agrari18
Wenn es tatsächlich so ist, dass Swisscom zwar alle Infos hat (eigentlich braucht es ja nur die Vertragsnummer, die Personalie, eine passende Unterschrift und die Info, dass man auf den nächstmöglichen Termin kündigen will), dann aber trotzdem schreibt, dass die Kündigung nicht ausgeführt werden kann, könnte man es draufan kommen lassen und einfach nicht zurückrufen. Swisscom würde hier mit Unwahrheiten argumentieren, was rechtlich keinen Bestand hätte.
Zuerst mal ist es ein Zeichen von Interesse, wenn der Lieferant wissen will, warum man kündigt. So hat man die Möglichkeit, die Kritikpunkte zu erfahren und die Produkte entsprechend anzupassen. Also grundsätzlich nichts Verwerfliches. Nur: sowas könnte man auch einfach mit einer Onlineumfrage erledigen.
Eklig wird es erst, wenn man dann feststellen muss, dass dieses Gespräch eigentlich was ganz anderes bezweckt.
Leider wird sowas hier aktiv unterstützt: “Ruf an und drohe mit Kündigung, dann kriegst du bessere Preise” heisst es oft.
Es ist ein Spiel. Und die “Huhn oder Ei”-Frage lässt sich längst nicht mehr beantworten.
Und vielleicht will man ja gar nicht kündigen, sondern nur bessere Preise schnorren und möchte so nur “Druck” aufbauen. Oder man scheut den 1:1 Kontakt (warum auch immer) und will tatsächlich weg. Woher soll man das wissen?
So oder so: “schuld” daran an diesem Gebaren ist weder Swisscom noch wir als Kunde alleine. Es ist ein hart umkämpftes Feld, da wird beidseitig voller Einsatz geboten.