Kein Phishing: Swisscom überrascht ihre Kunden mit Treuegeschenk

Kein Phishing: Swisscom überrascht ihre Kunden mit Treuegeschenk

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E-Mail Überraschung Swisscom.jpg

 

Eine Überraschung: Kostenlos und unverbindlich. Solche Begriffe lassen bei vielen die Phishing-Alarmglocken läuten. Das E-Mail, welches aktuell von Swisscom verschickt wird, ist jedoch echt. Erfahre was dahintersteckt.

 

Swisscom bedankt sich bei ihren Kunden für die Treue. Dafür verschickt sie E-Mails und SMS mit dem Text:

Heute sagen wir Danke! Dafür, dass wir Sie zu unseren treuen Kunden zählen dürfen. Eine kleine Überraschung von uns erwartet Sie – kostenlos und unverbindlich.

Um das Geschenk abzuholen, meldest du dich mit deinem Swisscom Login an, wählst die Überraschung aus und profitierst.

 

Dass solche E-Mails und SMS ein Misstrauen hervorrufen, ist verständlich – und auch angebracht. Denn die Anzahl Phishing-Nachrichten explodiert. Doch in diesem Fall können wir Entwarnung geben: Bei der Geschenk-Aktion von Swisscom handelt es sich nicht um Phishing, sondern um ein ehrlich gemeintes Dankeschön.

 

Keine Überraschung angezeigt?

Einige Kunden loggen sich ins My Swisscom Kundencenter ein und finden dort keine Überraschung vor oder können das Bestellformular nicht abschicken. Sollte das bei dir der Fall sein, versuche es mit folgenden Tipps:

  • Browser wechseln: Schliesse das Fenster und öffne den Link aus dem E-Mail erneut mit Chrome, Safari oder einem anderen Browser (Internet Explorer 11 wird nicht unterstützt).
  • Ad-Blocker ausschalten: Ghostery, NoScript, Scriptblock, TrackMeNot und vielleicht auch andere Ad-Blocker lassen die Anzeige der Überraschung nicht zu. Schalte somit den Ad-/Scriptblocker aus und öffne den Link aus dem E-Mail erneut.
  • Sollte das alles nichts nützen, öffne den Link mit einem anderen Gerät (z.B. deinem Smartphone) und schliesse die Bestellung darüber ab. 

Hast du weitere Fragen oder Anregungen? Wir freuen uns über deinen Kommentar

Übrigens: Wie du Phishing-E-Mails am besten erkennst, liest du auf unserer Seite «Schutz vor Phishing».

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Kommentare
Level 2

Ich finde es schade, dass für den Empfang dieser "Überraschung" empfohlen wird, NoScript zu deaktivieren. NoScript ist kein Adblocker sondern ein wirksames Sicherheitstool, dass eben genau z.B. vor Phishing schützen kann. Die Domain swisscom.ch steht natürlich auf der Ausnahmeliste, aber wenn das für die Überraschung nicht ausreicht, verzichte ich lieber darauf, als dass ich NoScript deaktiviere, denn ohne NoScript geht es mit den "Überraschungen" im Internet erst so richtig los 😉

Level 1

Ziemlich ungünstig von swisscom grad so eine sms zu versenden während das eine aktuelle masche ist...

Level 5

Bei mir hat es nur mit dem Google Chrome Browser geklappt, aber es hat geklappt, auch ohne den Adblocker zu deaktivieren.. Da ich eigentlich mit Firefox vertraut bin ist ein bisschen Geduld also auch gefragt...

Aber trotzdem; Danke Swisscom, wäre aber schon hilfreich, den Hinweis mit dem Browser zu erwähnen.

bleibt gesund

LG tinu

Community Manager

@eat_spam Natürlich darf/soll der Schutz danach wieder aktiviert werden. Sofern swisscom.ch auf der Ausnahmeliste bereits drauf ist, sollte dies aber eigentlich auch ausreichen.

 

@Knox_ Spam und Phishing sind leider Erscheinungen die uns schon Jahre begleitet und wohl auch noch weiter begleiten werden. Dies soll uns aber nicht davon abhalten, Treue zu belohnen. 

 

@mazel Besten Dank für deine Ergänzung.

Level 2

sorry, langsam etwas off-topic, möchte ich aber trotzdem los werden

@ThomasS  Nein, gemäss der Postings anderer Anwender funktioniert es anscheinend nur mit Chrome und ich werde mir wegen einer einmaligen "Spende" von 50 Fr seitens Swisscom ganz gewiss nicht einen der übelsten, Privatsphäre-verletzenden Browser (Google Chrome) installieren. Google Chrome ist der IE6 des 21. Jahrhunderts, weil die Webdesigner ihre Seiten darauf hin zu optimieren beginnen, genau so wie sie es ab Mitte der 90er Jahre für den IE taten.

Was haben wir also für das "frei zugängliche Internet" gewonnen? Genau: Gar nichts! - Im Gegenteil: Wir füllen mit praktisch jedem Klick nur die Werbekasse von Google.