kaetho Der „Selbstversuch“ ist hier nicht der Punkt.
Es geht nicht darum, ob 100 Mbit für eine Familie ausreichen. Es geht darum, dass jemand für 1 Gbit bezahlt.
Wenn ich ein Produkt buche, erwarte ich, dass es die zugesicherte Leistung liefert – unabhängig davon, ob ich diese Leistung permanent ausreize.
Mit dem Argument „man braucht es ja nicht wirklich“ könnte man auch sagen, ein Auto mit 200 PS dürfe nur 120 PS liefern, weil man im Alltag ohnehin keine 200 nutzt.
Vertraglich vereinbarte Leistung ist keine Frage der Bedürfnisphilosophie, sondern der Fairness.
Wenn ein Anbieter 1 Gbit verkauft, dann sollte das im Normalfall auch technisch erreichbar sein.