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Netzwerkverkabelung

Novice Era
Novice
1 von 12

Hallo zusammen,


Ich komme rund 2 Jahre nach meinem letzten Anliegen nochmals zu euch... Kann mir jemand sagen ob die unten skizzierte Verkabelung ideal ist oder wie ich diese verbessern sollte?


Fakten:

. Kupferanschluss (Aktuell noch ein 40/10 Profil, eigentlich bald 500/100 da Netz-Ausbau in Fertigstellung)
- Multimediaschrank in der Wohnung
- IB2 steht im Wohnzimmer

 

NAG Anschluss habe ich auf die LAN Dose im Wohnzimmer gepatcht da dort die IB2 dran hängt.


Verkabelung:

https://www.directupload.net/file/d/5593/bjqsn92f_jpg

Idealerweise sollten alle Geräte untereinander kommunizieren können und das Ziel wäre natürlich eine Gigabit Verkabelung, leider wird aber die Rückführung bei LAN Port 1 (roter Pfeil) an der IB als 100Mbit/s angegeben... Aus meiner Sicht deutet das entweder auf 100Mbit Module bei den Dosen hin oder auf eine nicht vollverdrahtete Verkabelung...

 

Stimmt das oder ist meine Verkabelung einfach völlig falsch?

Gruss,

11 Kommentare
Super User
2 von 12

Uh, eine Split-Installation - pfui Teufel 🤢

Aber abgesehen davon... In den Räumen 1 und 3 müsstest du auch noch die Module austauschen, damit du dort Gigabit-Speeds erreichen kannst. Der Flaschenhals wird allerdings beim Raum 2 bleiben, da du die Rückführung nur auf 4 Adern laufen hast und damit max. 100Mbit/s möglich sind. Wenn du höhere Speeds willst, wird kaum ein Weg am Einziehen eines zweiten Kabels vorbeiführen.

Novice Era
Novice
3 von 12

Ja... Mir bleibt ja leider nichts besseres übrig bei dieser beschissenen Installation... Ich frage mich wirklich wie man im Jahre 2013 noch so einen Mist verbauen konnte... Ich werde natürlich alle 3 Dosen ersetzen lassen, ansonsten macht es wirklich keinen Sinn...

 

Gibt's für die Zwischenzeit eine bessere Lösung betreffend der Verkabelung?

Super User hed
Super User
4 von 12

Selbst im Jahr 2019 werden noch solche Installationen auch in teuren neuen EFH verbaut. Es sieht auf den ersten Blick nun mal besser aus, wenn zwei LAN-Anschlüsse pro Zimmer gegenüber nur einem Anschluss in der Baubeschreibung aufgeführt sind. Und die unwissenden Kunden fallen dann auf solche Dinge rein.

 

Das Hauptproblem ist übrigens nicht die Reduktion auf "nur" 100 Mbps mit 4-Draht-Inst. Im schlimmsten Fall versagt die Aushandlung von Speed und Duplexmode zwischen den jeweiligen Kommunikationspartnern und dadurch kann die Verbindung sogar auf 10 Mbps Halfduplex zurückfallen. 

 

Zwischenzeitlich kannst du nur mit einer fliegende Verkabelung die Situation verbessern.

 

 

Expert
5 von 12

@Era  schrieb:

 Ich frage mich wirklich wie man im Jahre 2013 noch so einen Mist verbauen konnte...


 

Wenn es irgend einen grösstmöglichen Schwachsinn gibt den man bauen kann, dann kannst du dir ganz sicher sein, dass du nicht nur einen Elektriker findest der den Schwachsinn baut, sondern dass dieser Schwachsinn sogar die Standard-Vorgehensweise bei hunderten von Elektrobetrieben im ganzen Land ist.

 

 

Vor einiger Zeit war ich in einem Neubau (Fertigstellung 2018) mit vier Ethernet-Anschlüssen im Verteilerkasten. Überraschung: Die vier Gegenstücke waren alle brav nebeneinander im Wohnzimmer. Alle anderen Räume (5.5 Zi. Wohnung) gingen leer aus...

 

Verbrochen hat das der dortige "Dorfelektriker" (Bude mit immerhin knapp 30 Mitarbeitern). Von dem habe ich im Lauf der Jahre schon einiges gesehen... den Unterschied zwischen einem Router und einem AccessPoint kennt er nicht (verteilt den Kunden Router in der ganzen Bude und wundert sich dann, wieso nichts richtig funktioniert) und im Rack eines neu gebauten EFHs wo er Elekrtik und Netzwerk gemacht hat, hängt er dem Kunden drei 5-Port-Switches in Reihe statt einen vernünftigen Switch anzuschaffen. Tut dem starken Expansionskurs & Wachstum der Bude aber offenbar keinen Abbruch... auf ihrer Website bewerben sie ihre grosse Expertise im Bereich der IT-Vernetzung :stuck_out_tongue:

 

Novice Era
Novice
6 von 12

Mag ja sein dass dies noch oft so gemacht wurde, nichts desto trotz war es auch im 2013 schon nicht mehr zeitgemäss da dort schon Internetspeeds >200mbit/s angeboten wurden... Das Beste ist ja, die 2. und 3. Etappe der gebauten Häuser (weit über 100 Wohnungen) haben FTTH Ausbau bekommen mit Glasfaserdosen in jedem Zimmer.

