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Massenhaft SPAM's

Contributor
21 von 86

@TiViGucki schrieb:

Wenigstens einer der sich auskennt.


Gern geschehen...

Das mit dem "sich auskennen".... Soweit würde ich

mich selbst nicht aus dem Fenster lehnen.

 

Ich habe mich im Internet belesen, da ich eine persönliche

Abneigung gegen Spammails habe.

 

Gruss

akira2x

Expert
22 von 86

Interessant ist, dass dieser Mist auch auf eine Adresse kommt, die bis jetzt nur ein einziges mal vor einem halben Jahr benutzt wurde.

Also muss der Adress-Lieferant Swisscom selber sein. ??

Es ist doch höchst unwahrscheinlich, dass diese Adresse vor einem halben Jahr "abgefangen" wurde und erst jetzt missbraucht wird.

Wenigstens funktioniert der Spam-Filter!

Gruss Jürgen

Contributor
23 von 86

Hallo WalterB,

 


@WalterB schrieb:

 

Interessant wäre was genau passiert wenn man diese Spam von Hand blockiert was der Absender von diesen Spam für eine Meldung erhält ?


 

Die Absendermailadressen sind doch eh gefälscht und die sendenden IP Adressen sind irgendwelche virenverseuchte Rechner.

 

Und die sollten, sofern ihre IP Adresse blockiert ist, eine Meldung während dem Versand bekommen, wie zum Beispiel: "Mail nicht akzeptiert, da IP Adresse blockiert."

Expert
24 von 86

Noch ein Detail:

meine Tochter im Kanton Graubünden ist (noch) nicht betroffen.

Wurde da wohl "nur" ein eizelner Server "geknackt"?

Gruss Jürgen

Highlighted
Contributor
25 von 86

...der Einwand, dass diese im SPAM Ordner zu finden sind, wo sie ja auch hinein gehören, stimmt...ABER bis jetzt hatte ich durchschnittlich ca. 5-10 sog. SPAM Mails und nun von einem Tag auf den anderen mehrere hundert. Das würde mich soweit ja auch nicht stören...ABER es befand sich ab und an auch ein Mail welches nicht SPAM war und es für mich wichtig war im SPAM Ordner. Bisher kein Problem dieses unter den wenigen "echten" SPAM Mails zu finden und zu verschieben...ABER nun...wer sucht der findet...

Editiert
Contributor
26 von 86

>  meine Tochter im Kanton Graubünden ist (noch) nicht betroffen.

>  Wurde da wohl "nur" ein eizelner Server "geknackt"?

 

Interessant, sind die Servver auf die einzelnen Kantone verteilt?

Expert
27 von 86

Habe auch mehrere Kunden mit Bluewin-Adressen die sich beklagen, dass sie seit dem Wochenende plötzlich unzählige SPAM-Mails erhalten. Die Rede ist da von locker 50 am Tag (zu 90% übrigens der selbe Text mit anderen Absendern).

 

Die Wahrscheinlichkeit dass hier Seitens Swisscom irgend etwas "Im Busch" ist (z.B. nicht mehr korrekt funktionierender serverseitiger SPAM-Filter oder sogar noch etwas gravierenderes in Richtung Hacking/Kundendatenklau) scheint mir daher sehr hoch zu sein. Insbesondere weil das ja gemäss diesem Thread auch viele andere Bluewin-Kunden zu betreffen scheint seit wenigen Tagen.

 

Ich bin etwas überrascht, dass wir hier nach mehreren Tagen noch kein Statement von der Swisscom haben....

 

Expert
28 von 86

@asphaltschneider schrieb:
... Dass Mailadressen von Spammern angeschrieben werden, sprich dem Spammer bekannt gegeben wurden, kann ja vielfältige Gründe haben. ...

Eine wichtige Methode, wie die Spamschleudern zu deiner Adresse kommen, hast du nicht erwähnt: Generatoren senden systematisch Emails an alle möglichen Adressen vom Typ "Vorname.Nachname@xxx.xx". Einträglich ist das vorallem bei "grossen" Domains wie Bluewin.ch. Die Generatoren testen dabei auch verschiedene Varianten, falls Vorname und Nachname statt dem Punkt mit anderen Varianten aneinandergefügt werden. Anhand der "delivery failure" Meldungen wird ermittelt, welche Adressen existieren.

 

@die Generatoren haben auch bei Abkürzungen vor dem @ eine gute Trefferquote. Vor Jahren versuchte ich es mit der Adress-Kurzversion "Vo.Na@xxx.xx". Der Spam traf innert 2 Tagen ein!

 

 

Auch hier vermute ich, dass man mit der beschriebenen Methode an deine Adresse gekommen ist:


@Morgana schrieb:
...Es kommen nun plötzlich weit über 50 solcher Spam Mails im Spam Ordner rein, was schlicht nicht mehr normal ist. Und dies übrigens auf allen 3 Mail-Adressen von mir. Davon ist eine Adresse nirgends bekannt, denn diese habe ich erst vor 3 Wochen neu eröffnet. Die kursiert also auch nirgends im Netz!! ...

