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Brief vs. Website

Contributor
1 von 20

Guten Abend,

 

Wie genau muss man das Schreiben der Swisscom interpretieren?

 

Liebe Einwohnerinen, liebe Einwohner,

 

Wir freuen uns, Sie darüber informieren zu dürfen, dass der Ausbau des ultraschnellen Swisscom Breitbandnetzes auch an Ihrem Wohnort erfolgreich abgeschlossen wurde.

 

Auf der Rückseite:

Da Ihre Liegenschaft bereits ans Ultrabreitbandnetz angeschlossen wurde, erlaube ich mir Sie persönlich einzuladen.

 

Ich vermute einmal, dass mit Ultrabreitbandnetz der Glasfaserausbau gemeint ist.

Gehe ich auf die Website und prüfe welche Geschwindigkeit nun verfügbar ist, ist das immer noch gleich wie vor ... Jahren.

Internetgeschwindigkeit
Download: max. 100 Mbit/s Upload: max. 25 Mbit/s

 

Wie lange dauert das bis ich online von dem Angebot profitieren kann? 

 

Gruss

HILFREICHSTE ANTWORT

Akzeptierte Lösungen
Super User
5 von 20

So steht es bei uns und da wurde Glasfaser bis 50-60m vor das Haus gezogen, der Rest bleibt Kupfer.

Bei dieser Bauart ist Glasfaser nicht bis in die Wohnung gezogen, demzufolge kann das zwischen 100-400Mbit/s sein.

Früher stand auch sie erhalten 100/20 Mbit/s und neu 450/100Mbit/s.

 

http://hochbreitband.ch/de/fallsbeispiele/grandfontaine.html

 

Speed-Ausbau.JPG

 

 

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19 Kommentare
Super User
2 von 20

Normal siehst Du den Ausbau bei Dir mit dem Link unten, oder in Deinem Kundencenter !

 

https://www.swisscom.ch/de/privatkunden/checker.html

 

 

Contributor
3 von 20

Richtig, und da ist eben die beschriebene Geschwindigkeit. Ich frage mich nur was das Schreiben/Brief soll, wenn ja noch immer alles beim alten ist?

Contributor
4 von 20
Sali JohnDoe12

Warscheinlich war bei dir bereits vor dem Ausbau 100/25kbps möglich da du in der direkten Umgebung einer Zentrale oder eines PUS wohnst.

Nun wurde der Standort ausgebaut jedoch so wie es aussieht mit der gleichen Technologie die du vorher schon hattest (G.INP leider nicht G.FAST)

Da dort die maximal mögliche Bandbreite 100/25kbps ist hast du momentan anscheinend nicht wirklich viel von dem Ausbau, der Brief geht jedoch an alle raus egal wie der Stand vor dem Ausbau war...

Gruess Ruedi
Super User
5 von 20

So steht es bei uns und da wurde Glasfaser bis 50-60m vor das Haus gezogen, der Rest bleibt Kupfer.

Bei dieser Bauart ist Glasfaser nicht bis in die Wohnung gezogen, demzufolge kann das zwischen 100-400Mbit/s sein.

Früher stand auch sie erhalten 100/20 Mbit/s und neu 450/100Mbit/s.

 

http://hochbreitband.ch/de/fallsbeispiele/grandfontaine.html

 

Speed-Ausbau.JPG

 

 

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6 von 20

Danke für eure Antworten. Dann bleibt die Geschwindigkeit also so lahm... Schade, dachte ich könnte endlich den Anbieter wechseln, aber so bleibe ich wohl wo ich jetzt bin.

Super User hed
Super User
7 von 20

100 Mbps = lahm ? Du klagst hier aber auf sehr hohem Niveau.

 

Was sollen denn die Kunden sagen die immer noch auf 2, 4 oder 8 Mbps sitzen oder Mitarbeiter in Firmen, wo man sich einen 100 Mbps-Anschluss mit einigen hundert Kollegen teilen muss ?

 

 

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8 von 20
Diese Kunden sollten vielleicht endlich mal auf die Hinterfüsse stehen und dem Anbieter klar machen, dass sie nicht mehr gewillt sind, für Mini-Leistung Maxi-Preise zu zahlen. So einfach ist das, lieber @hed .
Der Apfel fällt nicht weit vom Birnbaum 😉
Super User hed
Super User
9 von 20

@Tomcat

Wenn in einem bestimmten Gebiet der Ausbau durch Swisscom noch nicht erfolgt ist und kein anderer Anbeiter zur Verfügung steht, so hilft auch das nicht weiter.

