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Verkauft Swisscom seine Seele für Umsatzsteigerung?

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1 von 16

Hallo zusammen,

 

Meine Beschwerde stösst bei Swisscom über die Telefonnummer 0800 800 800 auf taube Ohren. Darum versuche ich es schriftlich.

 

Twindale Enterprises Ltd. benützt den WAP-Billing Service "EasyPay" von Swisscom. So konnte mir diese dubiose Firma, welche ihren Hauptsitz in Zypern hat, 180 CHF auf meine Swisscom Rechnung belasten.

 

Ein detailierter Einblick in die Rechnung zeigt diesen Eintrag:

02.09.201514:16:13079******* Easypay, Twindale Enterprises Ltd. (Hotline +41 (0) 445816984 // info.ch@ccs ...118.00

 

Die Dame am Telefon meint, ich soll die Hotline von Twindale anrufen oder eine Email schreiben. Die Email wird mir nicht ganz angezeigt und die Telefonnummer ist zwielichtig, wie eine kurze Google-Suche zeigt.

http://www.tellows.ch/num/0445816984

 

Wenn man sich die Webseite von Twindale genauer unter die Lupe nimmt...

howtosourcecode.png

(View Page Source)

 

sourcecodetwindale.png

 

 

... muss man nicht weit schauen und man stösst auf einen Kommentar, der Informationen zur Herkunft aufzeigt. Der Author ist ein gewisser Herr Petr Tichy, welcher ein Tutorial veröffentlicht hat.

 

Hauptsitz in Zypern, gestohlene Webseite, dubiose Hotline, werfen bei mir ernsthafte Fragen auf mit wem Swisscom Geschäfte macht.

 

Wenn man sich in die WAP Billing Thematik einliest, merkt man schnell das diese noch in den Kinderschuhen steckt und leider überhaupt nicht sicher ist. Wie der Digitaldirektor SFR bei Kassensturz versucht zu erklären.

http://www.srf.ch/konsum/themen/multimedia/smartphone-falle-ein-falscher-klick-und-das-geld-ist-weg (ab 5:10)

 

Ein Beispiel aus den USA, wo die Mobile Company "Jesta Digital, LLC" Rückzahlungen an die Konsumenten leisten musste, weil sie die Sicherheitslücken der WAP Billing Funktion ausnutzte.

 

Ausschnitt von https://www.ftc.gov/news-events/press-releases/2013/08/jesta-digital-settles-ftc-complaint-it-cramme...

(in Englisch)

 

 

Spoiler

According to the Commission’s complaint, Jesta – which also does business as Jamster – ran phony virus-scan ads on consumers’ Android mobile devices while they played the Angry Birds mobile app. The ads falsely claimed that a virus was detected on the consumer’s mobile device. The ads incorporated an image of a robot designed to look similar to the Android operating system’s robot logo:

Example mobile app ads falsely claiming that a virus was detected on the consumer’s mobile device, one saying “Virus detected”, another saying “You have 20 viruses”.

When consumers clicked on the ads, Jesta presented them with a series of screens or landing pages that included bold and prominent language and visuals about protecting Android mobile devices from viruses. While a screen contained a subscriber button, the FTC alleged that if consumers clicked anywhere on the screens or landing pages, Jesta charged them $9.99 per month directly on their mobile bill for ringtones and other mobile content. If consumers actually attempted to subscribe and download Jesta’s so-called anti-virus software to their mobile devices, the download often failed, according to the FTC complaint. Jesta’s internal emails quoted in the FTC’s complaint are particularly illustrative. In one email, a Jesta official was “anxious to move [Jesta’s] business out of being a scam and more into a valued service.”

 

 

Hat es Swisscom wirklich nötig seinen Umsatz mit lästigen Abofallen zu steigern und über die Seriösität einer Firma hinwegzusehen, wenn sie EasyPay zur Verfügung stellt.

 

Cheers

SillyGoose

 

15 Kommentare
Super User
2 von 16

Verstehe Dich absolut.

 

Schreib doch direkt an Swisscom einen eingeschriebenen Brief und erläutere den Sachverhalt nochmals.

 

 

Contributor
3 von 16

Eine gute Idee! 180 CHF sind in meinem Fall sehr viel Geld, aber selbst auch nur der kleinste Betrag von 2.95 CHF, was ich schon gelesen habe für ein Buongiorno / GamiFive ist für eine Abzocke zuviel!

 

Leider verdient hier Swisscom höchstwahrscheinlich ganz gut mit, sodass diese das Unschuldslamm spielen und nur da sind um das Geld einzutreiben.