Als Mittel gegen solche Generatoren verwende ich eine mehrteilige Adresse nach dem Muster:

"Vorname.Nachname.Irgendetwas@xxx.xx"

Das "Irgendetwas" soll dabei nicht etwa ein Ort oder ein anderer Klartext sein, bei mir hat sich eine Version mit wenigen Charaktern seit über zehn Jahren bewährt. Und um das Risiko zu verteilen, verwende ich meine Adresse für die Privatkorrespondenz nie für Firmenkorrespondenz.

 

Wenn ich einer Firma eine Email Adresse angeben muss, dann verwende ich dafür mehrere "Spiel"-Adressen. Bisher habe ich dreimal eine dieser Adressen geändert, nachdem gehäuft Spam aufgetaucht war.

 


@asphaltschneider schrieb:
... Swisscom muss ja meines Halbwissens nach jedes empfangene Mail auch ausliefern, da dies der schweizer Gesetzgeber so festlegt. ...

Ich gehe eher davon aus, dass ein Grossteil der weltweiten Spammails nie zum Empfänger kommen (auch nicht in den Spam-Eingang), wenn zum Beispiel die Absender eindeutig als Spamschleudern erkannt wurden. Und was hier beschrieben wurde, ist wohl auch ein Fingerzeig dafür, was uns im Normalbetrieb ferngehalten wird. Swisscom wird die Ursache der beschriebenen Spam-Wellen vermutlich nicht kommentieren, weil man den Spamschleudern keine Tipps geben will.

 

Walter

Editiert
Super User
29 von 86

Es sieht so aus ob das Loch gestopft wurde vorher kamen die Spam im 5 Minuten Takt rein, es war tatsächlich immer der gleiche Text aber mit verschiedenen Absender.

Contributor
30 von 86

... oder sogar noch etwas gravierenderes in Richtung Hacking/Kundendatenklau) scheint mir daher sehr hoch zu sein. ...
Sicher, und Trump wird Ehrenbürger von Mexiko.

... Ich bin etwas überrascht, dass wir hier nach mehreren Tagen noch kein Statement von der Swisscom haben ...
Vieleicht haben sie auch eingesehen das eine technische Erklärung von den Experten hier nicht verstanden wird.

Expert
31 von 86

@TiViGucki

 

Keine Ahnung, was diese säuerliche und sinnfreie Antwort deinerseits soll.

 

 

Tatsache ist, dass wir eine statistische Evidenz haben, gemäss der seit ca. 2- 3 Tagen ein stark erhöhtes SPAM-Aufkommen auf gewissen Bluewin-Mailboxen festgestellt wird.

(Die statistische Evidenz ist in diesem Fall dieses Forum hier sowie Anfragen von mehreren meiner Kunden.)

 

Tatsache ist auch, dass wir im selben Zeitraum keine statistische Evidenz für ein stark erhöhtes SPAM-Aufkommen bei Nicht-Bluewin-Mailboxen haben. (Könnte sich natürlich noch ändern... ist bisher aber nicht aufgefallen.)

 

Daraus ergibt sich legitimierweise eine begründete Vermutung, dass das stark erhöhte SPAM-Aufkommen kein Zufall ist, sondern in irgend einer Art und Weise mit Bluewin/Swisscom zusammenhängen muss.

 

Als mögliche Beispiele für diesen Swisscom-Zusammenhang habe ich in erster Linie den Swisscom-SPAM-Filter genannt, ferner die Möglichkeit von Hacking/Datenklau.

Wieso du dies ins Lächerliche ziehen musst bleibt schleierhaft, da es erstens ja nur ein Beispiel (und dann noch ein zweitrangig genanntes) war und da zweitens niemand behauptet hat, es müsse so sein.

 

Ebenfalls schleierhaft bleibt, wieso du dir anmasst, darüber urteilen zu können, welcherlei technische Erklärungen die Teilnehmer dieses Forums verstehen oder nicht. Als Technik-Guru bist du hier zumindest selber noch nicht in Erscheinung getreten, wenn ich mich nicht irre.

Super User
32 von 86

Nach dem Blick in den Spamordner im Webmail ist dieser auch am überlaufen..

 

Was doch noch interesannt ist: ich habe eine Mailadresse von der aus noch nie eine Mail versendet wurde, aber auch bei dieser habe ich ca 70 Spammails..

Super User
33 von 86

@FlySmurf schrieb:

Nach dem Blick in den Spamordner im Webmail ist dieser auch am überlaufen..

 

Was doch noch interesannt ist: ich habe eine Mailadresse von der aus noch nie eine Mail versendet wurde, aber auch bei dieser habe ich ca 70 Spammails..


War bei mir das gleiche, die Haupt E-Mail Adresse welche nur für das Kundencenter verwendet wurde bekam jede Menge Spam mit dem gleichen Titel wie bei den anderen.

 

Jedenfalls jetzt ist momentan Ruhe, vielleicht hat Swisscom diesen Spam Mail-Server geblockt ? 

