abbrechen
Suchergebnisse werden angezeigt für 
Stattdessen suchen nach 
Meintest du: 

Internet Glasfaserausbau

Novice
1 von 20

Hallo

Wir waren früher Swisscom Kunden mussten aber das Abo künden, da in unserer Gemeinde (3280 Meyriez) kein Glasfasernetz für schnelle Internetgeschwindigkeit vorliegt. Bis jetzt hat sich hier immer noch nichts getan so dass nur UPC als Alternative übrigbleibt.

Was sagt die Swisscom heute dazu?

Grüsse

MikoFR

19 Kommentare
Expert
2 von 20

@mikofr  schrieb:

Was sagt die Swisscom heute dazu?


https://www.swisscom.ch/de/privatkunden/checker.html

 

Du kannst dich glücklich schätzen dass du zumindest eine Alternative (UPC) hast.

Expert
3 von 20

@foobar  schrieb:

@mikofr  schrieb:

Was sagt die Swisscom heute dazu?


https://www.swisscom.ch/de/privatkunden/checker.html

 

Du kannst dich glücklich schätzen dass du zumindest eine Alternative (UPC) hast.


im vergleich zum rest der welt kann man sich glücklich schätzen überhaupt internet zu haben (in einer passablen geschwindigkeit)

MfG Doc

Das Einzige, was ich weiss, ist, dass ich Nichts weiss.

Wer aber die Weisheit mit Löffeln frisst, kann danach klug scheissen.

Highlighted
Swisscom
4 von 20

Hallo mikofr, unter www.swisscom.ch/checker kannst du prüfen, welche Leistungen an deinem Standort verfügbar sind. Ebenfalls kannst du dich für die automatische Benachrichtigung für deinen Standort eintragen. Swisscom informiert, sobald neue Informationen zum Ausbau vorliegen. Liebe Grüsse, Nina

Super User
5 von 20

@ Doc  schrieb:

@foobar  schrieb:

@mikofr  schrieb:

Was sagt die Swisscom heute dazu?


https://www.swisscom.ch/de/privatkunden/checker.html

 

Du kannst dich glücklich schätzen dass du zumindest eine Alternative (UPC) hast.


im vergleich zum rest der welt kann man sich glücklich schätzen überhaupt internet zu haben (in einer passablen geschwindigkeit)


Der Vergleich hinkt. Ich lebe hier, zahle Steuern hier, arbeite hier, meine Familie ist hier, mein Wirken ist hier, mein Freundeskreis ist hier, ich betreibe mein Hobby hier... beziehe mein Internet hier...

Expert
6 von 20

@kaetho  schrieb:

@ Doc  schrieb:

@foobar  schrieb:

@mikofr  schrieb:

Was sagt die Swisscom heute dazu?


https://www.swisscom.ch/de/privatkunden/checker.html

 

Du kannst dich glücklich schätzen dass du zumindest eine Alternative (UPC) hast.


im vergleich zum rest der welt kann man sich glücklich schätzen überhaupt internet zu haben (in einer passablen geschwindigkeit)


Der Vergleich hinkt. Ich lebe hier, zahle Steuern hier, arbeite hier, meine Familie ist hier, mein Wirken ist hier, mein Freundeskreis ist hier, ich betreibe mein Hobby hier... beziehe mein Internet hier...


eigentlich hinkt der gar nicht, wir hier in der schweiz haben in fast allem sehr hohe standards, welche in anderen ecken der welt gar nicht denkbar wären. daher ist jegliches beschweren gejammer auf sehr hohem niveau.

 

natürlich hätte ich auch gerne mehr als die 100mbit/s die ich zu hause habe, aber ein paar kilometer nordwärds ist das höchste der gefühle 40mbit/s.

MfG Doc

Das Einzige, was ich weiss, ist, dass ich Nichts weiss.

Wer aber die Weisheit mit Löffeln frisst, kann danach klug scheissen.

Super User
7 von 20

@ Doc  schrieb:

@kaetho  schrieb:

@ Doc  schrieb:

@foobar  schrieb:

@mikofr  schrieb:

Was sagt die Swisscom heute dazu?


https://www.swisscom.ch/de/privatkunden/checker.html

 

Du kannst dich glücklich schätzen dass du zumindest eine Alternative (UPC) hast.


im vergleich zum rest der welt kann man sich glücklich schätzen überhaupt internet zu haben (in einer passablen geschwindigkeit)


Der Vergleich hinkt. Ich lebe hier, zahle Steuern hier, arbeite hier, meine Familie ist hier, mein Wirken ist hier, mein Freundeskreis ist hier, ich betreibe mein Hobby hier... beziehe mein Internet hier...


eigentlich hinkt der gar nicht, wir hier in der schweiz haben in fast allem sehr hohe standards, welche in anderen ecken der welt gar nicht denkbar wären. daher ist jegliches beschweren gejammer auf sehr hohem niveau.

