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Traffic ins Swisscom Netz von max Mbit/s ausgenommen?

1 von 7

Hallo zusammen

 

Habe ein NATEL® xtra infinity S Abo der Swisscom. Laut Info-Seite sind maximal folgende Geschwindigkeiten erreichbar.

 

Down: 1 Mbit/s

Up: 0.5 Mbit/s

 

Diese Geschwindigkeiten erreiche ich ganz gut.

 

Nun meine Frage:

Kann es sein das Traffic mit Destination IP im Swisscom Netz, davon ausgenommen ist? Sprich Swisscom Services (wie zB. Swisscom TV) oder auch Upload auf einem Server der zuHause (auch Swisscom) steht erreicht mehr als 1/0.5 Mbit/s.

 

Gruss

Markus

6 Kommentare
Super User
2 von 7

Was zeigt der Speedtest an ?

 

http://www.speedtest.net/de/mobile/

3 von 7

Hallo WalterB

 

Hier mein SpeedTest:

speedtest1.png

 

Erreiche die versprochene Geschwindigkeit also voll und ganz. Wenn ich mich jedoch mit einem VPN verbinde, deren Server im Swisscom Netz (Zuhause) steht so erhalte ich höhere Werte.

 

Mit verbundenem VPN:

speedtest2.png

 

Der Upload ist 10x höher als im Vertrag. Das finde ich ja cool, nur nimmt es mich wunder ob es bei Swisscom tatsächlich ausnahmen gibt?

 

* Gibt es noch weitere Dienste die davon ausgenommen sind?

* Liegt es bei meinem Beispiel daran das der VPN im Swisscom Netz steht, oder hat das andere Faktoren?

 

Gruss

Markus

Highlighted
Contributor
4 von 7

Mir fällt gerade keinen Grund ein, weshalb die Datenraten zur Swisscom Website oder bei einem VPN zwischen zwei Swisscom Anschlüssen höhere Datenraten erreichen soll als andere Verbindungen. 

 

Aber Fakt ist: Die Anbieter können durchaus analysieren, mit welchen Apps die Smartphoneuser das anfallende Datenvolumen generieren.

Das ist Voraussetzung, damit die Swisscom auf die Verrechnung des Datenverkehrs für TV via Smartphone bei Vivo-Kunden oder jenen, welche die kostenpflichtige version von TV-Air nutzen verzichten kann.

Selbiges macht Orange bei Spotify (woebei die Umsetzung in der Praxis leider hapert...) oder Sunrise, wo WhatsApp beim Inklusivevolumen nicht gezählt wird.

Und so wäre es ebenso technisch machbar, diesen Diensten, auch nach dem ein Anschluss (aufgrund der monatlichen Volumengrenze) gedrosselt wurde, weiterhin die volle Bandbreite zuzuteilen. Aber ich habe keine Ahnung, ob das von den Anbietern tatsächlich so gehandhabt wird.

 

Aber ich habe festgestellt, dass bei Tarifen, wo der Speed begrenzt wird, gerade unter LTE manachmal deutlich höher Datenraten erreicht werden, als eigentlich zulässig sein sollte. Offenbar ist es da deutlich schwieriger, die zugeteilte Bandbreite zu kontrollieren, als unter 3G.

 

Ich habe vorhin einen Test gemacht: Ich hätte bei ca. 7.2 Mbit/s abgeriegelt werden sollen, mit meiner Prepaidkarte. Eingependelt hat sich der Speedtest (unter LTE) bei 9.45 Mbit/s.

 

 

5 von 7

Vor nicht alzu langer Zeit haben sich Swisscom-Kunden mit dem Abo "Xtra start" über zu geringe Daten-Übertragungsraten beklagt:

 

http://supportcommunity.swisscom.ch/t5/Diskussionen-über-Mobiltelefonie/Mobile-Daten-sehr-langsam/td...

 

Grund für die zu geringen Datenübertragungsraten war offenbar ein Konfigurationsfehler beim Mobilfunkanbieter Swisscom. Ist die Datenübertragungsrate höher als vertraglich vereinbart, sollte man dies als Kunde für sich behalten. Ansonsten riskiert man als Kunde, dass der Mobilfunkanbieter den Konfigurationsfehler bemerkt und behebt.

Ich hatte auch eine zeitlang einen Internetanschluss von Cablecom per Kabelmodem mit 120 MBit/s Download. Vertraglich waren 20 MBit/s vereinbart und bezahlt habe ich das 20 MBit/s-Angebot. Offenbar hatte sich ein Cablecom-MitarbeiterIn bei der Netzkonfiguration um eine "1" vertippt oder war über seinen Arbeitgeber sehr frustriert. Ein offizielles Internetangebot mit 120 MBit/s gab es von Cablecom nie. Leider hatte die Cablecom den Konfigurationsfehler nach einigen Wochen bemerkt und behoben.

Hier könnte sich ein Swisscom-MitarbeiterIn um eine Kommastelle trumpiert haben (5.00 statt 0.50) oder ist sehr frustriert über seinen Arbeitgeber.

6 von 7

@Optimist schrieb:

Aber ich habe festgestellt, dass bei Tarifen, wo der Speed begrenzt wird, gerade unter LTE manachmal deutlich höher Datenraten erreicht werden, als eigentlich zulässig sein sollte. Offenbar ist es da deutlich schwieriger, die zugeteilte Bandbreite zu kontrollieren, als unter 3G.


Ja, solche Beobachtungen kann ich bestätigen. Auffällig ist, dass bei UMTS die Datenübertragungsraten bereits in der Sende-Hardware limitiert wird. Bei LTE beschränkt die Sende-Hardware die Datenübertragungsrate nicht. Swisscom_LTE.pngSwisscom_UMTS.pngMan beachte in den beiliegenden Screenshots vom Webinterface meines LTE-Router die Werte von "Max-Downstream-Rate" (Max. Download-Datenübertragungsrate)und "Max-Upstream-Rate" (Max. Upload-Datenübertragungsrate).

Die Kurve der Download-Datenübertragungsrate von UMTS ist meistens ein "waagrechter Strich" auf dem Wert der max. technisch möglichen Datenübertragungsrate. Die Kurve der Download-Datenübertragungsrate von LTE ist stark schwankend mit "Bergspitzen" weit über der vertraglich zugesicherten Datenübertragungsrate und "Talböden" weit unter der vertraglich zugesicherten Datenübertragungsrate.

Swisscom_LTE_Kurve.png

original.png

7 von 7

Merci für die vielen Antworten.

Danke auch für die Screenshots.