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Internet-Box 2 warum diese Form?

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1 von 23

Hallo

 

Ich frage mich, wie soll ich die Internet-Box 2 in meinen Verteilerkasten bringen?

Viele Neubauten werden doch mit Sternverkabelung versehen. Endlich konnte man den ganzen Kabelsalat in einem Kasten verstauen. Jetzt steht das gute «Designer-Stück» wieder irgendwo im Raum mit all den tollen Anschlüssen. ja, ja ich weiss...das Wlan...

 

Mach ich jetzt einen Denkfehler oder ist das für keinen ein Problem....:smileywink:

 

gruss steff

 

HILFREICHSTE ANTWORT

Akzeptierte Lösungen
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16 von 23

@hed schrieb:

Ich schätze nun mal, dass 95% der Bevölkerung in Mietswohnungen, Ueberbauungen und EFH wohnen, die vor 2005 erstellt wurden.

 

Somit sind all dies schönen Verkabelungs- und Installationsbeispiele für eine grosse Mehrheit irrelevant.

 


Die Schweiz ist ein Lander der Mieter, das stimmt. Wobei doch 37% (Stand 2014) der Bevölkerung Wohneigentum haben.

Apropos selbst die Swisscom schreibt, dass die strukturierte Verkabelung sich in den letzten Jahren durchgesetzt hat.   

 

TuxOne hat einen Link bereitgestellt wo die Lösung für Kupfer dargestellt wird. Ist ein PDF der Swisscom, das ich leider nicht fand auf besagter Hompage.

 

gruss steff

22 Kommentare
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2 von 23
Hi steff

Doch, sonst hätte ich mir schon eine bestellt 🙂

Wobei die Anschlüsse bei mir nicht das Problem sind, aber sie passt wohl nicht in den TV-Schrank (allenfalls auf der Seite liegend)... daneben oder dahinter ist mit 2 Katzen auch keine Option.

Da bleib ich halt bei der IBPlus, und schicke meine WhatsApps weiterhin mit nur 300 statt 400Mb/s 😉

Gruss

NotNormal
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3 von 23

Aussage Swisscom:

 

Für den Grossteil der Kunden steht perfektes WLAN in der ganzen Wohnung an erster Stelle der Wunschliste.

Das hat zur Folge:
1. Der Router gehört nicht in einen (versteckten) Schrank. Womöglich noch mit abschirmenden Metalldeckel. Standort zentral in der Wohnung, womöglich Wohnzimmer


2. Die hohe Bauform ermöglicht optmierte Antennentechnik abseits der Elkektronik.

 

Lösung von Swisscom:

https://www.swisscom.ch/de/privatkunden/hilfe/loesung/anpassung-an-der-heimverkabelung.html

 

keep on rockin'
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4 von 23

@steff

 

Oder schau hier:

 

https://www.youtube.com/watch?v=nZF2tgTcE8Y

 

Am besten auf Vollbild schalten und zurücklehnen, schöner erklärt geht nicht :smileyvery-happy:

 

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5 von 23

Ich besitze für die TV-Ecke ein sehr schönes Designer-Möbel aus Glas. Dieses hat eine Querteilung, also drei Etagen um Geräte zu platzieren. Klar ist, dass zuoberst der TV mit der Soundbar steht. Zurzeit stehen IB+, TV-Box und das Verbindungskit problemlos auf der untersten Ablage. Wohin also mit der IB2 (H18.8 x T10.2 x B10.2cm)? Etage 1 oder 2? Maximalhöhe 18.4cm. Pech gehabt. Vor TV/Soundbar, für optimale WLAN-Ausbreitung? Sicher nicht. Hinter den TV? Nicht optimal. Vor oder neben das TV-Möbel am Boden? Oje. IB2 ablegen? ...?  Möbel ersetzen? Gohts no ...

Seit 22.7.15, Vivo M dann inOne Int.M/TV L/Tel.M (1 UHD/2 HD-TV-Boxen), Glasfaser, Internet-Box 2, 2 Gigaset CL660HX, WLAN-Verb.-Kit.
Vorher 1980-2015 Rediffusion/Cablecom/UPC, digital ab 2002. LG TV OLED65C6V, SONY Heimkino-Audio HT-XT3.
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6 von 23

Grundsätzlich bietet die IB2 etwas mehr Geschwindigleit und vor allem wesentlich besseres WLan. Die IB2 gehört nicht zwingend ins Wohnzimmer neben den TV, sondern dahin, wo sie zentral frei aufgestellt, für alle WLan-Geräte, den LAN-Anschluss und DECT-Telefone die beste Empfangs- und Anschlussmöglichkeit bietet.