 

Dann hat man einfach Pech und muss damit leben oder man muss den Wohnort wechseln.

 

Aber das war ja nicht das eigentliche Thema. Wenn man 100 Mbps als lahm bezeichnet, so fehlt mir selbst als Power-User jegliches Verständnis dafür.

  

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Super User
10 von 20

@Tomcat schrieb:
Diese Kunden sollten vielleicht endlich mal auf die Hinterfüsse stehen und dem Anbieter klar machen, dass sie nicht mehr gewillt sind, für Mini-Leistung Maxi-Preise zu zahlen .

Das wird nicht so einfach sein da noch viele andere Faktoren bei einem Ausbau mitwirken und ich bin der Meinung Swisscom bemüht sich das zu verbessern, z.b. mit dem Internet-Booster, oder Glasfaser/Kupfer.

 

Das ganze ist auch noch ein Kostenfaktor und dementsprechend muss das wieder irgendwie reinkommen.

 

Auch die Mitbewerber sind nicht so erpicht in der Landschaft ausserhalb der Städte gross auszubauen.

Contributor
11 von 20

Nicht mehr zeitgemäss. Mit immer mehr Diensten die Internet benötigen, auch grosse Mengen, ist 100Mbps einfach lahm. Vorallem zu Stosszeiten. Man bedenke Streaming (Netflix und co.) immer mehr die TV nicht mehr über eine Box sondern Zatoo Wilmaa und so weiter schauen. Dropbox, Google Drive, Office365, Videotelefonie, Updates vom System, Bild Dienste (Instagram Snapchat), Facebook, Youtube!, usw. frisst nun mal Traffic. 4G auf dem Handy ist teilweise ja schneller. Klar, mir ist bewusst, dass das klagen auf hohem Niveau ist und die Schweiz immer noch in den Top10 der schnellsten Länder ist, jedoch hat man sich einmal an eine Geschwindigkeit gewöhnt, will man nicht mehr zurück. Da ich davon ausging, wie im Brief beschrieben, das jetzt Glas verfügbar ist (Da das für mich schnell ist) freute ich mich. Ich mache hier ja keine Produkte schlecht noch motze ich, ich habe einfach seit mehreren Jahren schon mehr als 100Mbps zu Hause, deshalb ist das Swisscom Angebot für mich lahm. Deshalb wollte ich wissen, was es mit dem Brief auf sich hat.

 

@hed Dann haben wir offensichtlich ein anderes Verständnis von Poweruser. Ich benötige schon auf dem Handy täglich mehr als nur 1GB. Zu Hause sowieso. Und ich bin bei weitem nicht der einzige der die Leitungen so beansprucht. Und ich bin nicht der Meinung das ich irgendwas überbeanspruche oder speziell viel benötige. Ich höre Musik und schaue Youtube und andere Streaming Angebote. 

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Super User
12 von 20

@JohnDoe12

 

Mit den 100 Mbps kannst Du immerhin schon parallel ca. 20 HD-Netflix-Streams schauen.

Da braucht es also schon eine ziemliche Grossfamilie damit Du da an eine Bandbreitengrenze stösst...

 

Sicher ist es schön immer "mehr PS" im Motor zu haben, häufig geht dabei einfach vergessen, dass man sie gar nicht immer auf die Strasse bringt, entweder weil es da andere Geschwindigkeitslimiten gibt (z.B. die liefernden Webserver sind langsamer als die Internetverbindung), oder dass die einzelnen Geräte gar nicht so viel verarbeiten können (z.B. LAN-Adapter mit Fast-Ethernet, oder WLAN-Übertragungsraten die netto unter 100 Mbps liegen).

 

Power auf der Internetleitung ist schön, aber längst nicht das wichtigste in einem Hausnetzwerk...

Kenne einige mit GigaBit-Fiber-Anschluss, die da bezogen auf ihr Heimnetzwerk und ihre Bedürfnisse völlig überdimensionierte Abos haben, die in der Praxis für sie eigentlich völlig nutzlos sind - natürlich möchten sie aber trotzdem unter keinen Umständen darauf verzichten...

