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Weshalb verbaut die Swisscom nicht die 1G/Bits sondern die 350m/Bits Verbindung

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Bei uns an der Strasse wird in ein paar Wochen das Glasfasernetz verbaut. 

Aber nur mit einer maximal Geschwindigkeit von 350m/Bits Download. 

Weshalb verbauen sie nicht die 1G/Bits Glasfasernetz. 

Wenn es diese Technologie eh schon giebt?

 

 

HILFREICHSTE ANTWORT

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Anonym
4 von 22

Diese Frage habe ich schon mal beantwortet. Im Moment verwenden wir für FTTH eine Punkt zu Punkt - Verbindung zur Zentrale, d.h., dass Du die Faser nur für Dich hast und Dein Anschluss erst ab der Zentrale im grossen, gemeinsamen Schlauch landet. FTTH ist sehr teuer im Bau und es würde Jahrzente dauern, bis das in der Schweiz überall gebaut wäre. Damit viele Leute von einer Geschwindigkeit profitieren können, die für die allermeisten Kunden mehr als genug ist, bauen wir im FTTS/B. Damit können wir für die letzten Meter die bestehenden Kupferkabel weiter nutzen. In einem nächsten Schritt kann man dann Glas bis in die Wohnung ziehen. Die Technik ist dann eine Punkt zu vielen Punkten - Verbindung. Da hat man seine Leitung nur bis zum Verteiler in der Strasse exklusiv. Aber trotzdem sind auch damit sehr grosse Geschwindigkeiten möglich (erstmal bis zu 8-9 GBit/s, später mal über 40 GBit/s.). Wann und ob wir damit anfangen, werden wir dann sehen. Im Moment bauen wir erstmal den ersten Teil mit FTTS/B. Und man kann die Techniken nicht mischen, so dass wir heute im FTTS/B - Gebiet nicht einfach bei einzelnen Kunden FTTH machen könnten. Dazu müssen Zentralen angepasst werden, und und und.

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2 von 22

Swisscom verbaut bei dir keine Glasfaser sondern mit G.fast gepimptes Kupfer, welches als „Glasfasertechnologie“ vermarktet wird. Glasfaser wird im Glücksfall 50-200 m vor dein Haus in ein Loch oder weissen Kasten verlegt. In diesem Loch resp. Kasten befinden sich dann Signalwandler, sogenannte CANs (Copper Access Nodes). An diese Wandler wird dann dass Klingeldrähtchen aus Grossmutters-Zeiten angehängt und in deine Wohnung geführt. Das ganze nennt sich FTTS.  Ein reiner Euphemismus. Glasfaser im Sinne von FTTH werden vielleicht die Kinder deiner Kinder noch erleben😁 Bis dahin dürfen wir uns ausserhalb der Ballungszentren und Hipstermetropolen über tonnenweise Krücken- ähm Brückentechnologien wie G.fast, XG.fast, DOCSIS 3.1 oder Full Duplex DOCSIS freuen. Nur um aus veralteter Infrastruktur noch das letzte Quäntchen auf Kosten von Verbindungsqualität, Signalstabilität und Zuverlässigkeit rauszupressen. 

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3 von 22

Bin in einer ähnlichen Situation. Neubau welcher im September 2018 fertig gestellt wird und Swisscom bringt Kupfer statt Glas 😞  Glas wird nur bis zur Strasse gezogen. Es fehlen somit noch ca 30 Meter zu meinem Haus.

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Anonym
4 von 22

Diese Frage habe ich schon mal beantwortet. Im Moment verwenden wir für FTTH eine Punkt zu Punkt - Verbindung zur Zentrale, d.h., dass Du die Faser nur für Dich hast und Dein Anschluss erst ab der Zentrale im grossen, gemeinsamen Schlauch landet. FTTH ist sehr teuer im Bau und es würde Jahrzente dauern, bis das in der Schweiz überall gebaut wäre. Damit viele Leute von einer Geschwindigkeit profitieren können, die für die allermeisten Kunden mehr als genug ist, bauen wir im FTTS/B. Damit können wir für die letzten Meter die bestehenden Kupferkabel weiter nutzen. In einem nächsten Schritt kann man dann Glas bis in die Wohnung ziehen. Die Technik ist dann eine Punkt zu vielen Punkten - Verbindung. Da hat man seine Leitung nur bis zum Verteiler in der Strasse exklusiv. Aber trotzdem sind auch damit sehr grosse Geschwindigkeiten möglich (erstmal bis zu 8-9 GBit/s, später mal über 40 GBit/s.). Wann und ob wir damit anfangen, werden wir dann sehen. Im Moment bauen wir erstmal den ersten Teil mit FTTS/B. Und man kann die Techniken nicht mischen, so dass wir heute im FTTS/B - Gebiet nicht einfach bei einzelnen Kunden FTTH machen könnten. Dazu müssen Zentralen angepasst werden, und und und.

