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Wann kommt XGS-PON (G.fast) schweizweit?

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21 von 96

Werden ab März‘20 eigentlich die bestehenden FTTH P2P Installationen mittels XGS.PON auf 10 GBit angehoben, oder bekommen die User neue SFP Ethernet Module mot der entsprechenden Geschwindigkeit?

Als bestehender FTTH P2P würde ich ein downgrade zu XGS.PON als störend empfinden. Das wäre ja ganz klar ein Rückschritt in der Technologie.

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Super User
22 von 96

Warum soll man bestehende FTTH-Installationen ändern? FTTH ist doch heute technisch schon für 10GBit gerüstet.

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Anonym
23 von 96

Kein heutiger FTTH-Anschluss wird derzeit einfach so umgestellt. Kunden, die ein Internet L haben, können auf Wunsch umgestellt werden (sie müssen dann allerdings auch eine IB3 erwerben, denn sonst geht es ja nicht). Der Splitter ist dann halt in der Zentrale.

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Super User
24 von 96

@kaetho  schrieb:

Warum soll man bestehende FTTH-Installationen ändern? FTTH ist doch heute technisch schon für 10GBit gerüstet.


Physisch sprechen wir hier vom Terrabyte Bereich gegenüber 100Gbps bei PON Technologien. Swisscom bietet aber auf der P2P (BX) Technologie kein 10Gbps Angebot, dieses gibt es vorerst nur mit der XGS-PON Technologie (Goodput 8.8 Gbps wenn es der Router könnte...) Das ist die technische Seite. Statt auf Ethernet Technologie setzt man auf PON was die Ports halt reduziert und damit die Kosten.

 

Bei XGS PON wird man sich vorerst mal auf die Neubauten konzentrieren wo das Ziel ist, dass man in jeder Wohnung gleich mal eine OTO installieren kann. P2P Installationen on demand. Aktuelle FTTB Installationen mal irgendwann. Die Probleme warum man da ein FTTB gebaut hat, sind mit XGS PON ja auch nicht gelöst 😉 sprich die Inhouse Installation fehlt und muss der Eigentümer bezahlen.

 

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25 von 96

Guten Tag zusammen!

 

Ich habe eine Frage zu P2P und XGS-Pon:

 

Soweit ich das verstanden habe, sind momentan die meissten Fiberanschlüsse P2P. Das heisst: Max 1Gbit/s, welches man aber für sich alleine hat und es deswegen nicht zu Verlangsamung kommt, wenn viele Personen gleichzeitig online sind.

 

Ab März soll dann auf XGS-Pon umgestellt werden. Das heisst: max 10Gbit/s, welche aber auf mehrere Benutzer aufgeteilt werden, weshalb es zu Leistungseinbussen kommt, wenn viele Leute gleichzeitig online sind.

 

Habe ich das so richtig verstanden?

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Super User
26 von 96

Wenn du P2P hast wirst du vorerst nicht einfach so auf XGS-PON umgestellt. Ausgenommen du hast ein Internet L und wünschst das so.

 

Mit XGS-PON wir deine Faser auf einen Splitter geführt. Das ist ein passives optisches Element. Dadurch wird der Downstream aller Anschlüsse auf die OTO's die an diesem Splitter hängen gespiegelt. Die Anschlüsse teilen sich also diese eine Faser, die zwar in dem Moment 10 Gbps kann.

Da der Downstream aller Anschlüsse auf allen OTO's anliegt, müssen diese Daten zusätzlich zwischen Verteiler in der Zentrale und dem CPE verschlüsselt werden. Daher sinkt die Übertragungsrate nochmals auf eine Goodput von max 8.8Gbps wenn kein anderer der üblicherweise 32 Kunden am selben Splitter gerade etwas herunterladen würden.

 

Hier ein Bild eines Splitters. In der Zentrale bei einer P2P Installation wären diese in einem fertigen KEV verbaut. Bei einer Neuinstallation P2MP im Haus im BEP. Die Splitter sind nicht sehr gross.

 

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Anonym
27 von 96

Ja, es ist so, dass bei XGS-PON die Leistung geteilt ist. Ich wette aber, dass Du in der Realität de facto nichts davon merkst. Gleiches gilt übrigens auch bei P2P. Dort werden die Anschlüssen nur in der Zentrale zusammengefügt. Dort ist die Kapazität dann in Richtung Backend auch kleiner als die Summe der Einzelanschlüsse, denn ansonsten würden wir Kapazität bauen, die nie benötigt würde. Dort merkst Du heute auch keine Einschränkungen. Diese ganze Diskussion über geteilte Kapazitäten ist eine sehr theoretische. Mit XGS-PON (10 GBit/s) wirst Du wahrscheinlich in nahezu 100% aller Fälle deutlich mehr Speed als mit P2P (1 Bit/s) haben. 

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28 von 96

Vielen Dank für eure Antworten und fürs Erklären!

 

Ich war drum nach etwas Einlesen in die Materie unsicher, ob ich dann ab März wirklich auf die 10 Gbit/s umsteigen sollte.

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Super User
29 von 96

Da bin ich mir auch sicher. Mit einem Router der maximal 2,5 Gbps liefern kann und der Theorie das mittels Wifi und den anderen LAN Ports ja mehr übertragen werden könnte, unabhängig davon was der Backhaul auch tatsächlich könnte. Wird man vorerst mit XGS PON weder eine Verschlechterung noch eine dramatische Besserung gegen 1GE feststellen. 

An dem Tag wo man im Wifi so viele Clients hat die simultan mehre Gbps saugen, wird auch bis zu max. 10GE XGS PON an seiner Grenze sein. Das wird noch Jahre dauern. 
Für den Endkunden ist das alles nur eine grosse Marketingblase. 
Für die Glasfasererschliessung aber eine günstigere und daher absolut begründbare Massnahme.

