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Swisscom UND UPC

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Da in absehbarer Zeit keine Glasfaser bei uns vorhanden sein wird, hätte ich gerne das schnellere Internet von UPC mit meinem Swisscom-Packet zusammen geschlossen. 

 

1. Funktioniert dies, z.B. mittels einem managed Switch?

2. Hat Jemand Erfahrung damit?

 

Danke für Eure Antworten

 

Gundi

HILFREICHSTE ANTWORT

Akzeptierte Lösungen
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@gundi 

 

Wie bereits in den vorherigen Antworten erwähnt geht das auf 2 Arten, wobei Du in allen Varianten mehrere Abos bezahlen musst.

 

Variante getrennte Netze ist einfach, hat aber keinen Nutzen für den gemeinsamen Gebrauch der beiden Abos. Falls Du eine LAN-Verkabelung hast, ist diese auch nicht für beide Anschlüsse einsetzbar. Und gebündelt werden die 2 Internetleitungen auch nicht.

 

Variante Dual WAN ist ehrgeiziger, bringt aber auch mehr Nutzen.

Damit das funktioniert, brauchst Du ein eigenes von den Internet-Providern unabhängiges Inhouse-Netz, welches von einem eigenen Dual-WAN-fähigen Breitbandrouter oder einer Dual-WAN-fähigen Firewall inkl. der dafür benötigten Hardware gesteuert wird.

Im Dual-WAN-Konzept werden die Providergeräte möglichst zu reinen Internetleitungen „degradiert“, damit man alle Netzfunktionen Provider-unabhängig definieren und benutzen kann.

 

Hatte selbst 2 Jahre lang ein gemischtes Swisscom/UPC-Netz in Betrieb.

 

Mein Setup war:

- 1 UPC-Router mit Netz 192.168.0.1

- 1 Swisscom Internet-Box mit Netz 192.168.1.1

- Dual WAN-Zusammenführung über Ethernet-Kabel auf einen Asus RT-AC68U (Kosten ca. 140 CHF) mit Netz 192.168.3.1

 

LAN-Vernetzung und WLAN für alle Clients dann nur noch auf dem Asus-Router mit dem eigenen Provider-unabhängigen Inhouse-Netz.

 

Das Dual WAN bringt ausser für Swisscom TV und Swisscom Festnetz der Internet-Box mehr Ausfallsicherheit und je nach Konfiguration auch Lastverteilung zwischen den 2 Internetanschlüssen.

Zusätzlich wird man vom Provider unabhängiger weil man ihn nicht mehr im eigenen Netz drin hat.

(als ich z.B. mein UPC-Abo gekündigt habe, konnte ich den UPC Router im laufenden Betrieb des eigenen Inhouse-Netzes als eine der 2 Internetleitungen einfach abhängen, ohne dass ich im eigenen Netz irgendwelche Adressen oder Definitionen ändern musste.

 

Nachteile davon sind:

- Du musst mehrere Abos bezahlen (das 2. Abo könnte übrigens auch ein Mobilfunkrouter sein)

- es braucht mehr Hardware

- Du musst Dich zumindest im Grundverständnis  mit Deinem eigenen Netzwerk beschäftigen damit Du es auch zum Laufen kriegst.

 

Selbstdeklaration: Emanzipierter Kunde und Hobby-Nerd ohne wirtschaftliche Abhängigkeiten zur Swisscom
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3 Kommentare
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@gundi  funktioniert schon. Mit einem Switch funktioniert das aber nicht. Du brauchtst ein Router der 2 WAN Anschlüsse managen kann. z.B. Mikrotik Router oder Lancom 

2. Gute Netzwerkkenntnisse.

Mit routing policies bestimmst Du dann, über welche Leitung welcher Dienst läuft.

Bonding und load balancing wäre auch möglich.

Die Swisscomplattform für das TV ist aber nur über den Swisscom Anschluss erreichbar.

Knowledge: Netzwerk Allgemein | Telekomunikation | Betriebssysteme| sonstiges
# Wenn ich geholfen habe, könnt ihr mir danken in dem ihr auf den Like klickt #
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verstehe ich das richtig, du willst internet von UPC aber FX und TV von swisscom?

 

geht auch einfacher:

du hast zwei anschlüsse, einmal swisscom mit internet, TV und FX und UPC nur für internet.

du schaltest das WLAN des swisscom routers aus und nutzt nur den UPC internet anschluss.

TV Box und FX werden am Swisscom router angeschlossen.

du bezahlst aber zwei mal und hast 2 router rumstehen.

MfG Doc

Das einzige, was ich weiss, ist, dass ich nichts weiss.

Wer aber die Weisheit mit Löffeln frisst, kann danach klug scheissen.

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@gundi 

 

Wie bereits in den vorherigen Antworten erwähnt geht das auf 2 Arten, wobei Du in allen Varianten mehrere Abos bezahlen musst.

 

Variante getrennte Netze ist einfach, hat aber keinen Nutzen für den gemeinsamen Gebrauch der beiden Abos. Falls Du eine LAN-Verkabelung hast, ist diese auch nicht für beide Anschlüsse einsetzbar. Und gebündelt werden die 2 Internetleitungen auch nicht.

 

Variante Dual WAN ist ehrgeiziger, bringt aber auch mehr Nutzen.

Damit das funktioniert, brauchst Du ein eigenes von den Internet-Providern unabhängiges Inhouse-Netz, welches von einem eigenen Dual-WAN-fähigen Breitbandrouter oder einer Dual-WAN-fähigen Firewall inkl. der dafür benötigten Hardware gesteuert wird.

Im Dual-WAN-Konzept werden die Providergeräte möglichst zu reinen Internetleitungen „degradiert“, damit man alle Netzfunktionen Provider-unabhängig definieren und benutzen kann.

 

Hatte selbst 2 Jahre lang ein gemischtes Swisscom/UPC-Netz in Betrieb.

 

Mein Setup war:

- 1 UPC-Router mit Netz 192.168.0.1

- 1 Swisscom Internet-Box mit Netz 192.168.1.1

- Dual WAN-Zusammenführung über Ethernet-Kabel auf einen Asus RT-AC68U (Kosten ca. 140 CHF) mit Netz 192.168.3.1

 

LAN-Vernetzung und WLAN für alle Clients dann nur noch auf dem Asus-Router mit dem eigenen Provider-unabhängigen Inhouse-Netz.

 

Das Dual WAN bringt ausser für Swisscom TV und Swisscom Festnetz der Internet-Box mehr Ausfallsicherheit und je nach Konfiguration auch Lastverteilung zwischen den 2 Internetanschlüssen.

Zusätzlich wird man vom Provider unabhängiger weil man ihn nicht mehr im eigenen Netz drin hat.

(als ich z.B. mein UPC-Abo gekündigt habe, konnte ich den UPC Router im laufenden Betrieb des eigenen Inhouse-Netzes als eine der 2 Internetleitungen einfach abhängen, ohne dass ich im eigenen Netz irgendwelche Adressen oder Definitionen ändern musste.

 

Nachteile davon sind:

- Du musst mehrere Abos bezahlen (das 2. Abo könnte übrigens auch ein Mobilfunkrouter sein)

- es braucht mehr Hardware

- Du musst Dich zumindest im Grundverständnis  mit Deinem eigenen Netzwerk beschäftigen damit Du es auch zum Laufen kriegst.

 

Selbstdeklaration: Emanzipierter Kunde und Hobby-Nerd ohne wirtschaftliche Abhängigkeiten zur Swisscom
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