Das mag ein Bürotisch, ein Regal, ein TV-Möbel, der Besenschrank, das Badezimmer, das Büro oder sonst was sein. Irgend 'ne zufriedenstellende  Lösung gibt's immer 😉

 

Die IB2 braucht einfach oben etwas Luft. 10cm Platz nach oben schadet nicht, damit die Wärme gut weg kann...

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7 von 23

Die IB2 ist ganz klar nicht für einen Schaltschrank designed, sondern ein modernes All-in-One Gerät, im wesentlichen bestehend aus einem Modem, einem Router, einer DECT-Basisstation und einem WLAN-AccessPoint.

Für die All-in-one Kunden ist die IB2 sicher ein sehr gutes Gerät, wenn ich aber einen Schaltschrank hätte würde ich da ganz sicher nur die für diesen Ort geeigneten Funktionen betreiben, also Modem + ev. noch Router.

 

WLAN und DECT-Basis würde ich für die besseren Funkverbindungen sicher in der physischen Nähe der Hauptbenutzungsorte betreiben. Da für die Funkverbindungen kein Herstellerzwang besteht, kann man sich für WLAN und DECT auch aus dem aktuellsten Sortiment der Weltmarktführer bedienen.

 

Eigentlich braucht es im Schaltschrank nur das Modem, da es bei den neuen Swisscom-Geräten aber keinen Bridge-Modus oder IP-Weiterleitung mehr gibt, und vielleicht auch die sternförmige Verkabelung dies erfordert, muss der Router halt zwangsweise auch noch im Schaltschrank mitlaufen.

Dass die Swisscom zur Zeit selbst kein gutes modulares Angebot ihrer Gerätschaften anbietet, ist zwar schade, aber dank den vorhandenen Alternativen nicht wirklich ein Problem.

Selbstdeklaration: Emanzipierter Kunde und Hobby-Nerd ohne wirtschaftliche Abhängigkeiten zur Swisscom
Super User hed
Super User
8 von 23

@steff schrieb:

Hallo

 

Ich frage mich, wie soll ich die Internet-Box 2 in meinen Verteilerkasten bringen?

Viele Neubauten werden doch mit Sternverkabelung versehen. Endlich konnte man den ganzen Kabelsalat in einem Kasten verstauen. Jetzt steht das gute «Designer-Stück» wieder irgendwo im Raum mit all den tollen Anschlüssen. ja, ja ich weiss...das Wlan...

 

Mach ich jetzt einen Denkfehler oder ist das für keinen ein Problem....:smileywink:

 

gruss steff

 


@steff

 

Rund 80% der Kunden sind vermutlich Mieter oder dann aber Besitzer eines EFH welches noch ohne Schaltschrank gebaut wurde.

 

Somit betrifft es nur wenige Kunden mit neueren EFH  und dafür gibt es ja Lösungen (--> Rückführung zum Verteiler).

 

Wenn die IB dann aber in der guten Designerstube nicht sichtbar sein sollte aber dennoch 100% WLAN-Abdeckung verlangt wird, so ist das aus physikalischen Gründen nun mal nicht lösbar.

 

Es ist halt leider so wie mit dem Mobile-Netz oder grünem Strom. Jeder schreit danach, aber Antennen und Windräder will niemand. 

 

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9 von 23
Schaltschrank kenne ich nur aus Firmen, resp. Produktionsstätten. Soetwas habe ich noch in keinem EFH gesehen.
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10 von 23

Ok, tragen wir etwas zur Klärung des Begriffes "Schaltschrank" und EFH bei 😉 Hier sieht man 2 Bilder, wie das in einer Mietwohnung oder aber auch im EFH aussehen kann. Ich denke, sowas kennt fast jeder... 

 

Grundsätzlich geht es ja aber nicht darum, wie man das Ding jetzt nennt, sondern dass ein Router mit Dect und WLan-Funktionen nicht in einen engen Kasten aus Metall gesteckt werden sollte, wenn man die volle Funktion des Routers ausnutzen möchte.

 

Thomas

 

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Super User hed
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11 von 23

Kennt fast jeder? Ich habe sowas noch nie in einem EFH gesehen.

 

Sowohl bei mir im EFH wie auch bei meinen Verwandten und Bekannten hat es im Keller ein kleines Tableau mit den Sicherungen/FI-Elementen drauf und zusätzlich noch der UP fürs Telefon und eine kleine Anschlussdose fürs Kabel-TV. That's it.

 

Und das sind alles Häuser zwischen 20 und 40 Jahre alt.