 

Habe sehnsüchtig auf den Netzausbau der Swisscom gewartet und nun stehe ich erneut vor mehrheitlich verschlossener Tür. Die Verwaltung hat natürlich keine Ahnung von diesem "Problem" und überlässt das aufrüsten und das Berappen lieber mir...

 

Anyway - Danke trotzdem für eure Infos.

Super User
7 von 12

@Era  schrieb:

....kommen mit Glasfaserdosen in jedem Zimmer.


So ein Blödsinn. Wer hat dir dieses Märchen erzählt?

Es gibt genau 1 (eine) Glasfaserdose pro Wohnung

keep on rockin'
Novice Era
Novice
8 von 12

POGO1104,

 

Ja, Sorry, war eine Falschinfo, aber sie haben eine Gigabit-kompatible Verkabelung mit FTTH.

 

Ich habe mir nun 3 Zidatech Gigabit Module besorgt und meine TEL/INT Dosen durch Gigabit Module ersetzt, dazu die Y-Kabel im Multimediaschrank durch 1:1 Kabel ersetzt. Die Verkabelung der Dosen erfolgt über KAT7 Kabel.

 

Wenn ich die Dose im Wohnzimmer nun direkt vom NAG Anschluss speise kommt die IB2 online und die daranhängenden Services/Geräte laufen alle, leider hab ich so aber vom Büro aus keinen Internetzugang über die Dose (macht ja irgendwie auch Sinn). Führe ich die Zuleitung (NAG) zu einem kleinen Netgear Switch im Verteilerkasten und erschliesse von dort alle 3 Dosen kommt die IB2 welche an einer der 3 Dosen hängt nicht online...

 

Es kann doch nicht sein dass ich meine Geräte vom Büro mit dem selben Switch im Wohnzimmer verbinden muss, kann ich diesen nicht irgendwie in den Multimedia-Schrank verlegen und die IB2 im Wohnzimmer platzieren?

Expert
9 von 12

Naja, es gibt halt zwei Möglichkeiten, wenn ich den Thread korrekt überfolgen habe:

 

1. IB steht im Kasten wo auch die Internetleitung herkommt und dann von dort aus auf die Zimmer verteilen

 

2. Wenn die IB nicht im Kasten stehen soll/kann, der Kasten aber der Ausgangspunkt der Sternverkabelung ist, dann musst du das Netzwerk von der IB zurück in den Kasten führen, d.h. du brauchst zwischen Kasten und IB-Standort zwei Kanäle bzw. Kabel.

Novice Era
Novice
10 von 12

Ja, das ist wohl der Punkt welchen ich nicht bedacht habe... Die Rückführung bestand zuvor (da Splitverkabelung) aber nun natürlich nicht mehr... Das heisst die IB2 muss irgendwo in die Nähe vom Multimediaverteilerkasten welcher sich hinter dem Putzschrank versteckt... Von dort erschliesse ich dann die 3 Dosen über die 4 Netzwerkanschlüsse an der IB2.

 

Das WLAN der IB2 kann ich dann wohl komplett deaktivieren (da so positioniert recht sinnlos) und mittels WLAN-Box(en) in die Wohnung verteilen...

 

Danke für die Bestätigung.

Super User
11 von 12

@Era 


Mach doch am besten mal ein Foto von den Innereien des Schaltschranks und stelle es hier rein, dann kann man auch tatsächlich etwas zur realen Situation vor Ort sagen.

Am besten auch eine Foto der OTO-Dose (= Glasfaseranschlussdose der Wohnung)

 

„Vom NAG auf das LAN- Kabel speisen und dann läuft die IB2, tönt jetzt einfach gerade so rein gar nicht nach FTTH...“

 

Was sagt übrigens der Breitbandchecker zur verfügbaren Bandbreite an diesem Standort?

Selbstdeklaration: Emanzipierter Kunde und Hobby-Nerd ohne wirtschaftliche Abhängigkeiten zur Swisscom
Highlighted
Novice Era
Novice
12 von 12

Es ist (leider) auch kein FTTH, bei mir wird lediglich das Netz ausgebaut welches mir zukünftig ermöglicht Speeds von rund 500/100 nutzen zu können (aktuell 40/10). Meine aktuelle Verkabelung in der Wohnung war aber eine FastEthernet (Split-Verkabelung) und dies habe ich nun mittels Wechsel der Zidatech-Module gelöst...

 

Verteilerkasten:

 

IMG_0456.jpegIMG_0457.jpeg

 

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