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Geräte bleiben an schwachem Wlan hängen, statt auf bessere Verbindung zu wechseln

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1 von 11

Aufgrund der Grösse unseres Hauses habe ich 2 Wlan mit je einem Airport Extreme installiert. Das eine Wlan läuft im EG, das andere im OG.

Wenn ich nun das Stockwerk wechsle, bleiben die Geräte (iPad / iPhone) am Wlan hängen, obwohl dann nur noch 1 Strich Empfang ist, statt auf das andere Wlan, welches vollen Empfang aufweist, zu wechseln. Was kann ich machen, damit die Geräte schneller auf das jeweils beste Wlan-Signal wechseln?

Je Stockwerk hatte ich zuerst zwei gleichnamige Wlan-Netzwerke erstellt. Hat nicht funktioniert, die Geräte blieben am schwachen Wlan hängen. Anschliessend habe ich das obere Wlan umbenennt und einen anderen Wlan-Name vergeben. Hat ebenfalls nicht funktioniert, die Geräte bleiben nachwievor am schwachen Signal hängen. Zu sagen ist noch, dass es 2 komplett separate Netzwerke sind. Da ich in jedem Raum LAN habe, ist je Airport ein LAN-Kabel eingestöpselt. Der eine Airport ist also nicht durch den anderen "über Luft" erweitert worden.

Hat mir jemand einen Tipp, wie ich das ggf. besser machen könnte?

Aufgrund der Grösse unseres Hauses habe ich 2 Wlan mit je einem Airport Extreme installiert. Das eine Wlan läuft im EG, das andere im OG.
 
Wenn ich nun das Stockwerk wechsle, bleiben die Geräte (iPad / iPhone) am Wlan hängen, obwohl dann nur noch 1 Strich Empfang ist, statt auf das andere Wlan, welches vollen Empfang aufweist, zu wechseln. Was kann ich machen, damit die Geräte schneller auf das jeweils beste Wlan-Signal wechseln?
 
Je Stockwerk hatte ich zuerst zwei gleichnamige Wlan-Netzwerke erstellt. Hat nicht funktioniert, die Geräte blieben am schwachen Wlan hängen. Anschliessend habe ich das obere Wlan umbenennt und einen anderen Wlan-Name vergeben. Hat ebenfalls nicht funktioniert, die Geräte bleiben nachwievor am schwachen Signal hängen. Zu sagen ist noch, dass es 2 komplett separate Netzwerke sind. Da ich in jedem Raum LAN habe, ist je Airport ein LAN-Kabel eingestöpselt. Der eine Airport ist also nicht durch den anderen "über Luft" erweitert worden.
 
Hat mir jemand einen Tipp, wie ich das ggf. besser machen könnte?
10 Kommentare
Super User
2 von 11

Leider ist das ein Problem welches von Apple nicht optimal gelöst ist, bei Dir sind jetzt zwei separate WLAN Accesspoint vorhanden was richtig wäre, aber der Umschaltpunkt ist sehr tief angesetzt wo umgeschaltet wird.

 

Nehme an das Passwort ist gleich, probiere mal unterschiedliche Kanäle einzustellen !

Expert
3 von 11
Mit Apple Airport ist es mMn schwierig eine vernünftige WLAN Umgebung zu erstellen, da sind andere Hersteller besser.
Als einzelner Access-Point sind die Geräte o.k.

Auf die Schnelle habe ich dies hier gefunden. Ich meine, dass es heute etwas anders aussieht?!
https://support.apple.com/de-ch/HT204616
Contributor
4 von 11

Ja das Passwort ist identisch! Genau, ich versuche Mal das mit den Kanälen einzustellen!

 

Auf welches Produkt müsste ich ausweichen, damit ich das Problem beheben könnte? Swisscom-Eigene-Geräte?

Contributor
5 von 11

Hallo

 

Das Problem liegt, meiner Meinung nach, nicht auf Router bzw. Access-Point Seite sondern auf Client(Geräte)-Seite. Ich habe mit Android-Geräten jedenfalls dasselbe Problem und behelfe mich dabei mit der App Automagic (Tasker ähnlich) mit der man selber 'Programme' erstellen kann.

Damit habe ich ein 'Programm' erstellt welches bei einem Event 'WLAN-Scan-Ereignisse verfügbar' auf das stärkste WLAN connected. Funktioniert soweit gut, dauert halt manchmal ein 2-3 Minuten bis umgestellt.

Für IPhones ist mir nichts vergleichbares bekannt, da Apple dies wahrscheinlich nicht zulässt.

 

Gruss

 

Super User
6 von 11

@danberg schrieb:

Hallo

Das Problem liegt, meiner Meinung nach, nicht auf Router bzw. Access-Point Seite sondern auf Client(Geräte)-Seite. Ich habe mit Android-Geräten jedenfalls dasselbe Problem und behelfe mich dabei mit der App Automagic (Tasker ähnlich) mit der man selber 'Programme' erstellen kann.

