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Unterstützung/Probleme Festnetz Analog zu IP bei älteren Mitmenschen

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Ich möchte eigentlich mal eine öffentliche offizielle Verlautbarung in den Medien/TV usw. von Swisscom zu folgender Konstellation eines Jahrzehnte-langjährigen Swisscom Kunden mit NUR Festnetz bei Umstellung auf IP-Technologie OHNE die von Swisscom süffisant angepriesenen Mehrwerte !

 

Interessanterweise liest man nirgends von Swisscom, wie genau das Szenario aussieht, wie jetzt gleich von mir beschrieben:

 

Eine Nachbarin mit 84 Jahren ohne weitere Verwandtschaft mit Technik-affinen Enkeln usw., die Ihr technisch zur Hand gehen könnten bei der Umstellung. Die Dame lebt nur von AHV (2100.-) und hat nur Festnetz und will das ganz einfach weiter haben, zu gleichen oder sogar etwas tieferen Kosten (monatlich nur ca. Fr.6.00 Gespräche) und braucht daher alle so schön gepriesenen Mehrwerte von Swisscom überhaupt nicht !

TV schaut die Dame über Hausantenne-Satellit und Radio über DAB+.

 

Es wäre interessant, von Swisscom genau zu diesem Szenario mal öffentlich glaubhaft erklärt wird, wie das mit der Umstellung/Kosten/Hilfe/Instruktion aussieht. Vielleicht ist in diesem Forum auch jemand anzutreffen, der von Swisscom dazu kompetent Stellung nehmen kann.

 

Der Verweis auf die mitgelieferten bildlich und beschriebene Anleitung lasse ich nicht gelten, denn diese AHV-Seniorinnen/Senioren sind zum grössten Teil auch damit überfordert und verstehen nur „Bahnhof“. Sieht man ja zur DAB+ Umstellung am 15.11.2016, wo ein Sendersuchlauf an diesen Geräten von zehntausenden älteren Leuten nicht umgesetzt werden konnte und die Broadcast-Info Stelle zusammenbrach !

 

Wenn man dann noch solche Berichte in den Medien wie Tages-Anzeiger oder der hier unten zitierte Beitrag von Blick vom heutigen 21.11.2016 liest, so kommen mir schon sehr ungute Gefühle hoch, wenn die Anschuldigungen im Bericht von Druck und Zwang/keine Hilfe und Kostenübernahme wirklich stimmen, so ist das ein Affront gegenüber der Bevölkerung und vor allem der älteren Mitmenschen, die technisch alleine dies nicht stemmen können.

 

Ich frage mich auch, wo hier die Politik bleibt oder auch die sonst immer präsenten Organisationen, die sich vorwiegend mit Seniorinnen/Senioren beschäftigen, einfach nur schweigen und keine kritischen Fragen hierzu an die Politik und Swisscom!

 

Uebrigens bin ich der Meinung, dass Swisscom auf die zu umstellenden Kunden zugeht und nicht wie unten im Beitrag geschrieben steht, wer bis Ende 2017 nicht umgestellt habe, werde mit leichtem Druck/Begleitung angegangen.

Es hat die Swisscom auf die kunden zuzugehen und die Umstellung zu lancieren, nicht der Kunde! Die hier angesprochenen Kunden wollen ja die Umstellung nicht freiwillig, sondern es ist ein Zwang der Swisscom!

 

Hier der redaktionelle Beitrag von Tages-Anzeiger/Blick vom 21.11.2016: *******************************************************************************

Das Swisscom-Angebot für TV und Telefon sei günstiger als jenes von Cablecom, versprach der Verkäufer der Swisscom am Telefon. Frau A., die zu einer Generation gehört, für die Sparen wichtig war, liess sich nicht zweimal bitten und wechselte den Anbieter. Doch nur Wochen später meldete sich die Swisscom schon wieder bei ihr: Das von Frau A. bestellte Abo Vivo Casa werde leider eingestellt. Das Nachfolgeangebot Vivo XS koste fünf Franken mehr. Frau A. bleibt nichts anderes übrig, als zuzustimmen – obwohl die Preisdifferenz zum Cablecom-Angebot damit wieder weg ist.

 

Solche Fälle häufen sich derzeit bei der Swisscom, wie der «Tages-Anzeiger» heute berichtet. Grund ist die Umstellung der Telefon-Übertragungstechnologie auf das Internetprotokoll. Bis Ende 2017 löst diese die analoge Übertragung komplett ab. Nicht nur die Internetverbindung zum Surfen ist künftig digital, sondern auch Telefon und Fernsehen. Die Kunden brauchen dafür einen neuen Router.