Expert
34 von 86

@FlySmurf& @WalterB

 

 

Ja, selbiges bei mir. Hatte ich noch gar nicht geprüft. Meine Kundencenter-Only-Adresse (die sonst nirgendwo verwendet wird), hat den SPAM-Ordner seit heute Morgen ebenfalls voll. Sind genau die selben Nachrichten, die auch meine Kunden drauf haben.

 

Die Tatsache, dass offenbar auch Adressen betroffen sind, die nie aktiv genutzt wurden, ist ein weiteres Indiz dafür, dass es sich nicht um "regulären" SPAM-Versand handelt, sondern es sich um eine spezifische Swisscom-Ursache handeln muss.

 

Meines Erachtens wird dadurch sogar meine Mutmassung plausibler, dass es sich um Hacking / Datenklau direkt bei Swisscom handeln muss, anders ist das Betroffensein von unbenutzten Adressen ja schwer zu erklären. (Es sei denn es würden quasi Brute-Force-Mässig alle möglichen Zeichenkombinationen angespammt.)

 

Könnte auch erklären, wieso es hier noch kein offizielles Swisscom-Statement gibt. Im Fall von Hacking müsste wohl erst die PR-Abteilung daran feilen, wie man das den Medien und Kunden schonend vermittelt 😉

Aber eben, nur Spekulation.

Expert
35 von 86

@cslu

 

Ich bin genau deiner Meinung. Bei mir exakt das Gleiche. Eine Adresse, die ich bis anhin noch gar nie benutzt habe und die nur bei Swisscom existiert, bringt mir den genau gleichen Umfang an Spammail. Dank deiner Bemerkung habe ich das nun auch noch kontrolliert. Eindeutig, dahinter kann nur Swisscom stecken. Warum bloss schweigen die?

 

Gruss Chips

Expert
36 von 86

@Chips schrieb:

 

Warum bloss schweigen die?

 


 

Wie gesagt: Falls es sich um Hacking/Datenklau direkt bei der Swisscom handeln sollte (was aufgrund der aktuellen Datenlage nicht unwahrscheinlich ist), dann wäre das PR-technisch natürlich ein GAU.

Das würde man dann nicht ungefiltert nach aussen kommunizieren, sondern zuerst unter dem Deckel halten wollen (die Medien haben ja offenbar noch kein Blut gerochen...) und wenn mans irgendwann nicht mehr geheimhalten kann, würde man es in schöne, mit bedacht gewählte Sätze verpacken & durch die PR-Abteilung kommunizieren lassen 😉

Expert
37 von 86

@cslu

 

Ja, ich bin leider deiner Meinung. Schöner als du kann man es kaum schreiben.

 

Gruss Chips

Expert
38 von 86

@cslu  , @Chips

 

Warum wollt Ihr nicht darüber nachdenken, ob nicht doch ein Generator eure Adressen gescannt hat? Dafür müsst Ihr selbst die Adresse nie genutzt haben. "brute force" wird beim Scannen wohl eher vermieden, damit der Provider den Vorgang nicht erkennen und stören kann.

 

Ich selbst habe auch seit etwa 15 Monaten bluewin.ch Adressen, und habe noch nie Spam bekommen. Vielleicht haben ja die vermuteten Hacker bei Swisscom in der Eile nicht alle Adressen kopieren können? Oder vielleicht hilft es doch, wenn die Adresse nicht zu simpel ist?

 

Für mich kann es ebenso Plausibel sein, dass die Spammer einfach neue Wege gefunden haben (z.B. über Bot-Netze), und dass die Swisscom diese Wege nicht so schnell verstopfen konnte.

 

Walter

Super User
39 von 86
Ich denke nicht dass dies primär ein Swisscomproblem ist...
Diverse akunden beschweren sich über massiv mehr Spam und das nicht nur bei bluewinmailadressen.
Expert
40 von 86

@Walter_Wp

 

Die alternative Möglichkeit, dass einfach beliebige Zeichenkombinationen angeschrieben worden sein könnten, hatte ich ja explizit genannt... allerdings wäre mir ein derartiges Vorgehen bisher noch nie aufgefallen. (Die üblichen Verdächtigen wie webmaster@, mail@ etc. sind natürlich immer leichte Opfer... aber unter den bei mir betroffenen Kunden sind dann auch welche, die alles andere als 'Standard' sind.)

 

(Was du mit "ein Generator hat die Adressen gescannt" genau meinst, erschliesst sich mir noch nicht im im Detail.)

 

 

@FlySmurf

 

Sprechen wir von Vorfällen der letzten beiden Tage und handelt es sich dabei um die selben Nachrichten (ist ja fast immer der identische Text) der bei Bluewin-Mailboxen plötzlich 100fach auftaucht?

Falls ja, wäre das eine interessante Zusatzinformation, welche die Vermutungen wieder ein bisschen in eine andere Richtung verschieben könnte.

Allerdings hatte ich derartige Beschwerden heute ausschliesslich von Kunden mit Bluewin-Adressen und stelle selber auch einzig bei meiner Bluewin-Adresse das Phänomen fest.

 

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