 

Wenn es Swisscom wirklich 100% ehrlich meint, würden Sie die Kunden nicht mit 0815 Antworten abspeisen. Als Firma hat man doch das Interesse ein Image zu wahren, aber wenn Swisscom Geschäfte mit dubiose Firmen wie Twindale Enterprises Ltd. tätigt, werf ich beide in den gleichen Topf!

 

Eine kurze Google Suche über Firmen, mit welchen man Geschäfte macht, sollte sich doch heuzutage selbstverständlich sein.

 

 

Liebe Swisscom, eure Kunden sind bestimmt nicht auf den Kopf gefallen und bestellen sich nicht "einfach so" ein Abo. Darum eine Bitte doch den EasyPay Service + Premium SMS per default ausgeschalten zu haben. Wenn jemand diese Services braucht, können sie diesen ja selbständig aktivieren.

Ich selber hatte keine Ahnung, was EasyPay ist, dass dies bei mir aktiviert ist, noch dass man mit WAP Billing so einfach Geld verdien... ergaunern lässt.

 

 

4 von 16

@SillyGoose schrieb:

 

... muss man nicht weit schauen und man stösst auf einen Kommentar, der Informationen zur Herkunft aufzeigt. Der Author ist ein gewisser Herr Petr Tichy, welcher ein Tutorial veröffentlicht hat. 


Hierbei handelt es sich eher um den Autor des HTML/CSS teil der Webseite. Der Herr Tichy hat da also lediglich eine Webseite erstellt (Vorlage / Demo) die von twindale-enterprises.com gestohlen wurde.

 

Darauf weisen folgende Infos im Quelltext.

 

* Unter dem DOCTYPE steht "saved from url", dort wird unteranderem das Wort "demo" in der URL erwähnt

* Dein Screenshot zeigt zudem den Schriftzug "This demo was prepared for you by Petr Tichy", zudem sind die Autor Hinweise auskommentiert

 

Da hat einfach jemand schnell ein Template zusammengeklickt. Bitte keine falschen anschuldigungen was dies betrifft.

Contributor
5 von 16

Ob die Webseite gestohlen ist oder nur einen Teil davon bzw. einfach eine Demo genommen. Klar hat Twindale ihre eignenen Texte eingefügt.

 

Nichtsdestotrotz lenkt das aber von einer seriösen Firma ab. Speziell auch eine Hotlinenummer die als Abzocke betittelt wird.

Highlighted
Expert
6 von 16

Hallo SillyGoose

 

Mit Easypay bietet Swisscom Dienstanbietern lediglich eine technische Schnittstelle, über welche den Endkunden Fremdleistungen via Swisscom Rechnung verrechnet werden können. Für den Inhalt sind einzig die Dienstanbieter verantwortlich. Die Abläufe und Mechanismen solcher Dienste sind durch den Gesetzgeber geregelt und werden durch Swisscom streng überwacht. Hält sich ein Anbieter nicht an die gesetzlichen und weitergehenden vertraglichen Vorgaben, ergreift Swisscom entsprechende Massnahmen. Grundsätzlich setzen sämtliche Transaktionen via Easypay eine Bestätigung vom Kunden auf einer Checkoutseite voraus. Auf dieser werden sämtliche Transaktionsdetails (Anbieter, Inhalt, Preis) dargestellt und der Kunde kann „Kaufen/Abonnieren“ oder „Abbrechen“ wählen. Im Kundencenter können mit Easypay abgeschlossene Abonnemente eingesehen und bei Bedarf gelöscht werden. Wir empfehlen Dir, eine Sperrung von Mehrwertdiensten im Kundencenter Login vorzunehmen: http://www.swisscom.ch/login. So kann auf Deinem Abonnement kein Mehrwertdienst aktiviert werden. Um nicht auf eine verlinkte Seite umgeleitet zu werden, empfiehlt es sich, nicht auf Verlinkungen (so genannte Add-Ins) zu klicken oder Pop-ups generell auf dem Handy nicht zu erlauben. Je nach Mobiltelefon kannst Du das Öffnen von Pop-ups auf Deinem Gerät via Einstellungen unterdrücken. 

 

Liebe Grüsse

MatthiasM

Swisscom

Meine Spezialgebiete:
Customer Care Support (Mobile & Fixnet)
Social Media Communities ...
Expert
7 von 16

ich finde es einfach, immer dem Provider die schuld zu geben. Easypay ist ja was ähnliches wie Paypal und nur eine Zahlungsmöglichkeit, anstatt eine Kreditkarte gebrauchen zu müssen.