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5 von 22

Dass dabei die Stellung der Swisscom auf Jahrzehnte zementiert wird, ist ein netter Nebeneffekt 😉

 

Bei FTTH brauchts eine Take Rate von 1% damit das Angebot rentiert. Damit ein Angebot auf der zweiten Faser (die Swisscom ja jetzt bereits mitbaut, und als Lösung für alternative Anbieter propagiert in der Hoffnung dass ihnen dabei eine strengere Regulierung erspart wird) rentiert die heute bei FTTS/FTTB verbaut wird, brauchts eine Take Rate von 30%. Auf den wird gerade mal UPC an gewissen Orten kommen, und die haben ihr eigenes Netz.

 

Wer in einer mit FTTH erschlossenen Ort lebt, sieht was OpenAccess wirklich bringt: Dutzende Anbieter, und tiefere Preise. Aber das gibts mit FTTS/FTTB/GPON FTTH nicht das Swisscom jetzt baut und bauen wird.

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Anonym
6 von 22

Hier mal eine Übersetzung von PR nach Deutsch:

 

Diese Frage habe ich schon mal nicht beantwortet. Im Moment verwenden wir für FTTH eine Punkt zu Punkt - Verbindung zur Zentrale, d.h., dass Du die Faser nur für Dich hast und Dein Anschluss erst ab der Zentrale im grossen, gemeinsamen Schlauch landet. FTTH ist uns zu teuer im Bau und weil wir immer noch Kupfer in Neubauten legen, würde es Jahrzente dauern, bis das in der Schweiz überall gebaut wäre. Damit viele Leute von einer Geschwindigkeit profitieren können, die wir für gut genug halten, bauen wir FTTS/B. Damit können wir für die letzten Meter die veralteten Kupferkäbeli bis zum bitteren Ende ausquetschen. In einem nächsten Schritt kann man dann auf Eure kosten Glas bis in die Wohnung ziehen. Die Technik ist dann eine Punkt zu vielen Punkten - Verbindung. Da hat man seine Leitung nur bis zum Verteiler in der Strasse exklusiv. Triotzdem wird dir die Verfügbare Bandbreite durch Aufschalten von Vectoring im selben Bündel nach belieben reduziert. Während der Laufzeit des Vertrages und ohne Benachrichtigung. Aber trotzdem sind auch damit sehr grosse Geschwindigkeiten möglich (erstmal bis zu 8-9 GBit/s, später mal über 40 GBit/s.). Wann und ob wir damit anfangen, werden wir dann sehen. Die meisten von Euch  können ja eh nicht woanders hin. Ätsch.  Darum empfinden wir "das werden wir dann sehen" auch als Angebrachte Information für Kunden. Im Moment bauen wir erstmal den ersten Teil mit FTTS/B und verkaufen das in der Werbung als Glasfaser. Und man kann die Techniken nicht mischen, so dass wir im FTTS/B - Gebiet die Konkurrenz nicht auf unser Netz lassen müssen. Denn mit FTTS/B geht das praktischerweise nicht. Sonst müssten Zentralen angepasst werden, und und und das ist uns viel zu teuer. Da unser Regulator gleichzeitig auch unser Hauptaktionär ist, sind wir mit ihm zum Schluss gekommen, dass das die beste Lösung für ihn und uns ist. Ausserdem brauchen wir das Geld, um es in halbgaren Hippsterprojekten wie Siroop zu verbraten.

 

Ergänzung:

Meine Schiwegereltern leben in einer Agglogemeinde mit 20'000 Einwohneren 500m vom Bahnhof weg. Das beste, was SC bieten kann, ist 12/4. Ein Ausbau ist momentan nicht geplant. Sie haben zur UPC gewechselt und SC nervt seit Wochen mit Rückgewwinnungsangeboten. Gratis Geräte, gratis Monate usw. Man steckt offenbar das Geld lieber in Kundenrückgewinnung als in den Netzausbau.

