Swisscom hat mit den Internetboxen den technischen Verstand verloren. Die IB2 kann nicht mal einen der Ethernetports als WAN port brauchen. Jeder 100.- VDSL Router kann das. Nein, man braucht fĂŒr die VerlĂ€ngerung der Glasfaser eine SFP Modul, das man natĂŒrlch selbst bezahlen muss. Und einen Medienkonverter beim Glasfasernschluss. Muss man auch selbst bezhalen. Und braucht Platz und Strom. Laut Auskunft der Swisscom wurde dieses Feature âvergessenâ. Obwohl die SC genau wusste, dass die IB2 nicht mehr in den Kasten passt und die Faser daher woanders hin gefĂŒhrt werden muss. Und hĂ€sslich ist da das TĂŒrmchen Pseudo AirPort Design auch noch.
SC versucht es alle ppar Wochen, aber ich gebe mein Centro Grande nicht her, solange kein G.fast oder Glas kommt. Es hĂ€ngt im Keller, kann IP passthrough, mach zuverlĂ€ssig das Telefon, die TV Box hĂ€ngt direkt am CG, der Rest hinter einem richtigen Router (bzw. bei mir PFsense) mit weitergeleiteter public IP und mehreren anstĂ€ndige WLAN Access Points. Denn das WLAN der IB2 ist weniger schlecht als das der frĂŒheren Boxen, aber im Vergleich mit einem Ubiquiti o.Ă€. immer noch sehr bescheiden. Und der Preis von 200.- ist jenseits.
Also aufpassen mit einer neuen Box: Man nimmt dir die public IP und stellt dich auf CGNAT um. Herausfinden musst du das aber selbst. Du verlierst IP Passthrough. Und mit einem eigenen GerÀt, wie zB dem Zyxel, lÀsst man Dich im Falle von Verbindungsproblemen erst mal ein paar Tage im Regen stehen, auch wenn das Problem klar auf SC Seite liegt.
Und wichtig: Wenn Dein LAN direkt am SC Böxli hĂ€ngt, schnĂŒffelt die SC in Deinem LAN rum. Die Box scannt regelmĂ€ssig alle Deine GerĂ€te im LAN und ĂŒbermittel die Daten an Swisscom. Swisscom behĂ€lt sich sogar das Recht vor, diese Daten zu verkaufen. Und dank TR-069 können sie in deinem LAN eh treiben, was sie wollen. Sie haben die volle Kontrolle.