internet Guard ab heute noch stärker. Wenn ein Kunde eine potentiell gefährliche Webseite öffnen möchte, erkennt dies der Internet Guard und warnt den Kunden. In den kommenden Wochen wird der Internet Guard für alle Kunden, die das Swisscom Festnetz zum Surfen im Internet benutzen, aktiviert. In den kommenden Monaten folgt der Internet Guard auch für Verbindungen übers Swisscom Mobilfunknetz und die Swisscom Hotspots.

 

Der Internet Guard bietet einige Vorteile. Zum Beispiel:

  • Keine Installation, keine Kosten
  • Warnseite, statt gefährliche Verbindung oder Sperre
  • Besser geschützt vor Virenbefall und Phishing-Attacken

 

So sieht die Warnseite aus:

20180612-internet-guard-desktop-de.png

 

Detailliertere Infos findet ihr in der Medienmitteilung

 

Auf der Seite www.swisscom.ch/safe haben wir weitere Angebote und Informationen für den Schutz der Kunden und ihrer Geräte.

 

Was haltet ihr davon?

Ich moderiere das Kunden–Helfen–Kunden Forum, ein digitaler Begegnungsraum zu Themen rund um Swisscom Produkte.
22 Antworten
Super User
Nachricht 2 von 23

Gefällt mir :)

Super User
Nachricht 3 von 23

Mir gefällt das nicht. Oder es sollte eine Option geben dies zu deaktivieren. (Ausser einen anderen DNS zu benutzen)

 

@FlySmurf Du kannst auf dieser Splash Seite dann bewusst auf weiter klicken :)





Falls du in deinem Thread eine Antwort von Tux0ne wünschst, so ergänze deinen Text mit @Tux0ne. Damit erhalte ich eine Benachrichtigung.

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Super User
Nachricht 4 von 23

@Tux0ne

Habs gesehen und editiert;)

 

Swisscom
Nachricht 5 von 23

Das ist ein grosser Schritt für mehr Sicherheit im Netz und für zu Hause. Wir sind glücklich, dass all unseren Kunden zur Verfügung zu stellen. Hier noch ein Interview mit einem meiner Teamleiter, der für den Access und der Internetservice zuständig ist.

 

https://www.swisscom.ch/de/about/medien/aktuell/alexander-kramer-zum-internet-guard.html

Head of Access & Communication Services @ Product & Marketing Department, Swisscom (Schweiz) AG
Super User
Nachricht 6 von 23

Also ich finde es ein gute Sache.

Gruess swissbeetle

Highlighted
Expert
Nachricht 7 von 23

Hmm ....

binn mir nicht so ganz schlüssig was ich davon halten soll.

 

Einerseits ist Schutz zwar eine feine Sache, anderseits ist Fremdkontrolle aber so ziehmlich das Schlimmste was es im Internet gibt.

 

Wie ist den "potentiel gefährlich" definiert?

 

Gefährlich für den Nutzer oder die Geschäftsinteressen einiger Firmen?

Ist eine Kasinoseite im Ausland potentiel gefährlich, weil sie unseren Kasinos Kunden abwerben und unserem Staat keine Steuern abliefert.

Kann man so konstruieren und argumentieren, so werden wir alle bestohlen. Als hopp auf die Lister der blockierten Seiten. geht natürlich mit allen Seiten die unsere eigene Wirtschaft "bedrohen".

 

Muss ich mir jetzt ein VPN Server in der Ukraine suchen?

Eigentlich nicht, aber nach dem ganzen Geoblocking, Datenvorratsspeicherung und jetzt auch noch "vorgefiltertem" Internet wird sich so der eine oder andere das so langsam überlegen müssen.

 

Wie gesagt es kommt halt eifach darauf an wer und wie bestimmt wird was potentiel gefährlich ist.

