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Glasfaser der WWZ

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Guten Tag 

WWZ hat in Affoltern am Albis das Glasfasernetz installiert. Nun will sie es nicht freigeben für andere Anbieter von Internet und TV. 

Das Parlament hat 2019 eine Öffnung für Konkurrenz abgelehnt. Jetzt besteht praktisch ein Monopol in dieser Region. 

Ausgenommen Kupferdraht von der Swisscom 

Was kann ich unternehmen oder muss man das akzeptieren ?

ak aus Affoltern a.A.

12 Kommentare
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@Punneingitz77  schrieb:

 

Was kann ich unternehmen oder muss man das akzeptieren ?


 

Du musst politisch aktiv werden. Unterschriftensammlung, Massendemonstration, usw.

Das ganze Programm halt....

keep on rockin'
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Swisscom
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Affoltern a.A. wurde vollständig mit FTTS/B von Swisscom erschlossen. Also langsam unterwegs bist Du da sicher nicht und unser Glasfasern liegen bereits in den Häusern oder Strasse (es kam leider nicht zu einer Kooperation).

 

Und da es aussergewöhnlich viel FTTB Standorte hat, besteht eine gute Chance, dass in diesen Gebäuden recht schnell die Kunden vom Keller eine Swisscom Glasfaser gezogen bekommen. Die Zentrale ist bereits auf xgsPON umgerüstet 🙂

 

Viele Grüsse

Roger G.
Swisscom (Schweiz) AG
Network, Access & Internet
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@Roger G.  schrieb:

Affoltern a.A. wurde vollständig mit FTTS/B von Swisscom erschlossen. Also langsam unterwegs bist Du da sicher nicht und unser Glasfasern liegen bereits in den Häusern oder Strasse (es kam leider nicht zu einer Kooperation).

 

Und da es aussergewöhnlich viel FTTB Standorte hat, besteht eine gute Chance, dass in diesen Gebäuden recht schnell die Kunden vom Keller eine Swisscom Glasfaser gezogen bekommen. Die Zentrale ist bereits auf xgsPON umgerüstet 🙂

 

Viele Grüsse


Wenn die Zentrale mit XGS PON ausgerüstet ist, sprichst du im Fall von FTTB/S also von Splitter hinter Splitter oder wie meinst du das?

https://www.tuxone.ch
Falls du in deinem Thread eine Antwort von Tux0ne wünschst, so ergänze deinen Text mit @Tux0ne. Damit erhalte ich eine Benachrichtigung.

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@POGO 1104  schrieb:

@Punneingitz77  schrieb:

 

Was kann ich unternehmen oder muss man das akzeptieren ?


 

Du musst politisch aktiv werden. Unterschriftensammlung, Massendemonstration, usw.

Das ganze Programm halt....


Aber immer an die hygienemasnahmen denken 😉

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@Tux0ne Ist ganz einfach. Jede Zentrale braucht XGS-PON - Equipment. Dann wird an der Stelle, bei der heute ein aktives FTTB/S - Element ist, ein Splitter installiert und von dort Glas bis in die Wohnung gezogen. Da bis zum aktiven FTTB/S - Element genug Glasfaser liegt, können sogar beide Technologien parallel betrieben werden. Wenn jemand ein S - Abo hat, warum sollte er dann auf Glas bis in die Wohnung umgestellt werden? Macht auf Dauer dann schon Sinn,  Ur noch eine Technologie vor Ort zu haben.

 

Aber ich denke, dass Du das eh schon weisst, da das ja schon 100 Mal so kommuniziert wurde.

