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  • Der Fragesteller hat diesen Beitrag als gelöst markiert.

Erreichte Bandbreite deutlich kleiner als DSL-Sync

Contributor
1 von 9

Hallo Community

 

Tux0ne hat vor längerer Zeit einen hilfreichen Beitrag publiziert, wo es um erreichbare Bandbreite und die Access- und Service-Profile ging. Wenn ich ihn richtig verstehe, müsste an meinem Anschluss (brutto) die Bandbreite des DSL-Syncs erreicht werden.

 

Ausgangslage an meinem Anschluss:

  • Gebuchtes Abo: bis zu 1000/1000 Mbit/s
  • DSL-Sync des Modems: 469/114 Mbit/s (aktuell, verbessert sich kontinuierlich, 0 CRC-Fehler seit Wochen)

 

Beobachtung:

  • Der erreichte Upstream orientiert sich an den (brutto) 114 Mbit/s, mit welchen das Modem synct und wurde in der Praxis mit dem kontinuierlich besser werdenden DSL-Sync auch schneller.
  • Der erreichte Downstream klebt bei 390 Mbit/s.

 

Müsste ich damit in der Praxis nicht in die Nähe der 469/114 Mbit/s kommen? Der Support sagt mir, dass im Downstream nicht mehr als 390 Mbit/s gehen, da die Leitung ansonsten angeblich instabil würde...

Ist dem tatsächlich so, wenn das Modem mit aktuell 469 Mbit/s synct?

 

Vielen Dank und Grüsse

senn

HILFREICHSTE ANTWORT

Akzeptierte Lösungen
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Swisscom
8 von 9

@senn Die Leitung ist stabil und musste nicht stabilisiert werden, alles perfekt 

Fact: Der Router ist in der actual Bitrate 50-70mbps langsamer unter g.Fast, ich sehe den Sprung nach Untên, als der Router gewechselt wurde.

 

Die sync-Bitrate ist nicht die, welche man mit Speed-Checker misst. Da muss man den Internet-Overhead und Sicherheitsfaktoren abziehen, dass man auf die Netto-Datarate kommt. Das nächst tiefere "Profil" wird dann im Netz im Shaper eingesetzt. Dieser wird nun eliminiert (wir sind am Einführen für alle ISP), wodurch man im besten Fall bis 24.99 mbps auf g.Fast gewinnt (Schrittweite ist Heute 25mbps). Die zuvielen Pakete bei niedrigen Abos werden dann im DSLAM verworfen.

 

Heisst, dass der Anschluss sicher noch profitieren wird mit der Netzänderung, aber mehr liegt mit dem Router nicht drinn (kann natürlich mit FW Updates besser werden).

 

Viele Grüsse

Roger G.
Swisscom (Schweiz) AG
Network, Access & Internet
8 Kommentare
Super User
2 von 9

@senn 

 

Was wird beim Verfügbarkeitscheck unten beim Link angezeigt ?

 

https://www.swisscom.ch/de/privatkunden/checker.html#T=38a0e7a3-4b91-4d31-8d7e-2a9ad3a7195b&TS=1BsQb... 

Contributor
3 von 9

Guter Punkt, hätte ich direkt erwähnen können. Der Checker zeigt für die Anschlussadresse max. 375/90 an. Der Checker scheint jedoch nicht zu berücksichtigen, dass wir die komplette Verkabelung (ab UP) austauschen und Distanz zum Modem soweit wie möglich verkürzen liessen.

 

Zu den am Anschluss tatsächlich erreichten ~110Mbit/s im Upstream würden üblicherweise doch auch 475Mbit/s Downstream passen, nicht?

Super User
4 von 9

@senn  schrieb:
  • Der erreichte Downstream klebt bei 390 Mbit/s.

1. bist du jetzt bei  Wingo oder Swisscom ?

 

2. Was für ein CPE verwendest du ?

 

3. Wo und wie misst du die 390 Mbit/s ?  (Wer misst, misst Mist 😉  )

 

4. Den Unterschied zw. 390 und 460 merkst du im täglichen Gebrauch niemals - das merken nur Speedmessjunkies 😉

 

 

 

Es gibt User hier, die haben "heimlich" das Abo geändert von 200er auf 50er Download und niemand in der Familiy mit einigen Teens und Gamern hat es bemerkt.....

keep on rockin'
Editiert
Super User
5 von 9

@senn 

grundsätzlich gibt es einen protokollbedingten Overhead in der DSL-Übertragung, die etwa 10% der Synchronisierten Geschwindigkeit beträgt. Die real gemessene Downloadrate ist also grundsätzlich tiefer als die theor. Bandbreite. (Google hilft da gerne weiter für Hint's) Wie genau diese 10% auch noch auf g.fast zutreffen, weiss ich nicht. Aber es scheint da eher mehr statt weniger zu sein.

