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Netflix Probleme - Swisscom Backbone überlastet

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121 von 607

Immer wieder wird darauf hingewiesen dass es sich um ein Kunden helfen Kunden Forum handelt. Ich bin nun persönlich der Meinung, dass sich nun die ganze Disikussion auf einer Ebene befindet die damit nichts mehr zu tun hat. Schreibt doch Euere Meinung direkt der Swisscom und lässt die übrigen 99% in Ruhe.


Ich denke, dass es schon hilft, wenn an dieser Stelle auch nicht direkt beeinflussbare Missstände offen kommuniziert werden. Nicht zuletzt, wenn sich die SC Mitarbeiter dankenswerter Weise an der Diskussion beteiligen und den Unmut der Kunden so auch unmittelbar zu wissen kriegen.

:smileywink:

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122 von 607
Du brauchst ja nicht mit zu lesen wenn es dich stört.
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123 von 607
@PK93: Steck doch den Kopf in den Sand und Sing Lalala wenns dich stört 😉
Das ist absolut ein Thema dass in die Öffentlichkeit gehört.
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Anonym
124 von 607

Hier mal ein interessanter Artikel. Auch wenn schon ein paar Tage älter.

 

http://blog.streamingmedia.com/2014/02/heres-comcast-netflix-deal-structured-numbers.html

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125 von 607

Auf Wunsch der Community hier ein Paar Informationen.

 

Beim Launch von seinem Service in der Schweiz in September 14 verfügte Netflix über direkte Peering-verbindungen mit DTAG. Das hat einwandfrei funktioniert bis August 15, als Netflix diese Konnektivität gekündet hat. Ab dann hat Netflix den Verkehr über andere Netzte geschickt :Level(3) Telia, Cogent

Ab Dez 2015 gibt es nur noch Level(3) und Cogent. Level(3) verfügt über genügend Kapazität zu Swisscom, somit sollte ungefähr die Hälfte vom Verkehr problemlos ankommen. Hingegen die andere Hälfte, die Netflix über Cogent verschikt, ist problematisch, aus verschiedenen Gründen:

1. Cogent verfügte über ein direktes Peering mit Swisscom bis Feb 15. Vor einem Jahr hat Cogent die Verbinding gekappt (de-peering).

2. Der Verkehr muss zwingend über den Hauptprovider von Swisscom (DTAG) fliessen, dessen Peering mit Cogent (vermutlich) am Anschlag ist. Da Cogent vor ein Paar Wochen die DTAG vor dem Gericht brachte,(s. Kartoffel-incident) ist kaum davon auszugehen, dass die Situation auf die Schnelle gelöst wird.

Es stellt sich die Frage, warum Netflix wirklich diesen Verkehr über Cogent forciert.

 

Ich hoffe, mit diesen Informationen gedient zu haben

 

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126 von 607

 


@andre3303 schrieb:

Auf Wunsch der Community hier ein Paar Informationen.

 

Beim Launch von seinem Service in der Schweiz in September 14 verfügte Netflix über direkte Peering-verbindungen mit DTAG. Das hat einwandfrei funktioniert bis August 15, als Netflix diese Konnektivität gekündet hat. Ab dann hat Netflix den Verkehr über andere Netzte geschickt :Level(3) Telia, Cogent

Ab Dez 2015 gibt es nur noch Level(3) und Cogent. Level(3) verfügt über genügend Kapazität zu Swisscom, somit sollte ungefähr die Hälfte vom Verkehr problemlos ankommen. Hingegen die andere Hälfte, die Netflix über Cogent verschikt, ist problematisch, aus verschiedenen Gründen:

1. Cogent verfügte über ein direktes Peering mit Swisscom bis Feb 15. Vor einem Jahr hat Cogent die Verbinding gekappt (de-peering).

2. Der Verkehr muss zwingend über den Hauptprovider von Swisscom (DTAG) fliessen, dessen Peering mit Cogent (vermutlich) am Anschlag ist. Da Cogent vor ein Paar Wochen die DTAG vor dem Gericht brachte,(s. Kartoffel-incident) ist kaum davon auszugehen, dass die Situation auf die Schnelle gelöst wird.

Es stellt sich die Frage, warum Netflix wirklich diesen Verkehr über Cogent forciert.

 

Ich hoffe, mit diesen Informationen gedient zu haben

 


Hallo Andre

 

Sehr erfreulich diese Hintergrundinfos zu erhalten.

Könntest du uns noch sagen wie/was genau du mit Swisscom zu tun hast oder wie du zu diesen Informationen kommst? (Ist dies als einen "offizielle" Aussage zu verstehen?)

 

Danke sehr!

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Super User
127 von 607

@andre3303

Endlich mal eine Antwort von Swisscom welche die vorhersehbare technische Problematik erklärt.