 

natürlich hätte ich auch gerne mehr als die 100mbit/s die ich zu hause habe, aber ein paar kilometer nordwärds ist das höchste der gefühle 40mbit/s.


Genau. Und nochmals etwas weiter nordwärts, gehts landesweit noch schneller als bei uns...

Ich bin auch einer, der die sehr hohen Standards hier in der Schweiz mitfinanziert und mitlebt. Deshalb vergleiche ich meinen Internetanschluss mit den Standards hier und nicht mit denjenigen "irgendo" auf der Welt.

Expert
8 von 20

@kaetho  schrieb:

@ Doc  schrieb:

@kaetho  schrieb:

@ Doc  schrieb:

@foobar  schrieb:

@mikofr  schrieb:

Was sagt die Swisscom heute dazu?


https://www.swisscom.ch/de/privatkunden/checker.html

 

Du kannst dich glücklich schätzen dass du zumindest eine Alternative (UPC) hast.


im vergleich zum rest der welt kann man sich glücklich schätzen überhaupt internet zu haben (in einer passablen geschwindigkeit)


Der Vergleich hinkt. Ich lebe hier, zahle Steuern hier, arbeite hier, meine Familie ist hier, mein Wirken ist hier, mein Freundeskreis ist hier, ich betreibe mein Hobby hier... beziehe mein Internet hier...


eigentlich hinkt der gar nicht, wir hier in der schweiz haben in fast allem sehr hohe standards, welche in anderen ecken der welt gar nicht denkbar wären. daher ist jegliches beschweren gejammer auf sehr hohem niveau.

 

natürlich hätte ich auch gerne mehr als die 100mbit/s die ich zu hause habe, aber ein paar kilometer nordwärds ist das höchste der gefühle 40mbit/s.


Genau. Und nochmals etwas weiter nordwärts, gehts landesweit noch schneller als bei uns...

Ich bin auch einer, der die sehr hohen Standards hier in der Schweiz mitfinanziert und mitlebt. Deshalb vergleiche ich meinen Internetanschluss mit den Standards hier und nicht mit denjenigen "irgendo" auf der Welt.


ja die schweden haben's schön, da wird auch vom staat kräftig mitfinanziert, aber solange hier "geiz-ist-geil" gelebt wird, kommt halt auch nicht viel.

Fiber wollen und dann nur soviel bezahlen wie das günstigste angebot kostet.

zum schluss hat man einen top ausbau, aber "40/40 reichen mir völlig".

siehe den aufstand wegen den 5.- preiserhöhung.

MfG Doc

Das Einzige, was ich weiss, ist, dass ich Nichts weiss.

Wer aber die Weisheit mit Löffeln frisst, kann danach klug scheissen.

Super User
9 von 20

wir sind aber nicht in D. 

Und genau wegen der 40/40 Diskussion sollten FTTH-Anschlüsse grundsätzlich teurer sein als jeder Kupferanschluss. Es sollte sich nicht mehr lohnen dürfen, in die Kupferinfrastruktur zu investieren (tote Pferde usw.).

 

Thomas

Expert
10 von 20

grundsätzlich wäre es aber auch eine nicht schlechte idee, analog den schweden, dass hier der bund in die bresche springt und den FTTH ausbau fördert, ganz under der voraussetzung, dass das Netz nachher allen zugänglich gemacht wird.

 

ein einheitliches glasfasernetz für alle, das wäre wirklich wünschenswert.

 

denn von der wirtschaftlichen warte her macht es für swisscom (leider) immer weniger sinn FTTH auszubauen.

MfG Doc

Das Einzige, was ich weiss, ist, dass ich Nichts weiss.

Wer aber die Weisheit mit Löffeln frisst, kann danach klug scheissen.

Super User
11 von 20

Die Kunden bestimmen schlussendlich den Markt.

Wenn sich die Kunden mit gepimpten Kupferanschlüssen begnügen und keine Alternative suchen wollen, bewegt sich das Oligopol wenig...