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7 von 22

Du hättest es nicht besser formulieren können. Wenn die Kabelnetze bald mit 1 Gbit/s flächendecken bereitstehen, trumpft Swisscom mit läppigen 500 Mbit/s im besten Fall auf. In den meisten Ausbaugebieten mit G.fast erreichen die Kunden irgendwas zwischen 200 - 350 Mbit/s. Meist weit entfernt von den vermarkteten 500 Mbit/s. Zudem kann die Geschwindigkeit je nach Mondphase, Weltterlage, Verschleisszustand und weiss ich nicht was auch wieder verschlechtern. Das Übertragungsmedium bleibt ein minderwertiges zwei adriges Kupferkäbelchen ohne Schirmung und dies noch in grossen Kabelpaketen verpackt. Graham Bell würde sich im Grabe drehen, wenn er wüsste, zu was sein Käbelchen heute alles herhalten muss. Zudem sind auf dem Lande bis in grössere Gemeinde in der Nahverteilung noch Freileitungen gang und gäbe. Hinter meiner Neubauwohnung steht auch so ein Schmuckstück aus Vorkriegszeit mit schönen Käbelchen , welche herunterhängen und Stützen. Wenns mal regnet, dürfen sich die Swisscom Kunden wahrscheinlich über Unterbrüche freuen, da sich das schmucke PTT-Verteilkästchen mit Wasser auffüllt! Die Swisscom kümmerts überhaupt nicht. Sie hat einfach 20 Jahre geschlafen und wacht jetzt langsam zaghaft auf.  Zudem versuchen Buchhalter und Rappenspalter in der Konzernleitung noch das letzte Quäntchen aus einer gepflegten aber völlig überalterten PTT Infrastruktur herauszupressen, statt einen grossflächigen FTTH Ausbau anzustreben. 

 

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Anonym
8 von 22

Tja, ich war 6 Wochen für die Firma in Schweden. 350/350 via Glas war in der Miete inbegriffen, 1000/1000 hätte es für 22 Euro zusätzlich gegeben. Monatlich kündbar, 3 Anbieter auf der selben Faser verfügbar. Und das hoch im Norden in einem 6000 Seelen Kaff, nicht in Stockholm.

Aber bei uns ist das angeblich zu teuer... 

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Anonym
9 von 22

Ein Problem ist, dass bei uns in Bandbreitenzahlen investiert wird, statt in Infrastruktur.

 

Bei einer ausschliesslichen Investition in die Infrastruktur (FTTH) würde der Ausbau halt doppelt oder fünfmal so lange dauern wie das Flickwerk mit g.fast und "internet booster", dafür wäre die Investition nachhaltig.

 

Aber ich verstehe auch die Swisscom-Seite. Man muss nicht Betriebswirtschaft studiert haben um abschätzen zu können, dass sich ein FTTH-Ausbau ausserhalb der Städte finanziell schlichtweg nicht lohnt.

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@Anonym  schrieb: 

Aber ich verstehe auch die Swisscom-Seite. Man muss nicht Betriebswirtschaft studiert haben um abschätzen zu können, dass sich ein FTTH-Ausbau ausserhalb der Städte finanziell schlichtweg nicht lohnt.


Alles eine Frage der Abschreibdauer. Wenn die Gemeinde eine FTTH Infrastruktur baut, kann sie das auf 30 oder 40 Jahre abschreiben. Wenn du es natürlich in 10 Jahren bezahlt haben willst, dann wirds schwierig. Leider steht uns da der Bund selber im Weg der eine stabile Dividende verlangt, statt mal zu sagen "schon gut, wir verzichten auf Geld wenn ihr es ins Netz der Zukunft investiert". Die Privataktionäre mögen da flennen, aber in diesem Bereich sollte langfristig gedacht werden. FTTS ist eine Übergangslösung, das gibt Swisscom ja selbst indirekt zu. Und ob es über 20, 30 Jahre wirklich billiger kommt zuerst mal Vectoring (braucht mindestens neue Hardware im PUS), dann FTTS (Strasse aufreissen), dann FTTB (nochmals Strasse aufreissen) und dann FTTH zu bauen (letzeres wird Swisscom dann auf die Hausbesitzer abwälzen :winking:), und all die Hardware die man ausrollt und ein paar Jahre später wieder abbaut, und die währenddessen fleissig Strom frisst - ob das wirklich unterm Strich günstiger ist? Kurzfristig sicher ja - aber FTTH ist ein Generationenprojekt. 