 

PS:

Die Lösung von TuxOne einfach nur einen Hinweis zu schalten den man annehmen oder übergehen kann finde ich eine gute Lösung. Allerdings tut das der Browser jetzt schon von daher frage ich mich ob der Swisscom Schutz besser wäre als der vom Browser)

 

 

Master of Desaster
Super User hed
Super User
Nachricht 8 von 23

@Tux0ne  schrieb:

Mir gefällt das nicht. Oder es sollte eine Option geben dies zu deaktivieren. (Ausser einen anderen DNS zu benutzen)

 

@FlySmurf Du kannst auf dieser Splash Seite dann bewusst auf weiter klicken :)


Naja, du äusserst dich negativ wenn der Provider nichts für die Sicherheit tut und wenn dann endlich was gemacht wird, so gefällt es auch nicht.

 

Ich habe das Gefühl, es geht dir einmal mehr nur darum zu kritisieren und nicht um die Sache selbst. 

Super User
Nachricht 9 von 23

Nein darum geht es nicht.

Der Wert dieses Schutzes ist äusserst zweifelhaft. Hört sich auf den ersten Blick gut an, wird aber kaum einen Mehrwert bringen, wirft aber Fragen auf.

 

Swisscom betreibt bereits einen pishing Filter, bei welchem man immer mal wieder über das Ziel geschossen hat.

Jetzt wird zusätzlich ein Filter für weitere Gefahren aktiviert. Für die welche das Gefühl haben so etwas zu brauchen, sicher nicht schlecht. Gibt auch andere DNS Anbieter welche so was nutzen, mit dem Unterschied, dass ich bei diesen Anbietern die Wahl hätte, ob ich das will oder eben nicht.

Hier hat man das nicht. "ICH habe entschieden das MEIN Team das für EUCH aufsetzt und IHR sollt das alles gut finden."

250'000 blockierte Zugriffe pro Tag bei 2 Mio Breitbandanschlüssen, dass ist nichts.

Wer schützt euch vor all den Trackern? Diese Gefahr ist eigentlich viel höher. Richtig gemacht blockiert man da schon 250'000 Zugriffe mit einer Handvoll an Anschlüssen. Kann aber unbeschwert surfen.

 

Mir ist es egal. Ich nutze die DNS von Swisscom nicht und solange kein redirect gemacht wird, bin ich von dieser Netzsperre nicht betroffen.

Ich beschäftige mich viel mit security. Meine Meinung bleibt, dass ich es optionslos nicht für gut halte.

 





Falls du in deinem Thread eine Antwort von Tux0ne wünschst, so ergänze deinen Text mit @Tux0ne. Damit erhalte ich eine Benachrichtigung.

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Expert
Nachricht 10 von 23

 bin ich von dieser Netzsperre nicht betroffen.


 

 schon ein wenig "hart" ausgedrückt.

 

Ich binn von Grund her der gleichen Meinung.

Allerdings habe ich nach genauerer Betrachtung des  Screenshots gesehen, dass diese Warnung auch einfach übergangen werden kann.

 

Von daher kann ich damit leben mit dem Wissen, dass wir immer noch ein "zu" grosse Anzahl "Allesanklicker" haben.

Master of Desaster
Expert
Nachricht 11 von 23

@Tux0ne Kannst Du uns hier einen guten DNS Anbieter empfehlen? 

Super User
Nachricht 12 von 23

Was dieser neue „Internet Guard“ von Swisscom in der täglichen Anwendung dann wirklich bewirkt, kann man ja noch gar nicht beurteilen, da die Filterkriterien bis jetzt nicht transparent sind.

 

Dass in DNS-Servern Schutzmechanismen eingebaut werden, ist ja wirklich nichts revolutionäres und daher ist diese Ankündigung von Swisscom auch durchaus nachvollziehbar.

Erst die praktischen Erfahrungen mit dem „Internet Guard“ werden dann eine echte Beurteilung aus Kundensicht ermöglichen.

Wem es dann nicht zusagt, kann ja dann mit kleinem Aufwand in der Internetbox einen anderen alternativen DNS-Anbieter eintragen.

 

Zu den grundsätzlichen Überlegungen für DNS-Server und auch zur Frage von „guten“ und „schlechten“ Filtern, beiliegend noch ein nicht mehr ganz taufrischer Heise-Artikel zu „Quad9“:

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Quad9-Datenschutzfreundliche-Alternative-zum-Google-DNS-3890...