 

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Super User
30 von 96

@Tux0ne 


Noch eine Frage:

Ist die „Verteilungszahl“ im optischen Splitter eigentlich fix, oder variabel?

Falls variabel, wie viele Fasern werden da normalerweise bei XGS PON Hausanschlüssen gebündelt werden?

Selbstdeklaration: Emanzipierter Kunde und Hobby-Nerd ohne wirtschaftliche Abhängigkeiten zur Swisscom
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Super User
31 von 96

32fix. Aber wenn Bei einem Neubau weniger Nutzungseinheiten auf dem BEP sind dann natürlich weniger. 
Aber es geht ja um die Portkosten und da will man ja immer ans Limit gehen also 32 TLN auf einem Splitter. 

Da man auch 2,3 Splitter in Serie schalten kann, könnte ich mir auch vorstellen das man dies in Zukunft bei kleinen Objekten so macht, damit der NG-FAN auf seinem angehenden Port auch ausgelastet wird 😉

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Anonym
32 von 96

Der Hauptgrund für XGS-PON ist, dass das weltweit eine gewisse Menge im Rollout bekommt, was dann die Technologie überhaupt massenmarktfähig macht. P2P nutzt fast niemand, da viel zu teuer und am Bedarf vorbei. Der nächste Schritt auf Seite Netz wird dann 25 oder 50 GBit/s sein. Ob das dann jemand benötigt, lasse ich mal so stehen.

 

Die Router werden sich deutlich langsamer in die Richtung entwickeln. Schon alleine die IB3 kostet massiv mehr als die IB2. Und da wohl nahezu alle Kunden keinen Mehrwert in den extrem hohen Speeds sehen, wird es auch keinen Run aus diesem Grund auf die neue Technologie geben. Wifi 6 dagegen, wird schon einiges verändern. Und das lohnt sich.

 

 

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33 von 96

Guten Abend zusammen!

 

Heute ist meine neue Internet Box 3 angekommen. Ich bin also bereit für 10 Gbit/s!

 

Nun ist mir aber bei der Installation etwas aufgefallen: Laut Anleitung gibt es offenbar zwei unterschiedliche Anschlusskabel. Einerseits das altbekannte Kabel mit grünem und blauem Stecker und andererseits ein neues mit rotem Stecker.

 

Was ist da der Unterschied?

 

Gruss Renato.

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Super User
34 von 96

Blau FTTH 1Gbps BX P2P

Rot FTTH 10 Gbps XGS PON P2MP

 

Mit diesem Router wirst du übrigens bei weitem keine 10Gbps erreichen. Alles nur Marketingblabla

Technisch gesehen eh nicht mehr als 8.8Gbps und das nur via internem Speedtest 😉

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Super User
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@Phaios  schrieb:

Einerseits das altbekannte Kabel mit grünem und blauem Stecker und andererseits ein neues mit rotem Stecker.

 

Was ist da der Unterschied?


Der Unterschied beträgt ca. 9 Mbit/s (Brutto), Netto ist der Unterschied kleiner

keep on rockin'
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36 von 96

Danke für die schnellen Antworten!

 

Das finde ich jetzt doch etwas speziell, dass die Swisscom den neuen Router mit dem alten SFP Modul und dem alten Kabel ausliefert. Das muss ja dann auch wieder getauscht werden, oder?

 

Und das habe ich mir gedacht, dass ich die 10 Gbit/s nie erreichen werde. Dafür hat mein Mac auch nicht die passenden Anschlüsse. Meine Hoffnung ist eher, dass ich dann garantiert 1 Gbit/s habe und nicht irgendwo bei 870 Mbit/s herumdümple.

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Super User
37 von 96

@Phaios  schrieb:
....Meine Hoffnung ist eher, dass ich dann garantiert 1 Gbit/s habe und nicht irgendwo bei 870 Mbit/s herumdümple.

Den Unterschied merken eh nur Speedtest - Junkies 😉

keep on rockin'
Super User
38 von 96

100Mbps etwa 50 Mbps erhalten 💩

1Gbps etwa 500Mbps erhalten 💩💩

10Gbps etwa 4Gbps erhalten, falls der Router ein 10GE Interface hätte, hat er aber nicht 😂 normal

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Anonym
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Die Technik von P2P - Fiber mit 1 GBit/s und P2MP mit bis zu 10 GBit/s ist unterschiedlich. Daher braucht es andere SFP - Module. Aber es braucht nicht nur eine Änderung auf Seite Router, sondern auch in der Zentrale. Im Moment ist XGS-PON noch in der Pilotphase und ausser den Pilotkunden bekommt niemand das notwendige SFP dafür. Wenn man demnächst als Internet L - Kunde von XGS-PON wechseln will, dann gibt es auch einen Umschalttermin. An dem wird in der Zentrale der Anschluss migriert und dann kann man auch das neue SFP einstecken. Ansonsten hat man keine Verbindung.

 

Wenn alles erfolgt ist, kann man dann die 8.8 GBit/s im Heimnetzwerk nutzen. Ja, nicht auf einem einzelnen Gerät, aber viele Geräte können parallel die Bandbreite ausnutzen. 

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Wurden neue Pilotprojektpläne für 2020 definiert? Ich würde gerne erfahren, ob FTTC+ Gebiete(Gemeinde) in den Genuss kommen können von XGS-PON. Ich denke an Gemeinden, welche bisher von den FTTS/B Ausbaupläne ausgeschlossen wurden! Insbesondere jene Gemeinden, die auch gar nicht für einen Ausbau geplant sind(z. B. Pfäffikon). 

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