 

Ich finde man sollte Kupferanschlüsse mit einer Investitionssteuer belegen (der Kupferanschluss wird teuerer als der Glasfaseranschluss), welche dann in einen Topf für den Glasfaserausbau gesteckt wird. So würde sich der Markt und das Netz wieder etwas bewegen.


Falls du in deinem Thread eine Antwort von Tux0ne wünschst, so ergänze deinen Text mit @Tux0ne. Damit erhalte ich eine Benachrichtigung.

Selbstdeklaration


Swisscom spezifische Kenntnisse in Sales/Tech:

inOne/inOne KMU > In allen Rollen sowie own Gateway, own SIP Device

Smart Business Connect: Business Internet Services > CB2 Router Konfig in allen Rollen, Business Communication Services > Hosted, Trunk direct, UCC

BNS Business Network Solutions: Managed LAN > Switches, Access Points. Managed Security > Antivirus, Webfilter. RAS, PWLAN, DCS Anbindung

Generell: L1-L7, Firewall, DMZ, VPN Client/Site-Site, 802.1x, SIP, ISDN, Mivoice400, DNS, Dual Stack uvm. wie zB. Fachkundigkeit nach NIV.
Super User
12 von 20

Genau. Kupferanschluss mit einer Investitionssteuer belegen. Kupferleitungen, die seit Jahren (wenn nicht Jahrzehnte) amortisiert sind. Super Idee, momol 

Sagt einer, der in seiner Wohnung FTTH hat, mit sicher mind. 2 separaten Anbietern auf Glas... 

 

Ich habe noch Kupfer und wäre dafür, dass diese endlich (viel) günstiger werden, solange auf Kupfer nicht dieselbe Leistung bezogen werden kann wie über Glas...

 

Thomas

Super User
13 von 20

Ja richtig. Der Kupferabschluss muss für die Anbieter teurer werden. Die Produkte ob Glas oder Kupfer bleiben für den Endkunden gleich teuer. Bei Swisscom sprechen wir ja von teuer ;)

Einfach die Marge für den Provider muss auf Kupfer für die Investition in Glas versteuert werden.

Einerseit setzt dies angenehmen Druck und andereseits gibts etwas Geld für die Innovation ins Netz.


Falls du in deinem Thread eine Antwort von Tux0ne wünschst, so ergänze deinen Text mit @Tux0ne. Damit erhalte ich eine Benachrichtigung.

Selbstdeklaration


Swisscom spezifische Kenntnisse in Sales/Tech:

inOne/inOne KMU > In allen Rollen sowie own Gateway, own SIP Device

Smart Business Connect: Business Internet Services > CB2 Router Konfig in allen Rollen, Business Communication Services > Hosted, Trunk direct, UCC

BNS Business Network Solutions: Managed LAN > Switches, Access Points. Managed Security > Antivirus, Webfilter. RAS, PWLAN, DCS Anbindung

Generell: L1-L7, Firewall, DMZ, VPN Client/Site-Site, 802.1x, SIP, ISDN, Mivoice400, DNS, Dual Stack uvm. wie zB. Fachkundigkeit nach NIV.
Super User
14 von 20

@kaetho  schrieb:

Genau. Kupferanschluss mit einer Investitionssteuer belegen. Kupferleitungen, die seit Jahren (wenn nicht Jahrzehnte) amortisiert sind. Super Idee, momol 

Sagt einer, der in seiner Wohnung FTTH hat, mit sicher mind. 2 separaten Anbietern auf Glas... 

 

Ich habe noch Kupfer und wäre dafür, dass diese endlich (viel) günstiger werden, solange auf Kupfer nicht dieselbe Leistung bezogen werden kann wie über Glas...

 

Thomas


Genau. Erdöl und Strom werden auch immer günstiger damit Alternativen gefördert werden können.


Falls du in deinem Thread eine Antwort von Tux0ne wünschst, so ergänze deinen Text mit @Tux0ne. Damit erhalte ich eine Benachrichtigung.