 

P.S.: Selbst benutze ich den Quad9 übrigens jetzt als Live-Test seit ca. 6 Monaten. Läuft sehr zuverlässig und ausgesperrt wurde ich noch nirgends.

Selbstdeklaration: Emanzipierter Kunde und Hobby-Nerd ohne wirtschaftliche Abhängigkeiten zur Swisscom
Swisscom
Nachricht 13 von 23

Im Interview mit Alexander Kramer sind die meisten Antworten zu finden. Und wir sehen natürlich in der Gesamtsumme, wie oft die Warnung pro Tag ausgesprochen wird. Meine Hoffnung ist, da wir ja eben nicht sperren, sondern nur warnen, dass die Kunden die Warnung ernst nehmen und nicht auf Seite trotzdem aufrufen gehen. Aber auch das gibt es. Dann muss man sich nicht wundern, wenn man sich irgendetwas einfängt. Wir bieten auch die Möglichkeit, dass sich Webseitenbetreiber an uns wenden können, wenn sie glauben, dass ihre Seite zu unrecht gesperrt wurde. Hat einer probiert und war dann selber "überrascht", das seine Seite Malware verteilt hat. Und so weiter.

 

Hoffe, wir können damit erreichen, dass es viel weniger Fälle gibt, bei denen Kunden finanzielle Nachteile erleiden, weil sie abgezockt wurden. Zudem brauchen wir dann auch nicht mehr so viele Anschlüsse sperren, da von dort aus Malware oder sonstiges verteilt wird.

 

Wir haben es lange vorbereitet und getestet und die Ergebnisse sehen bisher sehr gut aus. Ich denke, dass die allermeisten Kunden den Wert der Massnahme schätzen werden. Neben dem Callfilter eine weitere Massnahme zum Thema Sicherheit von uns.

 

Guido

Head of Access & Communication Services @ Product & Marketing Department, Swisscom (Schweiz) AG
Expert
Nachricht 14 von 23

Wer entscheidet, welche Seite sperrenswert ist?

Wie wird verhindert, dass gutartige Seiten gesperrt werden, welche auf dem selben Host liegen? https://isp-blog.ch/swisscom-sperrt-jimbo-hostgator/

 

Ich finde die Entwicklung bedenklich, dass ein Provider mir den Zugang zum Internet beschränken will. Für jemand der nicht viel Ahnung von Netzwerken hat, mag das vorteilhaft erscheinen. Für solche Fälle könnte man die Kindersicherung als Opt-In anbieten.

Super User
Nachricht 15 von 23

@foobar  schrieb:

Wer entscheidet, welche Seite sperrenswert ist?

Wie wird verhindert, dass gutartige Seiten gesperrt werden...


So wie ich verstanden habe, wird nichts gesperrt, sondern es wird gewarnt. Alle gewarnten Seiten können trotzdem besucht werden....

keep on rockin'
Super User
Nachricht 16 von 23

@Googlook  schrieb:

@Tux0ne Kannst Du uns hier einen guten DNS Anbieter empfehlen? 


Der beste Anbieter bist du jeweils selber, aber das ist idR. nicht so schnell.

Sonst habe ich hier etwas dazu geschrieben: https://www.tuxone.ch/2018/05/dns-lifehacks.html

 





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Super User
Nachricht 17 von 23

@Tux0ne  schrieb:

Nein darum geht es nicht.

Der Wert dieses Schutzes ist äusserst zweifelhaft. Hört sich auf den ersten Blick gut an, wird aber kaum einen Mehrwert bringen, wirft aber Fragen auf.

 

Swisscom betreibt bereits einen pishing Filter, bei welchem man immer mal wieder über das Ziel geschossen hat.

Jetzt wird zusätzlich ein Filter für weitere Gefahren aktiviert. Für die welche das Gefühl haben so etwas zu brauchen, sicher nicht schlecht. Gibt auch andere DNS Anbieter welche so was nutzen, mit dem Unterschied, dass ich bei diesen Anbietern die Wahl hätte, ob ich das will oder eben nicht.

