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FTTS-->Check, und jetzt?

Expert
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@serphan: Deine Annektoten in Ehren, aber hast du wirklich Zugriff auf Störungsstatistiken? Ein paar Annektoten müssen genau gar nix aussagen. Ich könnte mir hier im Forum auch ein paar Beispiele raussuchen wo eine Entstörung viel zu lange dauert und dann behaupten Swisscom hätten ihre Prozesse nicht im Griff. Und wenn du die Störungsstatistiken auf dem MeiFi Netz mit denen der Swisscom in denselben Gemeinden vergleichen würdest, käme vielleicht wieder etwas anderes raus (immerhin ist eine Infrastruktur die immer noch auf Telefonkabel basiert schön mal störungsanfälliger als eine reine Glasfaserinfrastruktur).

@WalterB: Bist du vom Fach, also Stromer? Oder wieso denkst du wurde in Baden bei den dir bekannten Häusern so installiert wie installiert wurde? Ich bin selber nicht Stromer, durfte aber schon mal ein altes Haus neu verkabeln (nur Kommunikation.. von Strom lass ich die Finger). Bei meinem Beispiel war es zwar möglich die 50 Jahre alten Telefonkabel durch U72 Kabel zu ersetzen, aber nur mit Ach und Krach. Glasfaser hätte dieses Gemurxe nie überlebt.. die Biegungsradien waren viel zu gering.

Wenn du Stromkabel mit Telefonkabel vergleichst fällt dir vielleicht auf dass Stromkabel wesentlich dicker sind. Ergo sind die Löcher wo das durchgeht auch dicker und die Biegungsradien geringer.

Da ich den Fall nicht persönlich kenne, kann ich das selbstverständlich nicht abschliessend beurteilen, aber du sagst hier im Prinzip dass die Stromer in Baden aus unerklärlichem Grund eine teurere und fehleranfälligere Verkabelung genommen haben, als wenn Swisscom das gemacht hätte. Und das ist doch schon SEEEEHR weit hergeholt. Glaubst du aller Ernstens dass die Stromer die Swisscom für die Inhouse Verkabelung (die machen das nicht selber.. genauso wie sie den Bau von der Zentrale zu dir ins Haus auch nicht selber machen, das weiss ich aus erster Hand weil ich denen zuschauen konnte und die Leute ins Haus gelassen habe) nicht denselben Weg gegangen wären? Du kannst nicht einfach neue Kabelkanäle in einer bestehenden Liegenschaft hervorzaubern sondern musst nehmen was vorhanden ist. Und das sind nun halt mal die Kabelkanäle für Strom und Telefon (allfällig noch KabelTV falls vorhanden). Wände aufspitzen und neue Kanäle reinmachen wird wohl kaum zur Debatte stehen, und Kabelkanäle auf Putz legen wird auch nicht jedem Liegenschaftsbesitzer passen (und da brauchts dann auch zusätzliche Löcher).
Expert
22 von 30
Und zum Thema Infos.. wo ist die Preisliste von $wisscom für eine dark Fiber? In Baden bekommen die Provider durchaus Zugang zu den Fasern wenn sie wollen.. sonst hätten z.B. Fiber7 oder Sunrise kein Angebot machen können. Wenn es bei diesen Anbietern geht, würde es auch bei Swisscom gehen. Aber man zeige mir den Ort wo Swisscom auf einem Fremdnetz drauf ist - meines Wissens gibt es das nicht. Und das Swisscom lieber alles selber macht ist in der Branche hinlänglich bekannt.
Super User
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@doom2

 

Ja war früher als " Stromer " tätig und habe Schwach und Starkstrom Installationen durchgeführt, diese Firma welche in Baden und Umgebung Glasfaser verlegt, diese arbeiten nur für Glasfaserinstallationen.

 

Bei diesem Glasfasereinzug in die vorhandene Starkstrominstallation mussten sie sehr stark am Glasfaser stossen und ziehen da die vorhandene Installation um einige Ecken ging und die Rohre ziemlich mit Drähte belegt waren.

 

Bei der vorhandenen Telefoninstallation sind einiges weniger Drähte drinnen und auch eine kürzere Strecke.