Damit habe ich ein 'Programm' erstellt welches bei einem Event 'WLAN-Scan-Ereignisse verfügbar' auf das stärkste WLAN connected. Funktioniert soweit gut, dauert halt manchmal ein 2-3 Minuten bis umgestellt.

Für IPhones ist mir nichts vergleichbares bekannt, da Apple dies wahrscheinlich nicht zulässt.

Gruss


Ja dieser Meinung bin ich auch dass das Problem beim iOS liegt, man sollte den WLAN Umschaltpunkt einstellen können auf die vorhandenen Accesspoint.

Swisscom
7 von 11

Das ist das Sticky-Client-Problem. Jedes Endgerät versucht so lange es geht, die Verbindung aufrecht zu erhalten. Abhilfe schaft ein Ökosystem aus einem zentral gesteuerten Netzwerk von APs, die dann das Clientsteering übernehmen. 

Es gibt ein paar Lösungen am Markt dafür. Gefallen mir aber alle nicht, da sie den Router nicht einbeziehen. Wir entwickeln eine Lösung, die mit den Internet-Boxen funktioniert. Dauert aber noch 12 Monate oder so.

Head of Access & Communication Services @ Product & Marketing Department, Swisscom (Schweiz) AG
Expert
8 von 11

@skud

 

Wie GuidoT geschrieben hat ist dies das Sticky Problem.

 

IOS lässt eine Änderung nicht zu, ist leider so.

 

Kannst du mal die Kanäle bei allen Geräten wie folgt einstellen

 

2,4 GHz nur 40-MHz-Kanal 11

 

Bei 802.11ac-Zugangspunkten setzen den 5-GHz- auf nur 80 MHz sowie Kanal 46

 

Bitte keine 2.4 und 5 GHz kombinieren jede Frequenz einzeln einstellen

 

Lösche die alte WLAN Einstellung auf den IOS Client

 

Die Kanalumstellung wie oben bewirkt das man sehr nahe am Accesspoint sein muss.

 

Teste es bitte aus und sende ein Feedback.

Expert
9 von 11

Eine Art Bandsteering ist schwierig zu realisieren und ich denke mit einer Lösung könnte Swisscom viele WLAN Geschichten aus der Welt schaffen!

 

Looking forward to it!

Expert
10 von 11

@altair

 

Sollte dich das interessieren öffne den Link

 

Es gibt von diversen Hersteller einige Tools.

 

Zudem gibt es Produkte die dies schon können siehe Linksys LAPAC1750 PRO

 

und PDF

 

 

Anscheinend ist es für die SC Magie

 

Darum können die IB’s weder Beamforming noch Band Steering

 

Band Steering
Die meisten modernen Wireless-Netzwerke nutzen sowohl das 2,4-GHz- als auch das 5-GHz-Band. Das 2,4-GHz-Band ist jedoch deutlich stärker belastet einerseits mit älteren Wireless-Clients, andererseits durch Geräte wie Schnurlostelefone und Bluetooth-Geräte, die Störungen verursachen. Bei Geräten mit Dual-Band-Option ist eine Verbindung über das 5-GHz-Band in der Regel die bessere Wahl.
Beim Band Steering überwacht das Wireless-System alle Clients in der Umgebung und erfasst, ob es sich um Single-Band- oder Dual-Band-Geräte handelt und welche AP-Typen sich in deren Nähe befinden. Wenn ein Dual-Band-Gerät versucht, eine Verbindung über das 2,4-GHz-Band aufzubauen, leitet der AP es stattdessen auf das ungestörtere und über eine höhere Kapazität verfügende 5-GHz-Frequenzband um. Auch die Benutzer des 2,4-GHz-Bands gehören zu den Gewinnern, da sie jetzt das Bandspektrum mit weniger Geräten teilen müssen.

 

Beamforming
Wenn APs ihre Signale direkt an Clients richten, ist das Signal stärker (besserer Durchsatz) und der gesamte Funkbereich ist sauberer (weniger Störungen durch andere Signale). Wir stimmen also darin überein, dass Beamforming eine gute Sache ist. Jedoch behaupten einige Anbieter, dass TxBF bereits ausreichen würde. Und das stimmt nicht.
Transmit Beamforming benötigt Feedback vom Client, d. h., Geräte müssen das TxBF-Protokoll unterstützen, um von dieser Funktion profitieren zu können – was bei vielen Geräten leider nicht der Fall ist. Sender, die TxBF nutzen, können außerdem nicht gleichzeitig Spatial Multiplexing verwenden (eine andere weit verbreitete Technologie, um mehr Kapazität in einem Funkbereich zu gewinnen).

 

Fakt ist
Das es einzelne Client’s gibt wo es nicht funktioniert.
Dies wird heute kombiniert im Enterprise Bereich als Standard eingesetzt.

 

 

Editiert
Swisscom
11 von 11

Es gibt Router oder APs, die Bandsteering versprechen. Aber der Algorithmus dahinter ist die Magie und mehr muss ich dazu nicht sagen. 

Head of Access & Communication Services @ Product & Marketing Department, Swisscom (Schweiz) AG
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