 

Wer nicht spurt, wird abgehängt:

 

Eine Alternative zum Wechsel gibt es nicht. «Kunden, die Ende 2017 noch nicht auf ein IP-Produkt umgestellt haben, werden von der Swisscom "begleitet", zitiert die Zeitung einen Sprecher des Telekomkonzerns. Das ist eine verklausulierte Drohung, widerspenstigen Kunden den Anschluss lahmzulegen.

Die Zeitung führt weiter den Fall einer Familie auf, bei der die Installation des neuen Routers nicht funktionierte. Tagelang hatte die Familie weder Telefon noch Fernsehen. Erst ein Techniker konnte das Problem beheben.

Die Swisscom weigert sich aber, die Kosten zu übernehmen. Das Unternehmen sieht in solchen Klagen nicht mehr als Einzelfälle. Bei den meisten Kunden verlaufe die Umstellung ohne Probleme. Wer Hilfe brauche, werde von der Swisscom begleitet. Höhere Preise seien gerechtfertigt. «Die neuen Angebote enthalten meist auch mehr Leistung», erklärt das Unternehmen. (gs)

 

Meine Meinung,

es ist hier dringend Handlungsbedarf seitens Swisscom angesagt und die von mir zitierte Altersgruppe können keine höheren Gebühren bezahlen und brauche alle gepriesenen Mehrwerte NICHT !!

 

Einzelfälle wie Reklamationen/Hilfe/Kosten werden es nicht bleiben, wenn erst mal die ca. 1.5Millionen nur Festnetzkunden, vor allem die Rentnerinnen/Rentner an die Reihe kommen.

3 Kommentare
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2 von 4

Hier wird mir aus der Seele gesprochen. Habe bei meiner Schwiegermutter (70+) auch das selbe Problem, dass von Seite Swisscom nicht richtig informiert resp. das Szenario angegangen wird. Schade, dass dieser Bericht schon etwas älter ist und die Swisscom hier noch nicht darauf geantwortet hat.

Ich möchte hier und in den nächsten 1-2 Tagen von der Swisscom erfahren, (ohne Anruf an die Hotline) wie der analgoge Anschluss geändert werden kann, dass die Gebühr gleich oder billiger wird. Es wird nur ein Festnetz gewünscht - nichts anderes!

Super User
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@mahony_ch schrieb:

Hier wird mir aus der Seele gesprochen. Habe bei meiner Schwiegermutter (70+) auch das selbe Problem, dass von Seite Swisscom nicht richtig informiert resp. das Szenario angegangen wird. Schade, dass dieser Bericht schon etwas älter ist und die Swisscom hier noch nicht darauf geantwortet hat.

Ich möchte hier und in den nächsten 1-2 Tagen von der Swisscom erfahren, (ohne Anruf an die Hotline) wie der analgoge Anschluss geändert werden kann, dass die Gebühr gleich oder billiger wird. Es wird nur ein Festnetz gewünscht - nichts anderes!


Beim Link unten ist das ABo welches fast den gleichen Preis beinhaltet wie das " alte System " , der Festnetzanschluss ist im Preis inbegriffen.

Man kann analoge Telefone normal weiter verwenden, manchmal ist es nötig Anpassungen bei der internen Installation vorzunehmen, je nach Ort vom Telefon.

 

 

https://www.swisscom.ch/de/privatkunden/internet-fernsehen-festnetz/festnetz/angebote/swisscomline-b...

 

Unten beim Link der Router (Internet-Box) welcher die Verbindung zwischen externen und internen Anschluss zur Verfügung stellt.

 

https://www.swisscom.ch/de/privatkunden/hilfe/geraet/internet-router/internetbox-light.html

 

 

IP-Telefonie.JPG

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Super User
4 von 4

Für die ältere Generation welche sich nicht so gut mit der Installation von IP-Telefonie auskennen

hat " Pro Senecute " auf Ihrer Homepage einige Info aufgeschaltet, siehe Link unten.

 

https://www.prosenectute.ch/de/ratgeber/alltag-freizeit/ip.html

 

Wichtig beim Film sind noch die alten Router und Internet-Box beschrieben, neu gibt es auch die Internet-Box Light, der Analog Anschluss sieht aber fast gleich aus.

 

https://www.swisscom.ch/de/privatkunden/hilfe/geraet/internet-router/internetbox-light.html

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