Leider spielt das für mich nun keine Rolle mehr.

 

Swisscom erzielt seit 2014 keine Einigung mit Netflix und hat kein Peering eingerichtet.

Mit dem Finger nun auf andere zu zeigen, obwohl man dies ja selber in der Hand hätte ist auch eine Geschäftsvariante. Klar, darf Swisscom machen. Da es in der Schweiz aber genügend andere Provider gibt welche direkt im Interesse ihrer Kunden handeln, sehen die Karten von Swisscom einfach schlecht aus.

 

Ich wurde hier einmal mehr Enttäuscht. Trotzdem, ich bin keine Memme und werde daraus meine Konsequenzen ziehen.

https://www.tuxone.ch
Falls du in deinem Thread eine Antwort von Tux0ne wünschst, so ergänze deinen Text mit @Tux0ne. Damit erhalte ich eine Benachrichtigung.

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128 von 607

@Anonym:

Besten Dank für den interessanten Artikel. Es muss aber bemerkt werden, dass darin ein etwas anderes (ebenfalls interessantes) Thema behandelt wird, nämlich die Fragen "ist es gut, dass Netflix an Comcast zahlt" und "wieviel bezahlt Netflix wohl". Wie ich schon früher geschrieben habe, sehe ich in dieser Bezahlung nichts schlechtes, da Netflix diese Gebühren im Prinzip als Transit-Netz-Betreiber bezahlt und vereinfacht gesagt das Geld nun einfach an anderer Stelle abliefert.

 

@andre3303:

Ebenfalls vielen Dank für diese sehr interessanten Infos. Ja, es würde mich auch interessieren, ob das ein "offizielles" Swisscom Statement ist oder eine Info eines "informierten Bürgers". Grundsätzlich könnte das durchaus zu meiner "Erlebniswelt" passen. Es könnte auch erklären, weshalb einige Swisscom Nutzer kaum Probleme mit Netflix haben, andere jedoch sehr oft.

 

An beide muss ich aber weiterhin meine "Dauerbrenner-Frage" stellen:

Viele grosse ISPs in der Schweiz haben mittlerweile ein Peering mit dem Netflix AS, die Liste habe ich heute morgen zusammen gestellt und hier gepostet. Die Swisscom ist einer der wenigen grossen ISPs, die kein direktes Peering haben. Mit einem direkten Peering mit Netflix wären auch die von andre3303 beschriebenen Effekte nicht mehr relevant, da man nicht mehr direkt davon abhängig wäre, wo und wie Netflix den Traffic bei Dritt-Providern einspeist.

 

Somit: Weshalb ist es für so viele andere Schweizer Provider möglich, sich mit Netflix auf ein direktes Peering zu einigen, die Swisscom bringt es aber nicht fertig? Das kann kaum am angeblich so bösen Netflix liegen, denn ansonsten hätten nicht schon so viele grosse Provider problemlos mit Netflix ein Peering-Abkommen erzielt. Lehnt man sich also schon wieder passiv zurück und wartet auf eine potentielle, in weiter Ferne liegende Lösung im Streit Cogent <-> DTAG, anstatt selber zu handeln, sich bez. Netflix Streams unabhängig von solchen Dritt-Parteien zu machen und ein direktes Peering mit Netflix einzugehen?

 

Solange diese Frage von der Swisscom nicht schlüssig beantwortet werden kann, fällt es mir schwer, der Swisscom in diesem Zusammenhang nicht vorsätzlich destruktives zu unterstellen. Ohne Antwort auf diese Frage gibt es momentan leider nur einen Schluss: Man geniesst durch Passivität die Diskriminierung eines Konkurrenten und trägt dies auf dem Buckel der eigenen zahlenden Kunden aus. Gerne würde ich etwas anderes annehmen können, aber die verfügbaren Fakten lassen das zur Zeit beim besten Willen nicht zu.

 

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129 von 607
Ein offizielles Statement von Swisscom?
Das ich nicht lache 😂
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130 von 607
Ich denke auch nicht, deshalb frage ich ja 🙂
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131 von 607

@Anonym: Danke für den interessanten Link.

 

@andre3303: Danke für die sehr interessanten Zusatzinfos.

 

@sirupflex: Danke für die interessante Frage. Hätte ich auch grad noch gestellt.

 

@Tux0ne: Och... sei kein Frosch. Wir stehen das durch. Die Welt ist hüben wie drüben und sogar dahinter von Geld regiert. Eigentlich haben wir das ja schon gestern gewusst? :smileywink:

 

Grundsätzlich eröffnet sich mir ein Themengebiet, welches ich so noch nicht verstanen hatte. Ich war der irrwitzigen Meinung, dass dann das Netz sich grösstenteils neutral verhält. Und ich im Kopf ja schon wusste, dass die Bandbreiten geschaffen, bewirtschaftet, bezahlt und amortisiert werden müssen. Aber wie das ganze zusammen spielt, war mir wirklich so noch nicht klar. Und da hat sich mir doch ein zusätzliches Lämpli angezündet.