Selbstdeklaration: Emanzipierter Kunde und Hobby-Nerd ohne wirtschaftliche Abhängigkeiten zur Swisscom
Super User hed
Super User
13 von 20

@JohnDoe12

 

Auch mit höchster Auflösung benötigt keiner der erwähnten Streamingdienste mehr als 10 - 20 Mbps. Und du wirst wohl kaum 5 oder 10 Streams gleichzeitig anschauen.

 

Ein Telefongespräch benötigt höchstens 100 kbps und ein Musikstream je nach Auflösung auch nur 100 kbps - 500 kbps.

 

Bilder bei Bilddiensten sind selten grösser als 3-4 MB d.h. ein Bild hast du in spätestens 1/3 s auf dem Bildschirm.

 

Und wenn du die 1GB sogar jede Stunde statt nur jeden Tag ziehen würdest, so sind dies im Schnitt auch nur 2.2 Mbps d.h. weniger als 1/40 der Kapazität deiner "lahmen" 100 Mbps Leitung.

 

Bei Softwareupdates oder SW-Downloades liegt der Flaschenhals nicht beim Anschluss sondern meist im RZ des Anbieters d.h. auch mit einem Gigabit-Anschluss wird es nicht schneller gehen.

 

Und auch beim surfen wird das Bild mit einem Gigabit-Anschluss nicht 10x schneller auf deinem Bildschirm erscheinen als mit deinem 100 Mbps Anschluss. Genau genommen wirst du in diesem Fall wenn überhaupt nur einen geringen Unterschied feststellen können, weil der limitierende Faktor beim PC, Betriebssystem, Browser und der Grafikkarte liegt.

 

Wenn etwas relativ langsam ist, so ist es der Upload-Speed von "nur" 20 Mbps. Da kann es nach den Ferien schon sehr lange dauern, wenn man alle Bilder von der Digicam in die Cloud hochladen will. Aber auch hier ist das Problem in der Praxis längst nicht so gross wie in der Theorie. Erstens liegt der Flaschenhals oft beim Cloud-Anbieter und selbst wenn man zu diesem mit 1 Gbps hochladen kann so spielt es wohl kaum eine Rolle, ob nun der Inhalt der Cam in 10 oder 100 Minuten hochgeladen ist, ich muss ja nicht daneben sitzen und warten.  

 

Und genau genommen sind hier an einem 100 Mbps-Anschluss nicht nur 1 Power-User sondern deren 4 (2 Internet-verrückte Teenis mit Laptops, Workstations, Tablets und Smartphones und ich, sowie meine Frau, welche den Anschluss gleichzeitig für datenintensive geschäftliche Anwendungen benötigt). Zusätzlich hängen noch HDTV, 2 Webcams und verschiedene Smart-Home Gadgets am Netz.  

 

Und ehrlich gesagt hat sich bis jetzt noch niemand über einen zu langsamen Internet-Anschluss beklagt.

 

1000 Mbps sind sicher ein Nice-to-Have, aber selbst für Power-User kein Need-to-Have.

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Contributor
14 von 20

Ich stelle hier die Antworten gar nicht in Frage... Da ich beruflich viel mit verschiednen OS arbeite, diese testen muss, und immer wieder neue Versionen hoch und runterladen muss, inkl. allfälligen Updates bin ich auf Speed angewiesen. Mir bezahlt kein Kunde 30 Minuten auf ein Windows ISO warten. Mir ist völlig klar das ich hier aus dem Raster falle. Ich übertreibe jetzt, hyptothetisches Beispiel: Ich brauche für ein ISO 5min und mit der Swisscom Leitung 15min. Ich lade im Schnitt 4 ISO's am Tag (Was bei weitem noch nicht meine echte Datennutzung darstellt), das bedeutet ich brauche 20min für das Laden der Dateien vs. 1h über eine Woche gesehen verliere ich einen halben AT mit Downloads... Klar ich kann andere Dinge machen in der Zeit, aber ich hoffe man sieht auf was ich hinaus will. 😉

 

Meine Frage bezog sich ja grundsätzlich nur auf den Brief und die Angaben auf der Website, das hat sich geklärt und ich danke für die Informationen.