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Anonym
11 von 22

Und warum "lohnt" sich das denn in der skandinavischen Pampa? Hätten die Erbsenzähler damals schon etwas zu sagen gehabt, hätte sich auch der Bau des Kuperkäbelinetzes ausserhalb der Städte "nicht gelohnt". Ein Glasfasernetz ist eine Investition in die Infrastruktur für die nächsten Jahrzehnte. So wie damals beim Kupfernetz auch.

 

Weil man es da als Investition in die Zukunft betrachtet, und nicht wie bei den Erbsenzählern der Swisscom als lästige Kosten. Von 2016 auf 2017 ging der Reingewinn der Swisscom um 2.1% auf "nur" 1.6 Milliarden zurück, die Investitionen sanken aber im selben Jahr um 5.8%. Dafür hat man Geld für peinlichen Unsinn wie Siroop und verschleudert Geld mit der Entwicklung eigener CPE Geräte und jammert den Kunden vor, die 199.- (!) für eine IB2 seien nicht kostendeckend. Kein Wunder bei den im Branchenvergleich winzigen Stückzahlen.

 

So wie die Swisscom sich heute aufführt (Rückläufige Investitionen, Zementierung des Monopols auf Jahrzehnte durch FTTS), kann man sie gleich ganz privatisieren. Die MBit-Zahlen in der Statistik ohne Rücksicht auf die Zukunft auf in der Praxis fast nie erreichte Werte hochschrauben können Private billiger. Und das "erschliessen" von ganzen Neubaugebieten mit Kupferkäbeli gehört verboten. Das Teure ist das Vergraben der Kabel. Nicht die Faser. Und ein Mediaconverter wird auf der Swisscom Seite der FTTH Faser ja wohl noch temporär drinliegen, bis der Ausbau da soweit ist. Schliesslich müssen wir Endkunden für den Anschluss der IB2 auch einen Mediakonverter kaufen.

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Naja Schweden ist ein grosses Land mit einer sehr geringen Bevölkerungsdichte (ca. 23 Einwohner/km^2 vs. 204 Einwohner/km^2 in der Schweiz), wobei >80% der Einwohner dann auch noch in Städten leben.  Also hat man in den 90ern als erstes europäisches Land eine Grundversorgung für Internet resp. die Informationsgesellschaft mit Fokus auf eine offene Infrastruktur auf basis von Glasfaser definiert. Der Staat half dann auch mit Subventionen in schwach besiedelten Gebieten nach. Schweden hatte eine Vision und Politiker mit der notwendigen Weitsicht.  Daher gehörten die meisten Glasfasernetze auch den Kommunen. 

Aber auch in Schweden ist nicht jede Jagdthütte oder Fischerhaus mit FTTH erschlossen.  Zudem wird für die Glasfasererschliessung durchschnittlich 1900.- Euro verlangt und es muss Eigenleistung in Form von Tiefbauarbeiten auf dem eigenen Grundstück erbracht werden. Trotzdem prügeln sich die Anbieter in den FTTH ("Fiber to the Villa") Ausbaugebieten fast, wer überhaupt bauen darf.  

 

In den 90ern war die Schweiz weit entfernt von solchen Visionen, so wurde aus der PTT die Swisscom und man polierte weiterhin sein geerbtes Kupfernetz auf. Nur die Kabelnetze setzten da bereits auf einen vergleichsweise hohen Glasfaseranteil und konnten mit der Telekomliberalisierung auch endlich Internet auf ihren Netzen anbieten. Bis 1997 hatte dieses Monopol die PTT inne. 

 

 

Aus meiner Sicht müsste bei uns der Staat für eine offene FTTH-Infrastruktur sorgen und nicht einen Bundesbetrieb wie die Swisscom dazu nutzen, dass veraltete Kupfernetz nochmals zu platinieren! Leider kann man solche Weitsichten von unseren Politikern nicht erwarten.

 

Quellen:

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Super User
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Da wird einmal mehr auf hohem Niveau gejammert.

 

Immmerhin liegt die Schweiz bezüglich durchschnittlicher Internetbandbreite und Abdeckung mit BB-Internet seit Jahren weltweit in den Top Ten.

 

Der hohe Ausbaustand bezüglich Telekom-Infrastruktur (drahtgebunden und mobile) ist zudem für viele internationale Firmen eine wichtige Entscheidungsgrundlage dafür, ihre Zelte in der Schweiz aufzuschlagen.