 

Bleibt also eigentlich nur eine Frage offen: Wann kann uns Swisscom eine nachhaltige Lösung präsentieren? Peering oder lokaler Server ist mir als Kunde egal... Hauptsache es dauert nicht zwei weitere Jahre.

:smileysad: -> :smileyindifferent: -> :smileyhappy:

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Anonym
132 von 607

Hallo zusammen


Sagen wir mal so: es ist ein halbhalbhalboffizielles Statement. In Verbindung mit dem Link kann man dann etwas mehr verstehen.

 

@sirupflex Der Artikel hat eigentlich eine leicht andere Quintessenz als Du da rausgenommen hast.

 

@andiroid Wir arbeiten an einer nachhaltigen Lösung. Aber es gehören immer zwei dazu.

 

Guido

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133 von 607
@Anonym:
Ja mir ist schon klar worauf du mit dem Artikel hinaus wolltest. Nämlich: "Netflix soll gefälligst fürs Peering kräftig bezahlen". Ob und wieviel Netflix allenfalls der Swisscom theoretisch bezahlen sollte, da enthalte ich mich der Stimme. Fakt ist aber, und ich wiederhole mich, dass die anderen Provider problemlos eine Einigung mit Netflix erzielen konnten, die Swisscom aber nicht. Die Gründe dafür wurden immer noch nicht geklärt und der Sachverhalt spricht nicht für die Swisscom. Konkrete Antworten sind jederzeit willkommen. Danke.
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134 von 607

Lieber @Anonym

 

Danke für das zu 12.5% offizielle Statement (0.5*0.5*0.5).

 

Bleiben für mich zwei Fragen: 

 

Warum macht Ihr kein Peering mit dem Netflix-AS? Wenn der Fredy Künzler mit fiber7 das schafft, solltet Ihr das doch auch hinkriegen, oder?

 

Der Artikel über Comcast ist interessant, ich hoffe einfach nicht, dass sich die Swisscom zukünftig an einem Unternehmen orientiert, das auf den ersten Platz der "Customer Service Hall of Shame" in den USA gewählt wurde. (http://247wallst.com/special-report/2015/07/23/customer-service-hall-of-shame/4/)

 

Ich bin zu Swisscom zurückgewechselt von Sunrise, weil ich wollte, dass es einfach funktioniert und bin auch bereit, dafür eine Prämie zu zahlen. Aber nur wenn es wirklich funktioniert. Eure Aussagen stärken nicht mein Vertrauen, dass Ihr bereit seid, Euren Teil dieses Deals zu erfüllen.

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Anonym
135 von 607

Nein. Du hast den Artikel wieder nicht gelesen. Netflix zahlt nichts an uns. In dem Artikel ist ja sehr gut erklärt, wer an wen warum bezahlt und wie die Kosten des Internetbetriebs aufgeteilt sind und welche Möglichkeiten Content-Anbieter haben, deren Content einfach über das normale Mass hinausgeht.

 

 

Es ist ja auch interessant, wenn man mal im Internet nach dem Gerichtsstreit zwischen Cogent und der DTAG sucht, z.B.: hier:

 

http://www.hiig.de/cogent-verklagt-die-deutsche-telekom-ein-klassenkonflikt/

http://www.golem.de/news/cogent-telekom-wegen-vertragsbruchs-beim-peering-verklagt-1512-117936.html

 

Es ist üblich, dass die grossen Betreiber des Internet-Backbones sich so verhalten, dass die Kosten gleichmässig anfallen. Und an dieser Stelle sei dann noch mal auf den ersten Artikel zurückverwiesen.

 

Ob es nu richtig ist, dass Cogent die DTAG nun als nicht Tier 1 bezeichnet oder nicht, überlasse ich nun den Gerichten. Ich bin kein Jurist.

 

Unabhängig davon sind wir immer an einer gerechten und nachhaltigen Lösung interessiert gewesen. 

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136 von 607

Hallo Zusammen,

 

Um den Fokus 'Kunde helfen Kunden' nicht zu verlieren: darf Ich Euch bitten, systematisch folgende Info bei der Feststellung des Problems anzugeben (soweit bekannt) ?

- Datum/Uhrzeit

- Ihre öffentlich IP Adresse

- Ob Ihr IPv6 aktiviert habt

 

Mit diesen Infos kann man weiter analysieren

 

Gruss,

André

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137 von 607

GuidoT: Ich fürchte, nun hast aber du mein Posting nicht richtig gelesen. Ich habe nicht behauptet, dass Netflix zur Zeit etwas an euch bezahlt. Ihr habt ja nicht einmal ein Peering mit Netflix. Genau um diese Peering-Problematik und die damit verbundene potentielle Kostenverteilung geht es aber.

