SPAM - Info

Swisscom
Nachricht 1 von 7

Guten Morgen

 

SPAM ist ein nerviges Thema und wir alle wären froh, wenn es das nicht geben würde. Heute vor 40 Jahren wurde angeblich die erste SPAM-Mail verschickt. Kein Tag zum Feiern, denke ich.

 

Wir haben uns vor langer Zeit entschieden, dass wir keine SPAM-Mails löschen, sondern dass wir diese - so gut es geht - erkennen und in den SPAM-Ordner verschieben. Dort werden sie dann nach einiger Zeit automatisch gelöscht, geben aber jedem Kunden die Möglichkeit, noch einen Blick in den Ordner zu werfen, ob doch etwas aus seiner Sicht kein SPAM ist. Und ja, wir sehen, dass die Anzahl der SPAM-Wellen im Allgemeinen zunimmt. Wir investieren daher permanent in Infrastruktur, um die Mengen noch bearbeiten zu können. Zusammen mit unserem Partner, dessen Lösung wir verwenden, verbessern wir die Erkennung permanent. Einen 100%-Schutz und eine 100%-Genauigkeit in der Erkennung können wir (und eigentlich auch jeder andere) nicht bieten.

 

Ich kann aber versprechen, dass wir daran arbeiten, Verbesserungen zu suchen und einzuführen. So haben wir im März ca. 183'000'000 Mails als Spam identifiziert. Was soll man bei den Mengen noch sagen?

 

Guido

Head of Access & Communication Services @ Product & Marketing Department, Swisscom (Schweiz) AG
6 Antworten
Contributor
Nachricht 2 von 7

hmm, gab's da nicht kürzlich den recht bekannten ISP, dem über ein gehacktes Partnerportal 800'000 Kundendatensätze "abhanden" gekommen sind?

 

Klar - ich höre schon die Stimmen: "Aber es waren *keine* E-Mail-Adressen dabei!"

 

So weit, so gut - nur: Es braucht nicht wirklich extrem viel Phantasie oder grosses programmiererisches Können, um aus Vornamen und Nachnamen <concat> @bluewin.ch allenfalls gültige Bluewin-Adressen zu konstruieren...

(meine "brave" E-Mail ist ja auch nach diesem Muster gestrickt...)

 

Vielleicht "erntet" Swisscom bzw leider wir, ihre Kunden jetzt, was saumselige Bürokraten in der Vergangenheit verbockt haben?

Und Stellenabbau kommt immer gut - Hauptsache, der CEO wird "vergoldet":

Vergütung der Konzernleitung

 

just my 2¢

 

P.S. INFO an 444

 

Ihre Kundenangaben waren vom Vorfall betroffen. Swisscom hat bis heute keinen Missbrauch festgestellt. Weiterführende Informationen unter www.swisscom.ch/kundenangaben. Ihre Swisscom.

 

... und was "kaufe" ich mir jetzt davon? - Genau: Tausende von SPAM-Mails auf meinen bluewin-Konten, da "danke" ich doch schon mal ganz herzlich dafür ...

Swisscom
Nachricht 3 von 7

Hallo

 

Es wurde kein Partnerportal gehackt. Jemand, der den Zugang hatte, konnte sich die Daten ganz normal holen. Dazu gibt es dann auch Nutzungsbedingungen. Wenn dann jemand diese Möglichkeit missbraucht, dann ist das kriminell. Natürlich haben wir auch darauf reagiert, um diese Art von Missbrauch in Zukunft einzuschränken/zu verhindern. Aber wenn Menschen am Werk sind, dann .... 

 

Es gibt Firmen, die gehen mit dem Thema SPAM genau wie wir um und andere machen das rigoroser. Was sind die Vor- und Nachteile? Wir bekommen übrigens genug Anrufe von Kunden, die sich darüber beschweren, dass irgendwelche Dinge im Spam-Ordner gelandet sind. Der eine sieht etwas als Spam, der andere nicht. Ein Kollege, der auch ein gmail-Konto besitzt, hat mir gesagt, dass bei ihm auch reguläre eMails nicht ankommen, da Google sie als SPAM vernichtet. Das ist natürlich auch nicht im Sinne des Erfinders, aber dafür ist dann der Posteingang schön sauber.

 

Bislang haben wir darauf gesetzt, den Kunden nicht zu bevormunden. Wir sortieren die eMails aus und wer nichts macht, dem werden die Spam-Mails nach einiger Zeit gelöscht und wer möchte, kann noch schnell im Spam-Ordner durchschauen, ob doch etwas drin ist, was er behalten möchte. Aber wie gesagt, wir arbeiten an ein paar Änderungen. Aber auch dann werden wir es nicht jedem Recht machen können.