Selbstdeklaration


Swisscom spezifische Kenntnisse in Sales/Tech:

inOne/inOne KMU > In allen Rollen sowie own Gateway, own SIP Device

Smart Business Connect: Business Internet Services > CB2 Router Konfig in allen Rollen, Business Communication Services > Hosted, Trunk direct, UCC

BNS Business Network Solutions: Managed LAN > Switches, Access Points. Managed Security > Antivirus, Webfilter. RAS, PWLAN, DCS Anbindung

Generell: L1-L7, Firewall, DMZ, VPN Client/Site-Site, 802.1x, SIP, ISDN, Mivoice400, DNS, Dual Stack uvm. wie zB. Fachkundigkeit nach NIV.
Expert
15 von 20

schlussendlich würden einfach wieder alle mit fiber 40mbit/s abo reklamieren, warum sie mehr bezahlen, obwohl sie gar nicht mehr leistung beziehen

MfG Doc

Das Einzige, was ich weiss, ist, dass ich Nichts weiss.

Wer aber die Weisheit mit Löffeln frisst, kann danach klug scheissen.

Super User
16 von 20

Es gibt da einen kleinen, aber feinen Unterschied. Kunden mit Glas und einem 40/40-Abo könnten, wenn sie wollen, bis zu 1000/1000 beziehen.

Kunden auf Kupfer können das nicht, manche bekommen nicht mal das Minimum für SCTV, obwohl sie das gerne hätten.

 

Die Abo- und Preisgestaltung ist schwierig und kontrovers. Ich bin froh, muss ich da selber nicht entscheiden (sondern bin in der feudalen Lage, zu stänkern, wenn's mir nicht passt ) Wenn ich heute Glas hätte, wäre ich auch dafür, dass die Kupferanschlüsse mit einer Investitionssteuer belegt würden, auch wenn ich der Erdöl-Argumentation nicht ganz folgen mag ...

Super User
17 von 20

Es ist ganz einfach. Man kann nicht Innovationen fördern, indem man alte Strukturen belohnt.

Daher musste auch etwas der Erdölvergleich herangezogen werden. Die Automobilbranche und die Käufer werden nicht auf EV wechseln, weil das Erdöl dann plötzlich weg ist. Es wird früher geschehen weil man da Suxessive den Preis hochdrücken wird und muss.

Die 2000W Gesellschaft erreichen wir nicht indem der Strompreis immer günstiger wird. Auch dieser wird sich massiv erhöhen und damit die (saubere) lokale Stromerzeugung sowie Investitionen zur Senkung des Verbrauchs (Gebäudehülle usw.) gefördert bzw. angestossen.

 

Der freie Markt arbeitet hier Gewinnmaximiert und nicht zu Gunsten des Netzes. Das ist schlussendlich nichts verwerfliches, sondern völlig normal.

Mit einer Steuer auf Kupferanschlüsse würde man ursachengerecht Einnahmen generieren. Es ist auch klar das Kooperationspartner je länger je mehr wenig Lust haben zusammen mit Swisscom in ein Netz zu investieren wenn sie danach nicht die gewünschten Kunden zu sich ziehen können.

Swisscom baut ohne Kooperation keine Glasfaseranschlüsse mehr. Und ohne Motivation der Kooperationspartner kein Ausbau. Und viele Kunden freuen sich ja bereits ab g.fast. Ohne Druck wird man sich da im Kreis drehen.

 

Das ist die Idee dahinter. Der Glasausbau wird sicher nicht gefördert durch höhere Gebühren für Glasnutzer. Dann wechseln die einfach wieder auf Kupfer :)


Falls du in deinem Thread eine Antwort von Tux0ne wünschst, so ergänze deinen Text mit @Tux0ne. Damit erhalte ich eine Benachrichtigung.

Selbstdeklaration


Swisscom spezifische Kenntnisse in Sales/Tech:

inOne/inOne KMU > In allen Rollen sowie own Gateway, own SIP Device

Smart Business Connect: Business Internet Services > CB2 Router Konfig in allen Rollen, Business Communication Services > Hosted, Trunk direct, UCC

BNS Business Network Solutions: Managed LAN > Switches, Access Points. Managed Security > Antivirus, Webfilter. RAS, PWLAN, DCS Anbindung

Generell: L1-L7, Firewall, DMZ, VPN Client/Site-Site, 802.1x, SIP, ISDN, Mivoice400, DNS, Dual Stack uvm. wie zB. Fachkundigkeit nach NIV.
Super User
18 von 20

Also wenn schon Markteingriffe um die nur suboptimal funktionierende Erneuerung der Telekom-Infrastruktur zu regulieren, dann doch bitte wettbewerbsneutral und kosteneffizient mit der gleichzeitigen Verhinderung von unnötigen Doppelspurigkeiten.

