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DSLAM-Technologien (lange Anschlussleitung)

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Normalerweise wird das Profil automatisch so gewählt, dass die Fehlerrate in einem vertretbaren Bereich liegt und auch VoIP problemlos möglich sein sollte. 

 

Selbst wenn die Bandbreite etwas schwanken sollte, so ist das in der Regel kein Problem. Ein Tf.-Gespräch benötigt max. 100 kbps. Zudem wird der VoIP-Verkehr gegenüber den andern Daten auf Deinem Anschluss priorisiert.

 

    

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@hed es wird massiv in Oberwil FTTS ausgebaut, wir sind dran die MCAN's in die Strasse zu versenken.  Sollte bei dir für einen halben Tag unterbruch deiner Leitung sein, weil SC es verschlafen hat dich zu Informieren, dann bist Du sicher an einen MCAN angeschlossen worden. Die Umschaltung dauert maximal 15 min (habe ich selbst erlebt beim Kunden).

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Du kannst auf Bonding hoffen. Da bringt SC mittlerweile gute 40 Mbit/s hin.

Die Kommnikation haben sie irgendwann im letzten Jahr gemacht.

 

https://www.swisscom.ch/de/about/medien/press-releases/2016/01/20160118-MM-Schnelleres-Internet-dahe...

 

Sobald es gelauncht wird, würde ich es bestellen und du erhälst sicherlich über 10 Mbit/s sofern du LTE in der nähe hast. 

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@user109

Das Gebiet in Oberwil in welchem ich wohne ist gemäss Info von Swisscom leider erst in einem Jahr dran.

Weisst Du allenfalls, ob es dann bei einer Kooperation mit 10 EFH möglich ist, das Fibre bis auf die Kooperation ziehen zu lassen (d.h. näher an die Gebäude) oder sogar FTTH zu erhalten?
An welche Stelle bei Swisscom muss man sich mit einem solchen Anliegen wenden?

 

 

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@hed ich bin zur Zeit nicht im Geschäft, kann dir aber so in 3 Wochen nähere Infos zum Ausbau MCAN in Oberwil geben. Auskunft für FTTH-Ausbau kann ich dir leider nicht geben. 

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Im BIBO (Birsigtal-Bote) hat Swisscom erst kürzlich einen Dorfplan veröffentlicht wo die Ausbauetappen farblich eingetragen sind. Zumindest bei mir stimmen die dort gemachten Angaben mit der Info vom Checker.

 

Falls Du weitere/zusätzliche Infos hast, gerne. Ob das nun erst in 3 oder 4 Wochen möglich ist, ist egal.

 

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Hallo zusammen,

 

ich wärme das Thema nochmals auf:


@oesi schrieb:

Hallo zusammen

 

Es geht hier eine Technologie-Frage für einen Internet-Anschluss der mit ADSL (~4000-4600/640) läuft und knapp 7 km Leitungslänge zur Zentrale hat.

Etwa auf der Hälfte der Strecke hat es seit etwas mehr als einem halben Jahr ein DSLAM. Gemäss Swisscom ist jedoch die Strecke von dort zu lang, um VDSL aufzuschalten (3,4 km gemäss Swisscom).

Leider konnte mir die Swisscom jedoch nicht beantworten, ob man von besagtem DSLAM aus, nicht auch ADSL, ADSL2 oder ADSL2+ als Alternative einsetzen könnte.

Deshalb wende ich mich an euch Experten in diesem Forum. Wäre das grundätzlich möglich oder nutzen DSLAM ausschliesslich VDSL?

Wenn sie nur VDSL nutzen, wäre es dennoch möglich darüber eine ADSL-Verbindung zu emulieren. Denn gemäss einer Aussage eines Swisscom-Technikers wurde auch die Hardware in der Zentrale des Anschlusses auf VDSL umgestellt und ADSL wird darüber "nur" emuliert.

 

Übrigens, der nächstgelegene Anschluss, bei dem VDSL mit 10000/1000 Kbps möglich ist, liegt 233,2 m näher am DSLAM (3,1 km gemäss Swisscom). Aus meiner Sicht müsste eigentlich beim besagten Anschluss mit tieferen Frequenzen und somit tieferen Bandbreiten eigentlich auch VDSL einsetzbar sein?

 

Danke für eure Hilfe!

 

Gruss

oesi

 

 

Aktuelle Leitungwerte:

Übertragungsgeschwindigkeit

Upstream:  640 Kbps

Downstream:  4608 Kbps


Leitungsdämpfung

Upstream:  23.5 dB
Downstream:  45.5 dB


Signal-Rausch-Abstand

Upstream:  17.0 dB

Downstream:  19.9 dB


Bei besagten Anschluss ist die Situation immer noch dieselbe, ausser, dass die Geschwindigkeiten etwas reduziert wurden und auf ADSL2+ umgstellt wurde.

Beim nächstgelegenen Anschluss sind nun 12/1 Mbit/s und 20/1 Mbit/s mit Telefonnummer möglich.

 

Im Thread wurde ja auch gesagt, dass ADSL(2/2+) nicht ab Quartierverteilern geschaltet wird. Ein Blick ins Handbuch Spektrumnanagement von Swisscom zeigt jedoch, dass dies sehr wohl möglich ist und sogar empfohlen wird:


2.5 Regeln zum Einsatz von DSLAM in abgesetzten Standorten
2.5.1 Technologieabhängige Standorte für den DSLAM

2. Für die verschiedenen Technologiefamilien gelten die folgenden Einsatzregeln:

  • Die ADSL Familie darf ab dem hierarchisch höchsten Standort in einem Kupferanschlussnetz (ab CO) und ab dem FTTC Standort betrieben werden. Falls Technologien der ADSL Familie ab dem FTTC Standort betrieben werden und Technologien der ADSL Familie vom CO durch den FTTC Standort führen, ist das PSD Shaping für alle Technologien am FTTC Standort zwingend.
  •  4. Erläuterung zu den Regeln:
    Bei xDSL Technologien ist die Übertragungsstrecke möglichst kurz zu halten. Darum sollte eine Technologie vom hierarchisch höheren Standort zum hierarchisch tieferen Standort migriert werden (z.B. vom Central Office zum FTTS Standort).