 

 

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Es ist schon komisch, es wird zum Teil wegen zu hohen Preisen gejammert und dann wollen doch alle wieder den schnellsten Speed ?

 

:think:

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Ja? Nach meinem Kenntnisstand bezahle ich für das gleiche Abo wesentlich weniger CHF/Mbps 🙂

https://www.tuxone.ch
Falls du in deinem Thread eine Antwort von Tux0ne wünschst, so ergänze deinen Text mit @Tux0ne. Damit erhalte ich eine Benachrichtigung.

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Anonym
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@WalterB@  schrieb:

Es ist schon komisch, es wird zum Teil wegen zu hohen Preisen gejammert und dann wollen doch alle wieder den schnellsten Speed ?


Langfristig führen nur nachhaltige Investitionen zu niedrigen Preisen.

Das ist wie bei meinem alten Peugeot. Für das Geld was ich insgesamt in Reparaturen gesteckt habe, hätte ich ein besseres Auto kaufen können.

 

Im Übrigen wäre ich auch bereit, einen Betrag (bis ca. 10000.-) für die FTTH-Erschliessung von meinem EFH zu zahlen.

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@WalterB@  schrieb:

Es ist schon komisch, es wird zum Teil wegen zu hohen Preisen gejammert und dann wollen doch alle wieder den schnellsten Speed ?

 

:think:


Selbst wenn man 100 Mbps gratis anbieten würde so ginge es nicht lange, bis das Gejammer anfängt, weil es nur 100 Mbps und nicht 200, 500 oder 1000 sind.

 

Ein gutes Beispiel ist MyCloud. Da wird etwas kostenlos angeboten und das Gejammer geht los, weil dies und jenes Feature nicht enthalten ist.  

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Wieso kann man in einem nicht FTTH Rolloutgebiet, keine individuelle Glasfasererschliessung beantragen für mittelgrosse Liegenschaften ab ca 12-24 NE? Die Swisscom-Zentrale (nicht der PUS wohlverstanden) liegt in einer Distanz von ca 5km von unserer Liegenschaft. Es wäre möglich ein Stammkabel mit 24 Fasern zur Liegenschaft zu ziehen, den BEP+Spleisskassette auf Kosten der Eigentümerschaft im Technikraum zu installieren, um danach die 4 Fasern in die einzelnen (12-24) Wohnungen zu ziehen....

 

Ich als Eigentümer versuche mal via der Abteilung Netzbau Engineering einen Antrag zu stellen. Alle Eigentümer sind der Meinung, dass unsere Liegenschaft einen state-of-the-art topmodernen Telecom-Anschluss “verdient” hat. Leider wurde meinen ersten Antrag an die Gemeinde für eine flächendeckende Glasfasererschliessung aus pol-wirtschaftlichen Gründen abgelehnt (Ansatz Kooperationsmodell) 😞

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Normalerweise klappt die P2P-Glasfasererschliessung von einzelnen Liegenschaften unter Kostenbeteiligugn des Eigentümers auch. Bei mir im Dorf wurden einige Neubauwohnungen mit Glasfaser erschlossen.

 

GPON-Erschliessung der restlichen Schweiz wird wohl noch etwas dauern. Swisscom wird hier erst noch diverse Tests durchführen müssen und die korrekte Netzwerkarchitektur evaluieren, zudem wird noch ein Geschäfts- und Ertragsmodell benötigt - ein "luxus" Glasfaserausbau muss ja schliesslich bezahlt werden. Aber hey: Bis dahin gibts ja G.fast. Das Wunderheilmittel für sämtliche Kupferkäbeli. Sogar die Deutschen haben gemerkt, dass Vectoring & Co. keine zukunftsfähige Lösung darstellt und satteln jetzt auf einen grossflächigen Glasfaserausbau um. Bis meine Wohnung eine OTO-Dose hat, bin ich glücklicher UPC Kunde. Bei UPC stimmt zumindest auf Seiten Internet das Produkt. 

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@millernet Cool, sehr interessant! Alle 12 Eigentümer (mich eingeschlossen)der Überbauung sind der Meinung dass eine Glasfaseranbindung notwendig ist. Wieviele NE's des Neubaus ist in deinem Dorf die Rede? Dann werden wir mal hier aktiv und schauen mit Swisscom ggf. eine andere Installationsfirma ob das Glasfaserprojekt für 2 Liegenschaftsobjekte realisiert werden kann 😉 

 

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