 

Schön wenn sich noch niemand beklagt hat über einen zu langsamen Internet Anschluss. Ich kenne genug Leute in meiner Branche die genau das gemacht haben. Und die waren alle froh, das endlich Glas kommt. Oder sind wie ich aktuell bei der UPC. Jeder hat seine eigenen Ansprüche an die Internetleitung, und meine sind in dem Fall höher wie die meiner Beitragsmitschreiber. 

 

@hed diese Berechnungen sind ja schön, jedoch merkt man den Unterschied sehr wohl. Ich schaue ja nicht nur Youtube. Im Hintergrund funken noch die Cloud Dienste, Windows lädt vlt gerade noch Updates herunter usw. Es geht hier um die allgemeine Menge. Wenn ich steuern könnte in einem Moment nur auf Youtube verbunden zu sein, schön, dann würden mir auch die 100MB reichen, jedoch ist das in der Realität nicht der Fall. Sonst einfach mal ein netstat -a auf dem PC machen, dann siehst du was sonst noch so für Verbindungen ins Internet offen sind, nur von deinem PC aus. Und da sind alle anderen Geräte noch nicht mit eingerechnet. Das iPhone sichert sich vlt noch mit der iCloud, das Sonos holt sich die neusten Updates und offline Playlists, das Modem eine Firmware, die TV Box nimmt einen Film auf oder oder oder. Darum: Klar spielt die Internet Geschwindigkeit eine Rolle, vorallem dann, wenn man wie ich, a nicht sehr geduldig ist, weil anders gewohnt, und b nicht bei jeder Zweitaktivität ans Limit der Leitung kommen will. 

 

Schlussendlich sind alle meine Geräte dafür ausgelegt und auch mein Netzwerk so aufgebaut, dass der Flaschenhals noch immer die Internetleitung ist. Aber ich gebe dir völlig recht, in vielen Haushalten oder auch Firmen, sind die Geräte der Flaschenhals. Lachen muss ich vorallem dann, wenn die teuerste Leitung verbaut wird, und der Accesspoint 10 jährig ist und mit ab, g oder n funkt. Ja dann bringt auch die schnellste Leitung nichts wenn alle Geräte im WLAN sind. 

 

Need to have ist sowieso wenig im Leben, für mich ist es ein nice to have, auf das ich aber nicht verzichten will. Da ich beruflich darauf angewiesen bin, dass viele GB am Tag hoch und runter geladen werden in kurzer Zeit, bleibt für mich im Moment leider UPC die einzige Option.

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Super User hed
Super User
15 von 20

@JohnDoe12

 

Die lange Liste welche im netsta -a ersichtlich ist zeigt zwar die Connections, über die darüber laufende Datenmenge resp. den Bandbreitenbedarf sagt das aber rein gar nichts aus.

 

Und die Wahrscheinlichkeit, dass die vielen Geräte am Netzwerk gleichzeitig nun einen SW-Update ziehen, in die Cloud sichern oder anderweitige Replikationen durchführen ist sehr gering.

 

Dass das Bandbreitenthema oft nur ein psychologisches "Problem" ist zeigt folgendes Beispiel:

Wir hatten bei einem Kunden mit Performance-Problemen den Vorschlag einer Bandbreitenerhöhung gemacht und die Anpassung per Datum xy angekündigt. Aus welchen Gründen auch immer ging der Auftrag verloren. Dennoch kam einige Tage nach dem angekündeten Termin vom Kunden ein Bestätigungsmail wonach nun alle restlos happy mit dem neuen Speed seien ... In der Medizin nennt man sowas Placebo-Effekt.      

 

Nebenbei gesagt gesagt reden wir hier von Anschlüssen für Privatkunden. Da stellt sich schon mal alleine auf Grund fehlender SLA die Frage, ob es sich hier um einen geeigneten Anschluss für geschäftliche Zwecke handelt.


P.S.:

Zumindest bei Swisscom werden die Filme nicht in der TV-Box aufgenommen d.h. eine Aufnahme benötigt ausser den wenigen bps für die Uebertragung des Aufnahmekomandos keinerlei Bandbreite. 