 

N.b. war auch ein paar mal dabei bei diesen Glasfaserinstallationen, vorhandene Kabel TV und Telefoninstallationen wurden nicht verwendet nur Starkstromrohre.

Super User
24 von 30

@WalterB schrieb:

Auch in Baden und Umgebung wurde im Auftrag der Stadt Baden bei den Einwohner gratis Glasfaser eingezogen, bei dieser Installation wurde der Glasfaser durch alle Schalter und Abzweigdosen gezogen bis zum Beispiel zu einer 240 Volt Steckdose ins Wohnzimmer, dann quer ein Loch zur 240 Volt Steckdosen gebohrt und dann die Galsfasersteckdose daneben montiert.

 

Es brauchte pro Wohnung zirka 3/4 Tage. Die Idee ist nicht so schlecht, aber wenn es einmal einen Glasfaserbruch gibt müssen alle Schalter, Steckdosen und Abzweigdosen wieder geöffnet werden um ein neues Glasfaserkabel einzuziehen.

 

Das wird vermutlich auch ein Grund sein das sich Swisscom hier nicht beteiligt da es eine kostpielige und lange Reparatur geben kann, auch bekommt man keine Info was das für die Provider kosten wird diese Glasfaserleitung zu verwenden.

 

Einfacher wäre es gewesen die Glasfaserleitung durch die vorhandene Telefonleitung zu ziehen. Hier in diesem Fall durch die Telefonleitung wären es zirka 3m gewesen und jetzt durch die Starkstromleitung zirka 10m.


Das stimmt nicht. Die Inhouse Installationsart ist garantiert kein Grund warum Swisscom in Kooperation baut oder nicht.

Die Glasfaser wird verlegt so wie es passt. Manchmal gehen leider dafür vorgesehene Wege nicht so wie sie sollten. Dann werden halt andere Wege genommen.

Der Inhaber der Immobilie unterschreibt idR. einen vertrag, dass er die Anlage 20 Jahre aufrecht erhält. Geht im Zuge der Umarbeiten etwas kaputt, was jetzt immer wieder und öfter der Fall sein wird, so ist er für die Kosten der Reparatur verantwortlich.

 

Wenn wir hier in Zürich einen Glasfaser Schaden haben, dann melde ich mich beim Bau Partner des Vertrauens und sicher nicht bei Swisscom. Dann ist die Geschichte in 3 Stunden repariert und nicht im Laufe einer Woche oder so 🙂 Ich arbeite da lieber Lösungs- statt Problemorientiert,

https://www.tuxone.ch
Falls du in deinem Thread eine Antwort von Tux0ne wünschst, so ergänze deinen Text mit @Tux0ne. Damit erhalte ich eine Benachrichtigung.

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Expert
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@WalterB: Und wieso hast du die Herren denn nicht gefragt? Wenn der Auftraggeber einen Pauschalpreis ausgehandelt hat (was Aufgrund der Menge an Installationen durchaus Sinn machen würde), dann hat das ausführende Unternehmen doch ein Interesse eine möglichst einfache Installation zu machen. Abgesehen von irgendwelchen Firmen die versuchen den Auftraggeber übers Ohr zu hauen, wird doch jeder Stromer versuchen die einfachste Lösung für so eine Erschliessung zu wählen.

Super User
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@doom2@  schrieb:

Und wieso hast du die Herren denn nicht gefragt? Wenn der Auftraggeber einen Pauschalpreis ausgehandelt hat (was Aufgrund der Menge an Installationen durchaus Sinn machen würde), dann hat das ausführende Unternehmen doch ein Interesse eine möglichst einfache Installation zu machen. Abgesehen von irgendwelchen Firmen die versuchen den Auftraggeber übers Ohr zu hauen, wird doch jeder Stromer versuchen die einfachste Lösung für so eine Erschliessung zu wählen.


Die Stadtverwaltung gibt keine Auskunft über die Kosten und die Vermieter haben auch keine Info, Sie mussten einfach die Einwilligung geben das bei den Mieter die " Gratis " Installation durchgeführt wurde.

