Kaucoq17 ex Freimmientis
**Was ist ein Kondensator?**
Ein Kondensator ist ein elektronisches Bauteil, das elektrische Ladung und Energie in einem elektrischen Feld speichern kann. Er besteht aus zwei leitfähigen Elektroden, die durch ein isolierendes Material (Dielektrikum) voneinander getrennt sind.
**Aufbau und Kapazität:**
Die Kapazität eines Kondensators hängt von drei Faktoren ab:
- Der Fläche der Elektroden
- Dem Material des Dielektrikums
- Dem Abstand der Elektroden
Die Kapazität wird in Farad gemessen, die gespeicherte Ladung in Coulomb oder Amperesekunden.
**Funktionsweise:**
- **Bei Gleichstrom:** Der Kondensator speichert Ladung und Energie
- **Bei Wechselstrom:** Er wirkt als frequenzabhängiger Wechselstromwiderstand mit variabler Impedanz
**Anwendungen:**
Kondensatoren werden vielfältig eingesetzt:
- Energiespeicher in Frequenzumrichtern
- Glättungskondensatoren in Netzteilen
- Filter und Schwingkreise
- Speicherkondensatoren in Sample-and-Hold-Schaltungen
- Sensoren und Aktoren
**Geschichte und Entwicklung:**
Die Geschichte reicht ins 18. Jahrhundert zurück (Leidener Flasche). Moderne Typen umfassen Keramik-, Kunststoff-Folie-, Aluminium- und Tantal-Elektrolytkondensatoren sowie Superkondensatoren. Die aktuelle Forschung konzentriert sich auf Miniaturisierung, höhere Leistungsdichte und neue Materialien zur Effizienzsteigerung.
Also wenn der (angeblich defekte Kondensator (geringere Kapazität)) seine Ladung verliert durch trennen der Stromversorgung und wieder einschalten kann sich sein Verhalten wieder als normal verändern (Toleranz der Elektronik Schaltung), hat nix mit wärme zu tuen.