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Super User
16 von 20

@JohnDoe12

 

Wenn Du die Kapazitäten wirklich maximieren willst, dann heisst die Antwort nicht UPC oder Swisscom, sondern UPC und Swisscom, gebündelt in einer Dual-Wan-Umgebung inkl. Load-Balancing auf dem eigenen Hauptrouter.

 

Steigert zudem noch die Ausfallsicherheit, da Du durch die Redundanz der ISP-Anbindung beim Ausfall einer der zwei Internetleitungen immer noch am Netz bist.

 

Hatte das selbst so für ein paar Monate problemlos in Betrieb.

Aufgegeben habe ich die UPC-Leitung schlussendlich wieder, weil es für mich doch eine Überkapazität dargestellt hat.

Zur Beibehaltung der Swisscom-Leitung habe ich mich übrigens nicht wegen des besseren Internets, sondern wegen der um Längen besseren TV-Umgebung entschieden.

 

Erstaunlicherweise ist die UPC gerade auf ihrer ursprünglichen Kernkompetenz TV-Angebot wirklich in der Steinzeit stehen geblieben, und es sind auch keinerlei Anzeichen erkennbar, dass sich da noch irgendetwas in Richtung einer modernen TV-Cloudlösung bewegen würde.

Selbstdeklaration: Emanzipierter Kunde und Hobby-Nerd ohne wirtschaftliche Abhängigkeiten zur Swisscom
Contributor
17 von 20

@hed Habe nie behauptet, dass netstat -a irgendeinen Hinweis über die Datenmenge gibt. Ich wollte damit nur aufzeigen, dass diese theoretischen Werte mit 1 Video gleich so und so viel Bandbreite blödsinn sind, da immer noch andere Verbindungen ins Internet offen sind die variabel Traffic verursachen. Ich verstehe nicht weshalb ich für eine Datei 15 Minuten warten soll, wenn ich für weniger Geld die gleiche Datei in weniger als 5 Minuten herunterladen kann. Ob ich das jetzt über den ganzen Tag brauche behaupte ich nicht, jedoch ist es schön wenn ich etwas brauche, egal ob das nun 1MB 1GB oder 100GB sind in 1/5 der Zeit herunterladen kann als mit der mir max. zur Verfügung stehenden Geschwindigkeit von Swisscom. Über den Preis müssen wir gar nicht reden. 

Halten wir doch einfach fest, das wir nicht einer Meinung sind, und offensichtlich andere Ansprüche an die Geschwindigkeit haben.

 

@Shorty  völlig richtig, das haben wir auch so bei diversen Kunden so im Einsatz. Wer schaut schon noch TV? Lineares TV wird sterben. Ich weiss nicht wann ich meine doofe Horizon Box das letzte Mal eingeschaltet habe. ABer ja, das ist erstaunlich wenn man sieht wie sich die beiden Grossen in den Kernkompetenzen des anderen die Kunden abnehmen. Bleibt spannend.

 

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Contributor
18 von 20

Hallo Zusammen,

 

Ganz generell, mit der Swisscom hätte ich zuhause bestenfalls 25 Mbps/5Mbps.

Die Nachbarorte haben schon seit mind. 2 Jahren FTTH

Wer kein 1 Gbps symetrisch angeboten bekommt, hat keine Glasfaser FTTH.

Und Glasfaser alleine ist kein Garant für schnelles Internet.

 

Mobil:

Unterwegs Mobil zur Arbeit lese ich allgemeine und tech. News. Da kommen schnell 100 -200 MB zusammen.

Heutzutage sind selbst Mobilseiten mit Werbe-Bildchen verseucht, die ggf. den Hauptcontent blockieren. Gleiches bei Videobeiträgen mit Werbevorspann.

 

Generell sind Latenzzeiten unterwegs wichtiger und 4G Geschwindigkeit das tüpfelchen auf dem "i".

Musik/Filme streamen und Fernsehen am Handy geht mit 3G/4G sehr gut (HSPA bis LTE-A).

 

(Nebenbemerkung zur Telefonie und Gesprächsqualität. Wäre die Gesprächsverständlichkeit wichtig, hätte man schon überall EVS mit 20 KHz Ton-Bandbreite und Geräuschunterdrückung im Einsatz.)