Hier hat man das nicht. "ICH habe entschieden das MEIN Team das für EUCH aufsetzt und IHR sollt das alles gut finden."

250'000 blockierte Zugriffe pro Tag bei 2 Mio Breitbandanschlüssen, dass ist nichts.

Wer schützt euch vor all den Trackern? Diese Gefahr ist eigentlich viel höher. Richtig gemacht blockiert man da schon 250'000 Zugriffe mit einer Handvoll an Anschlüssen. Kann aber unbeschwert surfen.

 

Mir ist es egal. Ich nutze die DNS von Swisscom nicht und solange kein redirect gemacht wird, bin ich von dieser Netzsperre nicht betroffen.

Ich beschäftige mich viel mit security. Meine Meinung bleibt, dass ich es optionslos nicht für gut halte.

 


@Tux0ne

Dir ist aber schon bewusst, dass es sich hier nicht um eine (Zwangs-) Sperre handelt sondern lediglich um eine Notifikation.

 

Aber vermutlich hast du das Feature ohne es genau anzuschauen bewertet. Rasch querlesen, abschiessen und KUDOS sammeln, das Konzept scheint aufzugehen.   

 

Ach ja, wie solltest du es auch testen können, du verwendest ja ohnehin kein DNS von Swisscom. 

Expert
Nachricht 18 von 23

nun fahrt aber mal ein wenig "runter"

und beachtet die Verhaltensregeln des Forums.

 

Eine wichtige Grundregel bei Diskusionen ist:

Immer auf der sachlichen Ebenen bleiben und nie auf die persöhnliche wechseln.

 

Es wurde eine Neuerung vorgestelt und um die Meinung dazu gebeten.

Dabei kamen positive Feedbacks aber auch Bedenken auf und das soll auch so sein.

Genau darum geht es ja in diesem Thread, die  positiven wie auch die negativen Seiten einer solchen Massnahme kontrovers zu diskutieren. Immerhin hat sich Swisscom nicht gerade mit Ruhm bekleckert bei der Spam Geschichte in der E-Mail Sparte. Auch dort ist die Problematik ähnlich, die Filter entsprechend zu setzten ist nicht gerade einfach.

Meiner Meinung nach haben das andere Provider ja sogar E-Mail Programm vertreiber besser gelöst bekommen.

 

Aber der Grundgedanke Klienten zu schützen ist ja durchaus positiv.

Alles hängt nun davon ab wie es umgesetzt wird. Disusionenn dazu können wir leider erst führen wenn das Kind laufen lernt, und ja es wird sicher nicht von anfang an Laufen könnne und so gut funktionieren wie andere die bereits seit Jahren Erfahrungen sammel und umsetzten. Genau da hoffe ich, dass Swisscom da auch (genügend) Mittel und Manpower zur Verfügung stellt.

Master of Desaster
Super User
Nachricht 19 von 23

Ich glaube eigentlich das eine Begründung geliefert wurde. Vermutlich liegt es an der stufengerechten Kommunikation. Mein Fehler. Für deinen Seelenfrieden gebe ich dir in diesem Fall recht. Es geht nur um das Kudos sammeln 😂





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Novice
Nachricht 20 von 23

Kaum sagt man ja zu einer Netzsperre für Kasinos, kommt Swisscom und setzt uns einen Filter vor die Nase. Soviel zum Thema Netzsperren.

 

Firefox, Chrome warnen auch schon, noch eine Warnung ist überflüssig. Dazu kommt Malwarbytes und Antivirus Warnung. Der Unterschied liegt im Detail. Ich kann die Warnungen alle ausschalten. Ich kann den Ransomware Folder Schutz ausschalten. Die Internet Guard kann ich nicht ausschalten. Das ist eine Bevormundung und inakzeptabel. Sie müssen sich nicht um meine Sicherheit bemühen. Es besteht dafür kein Auftrag vom Bakom noch von ihre. Kunden. Somit haben sie opt-in anzubieten.

 

Ich will das nicht, sondern will das sofort weg haben. Ansonsten bin ich sofort bei Swisscom weg.