 

Etwas nachdenklich stimmt mich deine Aussage "...welche Möglichkeiten Content-Anbieter haben, deren Content einfach über das normale Mass hinausgeht.". Somit unterscheidet die Swisscom also doch Content-Anbieter anhand dessen, was die Swisscom individuell als "normales Mass" ansieht? Genau hier haben wir aber doch die gedankliche Verletzung der Netz-Neutralität. Es kann nicht das Kriterium sein, welcher Content-Anbieter ein "normales Mass" an Content-Volumen im Internet verbreitet und wer nicht. Es kann nur das Kriterium sein, wie der Content-Anbieter seinen Content anbietet und wie er für seine Datenmenge bezahlt. Darum ging's ja auch in dem Artikel (jaja, ich habe ihn schon gelesen).

 

Ja, ich bin auch immer an einer nachhaltigen, fairen und bunten Lösung in 3D interessiert, dazu noch an der Lösung des Welthungers und der Sicherstellung des Weltfriedens. Damit ändere ich aber noch rein gar nichts. Handeln muss man, nicht nur reden. Viele andere CH Provider haben gehandelt. Die Swisscom nicht.

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138 von 607

@sirupflex schrieb:

Ja, ich bin auch immer an einer nachhaltigen, fairen und bunten Lösung in 3D interessiert, dazu noch an der Lösung des Welthungers und der Sicherstellung des Weltfriedens. Damit ändere ich aber noch rein gar nichts. Handeln muss man, nicht nur reden. Viele andere CH Provider haben gehandelt. Die Swisscom nicht.


Wenn ich das lese, wird mir richtig warm ums Herz. Schöner hätte ich das nicht in zwei Sätzen hingekriegt: Netflix, Welthunger und Weltfrieden. Was braucht man mehr? :smileyvery-happy: Aber doch noch ein Nachsatz der ernsteren Sorte. Mir kommt es ja auch vor, als seien Guido's Worte das, was er als Loyaler Manager in einem grösseren schweizer Ex-Monopolbetrieb sagen muss und nicht sagen will. (Ich sag das jetzt bewusst mit einem :smileywink:!) Und wir haben ihm glaub jetzt deutlich gemacht, dass es nervt und er hat deutlich gemacht, dass Swisscom noch etwas Zeit für die Verhandlungen braucht. Und gute Verhandlungen kommen ja auch uns Kunden mit längerfristig niedrigeren monatlichen Kosten zu gute. Dennoch gebe ich dir recht: Egal ob ich Swisscom TV oder Netflix schaue - ich möchte das in der gebuchten Auflösung und ohne Latenz. Für etwas hab ich ja 20 MBit/s Download und eigentlich müsste das locker für beide Dienste reichen. Äxgüsi, dass ich mich hier dem Sinne nach wiederhole.

 

Aber solange meine TV Röhre so noch kein 1080i kann, ist der Unterschied eher ein akademischer...

:smileyembarrassed:

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139 von 607

ja und ich haben den Markt etwa sondiert; es ist halt schon so der einäugige ist unter den Blinden der König; als Swisscom.

Um ein Haar habe schon fast zu green gewechselt, doch deren Angebot ist auch nicht Kundenfreundlich, d.h. bei einem Vertragsabschluss heute per 1.5.16, müsste man innert 30 Tagen die ersten 2 Monate zum voraus bezahlen. D.h. ich bezahle im März eine Leistung die ich erst im Mai und Juni erhalte. Hat mich nicht überzeugt.

Vom Preis her wäre auch sunrise interssant, die Kundenzufriedenheit scheint auch zu stimmen. Nur habe mir vor 5 Jahren geschworen, nie mehr sunrise.

Da ich kein Glas habe, was bleibt mir noch?

Deshalb und wegen der Sports auch Teleclub werde ich bei Swisscom bleiben.

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140 von 607
@Anonym: interessanter Artikel, aber die von Dan Rayburn aufgestellt Rechnung der Kosten ist leider auch nur aus Dr Luft gegriffen. Er geht von Transit Preisen pro mbit aus und rabattiert diese aufgrund des Volumens. Es gibt aber grosse Provider wo das überhaupt nicht so läuft und Peering ein Mehrfaches des Transit Preises kostet und es keinen Volumenrabatt gibt. Die DTAG ist so ein Provider: http://netzneutral.init7.net/de/situation-init7.php

Hat Swisscom eine ähnliche Preisstruktur , werden sich diese Verhandlungen sicher schwierig gestalten. Und wenn viele Kunden so denken wie frenchmen, da kann man es ja aussitzen. Die unzufriedenen die abwandern bringen via BBCS ja immer noch Geld in die Kasse 😉
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