Früher Arbeit, heute Hobby.
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@IloveIB  schrieb:

@Tux0ne Ist ganz einfach. Jede Zentrale braucht XGS-PON - Equipment. Dann wird an der Stelle, bei der heute ein aktives FTTB/S - Element ist, ein Splitter installiert und von dort Glas bis in die Wohnung gezogen. Da bis zum aktiven FTTB/S - Element genug Glasfaser liegt, können sogar beide Technologien parallel betrieben werden. Wenn jemand ein S - Abo hat, warum sollte er dann auf Glas bis in die Wohnung umgestellt werden? Macht auf Dauer dann schon Sinn,  Ur noch eine Technologie vor Ort zu haben.

 

Aber ich denke, dass Du das eh schon weisst, da das ja schon 100 Mal so kommuniziert wurde.


Ich wäre begeistern, wenn mir endlich jemand die letzten 120 m zwischen Manhole vor meinem MFH und der Wohnung mit Glasfaser erschliessen würde. Da würde ich auch glatt zu Swisscom wechseln! Bis zu diesem Tage im St.Nimmerleins Jahr muss halt noch "Gigabit" HFC von UPC herhalten, denn mit VDSL2 kann ich nicht leben. Die Frage ist nur, wer trägt die Kosten bei einer solchen Umstellung? Wie hoch sind diese Kosten? Wie sieht es bei Mietwohnungen aus? 

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@millernet 

 

Deine Fragen sind ja goldrichtig.

Leider habe ich aktuell keine Antworten darauf.

 

Der Knackpunkt sind schlussendlich ganz sicher die Kosten der Inhouse-Erschliessung mit Glasfaser.

 

Vermutlich gibt es da wirklich nur 3 Varianten:

  1. der Provider übernimmt die Kosten bis zur OTO-Dose (und verrechnet das in irgendeiner Form ev. auch an die Benutzer)
  2. der Liegenschaftseigentümer übernimmt die Kosten für die letzte Strecke vom letzten „Glasfaser-Erschliessungspunkt“ des Providers bis zur OTO-Dose des Endkunden
  3. man findet einen Kostenverteilschlüssel um die Inhouse-Erschliessungskosten zwischen Provider und Liegenschaftseigentümer aufzuteilen

Wie bei jeder Infrastruktur-Erschliessungsfrage spielen hier natürlich die staatlichen Regulierungen und hoffentlich auch der Markt eine Rolle.

Das Vorhandensein von Angebot und Nachfrage und auch die Frage ob es überhaupt Wettbewerber gibt, wird darüber entscheiden wie die zukünftigen Ausbauten des Breitbandnetzes vermutlich ablaufen werden.

Relevante Faktoren für die Zukunft könnten also sein:

 

- weitere Regulierungen der ComCom zum Breitbandnetz Schweiz (insgesamt natürlich alle politischen Fragestellungen zur Kommunikationstechnik am Standort Schweiz)

 

- ev. Marktbewegungen durch Konkurrenten, welche die Swisscom aus ihrer Kupfer-Komfortzone aufscheuchen (aktuell ist ja gerade das neue Glasfaser-Joint-Venture zwischen Sunrise und Salt ein Thema)

Selbstdeklaration: Emanzipierter Kunde und Hobby-Nerd ohne wirtschaftliche Abhängigkeiten zur Swisscom
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Besten Dank für die Antwort. 

Der Provider WWZ hat das Glasfaserkabel bis in die Wohnung gezogen. Oto-Dose im Sicherungskasten. 

WWZ sagt das ist unser Eigentum und lässt keinen Konkurrenten (SALT) zu. 

 

Darf ich als Eigentümer der Wohnung dieses Glasfaserkabel benützen?

 

ak

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Grundsätzlich schon. Und wenn du mit WWZ einen Vertrag hast, sowieso. Aber das war wahrscheinlich nicht der Grund der Frage 😉 Das "Problem" wird sein, dass das andere Ende der Faser nicht in deiner Wohnung ist... 

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@Punneingitz77  schrieb:

Darf ich als Eigentümer der Wohnung dieses Glasfaserkabel benützen?