 

Ich frage mch eher, woher diese Firmen eine Lobby haben, denn der Staat müsste, das ganze viel "strenger" handhaben, was die Grösse oder Bestätigungsbuttons betrifft. Nur das der Link zbsp 1mm gross sein muss (ist ja vernichtend klein), müsste anders sein.

 

Zeigt auch halt, dass es heute nix mehr gratis gibt, denn viele dieser "unseriösen" Firmen kommen meistens über Gratisapp und man kommt ungewollt sofort auf eine Seite, die einem ein Abo anhängt, wenn man nicht aufpasst

8 von 16

@serienfreak schrieb:

denn der Staat müsste, das ganze viel "strenger" handhaben, was die Grösse oder Bestätigungsbuttons betrifft. Nur das der Link zbsp 1mm gross sein muss (ist ja vernichtend klein), müsste anders sein.


Ist doch bereits so. Online-Shops z.B sind verpflichtet das beim Checkout ein Button sowas wie "Kostenpflichtig bestellen" beinhaltet.

 

Zudem Sieht das Checkout bei Swisscom doch so aus, also nicht so wie im SRF Artikel (der schon älter ist) geschildert ist.

 

bild_span12.jpg

Contributor
9 von 16

"Grundsätzlich setzen sämtliche Transaktionen via Easypay eine Bestätigung vom Kunden auf einer Checkoutseite voraus."

 

Was hat das zu bedeuten? Also doch nicht immer?

 

Weil wenn ich eine Checkoutseite gesehen hätte die mir sagt, dass ich 18 CHF /Woche für ein Abonemment zahlen muss, hätte ich dem bestimmt nicht zugestummen. Schon nur die Tatsache, dass sich die Inhalte des Abonemments auch kostenlos im Internet zu finden sind.

 

Eine andere Frage, wer erstellt diese Checkoutseite? Swisscom oder der Anbieter?

 

Wenn der Anbieter die Seite gestaltet, lässt sich einfach Clickjacking einrichten.

 

Leider ist der Dienst EasyPay nicht standardmässig ausgeschalten. Natürlich war der Hinweis irgendwo im kleingedruckten, als ich den Vertrag von vielen Jahren im Swisscom Shop abgeschlossen hatte. Nur richtig informiert wurde ich über den Dienst bestimmt nie.

 

Ich wurde erst auf Twindale Enterprises und EasyPay aufmerksam, als ich die Rechnung von Swisscom erhalten habe.

 

Ehrlichgesagt, bin ich nicht derjenige der sich jeden Tag nach der Arbeit kurz in das Kundencenter einloggt um zu schauben, ob ich da nicht irgendwelche Abonomments aktiviert habe, welche ich nicht will.

(Eine Bestätigungs SMS von EasyPay blieb bei mir leider aus.)

 

Ein Forum sollte auch da sein um Lösungen zu finden.

 

Meine Vorschläge sind:

- EasyPay standardmässig ausgeschaltet zu haben und bei Bedarf kann jeder Kunde den Dienst aktivieren.

- Bessere Informationen zu EasyPay generell, da ich vor Erhalt der Rechnung keine Ahnung hatte, dass es sowas überhaupt gibt.

- Eine einfache Email-Bestätigung (zu der schon vorhanden SMS-Bestätigung), dass man ein Abonnement über EasyPay abonniert hat.

 

 

Editiert
10 von 16

@SillyGoose schrieb:

 

Eine andere Frage, wer erstellt diese Checkoutseite? Swisscom oder der Anbieter?

 


Interessante Frage. 

Contributor
11 von 16

@weissertiger2 Wenn es ein seriöses Angebot ist, wollen sie keine Kunden "verarschen", wie dein Beispiel zeigt.

 

Eine Slide aus der Swisscom Präsentation über EasyPay zeigt, aber auch, dass es anders geht?

präsentationeasypayswisscom.png

(Quelle: https://www.swisscom.ch/content/dam/swisscom/en/biz/sme/business-loesungen/pdf/presentation-easypay_...)

 

Schön finde ich wie Swisscom die wichtigsten Informationen mit einer Lupe hervorhebt. Da wird man als Firma von Swisscom direkt ermutigt, seine Angaben zum Abo möglichst klein irgendwo zu "verstecken".

 

Trotzdem bin ich mir sicher, dass ich bei meinem Twindale Abo, weder eine Checkout Seite gesehen habe, noch eine Bestätigungs-SMS erhalten zu haben.

Editiert
Contributor
12 von 16

@weissertiger2 ich habe mal die Seite easypay.swisscom.ch besucht, da ich mal schauen wollte wie das mit der Verlinkung ausschaut.

