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Mit einem Internetanschluss zwei Netzwerke

Novice
1 von 14

Geschätzte Community

 

Ich bin ein absoluter Informatikleihe und habe über mein Anliegen im Internet keine konkrete Lösung gefunden. Im Forum habe ich ein ähnlicher Fall gefunden, daraus werde ich aber nicht ganz schlau.

Hier meine Frage:

 

Wir haben in unserem Haus eine Einliegerwohnung. Nun möchten wir das Internet und Swisscom TV über einen Anschluss gemeinsam nutzen. Damit niemand dem anderen irgendwie ins Netz und auf in die Computer schauen kann möchte ich zwei getrennte Netzwerke. Wie ist das machbar?

 

Im Keller haben wir neu ein Rack von wo aus die Kabel auf die Multimediasteckdosen in unsere Wohnung und in die Einliegerwohnung gehen und wo gemäss Elektriker der Router hin kommt.

 

Ich habe bereits eine zweite TV Box für die Einliegerwohnung und eine Internetbox Standard.

 

Kann mir da jemand auf eine für einen Leihen verständliche Art und Weise eine Lösung aufzeigen?

 

Besten Dank für eure Hilfe!

13 Kommentare
Super User
2 von 14

Das Stichwort nach dem Du im Internet suchen musst, ist Routerkaskade. Bei Heise gibt es da seit Jahren einen gut geschriebenen Artikel der die Möglichkeiten in den Grundzügen erklärt.
Mit zwei Subroutern, die beide für den Internetzugang an einer Swisscom-Internetbox hängen, kannst Du zwei unabhängige IP-Netze fahren, die sich gegenseitig nicht kennen.
Falls Du allerdings Swisscom-TV ebenfalls kaskadierst, hast Du trotzdem nur eine gemeinsame Senderliste, Aufnahmeliste,etc., da diese zentral für den Anschluss in der Cloud geführt sind.

Eine sinnvolle Routerkaskade zu definieren, ist allerdings nicht ganz banal. Wenn Du das dann geschafft hast, bist Du sicher kein Laie mehr.

Selbstdeklaration: Emanzipierter Kunde und Hobby-Nerd ohne wirtschaftliche Abhängigkeiten zur Swisscom
Expert
3 von 14

Wäre es nicht am einfachsten einen Switch mit Port Isolation zu installieren? Selbst der TL-SG2008 aus dem Swisscom Shop hat diese Funktion.

Novice
4 von 14
Danke für die schnelle Antwort. Das hört sich für mich einfach zu lösen an. Das bekäme ich vermutlich sogar hin. Kann man bei einem solchen Switch auch zwei Passwörter generieren damit es zwei separate Netze gibt?
Könnten Sie da ein Gerät empfehlen? Wäre der Netgear Pro Safe GS108E-300PES etwas?
Besten Dank
Super User hed
Super User
5 von 14

Nein, 2 unterschiedliche Passwörter so dass jeder nur auf seine Einstellungen auf dem Switch zugreiffen kann, gibt es nicht. Jemand muss der Administrator sein, der verwaltet dann auch beide Netze.

 

Wie auch immer, du kannst ja einen solchen Switch ohen Risiko im Swisscom-Shop kaufen und testen, du hast 10 Tage Rückgaberecht.

 

Super User
6 von 14

@krypton Verhebt das mit der Port Isolation über den Router?

 

Ich persönlich würe eine Firewall Lösung bevorzugen.

Router Kaskaden finde ich suboptimal, Port Isolation wäre mir zu wenig Kontrolle.

 

Hier das so erklären das man es einfach von nichts aus versteht --> nein.

Denn es fängt ja schon damit an das ich nicht in den Laden gehe und eine Zywall kaufe 🙂

https://www.tuxone.ch
Falls du in deinem Thread eine Antwort von Tux0ne wünschst, so ergänze deinen Text mit @Tux0ne. Damit erhalte ich eine Benachrichtigung.

Expert
7 von 14

@resu84 schrieb:
Kann man bei einem solchen Switch auch zwei Passwörter generieren damit es zwei separate Netze gibt?
Könnten Sie da ein Gerät empfehlen? Wäre der Netgear Pro Safe GS108E-300PES etwas?

@resu84

Meinst du Passwörter für ein separates WLAN?

Falls in der Einliegerwohnung ein WLAN gebraucht wird, könnte man dort einen beliebigen Access Point aufstellen, damit hätte man ordentlichen Empfang und auch die Funknetze wären getrennt.

 

Da der GS108E keine Port Isolation unterstützt, kannst du ihn allenfalls in den Wohnungen verwenden. Als zentralen Switch im Keller bräuchtest du dieses Modell.

 

Diese Lösung war nur eine spontane Idee und ist kaum der Weisheit letzter Schluss. Vielleicht hat noch jemand eine bessere Lösung.