 

Wenn man Telekomzugang analog Wasser- und Stromversorgung als öffentliches Gut definiert, wäre der Weg vermutlich folgender:

 

- Gründung einer nationalen oder mehrerer regionalen öffentlichen Netzbetreibergesellschaften unter Einbringung und Abgeltung der bereits bestehenden „privaten“ Netze, egal welcher Technologie (Bildung einer öffentlich-rechtlichen „Telco-Grid“)

- gesetzliche Regelung, dass alle Serviceanbieter unbeschränkten Zugang zum kompletten „Grid-Netz“ erhalten und somit ermöglichen, dass der Wettbewerb unter den Service-Povidern nicht mehr auf den „privatisierten“ Netzzugängen der einzelnen Kundenstandorte, sondern auf den Kunden-orientierten Services im ganzen dann öffentlichen oder halbstaatlichen Transportnetz abläuft.

 

Die SBB und die BLS fahren seit langer Zeit auch auf den selben Schienen und die privaten Stromleitungen je Anbieter hatten auch keine Zukunft, sondern nur die verschiedenen Lieferservices.

Wir haben auch nicht mehrere parallele Strassennetze mit Weg- und Brückenzöllen und zusätzlichen Benutzungsbeschränkungen je nach Automarke.

 

Eigentlich wäre der Telco-Markt technologisch jetzt auch reif für diesen Schritt, aber dazu braucht es sicher noch sehr sehr viel politische Entwicklung und ein gesteigertes Bewusstsein aller Telco-Konsumenten und Stimmberechtigten.

 

Selbstdeklaration: Emanzipierter Kunde und Hobby-Nerd ohne wirtschaftliche Abhängigkeiten zur Swisscom
Super User
19 von 20

@Tux0ne  schrieb:

 

...

Das ist die Idee dahinter. Der Glasausbau wird sicher nicht gefördert durch höhere Gebühren für Glasnutzer. Dann wechseln die einfach wieder auf Kupfer :)


Genau da steckt der Denkfehler zum Erdölvergleich!

Ich als Konsument kann standortunabhängig entscheiden, ob ich einen Benziner, Diesler oder ein Elektroauto kaufe, wenn ich das will. Zudem habe ich da gefühlte *-zig Anbieter, aus denen ich wählen kann.

 

Beim Telefonanschluss kann ich nur echt zwischen all den Anbietern wählen, wenn ich zugleich einen Standortwechsel in Betracht ziehe. Will ich dieselben Voraussetzungen schaffen wie beim Erdöl, muss ich a) an jedem Standort mindestens drei vergleichbare Anbieter haben und b) auch wirklich wechseln können, wenn ich das will. Beides ist aber aktuell nicht gegeben.

 

...und ein ausgebauter Swisscom-FTTH-Anschluss wird sicher auf Kupfer zurückgebaut, wenn das gewünscht wird 

 

 

Expert
20 von 20

@kaetho  schrieb:

@Tux0ne  schrieb:

 

...

Das ist die Idee dahinter. Der Glasausbau wird sicher nicht gefördert durch höhere Gebühren für Glasnutzer. Dann wechseln die einfach wieder auf Kupfer :)


Genau da steckt der Denkfehler zum Erdölvergleich!

Ich als Konsument kann standortunabhängig entscheiden, ob ich einen Benziner, Diesler oder ein Elektroauto kaufe, wenn ich das will. Zudem habe ich da gefühlte *-zig Anbieter, aus denen ich wählen kann.

 

Beim Telefonanschluss kann ich nur echt zwischen all den Anbietern wählen, wenn ich zugleich einen Standortwechsel in Betracht ziehe. Will ich dieselben Voraussetzungen schaffen wie beim Erdöl, muss ich a) an jedem Standort mindestens drei vergleichbare Anbieter haben und b) auch wirklich wechseln können, wenn ich das will. Beides ist aber aktuell nicht gegeben.

 

...und ein ausgebauter Swisscom-FTTH-Anschluss wird sicher auf Kupfer zurückgebaut, wenn das gewünscht wird 

 

 


der erdölvergleich passt eigentlich ganz gut, wenn man ein wenig die augen zudrückt

einziger unterschied wäre ja, dass nicht der kosument mehr bezahlt, sondern der anbieter, damit ein anreiz für investitionen in die neue technik gegeben ist.

MfG Doc

Das Einzige, was ich weiss, ist, dass ich Nichts weiss.

Wer aber die Weisheit mit Löffeln frisst, kann danach klug scheissen.