 

Die Seite verwies mich dann aber auf die WSDL-Dateien, also den Source Code, welchen man für eine EasyPay-Anbindung braucht.

 

Da ich leider kein Experte in Sachen Web Services bin, weiss ich nicht wieviel man hier tricksen kann, um eine dem Kunden ein Abo aufzuhalsen, das er gar nicht will.

 

Wird am Ende die Anbindung von einem Drittanbieter von Swisscom genaustens überprüft / getestet? Bzw. überprüft Swisscom die Anbindung auch in den folgenden Jahren auf mögliche Betrugsversuche?

Bei EasyPay wird ja Sicherheit ganz gross geschrieben.

 

 

Edit: Noch eine technische Dokumentation gefunden, die das EasyPay für diese "Drittanbieter" erklärt und wie es eingerichtet werden kann. Würde mich heuzutage wundern, wenn man da nichts umgehen kann. Im Kapitel 4.1 (Seite 25) werden "Threats" angesprochen, dass der Kunde die Preise verändert oder einen Kauf vortäuscht.

 

Was aber wenn der CP dem Kunden etwas vortäuscht, ist der Kunde davon auch geschützt?

 

Editiert
Novice
13 von 16

@serienfreak schrieb:

ich finde es einfach, immer dem Provider die schuld zu geben. Easypay ist ja was ähnliches wie Paypal und nur eine Zahlungsmöglichkeit, anstatt eine Kreditkarte gebrauchen zu müssen.

 

Ich frage mch eher, woher diese Firmen eine Lobby haben, denn der Staat müsste, das ganze viel "strenger" handhaben, was die Grösse oder Bestätigungsbuttons betrifft. Nur das der Link zbsp 1mm gross sein muss (ist ja vernichtend klein), müsste anders sein.

 

Zeigt auch halt, dass es heute nix mehr gratis gibt, denn viele dieser "unseriösen" Firmen kommen meistens über Gratisapp und man kommt ungewollt sofort auf eine Seite, die einem ein Abo anhängt, wenn man nicht aufpasst


 

Dass es eben gerade gerechtfertigt ist, die Provider in die Pflicht zu nehmen, zeigt das Beispiel PayPal: ich hatte mal eine Abbuchung auf meiner Kreditkarte von 2 (sic!) Rappen, die ich nicht zuordnen konnte. Direkte Weiterverbindung zur Betrugsabteilung wo der Sachverhalt minutiös abgeklärt wurde. 15 Minuten später erhielt ich ein Rückruf von PayPal mit der Info, dass der Anbieter bis weitere Abklärungen getätigt seien weltweit für PayPal-Transaktionen gesperrt wurde - DAS ist der Service, den ich von einem Provider erwarte!

 

Eine ähnliche Erfahrung habe ich mit Viseca gemacht: ich habe 8 Flüge bei AirBerlin gekauft; bei der Bezahlung wurde die Zahlung unterbrochen. Kurz darauf erhielt ich einen Anruf von Viseca, ob wirklich ich als Eigentümer der KK diese Transaktion ausgelöst habe.

 

Es ist an dieser Stelle vielleicht mal daran zu erinnern, dass bei Kreditkarten die Provider für den Missbrauch haften (solange nicht ein fahrlässiges Verhalten KK-Eigentümer zuzuschreiben ist).

Expert
14 von 16

wenn es bewiesen werden kann, dann wird die Swisscom auch die Konsequenzen ziehen. Aber es rufen laufend Leute an, die nie was gemacht haben und trotzdem ist der Dienst drauf. Wenn wer schuld hätte, dann vielleicht eher die Politik, die solche halb-Sachen zulässt.

 

Es ist wie beim PC-Support, nein wir haben nichts gemacht, es ist alles wie vorher. Kaum taucht man auf, sieht man das im Router ein Kabel nicht richtig eingesteckt war. Reflexmässig sagt doch jeder, dass er nichts gemacht hat. Genauso ist es mit Easypay Buongiorno. Wer gibt denn auch gerne zu, dass man auf einer Seite mit schönen Damen war, die wenig anhatten.

 

Meldet euch bei ombudscom.com oder sonst wo, aber pauschal immer den Providern die schuld geben (und es ist meistens eigene Schuld, ist mir auch schon zweimal passiert) ist einfach zu billig. Manche merken es erst nach einem Jahr und dann ist es auch Swisscoms Schuld, dass die Rechnungen nicht kontrolliert werden.

 

Einzelfälle die dann von der Swisscom kulant behandelt wird, gibt es sicher tausende und es wurden auch schon Firmen gesperrt, wo klar wurde, dass Missbrauch betrieben wurde, aber schon der Titel dieses Threads ist so Schubladendenken und nicht korrekt. Diese Verallgemeinerung kommt immer mehr, und es gibt nur noch schwarz und weiss.