Wie stellst du dir denn diese "Benutzung" vor ?

keep on rockin'
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Swisscom
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WWZ hat QuickLine Angebote auf ihrem Netz. Du kannst also nur deren Angebote über die Glasfaser in der Wohnung nutzen. Das ist vertraglich zwischen den Partnern vereinbart (Exklusivität).

 

Wenn der Eigentümer es zulässt, wird in Zukunft eine weitere Glasfaser zum Haus gezogen, im Keller ein weiterer BEP (Building Entry Point) mit einem Splitter (optischer Verteiler) gebaut und eine weitere Glasfaser pro Wohnung in der Steigzone eingezogen. Es gibt OTO Dosen, die 2 oder 4 Fasern aufnehmen können und der Ersteller hat je nach Modell 1 - 4 Leitungen hochgezogen hat. Im dümmsten Fall wird eine zweite OTO Dose gesetzt.

 

Wenn aber im Haus bereits ein FTTB verbaut wurde, dann muss nur noch ein optischer Splitter gesetzt (sind wir bereits drann) und die Glasfaser zur Wohnung gezogen werden. Über die Kosten und wer dies wo in welcher Gemeinde zu welchen Teilen zahlt/übernimmt, weiss ich leider nichts - nicht mein Spezialgebiet.

Roger G.
Swisscom (Schweiz) AG
Network, Access & Internet
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Was ist den dein Problem mit WWZ resp. Quickline? Mit Glasfaser gehörst du immer noch zu einer Gott gesegneten Minderheit in diesem Land. Andere bei Quickline und WWZ dürfen sich mit DOCSIS 3.1 und HFC-Gebastel inkl. chronischer Überbuchung herumschlagen: https://community.quickline.ch/d/1364-internet-l-mit-docsis-31-modem-bandbreitenschwankungen/2

 

Sei froh, dass du keinen Kabelanschluss bei EBL Telecom im ländlichen Bereich hast. Dort herrscht noch Technik aus den 80ern vor und "deep fiber" ist ein Fremdwort für die Herren aus Basel, denn investiert wird kaum in den Ausbau, schon gar nicht auf dem Land. Bei meiner Gemeinde gibt es genau 3 Nodes für 2000 Einwohner, der Rest ist alles über Kupfer und Zwischenverstärker gelöst mit Baujahr 1980 oder teilweise noch älter. So hängen an einem Kupferbaum also hunderte von Nutzungseinheiten. Wenn einer der alten Verstärker zickt, dann muss jeweils ein Techniker ausrücken und diesen neu einstellen. So jedes halbe Jahr, meist Winter- Sommer und umgekehrt, gibt es Probleme im Netz und dann ist wieder ein Techniker die Störung am suchen. Letztes Jahr war ein maroder Verteiler schuld und hat Ingressstörungen im ganzen Netz verursacht mit hohen Paketverlusten im Uplink. Der Techniker hat mir bestätigt, dass das Netz von EBL Telecom nicht dem UPC Standard entspricht und viel zu wenige Nodes vorhanden sind resp. "copper deep" statt "fiber deep". HFC Netzwerke sind chronisch unzuverlässig und eine absolute Zumutung, dies wird nur noch getoppt durch das Klingeldrähtchen auf G.fast-Steroiden von Swisscom. 

 

Aus meiner Sicht ist es Zeit, dass die Anbieter sich zusammen tun und endlich in grossen Teilen der Schweiz FTTH ausbauen. Mit der neuen Swiss Open Fiber Alianz von Salt und Sunrise wird der Infrastrukturwettbewerb nur noch noch weiter angeheizt und wir werden vermutlich bald Ortschaften haben, wo Swisscom, Salt/Sunrise und Kabelnetzbetreiber parallel Glasfaser ausbauen oder bereits ausgebaut haben. Aus meiner Sicht müsste in diesen Wahnsinn der Staat eingreifen und endlich für eine klare Ordnung und Trennung von Infrastruktur und Service sorgen. 

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