 

@Tux0ne

Ob es wirklich verhebt weiss ich nicht, was spricht dagegen? Den TP-Link Switch habe ich hier und entsprechend konfiguriert ist auf den gewünschten Ports untereinander keine Kommunikation mehr möglich.

Sicher gäbe es elegantere möglichkeiten. Gibt es für den gegebenen Fall eine bessere/einfachere Lösung?

Super User
8 von 14

@krypton

Ich weiss halt nicht auf welchem Layer die Port Isolation ansetzt.

Theoretisch wenn nur ein Uplink zum Router, könnte der Verkehr ja immer noch über den Router ausgehebelt werden.

Hast du genau so eine Konfiguration in Betrieb oder hast du 2 Uplinks gegenseitig verriegelt?

 

https://www.tuxone.ch
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Novice
9 von 14

@krypton

Ja es geht mir auch um die Passwörter für ein separates Wlan. Meine Idee wäre sowieso in unserer und in der Einliegerwohnung einen Acess Point zu verwenden um so das Wlan zu generieren. Das Rack mit dem Router ist ja im Keller.

 

Wäre es dann möglich z.B. von Acess Point der Einliegerwohnung auf mein PC zuzugreiffen?

 

Der Ethernet Switch von Swisscom, wie du angegeben hast, würde diese Port isolation unterstützen? Um es mal auszuprobieren. Vermutlich hätte man mit so einem Gerät auch am wenigsten Probleme mit dem Swisscom TV. Das muss ja auch in beiden Wohnungen funktionieren. Sehe ich das richtig?

 

@Tux0ne

Wo bekäme ich eine professionelle Hilfe um allenfalls diese Firewall zu installieren? Was für ein Gerät bräuchte es da? Ich vertraue meinem Mieter ja schon. Es müsste für mich nicht eine hochpfofessionelle Lösung sein.

Anonym
10 von 14

Port Isolation funktioniert natürlich auf Layer 2. Etwas anderen können diese Switche nicht. Die unabhängige Konfiguration funktioniert, wenn zwei Switches eingesetzt werden, die dann von der jeweiligen Partei selbst konfiguriert werden können. Das Kernproblem ist allerding schon, dass der Default-Gateway dann natürlich den internen Verkehr nicht routen darf. Von dem her ist eine Firewall auf Layer 3 natürlich sicherer. Allerdings braucht man dann einen Centro Business, falls man weiterhin IPv6 nutzen möchte. Die Privatkunden CPE der Swisscom unterstützen bis auf unbestimmte Zeit keine Unterteilung in Subnetze in Zusammenhang mit IPv6.

Super User
11 von 14
Ich habe bisher bei privaten wenige seriöse Installationen gesehen. Und auch bei KMU's hapert es da oft.

Aus meiner Sicht machst du dich besser selber schlau über zB. pfsense. So schwer ist das jetzt auch wieder nicht. Hart auf hart reicht dir ein kleiner PC mit 2 Netzwerkanschlüssen. Einfacher wird es in diesem Fall wenn die Kiste mind 3 hat. Es gibt Boards von Supermicro, die sind ganz in Ordnung.

Sonst gebe ich hier keine Empfehlungen zu bestimmten Anbietern ab, welche Lösungen dazu anbieten.
https://www.tuxone.ch
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Expert
12 von 14
Da spricht der Profi...

Aber nur um eine einzige Mietwohnung zu trennen schon etwas Overkill, meinst Du nicht? Die Idee mit dem Switch mit blockierten Ports und einem zusätzlichen WLAN-AP scheint mir hier völlig ausreichend. Ein bisschen Vertrauen sollte ja in dem Fall schon vorhanden sein.

Und: "Auf andere Computer schauen" sollte onehin nicht möglich sein, ausser man hat Freigaben eingerichtet.

Grüsse

NotNormal

Super User
13 von 14

Drum wie schon ein paar mal gefordert, bei der Internetbox auch einen LAN-Port als Gast-LAN konfigurieren zu können....

keep on rockin'
Super User
14 von 14

Also wer mal pfsense oder etwas anderes in der Hand hatte, möchte das eigentlich nicht mehr missen.

Man braucht nur einen Bruchteil der Funktionen im Eigenheim.

Aber das ist eine ganz andere Welt.

Da kannst du wirklich alles einstellen und beeinflussen. Du hast Logs, du hast Traffic Verbrauch und und und.

Was die Zwangsrouter können ist dazu alles Mickey Mouse.

 

Mal im Grundsatz. Eine Einliegerwognung soll für mich gesehen so oder so einen eigenen Access betreiben.

Und sonst ist eigentlich auch klar. Alls Inhaber ist man verantwortlich was über den Access geht. Vertrauen ist gut, aber Kontrolle würde ich persönlich in diesem Fall gar nicht haben wollen. Das wäre mir zu aufwändig.

Vertrauen fängt da an wo man beim Provider das erste mal schon verarscht wird. Also im Heimnetz 😉

https://www.tuxone.ch
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