 

 

Expert
27 von 30
Du hast mal geschrieben "hier in Baden", also bin ich davon ausgegangen dass du in einem erschlossenen Haus wohnst. Wenn das 3-4 Tage dauert konntest du doch mal mit einem Stromer sprechen - das meinte ich. Die Stadtverwaltung, oder auch die Verwaltung der Liegenschaft hat doch da keinen Plan, aber die Leute die das ausführen...
Ich bin kein Stromer, aber als die Cablex den Garten umgegraben hat und dann noch ein neues Loch ins Haus gebohrt hat, hab ich extra Homeoffice gemacht um denen zuzuschauen und doofe Fragen zu stellen.
Super User
28 von 30

@doom2 schrieb:
Du hast mal geschrieben "hier in Baden", also bin ich davon ausgegangen dass du in einem erschlossenen Haus wohnst. Wenn das 3-4 Tage dauert konntest du doch mal mit einem Stromer sprechen - das meinte ich. Die Stadtverwaltung, oder auch die Verwaltung der Liegenschaft hat doch da keinen Plan, aber die Leute die das ausführen...
Ich bin kein Stromer, aber als die Cablex den Garten umgegraben hat und dann noch ein neues Loch ins Haus gebohrt hat, hab ich extra Homeoffice gemacht um denen zuzuschauen und doofe Fragen zu stellen.

Nicht 3-4 Tage, sondern zirka  3/4 Tage, also knapp einen Tag, mehrere Wochen haben aber die externen Arbeiten gedauert, Grabarbeiten durch das Gelände und in der Strasse.

Die Arbeiter konnten keine Auskunft über die Preise geben, Ihr Auftrag war einfach so schnell wie Möglich das Glasfaserkabel von Aussen in das Wohnzimmer zu bringen.

Da es hier in dem Bezirk mehrere gleiche Häuser und Wohnblöcke gab dauerte die Arbeit nur bei den ersten Anlagen länger und anschliessend konnten Sie nach dem Muster vorgehen.

Einige Probleme hatten Sie bei Bewohner welche Möbel vor die Steckdosen und Abzweigdosen gestellt hatten.

Editiert
Contributor Hli
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@doom2 schrieb:
Ich bin kein Stromer, aber als die Cablex den Garten umgegraben hat und dann noch ein neues Loch ins Haus gebohrt hat, hab ich extra Homeoffice gemacht um denen zuzuschauen und doofe Fragen zu stellen.

Wollte schon schreiben "mit einem EFH hat man's da einfacher" - ist das auch wieder "the Swisscom way"?

Bei mir kam das Kabel vom Quartier-Stromkasten (sie mussten noch auf einem Quadratmeter die Quartierstrasse aufreissen, hat mich aber keinen Rappen gekostet) und die "Stromröhre" (10cm Durchmesser) auf den BEP im Keller (12 Fasern, wenn ich richtig informiert bin). Von dort aus dann zwei Fasern verspleisst und ab durch vorhandene Leerrohre zum Modem im Estrich (Standort war frei wählbar). Alles in allem vielleicht drei Stunden Arbeit wenn's hoch kommt. Die Geräteverkabelung geschieht dann über selbst verlegtes CAT6-Ethernet, und beim Client kommen an die 950 Mbit/s an - passt. Glasfasersteckdose - wozu auch? 😉

Editiert
Contributor Hli
Contributor
30 von 30

Hier noch ein schon etwas älterer Artikel zum Thema: https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/lenzburg/im-lenz-gibt-es-quickline-aber-kein-swisscom-fernsehe...


Doch das Angebot der Swisscom war derart tief, dass sich die beiden Parteien nicht finden konnten. Die Firma Swisscom wollte einen um Faktor 85 tieferen Beitrag bezahlen, wie sie selbst bei einer analogen Mitbenützung durch Dritte verlangt.


Genau diese zutiefst überhebliche Einstellung geht mir gehörig auf den Zeiger!

 

Anscheinend hat man sich mittlerweile doch noch gefunden; jedenfalls hat die Swisscom den Anwohnern einen Brief geschickt, um das Interesse zu sondieren. Oder man lässt tatsächlich die Bagger auffahren, statt einen marktüblichen Preis für eine Faser zu bezahlen :smileyfrustrated: Nochmal, wozu genau war dieser Runde Tisch und warum hat er seine (nach eigenem Dafürhalten erfolgreiche) Arbeit eingestellt?