 

Guido

Head of Access & Communication Services @ Product & Marketing Department, Swisscom (Schweiz) AG
Novice
Nachricht 4 von 7

danke fuer die Antwort. Ist mir schon klar , das die erkennun g nicht 100% sein kann. Was iust schon 100%?!! Aber das etwas geht und vielleicht auch ein wenig komisch is ist die Tatsache dass ich heute Morgen KEINE einzige Spam Mail im Folder hatte. - schon gar nicht nach dem Schema 'deutschnamiger Absender und " Mahnung/ Rechnung/ Bestellung ect".

 

Verwundert  HW 

 

Super User
Nachricht 5 von 7

Warum ist das komisch? Kann ja durchaus sein, dass diese Spamschleuder nun tot ist (bis die nächste kommt...)

 

Thomas

Expert
Nachricht 6 von 7

Ich denke man muss da verschiedene Fragen differenzieren.

 

1. Ist es die richtige Vorgehensweise, dass keinerlei SPAM-Mails gelöscht werden sondern alle im SPAM-Ordner landen?

 

-> Hierzu würde ich sagen: Grundsätzlich ja, aber...

D.h. eigentlich finde ich es richtig dass nicht automatisiert gelöscht wird, denn eine automatische Erkennung ist nie 100% zuverlässig und man sollte dem User die Möglichkeit geben, allenfalls legitime Mails doch noch zu finden.

Aber die SPAM-Wellen welche die Swisscom im Laufe des letzten Jahres heimgesucht haben stellen teilweise Sonderfälle dar. Da gab es Wellen, wo während Tagen 50 mal pro Tag ein 100% identischer SPAM-Text reingekommen ist. Hier wäre m.E. eine Ausnahme von der "wir löschen nichts" Regel angebracht. D.h. jemand sollte in derartigen Fällen diesen spezifischen Mail-Inhalt manuell auf eine "Blacklist" setzen, welche die sofortige Löschung verursacht. Solchen Mails trauert garantiert keiner nach.

 

2. Ist der SPAM-Filter genug strikt eingestellt?

 

-> Ich persönlich nutze meine Bluewin-Adresse nicht aktiv, aber soweit ich sehe und höre scheint der Filter momentan gut zu funktionieren. D.h. die SPAM-Flut landet im richtigen Ordner. (War ja nicht immer so.)

Ich denke ausserdem, dass eine nicht allzu strikte Einstellung zu bevorzugen ist, denn nicht erkannte SPAM-Mails sind weniger schlimm als fälschlicherweise gefilterte legitime Mails. Letztere gehen nämlich oft komplett unter, weil der User seine SPAM-Box zu selten oder gar nie checkt.

Das von GuidoT genannte "GMail"-Beispiel ist leider notorisch. GMail hat während ca. zweier Jahre fast alle Mails die von unseren Geschäftsadressen gesendet wurden weggefiltert. Und da gings nicht um Newsletter oder so, sondern um Antworten die wir an Kunden geschickt haben, welche uns von GMail aus angeschrieben haben... ein paar Jahre zurück hatten wir das selbe "Spielchen" mit den Microsoft-Maildiensten (Hotmail etc.). Sowas ist dann schon extrem mühsam bis hin zu geschäftsschädigend.

 

 

Highlighted
Anonym
Nachricht 7 von 7

✔️ Hallo zusammen

 

Spam 

Spam oder Junk (Abfall oder Plunderwerden unerwünschte, in der Regel auf elektronischem Weg übertragene Nachrichten bezeichnet, die dem Empfänger unverlangt zugestellt werden und häufig werbenden Inhalt enthalten.

 

Früher 

Mich wundert in der heutigen Zeit nichts mehr und war ich früher anonym und aus Datenschutzrechtlichen Gründen geschützt, so bin ich heute durchsichtig und gläsern! Zum Teil selbst Schuld und der andere Teil wurde gestohlen, verkauft oder ausgespäht!

 

E-Mail

Die überflutung von Newsletter, Passwortabfragen mit E-Mail als User Angaben und immer die gleiche E-Mail die uns ein lebenslang begleitet, so ist es doch heute nicht mehr schwer Spam zu erhalten!

 

Zu einfach 

Kommt dazu das früher *@xyz.ch funktionierte wurde heute zum Teil behoben und vergessen wir nicht das muster.muster@xyz.ch oder abc@xyz.ch doch zu einfach ist für Robots. Nicht wissen schützt leider nicht vor strafe aber bedenken wir, dass auch ein Anbieter haftet für Missbrauch von E-Mails. Der Inhaber sich aber auch an der Nase nehmen sollte!

 

Ev. Lösungen:

  • Virus Programme mit E-Mail Schutz Anbiendung
  • Bessere E-Mail Adressen
  • Newsletter Anmeldungen mit einer zweit E-Mail Adresse
  • Haubt E-Mail Adresse schützen
  • Vorsichtiger Umgang mit E-Mail Bekanntgabe

 

Im diesem Sinne 

Andreas Genelin  ✔️