 

 

  

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12 von 23

@hed dann musst Du mal in einer neuen Überbaung (ab Bj 2005 vorbei schauen) oder EFH, die sind alle fast so ausgestattet. Häuser ab < BJ 2005 haben einige wenige eine UKV oder MMV.

Knowledge: Netzwerk Allgemein | Telekomunikation | Betriebssysteme| sonstiges
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13 von 23

@hed

 

Du hast recht, diese Schaltschränke Verteiler 230/400 Volt für Leitungsschutz und Fehlerstromschutz kombiniert mit TV / Telefon / Ethernet LAN sieht man kaum im EFH.

 

Meistens werden diese in neuen Mehrfamilien Häusern eingebaut. Dort ist das die häufigste Anwendung.

Nicht immer ist auch LAN Ethernet dabei. Meistens nur Kabel TV und Telefonverkabelung.

 

Und wenn mal auch Ethernet LAN vorhanden ist, dann ist es  häufig gesplittet mit nur 1 LAN Ethernet Kabel pro Zimmer für 1 LAN Steckdose und 1 Telefonsteckdose. Fürs LAN gibt das so nur 100 MHz und mit all den Problemen die deswegen entstehen können zB. Duplex Mismatch usw.

 

So haben dann die Leute überflüssigerweise in jedem Zimmer eine Steckdose fürs Telefon!!

Wer will den im Jahr 2016, in jedem Zimmer ein Festnetz Telefon anschliessen?

Viele haben keine Festnetz Nummer mehr oder nur 1 einziges drahtlos Telefon mit 1 oder mehreren Handapparaten.

 

Falls eine Internet Box mit HD Telefonen vorhanden ist, wird keine einzige Telefon Steckdose in der Installation dafür benötigt.

 

So eine Splitt Ethernet Verkabelung habe ich auch letzte Woche wieder angetroffen, in einer grossen MFH Siedlung vor 1 Jahr gebaut, installiert von einer der grössten Elektro Firmen in CH.

 

 

 

 

 

 

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Die Bedürfnisse ändern sich stetig und die Anforderungen sind individuell.

 

Daher, was sollte  denn genau  installiert werden?

 

Leider lässt sich halt eine leer Anschlussdose nicht so gut verkaufen wie Eine, wo man etwas (was auch immer) einstecken kann.

 

Zumindest ist so im Minimum Zentral "jeder" Raum erschlossen und kann, individuell nach den Bedürfnissen, nach installiert werden.

 

Was sicher schon mal gut ist.

#userID63
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Super User hed
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@user109 schrieb:

@hed dann musst Du mal in einer neuen Überbaung (ab Bj 2005 vorbei schauen) oder EFH, die sind alle fast so ausgestattet. Häuser ab < BJ 2005 haben einige wenige eine UKV oder MMV.


Ich schätze nun mal, dass 95% der Bevölkerung in Mietswohnungen, Ueberbauungen und EFH wohnen, die vor 2005 erstellt wurden.

 

Somit sind all dies schönen Verkabelungs- und Installationsbeispiele für eine grosse Mehrheit irrelevant.

 

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16 von 23

@hed schrieb:

Ich schätze nun mal, dass 95% der Bevölkerung in Mietswohnungen, Ueberbauungen und EFH wohnen, die vor 2005 erstellt wurden.

 

Somit sind all dies schönen Verkabelungs- und Installationsbeispiele für eine grosse Mehrheit irrelevant.

 


Die Schweiz ist ein Lander der Mieter, das stimmt. Wobei doch 37% (Stand 2014) der Bevölkerung Wohneigentum haben.

Apropos selbst die Swisscom schreibt, dass die strukturierte Verkabelung sich in den letzten Jahren durchgesetzt hat.   

 

TuxOne hat einen Link bereitgestellt wo die Lösung für Kupfer dargestellt wird. Ist ein PDF der Swisscom, das ich leider nicht fand auf besagter Hompage.

 

gruss steff

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Super User hed
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17 von 23

Es geht nicht um die Frage "Mieter oder nicht" sondern darum, wie gross der Anteil jener ist, die in einem Objekt (egal ob Mietwohnung, Eigentumswohnung oder EFH) wohnen, welches neuer als 10 Jahre ist.

 

Und wenn Swisscom schreibt, dass sich die strukturierte Verkabelung durchgesetzt hat, so sind damit auch Neubauten gemeint und nicht bestehende Objekte, die grösstenteils älter als 10 Jahre sind.

 

Bei einer Gebäudelebensdauer von 60 - 80 Jahren wird es also noch sehr sehr lange dauern, bis nur 50% aller Gebäude mit einer solchen Verkabelung ausgestattet sind.

 

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Sehr gut. 7 Antenae strahlen in deine Kopf. Die beste was gibts!

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