 

Mir wäre es recht, wenn Swisscom Easypay abschaffen würde, aber viele würden dann wieder ausrufen, weils ihre Apps oder Itunes Karten oder bald ihre TramTickets in Zürich nicht mehr über das Handy kaufen könnten.

 

Bei Paypal habe ich schon oft draufbezahlt, weil ich als Käufer nicht belegen konnte, dass ich die Ware verschickt habe - die verlangen für 1 Euro Ware einen Nachweis, und wer zahlt mir die Versicherung

Contributor
15 von 16

Wenn ich das Handy nie berühren würde, käme sicherlich nichts auf meine Swisscom Rechnung. Nur ist ein Handy da, gebraucht zu werden.

 

Ich behaupte nur, wenn ich gesehen hätte, wieviel ich zahlen müsste und das in angemessener Form, hätte ich bestimmt nichts bestellt. Nur hatte ich das Gefühlt, dass ich auf "Abbrechen" gedrück habe, und dann trotzdem das Abo auf meiner Rechnung hatte.

 

Das Abo hab ich auch nie gebraucht, benützt oder sonst etwas. Ich hab es erst gemerkt als ich nach 2 Monaten die Rechnung gesehen hatte.

 

Ich hatte mit der Firma Twindale schon Kontakt und Sie waren so kulant und wollten kein Geld von von mir. (Ganzer Emailverlauf, habe ich als Beweis.)

 

Nur stellt sich Swisscom (Callcenter Mitarbeiter) quer und meinen, ich soll das Geld einbezahlen für Twindale und soll nachher mit der Firma schauen, dass ich das Geld auf mein Konto zurückerstattet bekomme. (Bei einer Firma in Zypern ist mir lieber, wenn ich kein Geld bezahle.)

 

Sollte doch möglich sein, dass sich Swisscom von dem Anteil von Twindale auch lösen kann, wenn die Firma von mir nichts verlangt. Daher frage ich mich wieviel Swisscom verdient, dass sie unbedingt wollen, dass ich den Restbetrag von Twindale einbezahle...

Editiert
Moderator
16 von 16

Hallo zusammen

 

Wir sehen, dass es noch offene Fragen zu diesem Thema gibt.

 

Hält sich ein Mehrwertdienstanbieter, welcher seine Dienstleistungen über Easypay abrechnet, nicht an die gesetzlichen und weitergehenden vertraglichen Vorgaben, ergreift Swisscom entsprechende Massnahmen. Wir informieren unsere Kunden zu solchen Themen über unsere verschiedene Plattformen. Informationen dazu findet ihr beispielsweise unter: https://www.swisscom.ch/de/privatkunden/hilfe/loes​ung/easypay.html oder auch auf unserem Entdecken-Blog: http://supportcommunity.swisscom.ch/t5/News/So-kan​nst-du-ein-SMS-Abo-k%C3%BCndigen/ba-p/404786. Über die folgende Seite, könnt ihr den Link zur „Liste der Kurznummern“ öffnen: https://www.swisscom.ch/de/privatkunden/hilfe/loes​ung/unerwuenschte-werbe-sms.html. Die Details und Kontaktangaben der jeweiligen Firma kann mit Eingabe der Kurznummer aufgerufen werden.

 

 

Eine Rückerstattung der Beträge erfolgt nur über den Easypay Anbieter, da Swisscom lediglich die Schnittstelle zur Verfügung stellt um dem Kunden die Verrechnung von Mehrwertdienstleistungen über das Handyabonnement zu ermöglichen. Grundsätzlich wird dieser Dienst von vielen Kunden geschätzt und kommt wie beschrieben nicht nur bei SMS-Abonnementen zum Einsatz, sondern kann bereits für viele Dienstleistungen als bargeldlose Bezahlform gewählt werden.

 

@SillyGoose: Wenn Du davon ausgehst, dass Du keine Online-Bestellung über Easypay getätigt hast, kannst Du beim Mehrwertdienstanbieter einen entsprechenden Opt-In (Nachweis) verlangen. Das bedeutet, dass er Dir schriftlich aufzeigen muss, dass Du das Abonnement wirklich bestellt hast. Er ist verpflichtet, Dir die damit verbundenen Angaben innert nützlicher Frist zuzustellen. Kommt der Händler dieser Aufforderung nicht nach, kannst Du Dich gerne wieder an Swisscom wenden.

Liebe Grüsse
KatrinM
Swisscom

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