 

Mit deinen 390 statt 460Mbit/s bist du also schon ganz gut "in der Näche des maximal Möglichen".

 

Thomas

 

Übrigens: 0 CRC seit Wochen, das ist sehr gut.

Swisscom
6 von 9

@senn : woher hast Du diesen Router ? Kommt der von Deinem Provider ?

 

Mit der Leitungslänge >106m vom Netzelement bis UP und der Leitungsqualität ist alles im grünen Bereich. Die Leitung musste nicht stabilisiert werden, das ist einfach, was die Physik hier mit diesem Router hergibt. Die Abhängigkeit zwischen Attn.Bitrate, Sync.Bitrate, Actual Bitrate und Profile hat sich über die Jahre stark verändert. Die Sync-Rate verändert sich auch laufend im kleinen Rahmen, wird mal besser, mal schlechter.

 

Das Abo ist übrigens ein 500/100 auf Kupfer und nicht 1G/1G, was nur für Fiber-Anschlüsse gilt. Der Checker rechnet etwas konservativ mit Länge, Durchmesser und Qualität der Leitung bsi zum UP und zusätzlicher einer durchschnittlichen Inhouse Länge. Dies wird abgerundet auf einen leserlichen Wert, der bei Dir 375/90 beträgt. In den meisten Fällen sind wir über diesem Wert.

 

Viele Grüsse

Roger G.
Swisscom (Schweiz) AG
Network, Access & Internet
Contributor
7 von 9

Hallo Community

 

Herzliches Merci für eure Rückmeldungen!

 

Beim CPE handelt es sich um die auf der "BBCS Proved Equipment List" aufgeführte g.fast-Bridge von Zyxel. Ich habe drei verschiedene CPEs jeweils über mehrere Tage getestet (natürlich inkl. der Internetbox) und erreiche mit der Zyxel-Bridge den besten xDSL-Sync, was sich jedoch nur beim Upstream bemerkbar macht; der angezweifelte Downstream scheint CPE-unabhängig bei den erwähnten 390Mbit/s zu kleben.

 

Die 390Mbit/s wurden in diversen Konstellationen gemessen:

  • speedtest.net gegen div. Server
  • cnlab-Speedtest gegen hsi.bluewin.ch
  • Computer hing testweise direkt am Modem, natürlich per Ethernet-Kabel
  • Vergleichsmessungen mit noch vorhandenem UPC-Anschluss(1), wo die dort gebuchten 600Mbit/s erreicht werden

Ich lagere diverse Daten in der (privaten) Wolke, welche in der Lage ist, ~500Mbit/s zu liefern. Beim Ziehen von grossen Dateien von dort merke ich die "fehlenden" ~60Mbit/s durchaus...

 

Sind denn die 390Mbit/s nun eine "Stabilisierung der Leitung"?
Oder heisst das, dass man trotz des erreichten xDSL-Syncs von >460Mbit/s nicht mehr als 390Mbit/s herausholen kann und das, was Tux0ne damals gepostet hat bei g.fast nicht mehr gilt?

 

Viele Grüsse

 

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(1) nein wir wollen nicht zurück zu UPC, ansonsten bin ich von dem, was die g.fast-Technologie hier aus den alten Klingeldrähten raus holt, positiv überrascht

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Swisscom
8 von 9

@senn Die Leitung ist stabil und musste nicht stabilisiert werden, alles perfekt 

Fact: Der Router ist in der actual Bitrate 50-70mbps langsamer unter g.Fast, ich sehe den Sprung nach Untên, als der Router gewechselt wurde.

 

Die sync-Bitrate ist nicht die, welche man mit Speed-Checker misst. Da muss man den Internet-Overhead und Sicherheitsfaktoren abziehen, dass man auf die Netto-Datarate kommt. Das nächst tiefere "Profil" wird dann im Netz im Shaper eingesetzt. Dieser wird nun eliminiert (wir sind am Einführen für alle ISP), wodurch man im besten Fall bis 24.99 mbps auf g.Fast gewinnt (Schrittweite ist Heute 25mbps). Die zuvielen Pakete bei niedrigen Abos werden dann im DSLAM verworfen.

 

Heisst, dass der Anschluss sicher noch profitieren wird mit der Netzänderung, aber mehr liegt mit dem Router nicht drinn (kann natürlich mit FW Updates besser werden).

 

Viele Grüsse

Roger G.
Swisscom (Schweiz) AG
Network, Access & Internet
Contributor
9 von 9

Herzlichen Dank  @Roger G. für deine kompetente Antwort!

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