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Deshalb hält Swisscom an Roaming fest

Deshalb hält Swisscom an Roaming fest

56 % hilfreich (15/27)

Seit noch nicht allzu langer Zeit werden innerhalb von Europa keine Roaminggebühren mehr verrechnet – zumindest von Anbietern, die der EU angehören. Für die Schweiz gilt das nicht. Doch wieso schafft Swisscom das Roaming nicht auch einfach ab? Die Gründe dafür und was sonst noch alles dahintersteckt, verraten wir dir hier.

 

Innerhalb der EU wurden die Roaming-Tarife zwischen den einzelnen Anbietern reguliert – davon kann die Schweiz als Nicht-EU-Land nicht profitieren: Jedes Kilobyte das im Ausland gesurft wird, verrechnet der ausländische Anbieter an Swisscom weiter zu Preisen, die er selbst festlegen darf. Wenn Swisscom trotzdem die Roaming-Tarife aufheben würde, müssten darum die entstandenen Kosten auf alle Kunden verteilt werden. Und dann könnte das gleiche passieren, das sogar in der EU im Moment beobachtet wird: Die Abos werden teurer bzw. auch im Inland mit einer Datenvolumen-Obergrenze versehen. Die Kosten werden so nicht mehr vom Verursacher getragen, sondern auf alle aufgeteilt. Auch auf die, die gar nicht in die Ferien fahren. Das wäre ziemlich unfair, nicht? 

 

Swisscom als günstiger Anbieter bei den Auslandtarifen?

Doch Swisscom ist in der Schweiz in Sachen Roaming-Tarife bereits klar der günstige und fairste Anbieter über alle Kundengruppen gesehen. Im 2018 hat Swisscom – wie seit Jahren immer im Frühling – die Preise gesenkt. Wobei das ja auch nur noch für wenige Kunden wirklich von Bedeutung ist. Denn Tatsache ist, dass Swisscom schon vor 3 Jahren das Roaming innerhalb Europas in den gängigsten Abos de fakto inkludiert und dieses Angebot mit der Lancierung der inOne mobile Abos im Frühling 2019 weiter ausgebaut hat. Viele Kunden schöpfen die Roaming Tage und/oder das Datenvolumen, das in ihrem Abo inklusive ist, jedoch nicht voll aus. Datenpakete für Europa werden darum auch primär von Kunden mit eher günstigen oder Prepaid-Abos und Kunden mit überdurchschnittlicher Datennutzung gekauft. Somit ist es am Ende doch so: Für die meisten Swisscom Kunden ist Roaming innerhalb Europa tatsächlich abgeschafft.

 

Bis zu 50% günstiger mit Swisscom

Dass du mit Swisscom bis zu um die Hälfte günstiger fährst, wenn du im Ausland unterwegs bist, zeigt auch die untenstehende Grafik.

 

Swisscom Roaming 0318 DEU (002).jpg

 

Kein EU-Roaming mehr mit den neuen inOne Abos

Mit den neuen inOne mobile Abos go und premium nutzt du dein Handy im Ausland genau gleich wie zu Hause.

  • Mit dem neuen inOne mobile premium Abo surfst und telefonierst du in 100 Ländern weltweit ohne Einschränkung.
  • Mit inOne moblie go surfst und telefonierst du ohne Einschränkung in EU/Westeuropa.
  • Mit dem inOne mobile basic kannst du in EU/Westeuropa unlimitiert telefonieren und SMS/MMS schreiben. 2GB Daten sind zudem zum Surfen inklusive.

 

Mehr Infos zum Thema Roaming findest du hier. Und hier geht’s zur Preisübersicht der Swisscom Roamingtarife.

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Kommentare
Contributor

".........Und viele schöpfen die Roaming Tage und/oder das Datenvolumen, das in ihrem Abo inklusive ist, gar nicht voll aus. "

 

Wahrscheinlich deshalb, da sich sehr viele von uns Schweizer Handynutzer, in der EU eine dortige Prepaidkarte kaufen beim Aufenthalt dort! Sonst sind ja die inkludierten Optionen der Swisscom Abos ratzfatz aufgebraucht. Dann müsste man teuer hinzubuchen, oder in höherers = teueres Abo wechseln. 

 

 

Novice

Swisscom ist nicht überall der günstigste Anbieter für Roaming.

In der Dominikanschen Republik z.B. kostet 1GB 79.90Fr. bei Swisscom.

Bei sunrise kostet es 79.00Fr. und man kriegt 2GB dafür!!!!

New Member

Vergleiche mit Salt und Sunrise hinken! Logisch haben sich Sunrise und Salt der Swisscom angepasst. Wenn man aber mit dem Ausland vergleicht, sind auch die teuren Abos um vieles billiger als das billigste bei Swisscom. Solange die Politiker in Bern via Swisscom gut Kasse machen, sehen Sie keine Veranlassung das Roaming ebenfalls abzuschaffen. Schöne teure Schweiz!