2.7 Zugelassene Technologien

4) Für ADSL2+ gilt: Der Einsatz ist ab CO und auch ab FTTC Standort zugelassen. Für den Einsatz ab FTTC Standort muss PSD shaping (downstream power back-off) nach [10] eingesetzt sein, falls Technologien der ADSL Familie vom hierarchisch höheren Standort durch diesen hierarchisch tieferen Standort führen.
5) Für ADSL und ADSL2 gilt: Der Einsatz ist ab CO und auch ab FTTC Standort zugelassen. Der Einsatz ab FTTC ist nur dann zugelassen, wenn am Standort das PSD shaping nicht notwendig und das PSD Shaping auch ausgeschaltet worden ist.


 Entweder kennt die Swisscom die eigenen Regeln nicht oder diese sind ihr schlicht egal...

 

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@oesi

 

Auch wenn es nach den Regeln des Spectrum Management möglich wäre, macht es heutzutage keinen Sinn mehr, noch den ADSL ADSL2+ Ausbau voranzutreiben.

 

Swisscom soll das Geld besser für FTTH, FTTS und FTTB Ausbau einsetzen.

 

Ev. wäre für Dich der Internet Booster eine Möglichkeit um zu besserem Internet Speed zu kommen. Schau hier:

https://www.swisscom.ch/de/privatkunden/internet-fernsehen-festnetz/internet/internet-booster.html

 

Was sagt der Internet Booster Checker zu Deinem Anschluss?

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Es geht ja nicht um den Ausbau von ADSL. Da VDSL2 ja abwärtskompatibel ist, sollte ja von jedem VDSL2-Standort auch ADSL geschaltet werden können.

Der Internet-Booster ist nicht verfügbar.
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@oesi

 

Ausbau ADSL in den PUS (FTTC):

Falls Swisscom das machen würde, müssten neben den bereits im PUS geschalteten VDSL Ports, noch zusätzliche Ports vorhanden sein, für die Anschlüsse ADSL ADSL2+ welche bisher von der Zentrale geschaltet sind, so wie bei Deinem Anschluss.

Je nach Ausbau Stand (Reserve) vor Ort im PUS (FTTC) Verteiler, würde das einen Ausbau bzw. Vergrösserung des PUS Verteilers nötig machen.

 

Internet Booster:

Schade, hoffe das für Dich der Ausbau für den Internet Booster schnell vorankommt.

Vieleicht kann @GuidoT von Swisscom noch informieren, wie der Ausbau Stand für Internet Booster aktuell ist.

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Leider gibt es den Internet-Booster nicht für Vivo XS. Tönt blöd? 20 MBit/s würden für besagten Anschluss vollends reichen.

 

Port-Verfügbarkeit: Wahrscheinlich wäre das schon noch etwas frei, hätte jedenfalls einen Neuanschluss beim nächstmöglichen Haus bestellen können.

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Hallo zusammen

 

Zum Internet Booster, ich habe von einem Swisscom Mitarbeiter gehört das der Internet Booster nur im Zusammenhang mit einem VDSL Anschluss funktioniert, ADSL zusammen mit dem Booster wurde nicht implementiert. Vielleicht kann ja hier mal ein Swisscom Mitarbeiter eine offizielle Stellungnahme abgeben. :smileywink:

 

Den Ich habe auch eine ADSL2+ Leitung (ca. 6Km) mit ca. 7000 Kbps Down und hatte auf dem Booster gehoft :smileysad:

 

Gruss Schurti

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VDSL2 sollte eigentlich in meinem Fall auch nicht wirklich ein Problem sein. Erreicht man doch damit über längere Distanzen dieselben Werte wie ADSL2+. Ist es möglich, von Seiten Swisscom eine qualifizierte Stellungnahme zu diesem Fall zu erhalten? Vielleicht von @Anonym?

xDSL-Speeds.png

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Anonym
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Aus Stabilitätsgründen setzen wir VDSL nur bis leicht über 2 km Leitungslänge ein. 

 

Booster mit ADSL: gibt im Moment noch Probleme. WIr arbeiten aber daran die zu lösen. Ziel ist es, dass auch das funktioniert.

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Zitat von euch vom 21.8.2015: «Die obere Grenze von VDSL liegt etwa bei 3.1 Kilometer [...].»

Dann müsste die obere Grenze heute, über 1,5 Jahre später, doch eher weiter oben liegen und nicht nur noch bei 2 km.

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Möglicherweise hat man auch aus den schlechten Erfahrungen mit (zu) langen Leitungen gelernt und die Konsequenzen daraus gezogen. 

 

 

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@hed schrieb:

Möglicherweise hat man auch aus den schlechten Erfahrungen mit (zu) langen Leitungen gelernt und die Konsequenzen daraus gezogen. 

 

 


@AnonymWarum ist denn trotzdem gemäss Checker VDSL bei Gebäuden mit 3,1 km Leitungslänge möglich?

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Anonym
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Echtes ADSL haben wir so gut wie gar nicht mehr im Netz. Wir emulieren ADSL auf dem VDSL-Netz, da es auf längeren Strecken stabiler ist.

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Ja, das ist mir bekannt, beantwortet aber meine Frage nicht.

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