 

Zuhause:

Youtube in 4K HDR und 60 fps können locker eine 100 Mbps Leitung auslasten. Aber davon merkt der User nichts, weil einfach die Bildqualität und somit die Bandbreite reduziert wird. Gleiches bei Netflix und IPTV. Aber da merkt man vielleicht am 4K TV etwas, wenn das Bild verwaschen und später immer blasser aussieht (schlimmstenfalls bis zur Klötzchenbildung, Moiré).

(Generell die Fernsehqualität und die im Kino ist technisch nicht das gelbe vom Ei, da zuviel Farbenverdrehen und Normenwandlungen das ihre beitragen)

 

Ich schaue nur noch zeitversetzt Fernsehen und Themen die mich intressieren.

Die meiste Zeit Youtube Themenbeiträge, oft Netflix Serien und selten Fernsehen.

CD+Platten sammeln sind bei mir schon längst passé, ich habe meine Playlists und ein paar Internet Radio Stationen ohne gequatsche zum Lesestudium.

 

Daten

Da ich regelmässig Sicherheitspatches einspiele, updates von Computer, Handy, iPad und App vornehme  (vieles automatisch). Sowie bewusst Down-/Uploads (mit 2GBytes) und alles anderem nebenbei laufen soll.

Darf Multimedia nicht ins Stocken geraten 🙂

 

Zudem Habe ich nebst dem Kabelmodem mit "Multi-WAN" (Mobilnetz 4G) die Ausfallsicherheit.

 

Mein Fazit,

Politik den Politikern. Ich möchte Breitband (FTTH). Kabel könnte Gbit, Glasfaser sowieso und Kupfer ist ein Provisorium. Ich kann es direkt mit dem Konsum beeinflussen.

 

100 Mbps sind Luxus für Internetuser und nebenbei Musikstreamer.

 

Für anspruchsvolles Multimedia ist das zuwenig. Zumal mit einem Breitbandanschluss auch die viel wichtgeren Latenzzeiten und parallelen Aktivitäten besser unterstützt sind (optimal Netzneutral :-).

Genauso wie 500 Nm Drehmoment beim Auto von 6000-6500 U/min  nichts nützt 😉 

 

Gruss Hans

Editiert
Super User
19 von 20

*g*.fast wärs Glasfaser geworden :smileylol: aber eben nur fast für lange lange Zeit


Falls du in deinem Thread eine Antwort von Tux0ne wünschst, so ergänze deinen Text mit @Tux0ne. Damit erhalte ich eine Benachrichtigung.

Selbstdeklaration


Swisscom spezifische Kenntnisse in Sales/Tech:

inOne/inOne KMU > In allen Rollen sowie own Gateway, own SIP Device

Smart Business Connect: Business Internet Services > CB2 Router Konfig in allen Rollen, Business Communication Services > Hosted, Trunk direct, UCC

BNS Business Network Solutions: Managed LAN > Switches, Access Points. Managed Security > Antivirus, Webfilter. RAS, PWLAN, DCS Anbindung

Generell: L1-L7, Firewall, DMZ, VPN Client/Site-Site, 802.1x, SIP, ISDN, Mivoice400, DNS, Dual Stack uvm. wie zB. Fachkundigkeit nach NIV.
Anonym
20 von 20

Um das ganze zu relativieren: Bei meinem früheren Arbeitgeber war ein ganzer abgesetzter Standort mit mehr als 60 Mitarbeitern nur mit 50 Mbit/s symmetrisch an den Firmen-Backbone angebunden. Obwohl viele Mitarbeiter, hauptsächlich im Bereich Engineering und Entwicklung, fast täglich Transfers im ein- bis zweistelligen Gigabyte-Bereich machen durften, war fast immer die volle Bandbreite verfügbar, wenn man sie mal brauchte. Natürlich gab es zwischendurch auch negative Auswirkungen durch gleichzeitige Nutzung. Was aber noch fast mehr störte als die eher knappe Bandbreite waren die Latenzzeiten. Gewisse Sourcecode-Managementsysteme werden durch diese extrem träge.

Trotz Reklamationen wegen eher knapper Bandbreite wurde diese nicht erhöht, sondern sogar auf 40 Mbit/s reduziert, weil sich eine höhere Bandbreite nicht rechne und die Leitung sowieso statistisch gesehen zu wenig ausgelastet sei. :smileyfrustrated: